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Warum bekommen Serien in der Regel keinen wirklichen Abschluss?

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  • Warum bekommen Serien in der Regel keinen wirklichen Abschluss?

    Gerade durch das Finale bei DS:9 wieder auf diese Thematik aufmerksam geworden.
    Dort nimmt man sich gute 25-30 Minuten um die Serie zu einem würdigen Ende zu bringen. Die Haupthandlung(en) wird/werden abgeschlossen, man erfährt eigentlich bei jedem Charakter, was er nun tun wird.
    Das krasse Gegenbeispiel: Voyager! Das Schiff kommt heim, 1-2 Sätze, Serie zu Ende. Wer hätte nicht gerne kurz erfahren was die einzelnen Personen nun tun werden, wie die Rückkehr gefeiert wurde usw. usf.
    Natürlich gibt es Serien wie SG:A, die eingestampft wurden und man keinen Spielraum für sowas hatte.

    Warum nimmt man sich aber selten die Zeit um eine Serie richtig zu Ende zu bringen. Bei all den ganzen Staffeln könnte man doch locker eine Episode opfern um ein wenig Nachspiel zu betreiben?!

    Scrubs fällt mir gerade noch ein hat es am Ende ganz gut gemacht, immerhin ein paar Minuten mit Blick in die Zukunft.

  • #2
    Scrubs ? Scrubs hatte auch kein richtiges ende

    Naja Voyager war auch keine schöne Serie irgendwie wie DS9 Ds9 war besser

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    • #3
      Zitat von ZackMallory Beitrag anzeigen
      Scrubs ? Scrubs hatte auch kein richtiges ende
      Ich meinte das Ende von Staffel 8, nicht 9 falls du das meinst.

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      • #4
        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
        Gerade durch das Finale bei DS:9 wieder auf diese Thematik aufmerksam geworden.
        Dort nimmt man sich gute 25-30 Minuten um die Serie zu einem würdigen Ende zu bringen. Die Haupthandlung(en) wird/werden abgeschlossen, man erfährt eigentlich bei jedem Charakter, was er nun tun wird.
        Bei DS9 konnte war es relativ einfach, diese 25 Minuten zu drehen, weil man keine neuen Sets brauchte. Bei VOY hätte man neue Sets bauen müssen, die Geld gekostet hätten, und das hat man sich gespart. Die Erde des 24. Jhds. zu zeigen ist teuer.
        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
        Das krasse Gegenbeispiel: Voyager! Das Schiff kommt heim, 1-2 Sätze, Serie zu Ende. Wer hätte nicht gerne kurz erfahren was die einzelnen Personen nun tun werden, wie die Rückkehr gefeiert wurde usw. usf.
        Immerhin hat VOY einen Abschluss. Star Trek TOS hatte so eine Folge nicht. Die letzte reguläre Serienfolge endet wie jede andere auch. Besonders viel Motiviation eine Serie "würdig zu Ende" zu bringen, gibt es in der Regel nicht, denn wenn die letzte Folge gesendet ist, ist es in der Regel vorbei, und den Beteiligten kann es vollkommen egal sein, ob den Zuschauern das Ende gefällt oder nicht. Das Einzige, was interessiert, ist, ob es eine Fortsetzung gibt, d.h. ob eine neue Staffel genehmigt wird, oder nicht. Und wenn es klar ist, dass es keine neue Staffel mehr gibt, interessiert nichts mehr.

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        • #5
          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
          Gerade durch das Finale bei DS:9 wieder auf diese Thematik aufmerksam geworden.
          Dort nimmt man sich gute 25-30 Minuten um die Serie zu einem würdigen Ende zu bringen. Die Haupthandlung(en) wird/werden abgeschlossen, man erfährt eigentlich bei jedem Charakter, was er nun tun wird.
          Das krasse Gegenbeispiel: Voyager! Das Schiff kommt heim, 1-2 Sätze, Serie zu Ende. Wer hätte nicht gerne kurz erfahren was die einzelnen Personen nun tun werden, wie die Rückkehr gefeiert wurdeusw. usf.

