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Warum lieben wir Serien? Eine wissenschaftliche Befragung

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  • Warum lieben wir Serien? Eine wissenschaftliche Befragung

    Liebe Serienjunkies,
    für meine Magisterarbeit an der Universität Trier führe ich eine Online-Befragung zum Thema Fernsehserien durch und brauche Eure Hilfe! Das Ausfüllen dauert ca. 10 Minuten und alle Daten werden selbstverständlich anonym behandelt.

    Zur Umfrage geht's hier:

    Umfrage

    Vielen Dank für die Teilnahme!

  • #2
    Erledigt, hat Spaß gemacht.

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    • #3
      Ebenso, solche Umfragen mache ich doch gerne !!
      Es gibt Leute, die haben sich schon totgemischt.
      Nur durch gründliches Mischen wird der Verdacht des Falschspielens ausgeräumt.
      Das hoffe ich sehr! (Stammtisch Süd)

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      • #4
        Habe jetzt auch mit gemacht
        "Unmöglich" ist nur ein anderes Wort für "noch nicht passiert"

        "Lächle, du kannst sie nicht alle töten."

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        • #5
          Tolle Idee!
          "Sie haben zuviele Science-Fiction Filme gesehen"
          (Archer zu Reed in "ENT - Freund oder Feind")

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          • #6
            vielen dank leute! weiter so fleißig ausfüllen dann wirds ne gute arbeit! ich werde wenn ich fertig bin hier ein abstract mit den wichtigsten ergebnissen veröffentlichen falls es jemand interessiert.

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            • #7
              Ist "Warum lieben wir Serien?" eine offene wissenschaftliche Fragestellung?
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Angeblich braucht man für die Befragung ca. zehn Minuten.
                Ich war aber schon nach einer Minute damit durch.

                Vielleicht hätte ich bei der ersten Frage nicht "Nie" ankreuzen dürfen ...

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                • #9
                  Ich hab' auch mal an der Befragung teilgenommen. Die Umfrage scheint mir allerdings sehr "Drama"-lastig zu sein. Es wird z.B. häufig gefragt nach "real existierenden Personen", "moralischen Dilemma", "staffelweise Charakterentwicklung" etc. Für mich zumindest klare Indikatoren einer typischen Drama Serie wie Mad Men oder Nip Tuck. Durch die Auswahl der Serien beim Punkt Quality TV fühle ich mich weiter bestätigt.

                  Ich finde die heutige Serienlandschaft hat (zum Glück) mehr zu bieten als Drama Serien. Gerade Krimiserien sind in Deutschland ja eher überrepräsentiert, was die Umfrage allerdings nicht wiederspiegelt. Nicht das ich persönlich ein großer Krimifan wäre, aber wäre die Umfrage nicht ansprechender für den Durchschnitt der Leute, wenn Sie auch den Durchschnitt der gezeigten Genres besser reflektieren würde? Immerhin soll das ja wohl eine wissenschaftliche Arbeit werden und kein Hobbyaufsatz. Mit der Erhebung der Daten steht und fällt letztendlich die Relevanz der Arbeit.
                  Mir scheint jedenfalls bereits bei der Auswahl der Fragen sehr viel persönlicher Geschmack eingeflossen zu sein.

                  Trotz meiner Kritik finde ich das gewählte Thema aber höchst interessant und würde mich freuen, wenn du die Ergebnisse hier veröffentlichst.
                  "The human eye is a wonderful device. With a little effort, it can fail to see even the most glaring injustice." - Quellcrist Falconer

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                  • #10
                    Fast gar nix Sci Fi, ständig die Fragen/Antworten ob/dass die Charaktere der heutigen Zeit entsprechen sollen bzw. in der heutigen Zeit spielt. Nicht so wirklich toll.

                    Es gibt so viele Serien und Sci Fi, Mystery, Fantasy wurde fast komplett ignoriert (bis auf die Aufzählungsgeschichte)

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                    • #11
                      Ja, zumal es doch sehr, sehr darauf ankommt, in welchem Genre oder in welchem Setting man sich befindet. In Comedyserien etwa möchte ich eigentlich keine Personen sehen, die real so existieren könnten, denn der Witz entsteht ja meist daraus, dass die Figuren eben anders oder übertriebener reagieren, als es real existierende Personen tun würden (und dadurch werden sie in ihren Aussagen häufig für mich einfach noch "wahrer", noch mehr das "Reale" treffend). In einer Dramaserie aber müssen mir die Personen real genug vorkommen, als dass ich mit ihnen mitleiden kann. Ganz abgesehen davon gibt es auch Unterschiede zwischen einzelnen Serien eines Genres oder eines Settings. B5 etwa liebe ich dafür, dass die Figuren viel theatralischer daherkommen, aber ich mag auch Serien mit "lebensnäheren" Figuren (sofern man denn die B5-Figuren als "nicht lebensnah" bezeichnen möchte). Und das war nur ein Punkt von vielen.

