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[505] "Emily I" / "Christmas Carol"

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  • [505] "Emily I" / "Christmas Carol"

    Buch:
    Vince Gilligan, John Shiban, Frank Spotnitz

    Regie:
    Peter Markle

    Darsteller:
    Bill Scully Jr. (Pat Skipper) [Bernd Rumpf]
    Det. Kresge (John Pyper-Ferguson)
    Emily Sim (Lauren Diewold) [Sophie Bonczyk]
    junge Dana Scully (Joey Shea) [Franziska Pigulla]
    junge Melissa Scully (Rebecca Cooling) [Julia Biedermann]
    Marshall Sim (Rob Freeman)
    Melissa Scully (Melinda McGraw) [Julia Biedermann]
    Mrs. Scully (Sheila Larken) [Renate Danz]
    Pathologe (Walter Marsh) [Werner Ehrlicher]
    Susan Chambliss (Patricia Dahlquist) [Sonja Deutsch]

    Inhaltsangabe:
    Ein paar Tage vor den Weihnachtstagen ist Scully mit ihrer Mutter auf dem Weg zu ihrem Bruder, Bill Jr., der auf einer Marinebasis in San Diego lebt. Dort werden sie Bill Jr. und seiner schwangeren Frau Tara freudig erwartet. Kurz nach ihrer Ankunft erhält Scully einen Telefonanruf, am anderen Ende der Leitung ist eine Frau die sich genau wie Scullys Schwester Melissa anhört. Die Stimme bittet Scully um Hilfe. Scully läßt daraufhin vom FBI den Anruf zurückverfolgen, wobei sich herausstellt, daß er vom Haus der Sims kommt.

    Als Scully sich dorthin aufmacht findet sie dort einen Verbrechensschauplatz vor. Detective Kresge erlaubt ihr sich im Badezimmer umzusehen, wo eine tote blonde Frau, Mrs. Roberta Sim, in der Badewanne voll blutigem Wasser liegt. Offenbar hat sie Selbstmord begangen. Später observiert Scully den Mann des Opfers, Marshall, und die dreijährige Tochter Emily Sim. Sie wird dabei auf merkwürdige Art vom Gesicht des Kindes angezogen. Detective Kresge bestätigt Scully, daß tatsächlich ein Telefonanruf zu Bill Jr.'s Haus gegangen ist der vom Anwesen der Sims kam. Doch dort läßt sich kein ausgehendes Telefonat feststellen. Die Daten besagen, dort wäre das Telefon seit drei Stunden außer Betrieb gewesen.

    Scully erzählt ihrer Mutter sie würde sich sehr für Bill und Tara freuen und erklärt ihr dabei gleichzeitig sie könnte, als Folge ihrer Krankheit, selber keine Kinder bekommen. In der Nacht träumt Scully von einem jungen Bill Jr., der ihr Kaninchen tötet, im selben Traum entdeckt sie Emily Sim. Dann weckt sie Anruf, wiederum von der mysteriösen Frau, die sie auffordert "zu ihr zu gehen". Der Anruf läßt sich wieder zu den Sims zurückverfolgen, doch Marshall Sim erklärt ihr dort niemand hätte telefoniert. Scully kann dabei zwei dunkel gekleidete Männer in der Küche sitzen sehen.

    Am nächsten Tag sieht sie sich die Akten im Fall Roberta Sim an und fordert vom FBI auch alle Akten zu ihrer Schwester Melissa an. Als sie einige Abweichungen feststellt, nimmt sie selber eine Autopsie an Robertas Körper vor, dabei entedeckt sie keinerlei Tabletten in ihrem Magen. Allerdings entdeckt sie eine schon fast verheilte Wunde an ihrem Fuß. Eine Durchsuchung des Hauses der Sims fördert dann eine Injektionsnadel im Müll zutage, Marshall Sim behauptet allerdings Emily leidet an Anämie und benötigt tägliche Injektionen.