          Das hat man bei Voyager auch erfahren, aber das war nur in der ersten Zeitlinie des Abschluss-Zweiteilers der Fall
          Vella: "Tarnat said I'd find you here. I see why he mistook you for Sebacean. Same size, weight, coloring - though the brain cavity appears smaller."
          Crichton: "Yeah, but my choppers are first class and I do an excellent turn my head and cough."

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          • #6
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Das krasse Gegenbeispiel: Voyager! Das Schiff kommt heim, 1-2 Sätze, Serie zu Ende. Wer hätte nicht gerne kurz erfahren was die einzelnen Personen nun tun werden, wie die Rückkehr gefeiert wurde usw. usf.
            Ich habe die Voyager nie so gesehen, weil ich mit der Serie warm wurde. Aber was du andeutest, wäre für mich ein guter Schluss. Das Ende muss nicht erzählen, was die Figuren danach machen. Dafür gibt es so etwas wie Phantasie. Wenn alle, wichtigen Fäden aufgelöst wurden, ist es ein gutes Ende.

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            • #7
              How i met your mother muss zum Beispiel einen Schluss haben, denn die Mutter muss irgendwie kommen. Ob es gut wird, wird sich noch zeigen.

              Babylonn 5 hat ein Ende, aber die Serie wurde auch von Anfang an geplant.

              "Das nächste Jahrhundert" hat man mit "Treffen der Generationen" sehr gut abgeschlossen.

              Das Ende der 8. Staffel von Scrubs war richtig gut, die 9. Staffel war eigentlich ein rießiger Griff in's Klo. Man hätte die Serie enden lassen sollen.

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              • #8
                Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
                "Das nächste Jahrhundert" hat man mit "Treffen der Generationen" sehr gut abgeschlossen.
                Man hat die Enterprise-D zerschrottet, aber trotzdem ging es dann weiter, und tatsächlich ist "Nemesis" (The Final Journey) alles andere als ein würdiges Ende für die Next Generation.

                Nebenbei hat "Treffen der Generationen" auch noch den würdigen Abschluss von TOS, nämlich "Das unentdeckte Land", fortgesetzt und ruiniert und auch Widersprüche zur TNG-Episode, in der Scotty vorkam, erzeugt. "Treffen der Generationen" ist kritisch betrachtet ein überflüssiger und schlechter ST-Film.

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                • #9
                  Ich fand auch, dass mit "Treffen der Generationen" TNG einen Superabschluss hatte. Sogesehen kann man auch sagen, dass die TNG Folge mit Scotty eher unnötig war. War mit dieser Folge eh nie warm geworden.
                  Die tatsächliche letzte Folge von TNG ist antürlich auch ein absolutes Highlight. Mir fehlt da aber die emotionale Seite, so wie beim DS9 Finale.

                  DS9 hat den absolut besten Abschluss von allen Trek Serien für mich. Gerade diese Erinnerungssequenz am Ende...puh...einige Tempos bei drauf gegangen!

                  VOY-Finale fand ich von der Story her gut, aber das hätte man locker auf 2 Doppelfolgen ausweiten sollen, da es so viel zu komprimiert war und dementsprechend alles überhasted und unfertig wirkte.

                  Absolute Katastrophe war ENTERPRISE, wobei hier aber sicherlich auch der Umstand des plötzlichen Abbruchs der Serie eine Rolle spielt. Na, mehr schreibe ich da nicht zu, sonst fang ich mir wieder den Archer-Basher Titel ein. ^^

                  Zu anderen Serien kann ich leider nichts beisteuern, da ich keine konsequent mitverfolge.
                  Eigentlich z Zt eh nur FRINGE. Und da finde ich die jeweiligen Staffelfinale ganz OK, aber darum geht in diesem Thread ja nicht.
                  "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                  DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                  ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                  • #10
                    Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen
                    Ich fand auch, dass mit "Treffen der Generationen" TNG einen Superabschluss hatte.
                    Wenn überhaupt, muss es heißen "gehabt hätte", denn wie kann ein Film eine Serie abschließen, wenn es danach mit drei Filmen weiter geht?

