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The Americans

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  • The Americans

    Wer kennt diese neue Serie? Ich habe mir jetzt die erste Staffel angeschaut und mir gefiel diese Serie sehr gut. In dieser Serie geht es um ein Spionenpärchen, dass für den KGB arbeitet (die Serie spielt in den anfang 80er Jahren). Diese haben sich erfolgreich in den USA eingelebt und spionieren und führen Aufträge nun für die Sowjetunion aus. Sie sprechen auch kein Wort russisch egal ob in der Öffentlichkeit oder zuhause, selbst wenn es um geheime Aufträge geht. Nichteinmal ihre beiden Kinder wissen, dass ihre Eltern Spione des KGBs sind.

    Wie findet ihr die Serie so?
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  • #2
    Ich hab nur den Piloten und 3, 4 weitere Folgen gesehen.
    Also den Piloten fand ich wirklich super, super klasse. Da hat wirklich alles gepasst, Einstieg mit Spannung und Action, das 80er-Flair, aber vor allem auch die unterschwellige Tragik, die über der ganzen Lebenssituation des Paars (Lebenslüge) schwebte. Dazu tolle Musik aus der Zeit. Allein, als sie minutenlang schweigend im Auto fuhren und im Radio "In the Air tonight" lief und die Klarheit, von hier aus gibt es kein Zurück mehr: eine nahezu perfekte Szene...
    Leider konnte die Serie in meinen Augen dieses Niveau in den weiteren Folgen dann nicht mehr ganz bestätigen. Z.B. hat man (vermutlich aus finanziellen Gründen (?)) dort dann auf den 80ies-Soundtrack verzichtet, was doch ein bisschen Atmo gekostet hat. Dann ist es ja wohl auch eher ein Procedural mit einer Art "Case" of the week (incl. Verkleidung of the week) und ich stehe halt eher auf Serials (ok, ist mehr persönliche Erwartungshaltung und sagt nichts über die Quali aus) und es lief dann auch irgendwie zu einer für mich ungünstigen Zeit im TV, so dass ich es dann mit der Zeit ganz aus den Augen verlor.
    Aber mal sehen, vlt gebe ich der Serie bei Gelegenheit noch mal eine Chance. Wer auf Procedurals steht, spannend, kurzweilig und unterhaltsam ist sie auf jeden Fall (soweit ich es beurteilen kann).
    Grüße
    FL

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    • #3
      Zitat von Fritz Lang Beitrag anzeigen
      Leider konnte die Serie in meinen Augen dieses Niveau in den weiteren Folgen dann nicht mehr ganz bestätigen. Z.B. hat man (vermutlich aus finanziellen Gründen (?)) dort dann auf den 80ies-Soundtrack verzichtet, was doch ein bisschen Atmo gekostet hat. Dann ist es ja wohl auch eher ein Procedural mit einer Art "Case" of the week (incl. Verkleidung of the week) und ich stehe halt eher auf Serials (ok, ist mehr persönliche Erwartungshaltung und sagt nichts über die Quali aus) und es lief dann auch irgendwie zu einer für mich ungünstigen Zeit im TV, so dass ich es dann mit der Zeit ganz aus den Augen verlor.
      Also ein Procedural ist es nicht. Eher ein Hybrid aus Procedural und Serial. Denn die Aufträge am Anfang der Staffel haben Auswirkungen auf nachfolgende Ereignisse. Z.B. Die Wanze in der Uhr im Zimmer des Botschafters, wird dann auch noch mal gegen Ende der Staffel wichtig.

      Ich habe bisher auch nur die 1. Staffel gesehen. Das ist jetzt für mich keine Serie die ich unbedingt sofort und auf Englisch gucken muss, aber ich freue mich schon auf die 2. Staffel in deutsch. Es ist auch schön mit anzusehen wie die beiden immer in neue Rollen schlüpfen. Zwar kommt es nicht an Tatiana Maslany aus Orphan Black heran, aber ich nehme den beiden schon die verschiedenen Tarnidentitäten ab.
      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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      • #4
        Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
        Also ein Procedural ist es nicht. Eher ein Hybrid aus Procedural und Serial. Denn die Aufträge am Anfang der Staffel haben Auswirkungen auf nachfolgende Ereignisse. Z.B. Die Wanze in der Uhr im Zimmer des Botschafters, wird dann auch noch mal gegen Ende der Staffel wichtig.
        Na ja, ein _lupen_reines Procedural waren wenn man so will auch bereits TNG u.a. nicht mehr. In den späteren Staffeln werden ja auch da zumindest die Figuren bereits rudimentär weiterentwickelt und bestimmte Handlungselemente werden über mehrere Folgen hinweg wieder aufgegriffen.
        Und heutzutage, 20+ Jahre später, sind solche Erzähltechniken natürlich noch mal ein gutes Stück ausgeprägter und könnten es sich wohl auch die wenigsten spannungsbasierten Serien leisten, reine Procedurals zu sein.
        Aber egal, wir müssen uns ja nicht um Begriffe streiten, die Serie hatte keine wirklich durchgehende Handlung, wie ich es erwartet hatte, sondern war dann eben procedural-lastiger , das wollte ich damit sagen. Und das war halt einer unter mehreren Punkten, der meinen Durchhaltewillen kleiner werden ließ.
        Grüße
        FL

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        • #5
          Zitat von Fritz Lang Beitrag anzeigen
          Und heutzutage, 20+ Jahre später, sind solche Erzähltechniken natürlich noch mal ein gutes Stück ausgeprägter und könnten es sich wohl auch die wenigsten spannungsbasierten Serien leisten, reine Procedurals zu sein.
          Natürlich gibt es reine Procedurals so nicht mehr. So ziemlich jede neue Serie hat seinen Teil an übergeordneten Handlungsstrang und Charakterentwicklung. Aber ich sehe da doch schon Unterschiede. Person of Interest, The Blacklist oder Eureka sind für mich Procedurals, die zwar übergeordnete Handlungsstränge haben, aber diese machen nur fünf Minuten pro Folge aus und sind nur für das Halbstaffelfinale oder das Staffelfinale wirklich interessant. The Americans ist ähnlich den Serien Scandal oder die aktuell 2. Staffel von Defiance ein Hybrid. Die Hälfte der Folge wird sich mit dem Fall der Woche beschäftigt. Die andere Hälfte hingegen wird sich mit übergreifenden Handlungssträngen und Charakterentwicklung beschäftigt, die zumeist eh Hand in Hand gehen. Bei einem Hybrid findet beides für mich gleichberechtigt statt und so sehe ich das bei The Americans.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
          [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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