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[506] "Der große Mutato" / "Post-Modern Prometheus"

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  • [506] "Der große Mutato" / "Post-Modern Prometheus"

    Buch:
    Chris Carter

    Regie:
    Chris Carter

    Darsteller:
    Booger (Chris Giacoletti)
    Dr. Pollidori (John O´Hurley) [Lutz Riedel]
    Elizabeth Pollidori (Miriam Smith)
    Izzie Berkowitz (Stewart Gale) [Gerrit Schmidt-Foß]
    J.J. (Vitaliy Kravchenko)
    Jerry Springer (Jerry Springer) [Hans-Jürgen Dittberner]
    Mutato (Chris Owens)
    Shaineh Berkowitz (Pattie Tierce) [Marianne Lutz]

    Inhaltsangabe:
    In einer ländlichen Ortschaft in Indiana schaut Shaineh Berkowitz sich gerade eine der täglichen Talkshows im Fernsehen an. Sie ist so vertieft in das Interview, daß sie nicht bemerkt wie jemand das Haus in eine Plane hüllt. Eine dunkle Gestalt betritt die Küche, wirft eine weiße Substanz in einen Topf die dort eine chemische Reaktion erzeugt und weiße Rauchschwaden zur Folge hat. Als Shaineh bemerkt, daß etwas im Haus nicht stimmt, beschließt sie sich umzusehen. Plötzlich taucht aus der Dunkelheit ein grausam deformiertes, frankensteinartiges Gesicht auf und Shaineh stockt der Atem.

    Später, als die Agenten durch die Landschaft von Indiana fahren, liest Scully laut einen Brief an Mulder vor. Darin beschreibt Shaineh wie, 18 Jahre zuvor, jemand ihr in Rauchschwaden gehülltes Schlafzimmer betrat und dabei die Stimme der Sängerin Cher zu hören war. Drei Tage später wachte sie auf und war schwanger, ihren Sohn nannte sie später Izzy. Shaineh erklärt, sie hätte Mulder in der Jerry Springer Show gesehen und hofft er würde ihren Fall untersuchen. Und nun sind die Agenten tatsächlich auf dem Weg zu Shainehs Haus.

    Dort angekommen entdecken sie ein Comic-Heft in dem genau die Kreatur vorkommt die Shaineh beschrieben hat. Shaineh gibt an, bei dem Monster handelt es sich um den "Great Mutato", eine Figur aus Izzys blühender Fantasie. Doch Izzy behauptet, er und viele andere im Ort haben die Kreatur gesehen, die eine Vorliebe für Erdnußbutter-Sandwiches hat. Izzy und seine Freunde führen die Agenten an eine Stelle im Wald und legen dort ein paar Sandwiches aus um die Kreatur anzulocken. Als sie auftaucht jagen sie ihr nach, doch die Kreatur entkommt in der Dunkelheit. Mulder entdeckt dann einen alten Mann, der behauptet das eigentliche Monster wäre sein Sohn, der berühmte Dr. Francis Pollidori.

    Die Agenten besuchen Pollidori, der ihnen von seinen gentechnischen Experimenten erzählt, er zeigt ihnen ein Foto von einer Fruchtfliege mit Beinen die aus dem Mund wachsen. Später verabschiedet sich Pollidori von seiner Frau Elizabeth zu einem Reise nach außerhalb. Kurz darauf werden Elizabeths Fenster mit Plane verhüllt.

    Als die Agenten an einem Restaurant in Bloomingtown anhalten setzt man ihnen alle möglichen Speisen vor. Sie begreifen, daß alle glauben Jerry Springer würde eine Geschichte über die Kreatur bringen - in einem Zeitungsartikel wird Mulder zitiert "er würde an die Existenz des Monsters glauben". Die Agenten nehmen an Izzy hätte ihre Unterhaltungen auf Band aufgenommen.

    Als Mulder und Scully die Landstraße entlangfahren sehen sie Pollidoris verhülltes Haus. Sie stürmen in das Haus und entdecken Elizabeths bewußtlosen Körper. Kurz darauf verlieren sie selber das Bewußtsein. Durch den Rauch tritt der alte Mann, Professor Pollidoris Vater, mit einer Gasmaske. Als die Agenten wieder aufwachen beschreibt Elizabeth ihren Angreifer als einen deformierten Mann mit zwei Mündern.

    Später sieht man den alten Mann wie er der Kreatur ein Erdnußbutter-Sandwich bringt, während diese im Fernsehen den Film "Die Maske" mit Cher sieht. Kurz darauf besucht Pollidori seinen Vater, streitet sich mit ihm und erwürgt ihn.