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                    • #11
                      "Gestern, Heute, Morgen" war da doch der wohl bessere Serienabschluss. Zumal die Episode sehr schön den Bogen zurück zum Pilotfilm geschlagen hat und auch noch einen Blick in eine mögliche Zukunft bot. Man sieht der Episode auch an, dass damit das Ende er großartigen Serie zelebriert werden sollte.

                      Die Kinofilme sind schon irgendwie ein ganz anderes Ding und stehen eher für sich. "Generations" ist natürlich noch eher mit der TV-Serie verbunden, da die Produktionen direkt ineinander übergingen.

                      Ich würde die Kinofilme aber nie als Abschluss der TV-Serie sehen, sondern eher als ein Bonus.

                      Zum Threadthema: Ich denke, dass sich die meisten Serien schon die Zeit nehmen um einen würdigen Abschluss zu präsentieren. Ab und zu verhindern dies aber die Produktionsumstände oder Autoren verzetteln sich.

                      Bei Voyager fand ich das Ende aber auch doof, da die gezeigte Zukunft ja wirklich nicht sehr rosig gezeichnet wurde und ich es auch besser gefunden hätte, wenn die Voyager eine Folge früher den Heimathafen angelaufen hätte. Bei DS9 weiß man zumindest wohin die Reise für die meisten Charakter geht. Bei Voyager muss man schon raten. Da hätte man doch deutlich stärker auf die Tränendrüse drücken können.
                      "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                      Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                      • #12
                        In wie fern sind denn "Gestern, Heute, Morgen" oder "Treffen der Generationen" ein Abschluss von TNG?
                        Die Doppelfolge Ende Staffel 7 ist in der Tat ein guter Finale für das Ende einer Staffel, aber abgeschlossen wird da garnichts. Man könnte jederzeit eine Einzelfolge aus einer beliebigen Staffel dahinter klemmen, völlig ohne Probleme.
                        Der Kinofilm schließt auch nichts ab, nur die Enterprise-D geht kaputt. Auf der E haben wir eigentlich das selbe in grün, man könnte problemlos eine Staffel TNG nach Schema F dranhängen.
                        Ein würdiger Abschluss ist in der Tat Nemesis!
                        - Riker wird endlich Captain
                        - Riker und Troy kriegen sich endlich doch
                        - Data beendet seine Existenz mit einer äußerst menchlischen Aktion
                        ==> ein paar Grundlegende Dinge werden damit verändert, TNG wie man es kannte ist damit beendet.

                        Um auch mal ein positives Filmbeispiel zu nennen: Der Herr der Ringe
                        Nach der Zerstörung des Rings und der Rettung von Frodo und Sam hätte man es locker gut sein lassen können. Statt dessen aber begleitet man die meisten Charaktere auf ihrem Weg zu ihrer neuen Aufgabe.

                        Negativbeispiel: vielleicht sogar Star Wars
                        Todesstern kaputt, Imperator tot, Ende. Ich denke das EU beweist ganz eindeutig, wie viel da noch dahinter steckt.

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                        • #13
                          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                          In wie fern sind denn "Gestern, Heute, Morgen" oder "Treffen der Generationen" ein Abschluss von TNG?
                          Die Doppelfolge Ende Staffel 7 ist in der Tat ein guter Finale für das Ende einer Staffel, aber abgeschlossen wird da garnichts. Man könnte jederzeit eine Einzelfolge aus einer beliebigen Staffel dahinter klemmen, völlig ohne Probleme.
                          Ja, könnte man. Das liegt aber an der Art der Serie und natürlich an dem Umstand, dass ein Kinofilm bereits in Planung war.

                          Der Originaltitel lässt ja auch darauf schließen, dass mit dieser Episode ein Abschluss zelebriert werden soll. Das Sprichwort "All Good Things..." müsste man mit "[must] come to an end" vollenden.