                      Auch die Frage danach, wie wichtig einem durchgehende Handlungsbögen sind, fand ich befremdlich. Denn gerade ich mit meiner sehr speziellen Einstellung könnte da eigentlich nur schreiben, dass es sehr, sehr stark von der eigentlichen Umsetzung abhängt. (Für weitere Forschung verweise ich auf meine ellenlangen Diskussionen mit Larkis in den nBSG-Episodenreviews, meine B5-Reviews späteren Datums und vor allem meine Kritik zur ersten Staffel von GoT.)

                      Als Gesamtfazit könnte man sagen: Das Thema ist spannend, die Umfrage nett gemeint. Aber für eine solch simple Umfrage ist das Thema viel zu komplex. Dir, donaltobello, würde ich also eher raten, dich mehr durch das Forum durchzuklicken und vor allem auch auf die Begründungen zu achten, warum was in welcher Serie für jemanden funktioniert. Hier gibt es doch viele User (ich denke beispielsweise an Larkis und Skeletor), die da sehr reflektiert begründen. Mich kannst du auch gerne hier im Rahmen des Threads näher befragen, sollte dir etwas an meinen Ausführungen unklar sein. Aber ich denke einfach, dass eine vertiefte Auseinandersetzung mehr benötigt als diese sehr starke Pauschalisierung und die Kultur des "Sämtliche-Genres-und-Genrevertreter-über-einen-Kamm-scherens", die in der Umfrage (vielleicht sogar beabsichtigt?) betrieben wurden.
                      Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                      Für alle, die Mathe mögen

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                      • #12
                        In den vergangenen zehn Jahren kamen neue Fernsehserien auf, die sich von den bisherigen Serien mit ihren einfach gestrickten Erzählstilen und seichten Themen abheben und stattdessen komplexe und anspruchsvolle Geschichten erzählen.


                        Wie bitte? Einfach gestrickte Erzählstile und seichte Themen? Du hast wohl nie M*A*S*H geschaut, oder? Eine derartige Behauptung ist schon derartig grenzwertig, dass ich die Sinnhaftigkeit neben der oben genannten Punkte in Frage stelle. Allein schon über eine derartige Fragestellung kannst du deine Magisterarbeit schreiben, das ist mal absolut plakativ formuliert und nicht korrekt.
                        "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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                        • #13
                          Zitat von Hohlfrucht Beitrag anzeigen
                          Ich hab' auch mal an der Befragung teilgenommen. Die Umfrage scheint mir allerdings sehr "Drama"-lastig zu sein. Es wird z.B. häufig gefragt nach "real existierenden Personen", "moralischen Dilemma", "staffelweise Charakterentwicklung" etc. Für mich zumindest klare Indikatoren einer typischen Drama Serie wie Mad Men oder Nip Tuck. Durch die Auswahl der Serien beim Punkt Quality TV fühle ich mich weiter bestätigt.
                          Der Umfrage geht es, wie in der Einleitung forumliert, gezielt um den Imagewandel von Fernsehserien, wie dieser sich - grob überschlagen - in den letzten 10 Jahre vollzogen hat. Dass dabei vorwiegend Fragen betreffend der im Volksmund genannten "Dramaserien" vorkommen, die momentan groß im Rennen sind, ist eigentlich nicht weiter verwunderlich. Schließlich möchte der Ersteller dieser Fragerunde einen Zusammenhang zwischen Imagewandel und Dramaserie herstellen.

                          Allerdings finde ich auch einige Punkte etwas suboptimal gewählt. Ob der Punkt "technische/ handwerkliche Qualität insgesamt" bei den ohnehin eher handwerklichen Bausteinen nötig ist, ist mir unklar, zumal sich auch einige Punkte mit der darauf folgenden Frage nach Serieneigenschaften überschneiden. Des Weiteren kann ich mir nicht vorstellen, ob aus der Unterscheidung zwischen Quality-TV und kein Quality-TV wirklich etwas anderes herausgeht als der Unterschied zwischen "Mag ich" und "Mag ich nicht". Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich viele Teilnehmer wirklich mit der letzten Fragestellung auseinandersetzen und etwas anderes als nur ihre Lieblinge zu Quality-TV (was auch immer das sein soll) erheben.

                          Zitat von Amaranth Beitrag anzeigen

                          Wie bitte? Einfach gestrickte Erzählstile und seichte Themen? Du hast wohl nie M*A*S*H geschaut, oder? Eine derartige Behauptung ist schon derartig grenzwertig, dass ich die Sinnhaftigkeit neben der oben genannten Punkte in Frage stelle. Allein schon über eine derartige Fragestellung kannst du deine Magisterarbeit schreiben, das ist mal absolut plakativ formuliert und nicht korrekt.
                          Eine etwas weniger absolute Formulierung wäre natürlich in der Befragung toll gewesen. Ausnahmen hat es schon immer gegeben und gibt es heute auch noch, nur das sich die Erzählformat heute vor allem im Kabelfernsehen gehäuft auf der Schiene des Charakterdramas bewegt.
                          Zuletzt geändert von Anvil; 23.12.2013, 16:57.