    Ein Menschenmenge formiert sich vor der Post als ein Postangestellter erklärt er hätte das Monster gefunden. Er holt dann jemand aus einem Hinterzimmer mit einer Gummimaske vom "Great Mutato", als er ihm die Maske abzieht sieht man Izzy zum Vorschein kommen. Der Postangestellte zeigt dann einen Karton, den er entdeckt hat, darin befinden sich noch eine Reihe identische Masken.

    Die Nachforschungen ergeben, daß die weiße Substanz benutzt wird um Tierherden zu betäuben. Die Benutzung wird durch die FDA überwacht, was die Agenten wieder zur Farm des alten Mannes führt. Als sie dort ankommen, treffen sie eine Zeitungsreporterin, die sich mit dem Fall beschäftigt und bescheibt sie hätte die Kreatur gesehen wie sie den alten Mann beerdigt hat. Kurz darauf nähert sich eine wütende Menschenmenge der Farm, angeführt von Pollidori. Die Agenten schließen Pollidori hätte wahrscheinlich selber seinen Vater getötet und beschützen den verängstigten Mutato und versuchen vor der Menge zu fliehen. Doch sie werden verfolgt und im Keller in die Enge gedrängt.

    Dort werden sie von Pollidori und der Menge gestellt, Pollidori behauptet die Kreatur wurde von seinem Vater geschaffen. Als Mutato sich zu Wort meldet erzählt er, er hätte niemals jemand anderem etwas getan. Vor 25 Jahren hätte der alte Mann gemerkt, daß sein Sohn geheime Experimente durchführt, bei denen er als Produkt herauskam. Der alte Mann rettete ihn und zog ihn auf. Die Menschenmenge merkt nun, daß Mutato eigentlich kein Monster ist.

    Später wird Pollidori von der Polizei verhaftet und fortgebracht. Die Agenten nehmen die Kreatur mit, doch anstatt sie ins Gefängnis zu bringen, fahren sie mit ihr in einen Nachtclub nach Memphis, wo Cher für Mutato singt, ihren größten Fan.



    Quelle
    2
    ****** eine der besten Akte X Folgen aller Zeiten!
    50.00%
    7
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    21.43%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    7.14%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    14.29%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    7.14%
    1
    * eine der schlechtesten Akte X Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

  • #2
    Eine klasse Folge mit einem ganz ungewöhnlichen Story.- bzw. Erzählungskonzept. Sehr gut gefallen hat mir der Großteil der Musik, die in dieser Folge verwendet wurde. Diese paßte ausgezeichnet zu den jeweiligen Szenen und verlieh der Folge einen besonderen Reiz.
    Auch die Szenen und Darsteller im Restaurant fand ich sehr originell und teilweise extrem freaky. Klasse fand ich den Auftritt von Mulder, als er das zweite Mal das Restaurant betrat und alle Gäste nicht mehr freundlich gesinnt waren, so wie beim ersten Mal, sondern alle waren total wütend!
    Auch die Schlußszene im Nachtclub, wo Cher für Mutato singt und Scully und Mulder tanzen, fand ich hervorragend.
    Somit vergebe ich für diese Folge die maximalen Punkte.
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    • #3
      Eine ausgezeichnete Episode, die schon allein deswegen auffällt, dass sie in Schwarzweiß ist und mit sehr passender Musik unterlegt ist.

      Eine rührende Geschichte rund um einen Stigmatisierten, die dennoch sehr komisch und unterhaltsam ist. Die Umsetzung im Besonderen mit den verschleierten Häusern fand ich sehr gelungen.

      Fünf Sterne gibt's von mir für diesen Evergreen.

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      • #4
        Highlight!

        Das absolute Highlight ist das Ende, wo der Mutato zu Cher gefahren wird. Denn erstens ist es ziemlich Groovy und ein sehr unerwartetes Ende, und zweitens fordert der Mulder seine Scully auf allergeilste, coole Art und Weise zum Tanz auf.

        Wie die sich danach in Zeitlupe angesehen haben... Sehr schön. Hat mir sehr gefallen, nachdem ich die beiden aus allen vorhergegangenen Folgen kenne.

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        • #5
          Ziemlich krasse Folge. Wiedermal eine, die sich von so ziemlich allen anderen Episoden abhebt. Aber ich weiß nicht, so wirklich gut gefallen hat sie mir nicht. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen, mir wurde hier alles etwas zu krass und übertrieben dargestellt. Die einzelnen Personen wirkten so irreal, dass sie selbst für diese Parodie übertrieben dargestellt wurden.
          Einzig positiv fand ich, dass die musikalische Begleitung wirklich super war.
          Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
          die Internationale erkämpft das Menschenrecht


          das geht aber auch so

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          • #6
            Eine der Besten Akte X Folgen.

