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[510] "Ein Spiel" / "Chinga"

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  • [510] "Ein Spiel" / "Chinga"

    Buch:
    Chris Carter, Stephen King

    Regie:
    Kim Manners

    Darsteller:
    Alter Mann (Henry Beckman) [Heinz Fabian]
    Angestellte (Tracy Lively)
    Buddy Riggs (William MacDonald) [Uwe Büschken]
    Dave der Fleischer (Harrison Coe) [Mathias Hermann]
    Jack Bonsaint (Larry Musser) [Reinhardt Kuhnert]
    Jane Froelich (Carolyn Tweedle) [Gisela Fritsch]
    Kunde (Sean Benbow)
    Kundin (Elizabeth McCarthy)
    Manager (Gordan Tipple)
    Melissa Turner (Susannah Hoffman) [Judith Brandt]
    Polly Turner (Jenny-Lynn Hutcheson) [Jill Böttcher]
    Ranger (Ian Robison) [Thomas Schmuckert]
    Rich Turner (Dean Wray)

    Inhaltsangabe:
    In der Ortschaft Amma Beach, Maine begleitet die fünfjährige Polly Turner ihre hübsche Mutter Melissa in den in den Supermarkt. Polly sitzt im Kindersitz des Einkaufswagens, auf dem Arm hält sie ihre Puppe Chinga. Als Melissa durch die Gänge schlendert erregt sie die Aufmerksamkeit von Dave, der im Supermarkt als Fleischer arbeitet. Polly bemerkt Dave und erzählt ihre Mutter, daß sie den Laden nicht mag. Melissa reagiert schnell und schiebt den Einkaufswagen in einen anderen Teil des Marktes. Als Melissa in die Gefrierkost-Abteilung kommt sieht sie ein Bild von Dave, das sich im Glas eines Schranks reflektiert. In dem Bild steckt in einem Auge von Dave ein Messer. Melissa erschrickt und erzählt Polly sie würden nach Hause gehen. Doch während sie auf dem Weg zum Ausgang sind beginnen plötzlich bei allen Kunden die Augen zu bluten. Dave Aufmerksamkeit wird inzwischen von einem großen Schatten der Puppe Chinga abgelenkt, der sich in einer Metalltür reflektiert. Dave greift zu einem Messer - doch plötzlich sticht er es sich selber ins Auge.

    Scully hat sich ein paar Tage frei genommen um auszuspannen und in Maine Urlaub zu machen. Zufällig steuert sie in diesem Moment mit ihrem Mietwagen auf den Supermarkt in Amma Beach zu. Ein alter Mann kommt ihr entgegen und bittet um Hilfe. Im Laden findet sie die blutenden Kunden und Dave mit einem Messer im Auge. Später ruft sie Mulder an und erzählt ihm von der bizarren Situation. Der meint dazu, es könnte sich dabei um Zauberei oder Hexerei halten. Doch Scully hält davon nicht viel. Zusammen mit Polizeichef Jack Bonsaint und seinem Deputy Buddy Riggs sieht sich Scully die Aufnahmen der Überwachungskamera von dem Vorfall an. Sie bemerkt dabei Melissa Turner, die einzige Kundin die nicht von dem Effekt betroffen war. Bonsaint erzählt Scully, einige Einwohner des Ortes würden glauben Melissa wäre eine Hexe. Buddy Riggs ruft unterdessen Melissa an und erzählt ihr Bonsaint würde bei ihr vorbeischauen und sie zu dem Vorfall im Supermarkt befragen. Riggs verspricht ihr zu helfen, doch sie warnt ihn davor zu ihr zu kommen. Im Hintergrund sieht man dabei den großen Schatten der Puppe Chinga.

    Bonsaint und Scully kommen bei Melissas Haus an, doch finden niemanden vor. Bonsaint erzählt Scully , daß Melissa mit einem Fischer verheiratet war, der jedoch bei einem Bootsunfall umkam. Er erzählt weiter, zwischen Polly und der Leiterin des örtlichen Kindergarten, Jane Froelich, gab es einen Vorfall. Jane hat Polly scheinbar geschlagen als diese unkontrollierbar wurde. Kurz darauf wurde Jane zu Boden geworfen. Doch Bonsaint glaubt nicht , daß Polly Jane berührt hat. Außerdem scheint es der Fleischer Dave hätte ein Auge auf Melissa geworfen, doch sein Interesse stieß nicht auf Erwiderung.

    Riggs trifft Melissa und Polly an einen Eisstand. Melissa beschreibt ihm wie sie Bilder von gewaltsamen Todesfällen gesehen hat, so wie den von Dave, bevor sie passierten. Riggs gibt Melissa daraufhin den Schlüssel zu einem weiter entferntem Haus und rät ihr den Ort zu verlassen. In dem Moment gerät Polly außer Kontrolle als eine Angestellte nicht ihrem Wunsch nach mehr Kirschen auf dem Eis nachkommt. Kurz darauf gerät die Angestellte mit ihrem Pferdeschwanz in die Eismaschine. Riggs springt über die Theke und rettet die Frau.