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                          • #14
                            Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
                            Der Umfrage geht es, wie in der Einleitung forumliert, gezielt um den Imagewandel von Fernsehserien, wie dieser sich - grob überschlagen - in den letzten 10 Jahre vollzogen hat. Dass dabei vorwiegend Fragen betreffend der im Volksmund genannten "Dramaserien" vorkommen, die momentan groß im Rennen sind, ist eigentlich nicht weiter verwunderlich. Schließlich möchte der Ersteller dieser Fragerunde einen Zusammenhang zwischen Imagewandel und Dramaserie herstellen.
                            Der letzte Satz ist doch wohl eher eine Schlussfolgerung deinerseits, oder? Die Umfrage ist leider nicht mehr zugänglich, aber ich kann mich in der Einleitung an keine derartige Aussage erinnern. Einzig die Fokussierung der Umfrage auf Dramaserien lässt diesen Schluss zu.
                            Um eine, wie auch immer geartete (oder nur empfundene), Wandlung von Fernsehserien über einen größeren Zeitraum wissenschaftlich zu untersuchen, würde es sich meiner Meinung nach anbieten mehr als ein Genre zu untersuchen.

                            Davon abgesehen stellt sich ohnehin die Frage was die wissenschaftliche Aufgabenstellung überhaupt sein soll. "Warum lieben wir Serien?" wird wohl kaum der Titel der Arbeit sein. Sowas hätten mir meine Professoren jedenfalls nicht durchgehen lassen. Der vom Autor wahrgenommene Wandel zum sog. "Quality TV" scheint zumindest nur ein Teilaspekt der Arbeit zu sein.

                            Im Bezug auf die Einordnung von Serien in die Kategorie "Quality TV" gebe ich dir Recht. Mir fiel es auch äussert schwer da objektiv zu bleiben. Besonders bei den Zeichentrickserien hatte ich Probleme. Sind Zeichentrickserien überhaupt "Quality TV"? Letztendlich wird da wohl jeder seine Favoriten angekreuzt haben.
                            "The human eye is a wonderful device. With a little effort, it can fail to see even the most glaring injustice." - Quellcrist Falconer

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                            • #15
                              Zitat von Hohlfrucht Beitrag anzeigen
                              Der letzte Satz ist doch wohl eher eine Schlussfolgerung deinerseits, oder? Die Umfrage ist leider nicht mehr zugänglich, aber ich kann mich in der Einleitung an keine derartige Aussage erinnern. Einzig die Fokussierung der Umfrage auf Dramaserien lässt diesen Schluss zu.
                              Natürlich steht es nicht wortwörtlich in der Einleitung und ja, der letzte Satz ist meine Schlussfolgerung.

                              Zitat von Einleitung
                              Das Image von Fernsehserien hat in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren einen starken Wandel erfahren. Galt Fernsehen früher noch als "idiot box", sehen mittlerweile viele Fachleute in Fernsehserien eine ernsthafte Konkurrenz für Kinofilme. Die Ergebnisse dieser Befragung dienen einer Forschungsarbeit an der Universität Trier und sollen dazu beitragen die Sicht der Zuschauer auf Fernsehserien zu ergründen. Dabei geht es um die Qualitätserwartung, -wahrnehmung und -beurteilung aus Publikumssicht und die Gründe, derentwegen die Zuschauer bestimmte Serien als qualitativ hochwertig ansehen und andere nicht.
                              Wer die Entwicklung auf dem Serien/TV-Markt in den letzen Jahren mitverfolgt hat, kann den Boom der Dramaserien schlecht ignorieren. Deswegen war es zumindest aus meiner Sicht recht eindeutig, wo der Schwerpunkt dieser Umfrage liegen würde.

                              Zitat von Hohlfrucht Beitrag anzeigen
                              Um eine, wie auch immer geartete (oder nur empfundene), Wandlung von Fernsehserien über einen größeren Zeitraum wissenschaftlich zu untersuchen, würde es sich meiner Meinung nach anbieten mehr als ein Genre zu untersuchen.
                              Ja, das wäre durchaus hilfreich, wenn nicht sogar nötig. Zwar kann man, wenn man es darauf anlegt, dramarelevante Punkte als weniger oder nicht zutreffend ankreuzen, trotzdem sind mir viele Fragen zu schwammig bzw. nicht tiefgreifend genug formuliert. Zwar macht eine Umfrage im Rahmen einer Facharbeit beinem derartigen Thema schon Sinn, ist aber noch immer eine der bequemeren Datenerhebungsmethoden und ist, insbesondere wenn man sich damit an spezielle Film/TV-Foren wendet, im Ergebnis gefärbt. Deswegen hätte ich mich doch ein paar detailiertere, spezifischere Fragepunkte gewünscht.
                              Zuletzt geändert von Anvil; 23.12.2013, 18:20.

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