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            • #7
              Zitat von Lehtis Beitrag anzeigen
              Eine der Besten Akte X Folgen.
              Dem ist eigentllich nicht mehr viel hinzuzufügen . Die Folge war einfach für Fans der Serie wie mich eine geniale Folge, die denn Charme der Serie und auch vieler Einzelepisoden parodiert hat . Die Story war vielleicht für X-Files Verhältnisse etwas überzeichnet, aber das sollte ja auch so sein, immerhin wirkte Skully hier noch skeptischer und Mulder noch optimistischer als sonst . Die Frankensteinstory wurde hier gut umgesetzt und in schwarzweiß wirkte sie sehr authentisch. Der Soundtrak tat sein übrigens, tja eben eine der besten X-Files folgen überhaupt, hier stimmt absolut alles .
              Ich vergebe deshalb ******Sterne.

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              • #8
                Eine sehr gute Akte X-Folge mit einer klasse Musik-Untermalung ! -> ***** Sterne

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                • #9
                  Drei Sterne.

                  Mal wieder eine der experimentellen Akte X Folgen, und wie schon fast alle vorher, find ich auch diese nicht so wirklich prickelnd.

                  Das positive vorweg: Ich finde den Stil der Folge cool, so comic-strip mässig, die Charaktere sind sehr überzeichnet und die Rede des Deformierten war sehr gut gemacht.

                  Dafür ist die Folge alles andere als spannend, macher Gag geht ziemlich in die Hose und die Schwarz-Weiss Untermalung ist zwar ein Stilmittel, ich fand´s aber nervig.

                  Was die Folge natürlich noch weiter runterzieht für mich ist die musikalische Untermalung von CHER. Mag generell keine Frauen, die zum Grossteil sich aus Plastik, und/oder Sillikon zusammensetzen und ihre Musik fand ich immer absolut grausam.

                  Wegen der guten Ansätze geb ich aber drei Sterne.
                  Zuletzt geändert von Axel77; 19.12.2011, 14:45.

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                  • #10
                    Von mir gibt es sechs Sterne * * * * * * für diese geniale Folge, die fast vollständig bis auf einige Sekunden am Anfang in Schwarzweiß gehalten ist. Ebenso ungewöhnlich ist der Soundtrack mit Popsongs und surrealen Glockenspielen. Postmoderner Prometheus meint die Gentechnik. Besonders gut gefiel mir die mit Blitzen unterlegte Szene, wie Mulder und Scully "Dr. Frankenstein" treffen. Aber in der Folge bleibt neben den Anspielungen auf die Klassiker des Genres auch genügend Platz für teilweises surreal komisches menschliches Drama. Angeblich hat Cher es später bedauert, dass sie nicht selbst in der Folge mitgewirkt hat.

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                    • #11
                      Ich fand die Folge gut, habe ich erst gestern gesehen, das letzte mal glaube als Kind (lief immer 21:00 und ich musste um 21 schlafen gehen aber es gab Ausnahmen).
                      Heute finde ich die Folge nur ok, aber die Anspielungen sind witzig, das Inzest Dorf, wo alle fast gleich aussehen.
                      Später die Anspielung, dass die Personen wie Tiere aussehen usw.
                      Keine Folge die ich jetzt immer sehen muss, aber mal was außergewöhnliches aus der Akte-X Serie.
                      Doch mich erinnerte der Junge, also das Kind der Frau, sehr an die eine, ultra witzige Folge über den "Vampir Jungen", mal sehen wann ich dort ankomme, gehe gerade meine DVDs durch, bin bei...wie erwartet Staffel 5.
                      So das wars :P

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                      • #12
                        Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                        Eine klasse Folge mit einem ganz ungewöhnlichen Story.- bzw. Erzählungskonzept. Sehr gut gefallen hat mir der Großteil der Musik, die in dieser Folge verwendet wurde. Diese paßte ausgezeichnet zu den jeweiligen Szenen und verlieh der Folge einen besonderen Reiz.
                        Auch die Szenen und Darsteller im Restaurant fand ich sehr originell und teilweise extrem freaky. Klasse fand ich den Auftritt von Mulder, als er das zweite Mal das Restaurant betrat und alle Gäste nicht mehr freundlich gesinnt waren, so wie beim ersten Mal, sondern alle waren total wütend!
                        Auch die Schlußszene im Nachtclub, wo Cher für Mutato singt und Scully und Mulder tanzen, fand ich hervorragend.
                        Somit vergebe ich für diese Folge die maximalen Punkte.
                        Viel mehr habe ich diesmal auch nicht zu sagen, eine klasse Folge mit einer guten Story und hervorragend ausgewählter Musik. Ergänzend möchte ich noch hinzufügen das die Maske des Mutato sehr gut und realistisch rüberkam.
                        Somit gibt es auch diesmal wieder sechs Sterne von mir für diese gelungene Episode.
                        Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
                        Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
                        Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
                        Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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