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Daredevil, Jessica Jones, Iron Fist, Luke Cage + Crossover "The Defenders"

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  • Daredevil, Jessica Jones, Iron Fist, Luke Cage + Crossover "The Defenders"

    Wer mit "Agents of S.H.I.E.L.D." bisher noch nicht so richtig warm geworden ist, wird sich ab 2015 kaum mehr vor Comicserien retten können. Denn Marvel/Walt Disney und der Streamingdienst-Gigant Netflix sind sich über einen Riesendeal einig geworden: Marvel produziert für Netflix vier Serien zu beliebten Marvelcharakteren (Daredevil, Jessica Jones, Iron Fist und Luke Cage) und ein Crossover "The Defenders". Jede der 4 Figuren soll dabei mit mindestens einer Staffel aus 13 Episoden bedacht werden. "The Defenders" ist als abschließende Miniserie geplant.

    The Walt Disney Co. and Netflix Inc.today announced an unprecedented deal for Marvel TV to bring multiple original series of live-action adventures of four of Marvel’s most popular characters exclusively to the world’s leading Internet TV Network beginning in 2015. This pioneering agreement calls for Marvel to develop four serialized programs leading to a miniseries programming event.

    Led by a series focused on “Daredevil,” followed by “Jessica Jones,” “Iron Fist” and “Luke Cage,” the epic will unfold over multiple years of original programming, taking Netflix members deep into the gritty world of heroes and villains of Hell’s Kitchen, New York. Netflix has committed to a minimum of four, thirteen episodes series and a culminating Marvel’s “The Defenders” mini-series event that reimagines a dream team of self-sacrificing, heroic characters.

    Produced by Marvel Television in association with ABC Television Studios, this groundbreaking deal is Marvel’s most ambitious foray yet into live-action TV storytelling.

    “This deal is unparalleled in its scope and size, and reinforces our commitment to deliver Marvel’s brand, content and characters across all platforms of storytelling. Netflix offers an incredible platform for the kind of rich storytelling that is Marvel’s specialty,” said Alan Fine, President of Marvel Entertainment. “This serialized epic expands the narrative possibilities of on-demand television and gives fans the flexibility to immerse themselves how and when they want in what’s sure to be a thrilling and engaging adventure.”

    “Marvel’s movies, such as ‘Iron Man’ and Marvel’s ‘The Avengers’, are huge favorites on our service around the world. Like Disney, Marvel is a known and loved brand that travels,” said Netflix Chief Content Officer Ted Sarandos. “With ‘House of Cards’ and our other original series, we have pioneered new approaches to storytelling and to global distribution and we’re thrilled to be working with Disney and Marvel to take our brand of television to new levels with a creative project of this magnitude.”

    This new original TV deal follows last year’s landmark movie distribution deal through which, beginning with 2016 theatrically released feature films, Netflix will be the exclusive U.S. subscription television service for first-run, live-action and animated movies from the Walt Disney Studios, including titles from Disney, Walt Disney Animation Studios, Pixar Animation Studios, Marvel Studios, Disneynature and Lucasfilm. Netflix members can currently enjoy a wide range of Disney, ABC TV and Disney Channel films and shows across the 41 countries where Netflix operates.
    Quelle: Marvel Press Release