    Scully erzählt ihrer Mutter, daß ein PCR Test mit einer Genauigkeit von 60 Prozent Emilys und Melissas DNA übereinstimmen läßt, ein genaueres Ergebnis wird in paar Tagen bereitstehen. Dies und die unbestreitbare physische Ähnlichkeit zwischen den beiden läßt Scully folgern Emily wäre Melissas Tochter. Sie erinnert ihre Mutter an eine Zeit im Jahre 1994 als niemand Melissas Aufenthaltsort kannte, möglicherweise hat Melissa Emily damals zur Adoption freigegeben. Später hat Scully wieder einen Traum, darin gibt ihre Mutter ihr das Kruzifix welches sie um den Hals trägt.

    Kurz nachdem sie aufwacht informiert Detective Kresge sie über große finanzielle Überweisungen die Marshall Sim im Verlauf der letzten 18 Monate bekommen hat. Das Geld stammt von dem Pharmaunternehmen Transgen Industries. Scully und Kresge befragen daraufhin Dr. Ernest Calderon, der für das Unternehmen arbeitet. Er erklärt ihnen, Emily hätte an einem klinischem Versuch teilgenommen und als ihre Mutter versucht hat sie aus dem Testprogramm zu nehmen hat ihr die Firma um guten Willen zu zeigen eine finanzielle Entschädigung angeboten. Calderon gibt auch zu Marshall Injektionen gegeben zu haben, nachdem er über Migräne geklagt hat.

    Die Polizei nimmt Marshall nun wegen Mordes an seiner Frau fest. Dadurch wird Emily der Fürsorge der Sozialbehörden übergeben. Bevor sie weggebracht wird, hängt Scully Emily ihr goldenes Kreuz um den Hals.

    Marshall Sim gibt den Mord an seiner Frau zu, aber Scully findet es merkwürdig, daß Zeugen ihm ein Alibi gegeben haben. Sie und Kresge machen auf in das Gefängnis, doch sie finden Marshall erhängt vor. Als sie später ihrem Bruder davon erzählt meint sie es sollte aussehen wie ein Selbstmord.

    Susan Chambliss, eine Sozialarbeiterin, erzählt Scully ihr Antrag Emily zu adoptieren wurde abgelehnt. Scully erklärt ihr, die Zeit wäre gekommen ihr persönliches Leben über ihre Karriere zu stellen, woraufhin Chambliss ihr zusagt der Angelegenheit zu überdenken. Am Morgen des 1. Weihnachtstages erhält Scully eine Nachricht durch einen FBI Kurier, der endgültige DNA Test hat ergeben Scully ist Emilys Mutter.



    Quelle
    1
    ****** eine der besten Akte-X-Folgen aller Zeiten!
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    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
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    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
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    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
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    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Akte X unwürdig!
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  • #2
    Eine recht durchschnittliche Folge, die ich bis kurz vorm Schluß mit maximal drei Sternen bewertet hätte, aber als dann Scully vom Boten die Nachricht über den Ausgang des DNA-Tests bekam, war ich doch gewillt vier Sterne zu vergeben. Die Schlußszene war einfach klasse, die Darsteller und die Situation waren einfach perfekt und somit wurde die Szene für mich sicherlich zum Highlight dieser Folge.
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    • #3
      Eine sehr gute Folge, die ich mit fünf Sternen bewerte.

      Scully, die gerade eben noch so voller Leben steckte nach ihrer Genesung, wird durch Erinnerungen an den Tod ihrer Schwester erneut in eine Krise gestürzt. Schließlich dann noch die Sache, dass sie die Mutter der kleinen Emily sei...wirklich sehr gut inszeniert.

      Die Geschichte rund um den vermeintlichen Selbstmord von Emilys vermeintlicher Mutter sagte mir bedingt zu.