                          Es wird dabei genügend Zeit genommen um die Serie zu einem befriedigenden Abschluss zu bringen. Es dürfen alte Bekannte noch einmal auftreten (Tasha Yar, O´Brien), es wird viel mit Nostalgiesequenzen gearbeitet (Geordi und Picard in der Zukunft) und Picard darf dann am Ende noch sehr poetisch das Schlusswort der Serie ("and the sky is the limit") von sich geben.

                          Zudem wird der Plot um Q und der Gerichtsverhandlung aus dem Pilotfilm aufgegriffen und auch abgeschlossen. Dadurch wird eine Klammer um die gesamte Serie gesetzt, da jede Episode als Untersuchungsgegenstand im Test der Menschheit durch Q angesehen werden kann. Ebenso wurden Handlungsstränge um bekannte Nebenfiguren (Wesley, Ro Laren) direkt vor dem Serienfinale zu Ende gebracht.

                          "Gestern, Heute, Morgen" war mehr als nur ein einfaches Staffelfinale. Zumal die vorherigen Staffeln immer mit einem Cliffhanger geendet haben. Das hat man sich hier gespart, weil dies den Abschluss von TNG als TV-Serie darstellen soll.

                          Nemesis finde ich als Abschluss nicht gelungen. Die besten Szenen mit Abschiedscharakter sind nicht drin und gerade die letzte Szene empfinde ich als sehr unbefriedigend auch wenn dieses offene Ende mit B-4 auch etwas hoffnungsvolles und reizvolles hat.

                          Ich hätte aber auch Teile des ursprüngliche Ende des Films deutlich lieber gesehen. Mir fehlt da so die letzte Einstellung, die z.B. das Ende von STVI, TNG oder DS9 so unglaublich emotional gemacht haben. Wenn die Enterprise-A mit Kirks letztem Logbucheintrag in der Sonne verschwindet, die Enterprise-D mit Picards Kommentar in der langen Einstellung in den weiten des Weltalls verschwindt oder Kira und Jake auf das Wurmloch sehen und sich die Kamera dann langsam von DS9 wegbewegt.

                          Star Wars finde ich übrigens sehr OK. Es ist ein Märchenende. Die Hexe ist tot und alle Leben glücklich bis an Ende aller Tage. Das Ende vermittelt das sehr sehr gut. Hier braucht man sich nicht mit etwas anderem aufhalten. Alle Dinge sind geklärt und die Guten haben gewonnen und selbst die Toten feiern mit.
                          "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                          Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                          • #14
                            Ich finde statt einem richtigen Abschluss bleibt eigentlich alles offen und durch die Zukunft, die ganz klar als mögliche bezeichnet wird und durch die späteren Kinofilme auch ausgeschlossen wird, bedient man sich nur eines Tricks, um sowas wie ein Leben danach zu zeigen.
                            Ebenso bei Voyager, es gibt nur alternative Zukunfstszenen, so wie die Voyager tatsächlich heimkommt ist allerdings einen ganz neue Sache.

                            Bei Star Wars hat du eigentlich Recht, ist schon irgendwie ein tolles Ende, mir ist nur nichts anderes eingefallen

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                            • #15
                              Also es gibt schon etliche Serien mit tollen Enden.

                              Starkes Ende:
                              - Star Trek: The next Generation
                              - Star Trek: Deep Space Nine
                              - Babylon 5
                              - Rom
                              - Caprica
                              - Die Tudors
                              - Dr. House

                              Schwache Enden:
                              - Star Trek: Die Original-Serie (wobei das dank ST6 revidiert wird)
                              - Star Trek: Raumschiff Voyager
                              - Star Trek: Enterprise
                              - Stargate (alle Serien, wobei bei SG1 dank "The Ark of Truth" und "Continuum" auch etwas revidiert)
                              - Akte X
                              - Andromeda

                              Ausnahmefälle sind IMO die finalen Folgen von "Lost", "24" und nBSG. Als Finale (episch, Verabschiedung der Charaktere) so sehr gut, allerdings wird der Gesamteindruck der Serien durch die vielen offenen Fragen geschmälert.

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