    Auch wenn ich in der Regel kein Freund des Genres bin, so finde ich die Idee eines Comicserienensembles für Netflix, sofern der Comicboom bis dahin noch nicht abgeklungen ist, durchaus reizvoll. Zwar spielt der Streamingdienst zumindest für Deutschland auch in naher Zukunft keine Rolle, aber für die US-Zuschauer bieten sich dadurch einige Vorteile:
    • Verfügbarkeit: Wann und wieviele Folgen einer Serie ich mir anschaue, entscheide ich selbst. Das warten auf die wöchentlichen Ausstrahlungstermine mit festen Zeiten entfällt. Wenn ich Lust und Muße habe, kann ich mir die fertigproduzierte Staffel, da sie ab Erscheinungsdatum vollständig verfügbar ist, in einem Ritt reinziehen. Und das so oft ich möchte.
    • Keine festen Laufzeitvorgaben, da kein Programmplatz gefüllt werden muss: Wer sagt, dass eine Folge eine feste Laufzeit von 20 oder 40 Minuten haben muss? Im Idealfall entscheidet die Story über deren Länge und nicht die Vorgaben des Senders.
    • Kein Zwang zu familienfreundlichen Inhalten. Wie beim Premium Pay-TV à la HBO darf - nicht muss - es auch mal blutiger zur Sache gehen und nackte Tatsachen sind kein Tabuthema.
    • Zwar für das aktuelle Projekt weniger relevant, da Marvel dahintersteht, aber doch erwähnenswert: No "Bullshit"-Deals: volle Staffelorder und wenig Einflussnahme des Senders/Produzenten auf das Produkt. Das kann zwar schnell nach hinten losgehen, kann aber gleichzeitig genau den Lebensfunken für Produktionen darstellen, die im normalen Fernsehen von vornherein als zu risikoreich betrachtet werden.

    Kein Wunder, dass Netflix scharf auf den Deal war, hat sich doch herausgestellt, dass deren jüngste Ausweitung ihres Programmspektrums durch eigens produzierte Serien wie "House of Cards" (von David Fincher und mit Kevin Spacey), "Orange is the New Black" (dicke Empfehlung meinerseits!), "Hemlock Grove" oder auch der 4. Staffel von "Arrested Development" sich vollauf gelohnt zu haben scheint:

    Ganz anders sieht es im eigenen Land aus, da kommt Netflix auf eine Zahl von 29,93 Millionen Abonnenten, wohingegen HBO mit 28,7 darunter liegt. Seit Netflix sich HBO als Produzent hochwertiger Serien wie Game of Thrones und Sex and the City zum Vorbild nimmt, stieg die Zahl der Abos innerhalb eines Jahres um ein Drittel.
    Quelle: Nicht zu stoppen : Netflix überholt HBO bei Abonnenten-Anzahl | News | moviepilot.de

    Der ein oder andere Leser wird sich jetzt vielleicht fragen "Netflix? Hä? Was, wo, wie?". Meiner Meinung nach braucht man als Deutscher, trotz dessen dass Netflix hierzulande nicht legal verfügbar ist, sich keine Sorgen zu machen, dass einem der Genuss der Serien vorenthalten bleiben könnte. Die Rechte an "House of Cards" haben sich bspw. der der Pay-TV-Sender Sky Atlantic HD und die ProSiebenSat1 Media AG gesichert, wobei Sat.1 rein zufällig mit der Ausstrahlung am Sonntag 10.11 ab 23.15 Uhr beginnt. Bei den Marvel-Serien dürften sich die Medienanstalten um die Ausstrahlungsrechte regelrecht reißen.
    Zuletzt geändert von Anvil; 08.11.2013, 11:06.

  • #2
    Gebt ihnen noch etwas Zeit. Jetzt, wo sie in die Niederlande gekommen sind, werden sie hoffentlich nach und nach den ganzen europäischen Markt erobern. Meine Abo-Gebühr zahl ich dann mehr als gerne.

    Daredevil als Serie, huh? Hätte ich nicht mit gerechnet. Andererseits: Wenn FOX schon damals keinen anständigen Film hinbekommen hat, will Marvel wohl auch kein Risiko eingehen. Dann lieber was schnelles, das man bei Bedarf verlängern kann.
    Auch der Rest klingt durchaus interessant. Vor allem würde mich interessieren, ob die Serien untereinander auch crossovern werden.

    Und natürlich, ob ihre Behandlung im Marvel-Universum ähnlich stiefmütterlich ist wie Agents of S.H.I.E.L.D..
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    • #3
      Ich denke die Projekte klingen sehr sehr gut. Marvel kann die Serien planen um am Stück veröffentlichen, aufeinander abstimmen und braucht sich um die Einschaltquoten keine Sorgen zu machen.