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      • #4
        Eine reine Scully-Folge, aber auch ganz interessant. Irgendwie schafft sie es auch, an ihren freien Tagen in einen zu lösenden Fall hineingezogen zu werden, der aber für sie einen familiären Hintergrund hat. Schön dass ihr Bruder wieder gezeigt wird, auch seine Skepsis gegenüber ihren Beruf hat mir gut gefallen.
        Was mich schon wunderte, Scully konnte einfach so in das Haus der Sim's reinspazieren und brauchte nur zu sagen, sie sei vom FBI und schon hat ihr der Officer alles erzählt. Was mich auch wundert, dieser Fall wird ja von der örtlichen Polizei ermittelt, ist es da schon möglich, dass Scully einfach so in ihrer Freizeit mithilft und auch noch praktisch das Kommando bei den Ermittlungen an sich reißen kann.
        Es wird auch erwähnt, dass Scully Muttergefühle hat, und anscheinend auf natürliche Weise selbst keine Kinder bekommen kann. Auch ihre verstorbene Schwester Melissa wird erwähnt. Und dann am Ende der Paukenschlag, dass die kleine Emily Scullys Kind sein soll. Na dann bin ich schon auf die Fortsetzung gespannt!
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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        • #5
          Vier Sterne.

          In dieser Folge steht Scully im Mittelpunkt. Hier erfahren wir mehr über ihre Familie und die Beziehung zu ihrer Schwester.

          Fand´s sehr unglaubwürdig, dass versucht wurde eine Vorgeschichte um Scullys Schwester zu konstruieren, deshalb fand ich den Cliffhanger dann recht gut, dass das Kind angeblich von ihr sei.

          Wie das jetzt mit dem Telefonanruf zu erklären ist, bleibt im Dunkeln. Auch den Polizisten, der ihr so bereitwillig alles erzählt, fand ich etwas seltsam.

          Dennoch eine gute Folge imho.

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          • #6
            Von mir gibt es fünf Sterne * * * * * für diese Scully-Folge. Das übersinnlich Mysteriöse an dieser Folge wird wie so oft nicht erklärt, aber in der Serie gibt es einen oft wenig beachteten Storybogen, der mit dem zweiten Spielfilm abgeschlossen wird, in dem es darum geht, wie Mulder und Scully ein Paar werden, und in dieser Folge werden wesentliche Elemente dieses Storybogens aufgegriffen, obwohl Mulder selbst gar nicht vorkommt, aber man erfährt - auch durch Rückblenden in ihre Kindheit - sehr viel über Scully, z.B. über ihren Glauben, und versteht so ihre späteren Entscheidungen besser.

            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            und schon hat ihr der Officer alles erzählt.
            Der Officer (Detective) hat in ihr wohl eine attraktive junge Frau gesehen, die er sympathisch fand. Selbstmord an Weihnachten ist auch keine schöne Sache, vielleicht wollte er mit jemandem reden.

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            • #7
              Für mich wirkte die Handlung großteils sehr konstruiert und nicht wirklich glaubhaft. Alleine schon wegen der raschen Beschaffung und dem schnellen Versenden von Akten, dem raschen Erhalten von DNA-Tests und dann auch noch dem Teil mit Scullys Vorhaben Emily zu adoptieren bzw. das dann die Behörde auch gleich mal bei Scully auftaucht und ihr einen negativen Bescheid bekannt gibt. Es wäre sehr löblich wenn die Behörden so rasch arbeiten würden. Der gesamte zeitliche Ablauf passte bei dieser Episode überhaupt nicht.
              Gut gefallen hat es mir hingegen das Scully einmal eine Folge lang mehr oder weniger im Kreise der Familie zu sehen war und das man vieles aus ihrer Vergangenheit erfährt. Und das Highlight dieser Folge war dann der Schluss, wo man erfährt das Scully Emilys Mutter ist! Dieser Umstand beschert der Folge von mir vier Sterne.
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