      Daredevil als Serie finde ich super. Die restlichen Figuren kenne ich nicht, aber sie klingen auch nicht gerade uninteressant.
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      Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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      • #4
        Drew Goddard (Buffy, Alias, Lost, Cabin in the Woods etc.) soll als Schreiber bzw. Showrunner für die Daredevil-Serie herhalten und darf darüber hinaus noch im Regiestuhl für die Pilotepisode platz nehmen: Drew Goddard will write and direct the Daredevil series for Netflix - Movie News | JoBlo.com

        The thirteen episode series is expected to debut in 2014 and could eventually lead to the character getting another chance at a movie if all goes according to plan. What is unknown is whether Goddard will be taking a stripped down approach to telling the origin of DAREDEVIL or if this will drop us right into the action. Many have been clamoring for a gritty, darker DAREDEVIL and a television series such as this could be the perfect avenue to test it.

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        • #5
          Marvel und Netflix haben ihren Daredevil und einen neuen Showrunner für die Serie gefunden. Charlie Cox (Boardwalk Empire, Stardust) übernimmt den Rolle des Titelhelden. Statt Drew Goddard wird Steven S. DeKnight (Spartacus, Buffy, Angel) die Leitung der Serie übernehmen. DeKnights SF-Serie "Incursion" liegt damit wohl erstmal auf dem Wartestapel. Gut, Daredevil ist wohl nur ein 1-Season-Project, trotzdem schade.

          Quelle: Steven DeKnight Set as 'Daredevil' Showrunner for Marvel's Netflix Series - Hollywood Reporter
          Marvel reveals new Daredevil: Charlie Cox

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          • #6
            Und Daredevil hat seinen Obermotz gefunden.

            Vincent D'Onofrio (Full Metal Jacket, Men in Black) spielt Wilson Fisk alias den Kingpin.
            'Daredevil' scoop: Vincent D'Onofrio cast as major villain | Inside TV | EW.com

            Sehr gute Wahl. Die Performance von Michael Clarke Duncan war einer der wenigen Lichtblicke des Films. Und D'Onofrio ist ein ebenso toller Schauspieler.

            Nebenbei hat Clark Gregg sich geäußert, gerne auch einen Gastauftritt in den Netflix-Serien machen zu wollen.
            Clark Gregg Wants a Role in Marvel's Netflix Series - Spinoff Online - TV, Film, and Entertainment News DailySpinoff Online ? TV, Film, and Entertainment News Daily
            Durch seine Position bei SHIELD würde das Sinn machen, aber wäre das auch im Interesse der anderen Charaktere?
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            • #7
              Teaser zu "Daredevil":

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              • #8
                Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
                Und Daredevil hat seinen Obermotz gefunden.

                Vincent D'Onofrio (Full Metal Jacket, Men in Black) spielt Wilson Fisk alias den Kingpin.
                'Daredevil' scoop: Vincent D'Onofrio cast as major villain | Inside TV | EW.com

                Sehr gute Wahl. Die Performance von Michael Clarke Duncan war einer der wenigen Lichtblicke des Films. Und D'Onofrio ist ein ebenso toller Schauspieler.

                Nebenbei hat Clark Gregg sich geäußert, gerne auch einen Gastauftritt in den Netflix-Serien machen zu wollen.
                Clark Gregg Wants a Role in Marvel's Netflix Series - Spinoff Online - TV, Film, and Entertainment News DailySpinoff Online ? TV, Film, and Entertainment News Daily
                Durch seine Position bei SHIELD würde das Sinn machen, aber wäre das auch im Interesse der anderen Charaktere?
                So wie SHIELD momentan läuft, wäre das sicher im Interesse der Produzenten. Die anderen Charaktere würden ja nur drunter "leiden", wenn Coulson denen für die gesamte Folge die Show stiehlt.

                @Teaser: Ganz nett, aber ohne Blick auf das "richtige" Kostüm noch sehr nichtssagend. Falls die verscrambleten Stimmen und der "Tunnelblick"-Effekt die Wahrnehmung von Murphy darstelllen sollen, muss ich noch ergänzen: so schlecht der Film storymässig auch war, die Effekte bei der veränderten Wahrnehmung waren gut und hätten zumindets so ähnlich für eine Serie auf hohem Niveau umgesetzt werden können. Das wär dann schon ein bisschen enttäuschend.
                Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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