    Scully und Bonsaint treffen sich unterdessen mit Jane Froelich. Froelich behauptet Melissa wäre die Nachkommin von Hexen und sie hat ihren Fluch an Polly weitergegeben. Später, während sie mit einem Beamten einer Ranger-Station spricht, hat Melissa eine Vision in der sich der blutige Körper von Jane Froelich in der Heckscheibe des Autos reflektiert. Melissa dreht mit ihrem Auto um und macht sich auf den Heimweg. Jane Froelich ist in der Zwischenzeit auf dem Weg nach Hause und trifft plötzlich auf eine große Chinga Puppe. Sie hebt ein auf dem Boden liegendes Stück einer Schallplatte auf, doch anstatt es als Waffe gegen die Puppe einzusetzen verwendet sie es gegen sich selbst.

    Später hat Melissa wieder eine Vision, diesmal ist Riggs das Opfer. Als sie wieder zu Hause ist, schaut Riggs bei ihr vorbei. Er ist überzeugt sie hat etwas mit Froelichs Tod zu tun und bittet sie mit auf die Polizeiwache zu kommen. Kurz darauf liegt Riggs auf dem Boden der Küche, sein Gummiknüppel zeigt jede Menge Blutspuren.

    Scully bemerkt den alten Mann aus dem Supermarkt an Bord des Bootes auf dem Melissas Mann ums Leben kam. Der alte Mann erzählt ihr die Geschichte wie Rich Turner zu der Chinga Puppe kam als er die Hummerfallen kontrollierte. Rich beschloß die Puppe seiner Tochter zu schenken und ein paar Tage später fand der alte Mann Richs Körper mit einem Enterhaken in dessen Kopf.

    Melissa beginnt Türen und Fenster des Hauses zu vernageln. Polly erzählt ihrer Mutter sie könne nicht schlafen und Melissa verspricht ihr es würde gleich ruhiger werden. Kurz darauf sieht sie eine blutige Reflexion ihres eigenen Körpers in einem Fenster, mit einem Hammer der auf ihren Kopf einschlägt. Scully und Bonsaint sind unterdessen auf dem Weg zu dem Haus der Turners. Scully schaut durch das Fenster und entdeckt Melissa die versucht Riggs Körper anzuzünden. Bonsaint bricht die Tür auf und Melissa rennt zu einem Schrank, holt einem Hammer und schlägt sich selbst an den Kopf. Scully reagiert schnell und nimmt die Chinga Puppe, rennt in die Küche und steckt diese in die Mikrowelle. Als die Puppe schmilzt, läßt Melissa den Hammer fallen und gewinnt wieder die Kontrolle über sich selbst zurück.

    Später sieht man einen Hummerfischer der eine Falle aus dem Wasser zieht und die verbrannte Chinga Puppe findet. Plötzlich öffnen sich ihre Augen...



    Quelle
    2
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    12.50%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    25.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    4
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    12.50%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
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  • #2
    Schwach. Wiedermal ein prominenter Schreiber (Stephen King) der sich mal etwas ganz neues ausgedacht hat. Nämlich eine Puppe, die andere Menschen dazu bringen kann, sich zu verletzen oder umzubringen. Zusätzlich noch diese angestaubte Tanzmusik, das "I wanna play" der Puppe und fertig ist der lieblose Horror-Spaß.

    Einziger Lichtblick war der gelangweilte Mulder am Telefon, der sich neben Scully am Telefon zu nerven allerlei Ablenkungsmöglichkeiten einfallen lässt.
    Forum verlassen.

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    • #3
      Die Story dieser Folge fand ich recht schwach und die Umsetzung war auch nicht sonderlich gut. Die Mutter von Polly konnte mich schauspielerisch nicht überzeugen und auch ihre Handlungsweise war nicht sonderlich intelligent.

      Jedoch das "Zusammenspiel" zwischen Mulder und Scully war genial. Der gelangweilte Mulder, der Scully andauernd anruft um ihr bei dem Fall zu helfen, war sehr witzig. Auch der "Rollentausch" der Beiden war sehr interessant. Daß diesmal Mulder nach einer wissenschaftlichen Erklärung sucht fand ich klasse.
      Auch die Schlußszene, wo die Bleistifte von der Decke auf Mulder herabfallen, war ein Brüller!

      Nur durch diese humorvollen Anteile schaft es diese Folge von mir mit vier Sternen bewertet zu werden, anderenfalls wären es viel weniger geworden.
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      • #4
        Auch ich fand den Plot hinter der Handlung nicht besonders intelligent; dafür war dies genial umgesetzt: Hochspannung, skurrile Charaktere, Mulders und Scullys Zusammenspiel.

        Deshalb fand ich diese Episode mehr als unterhaltsam, weswegen ich fünf Sterne vergebe.

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        • #5
          Zitat von maestro Beitrag anzeigen
          Wiedermal ein prominenter Schreiber (Stephen King) der sich mal etwas ganz neues ausgedacht hat. Nämlich eine Puppe, die andere Menschen dazu bringen kann, sich zu verletzen oder umzubringen. Zusätzlich noch diese angestaubte Tanzmusik, das "I wanna play" der Puppe und fertig ist der lieblose Horror-Spaß.
          Gut, was erwartet man auch von Stephen King? Doch nicht wirklich etwas Originelles, oder? Die Folge spielte in Kings Heimat Maine, hatte einen schwachen Plot, kaum eine sinnvolle Erklärung und war ziemlich nach der Masche aufgezogen, dass der wahre Horror im Alltäglichen liegt und man jederzeit getroffen werden kann, im Supermarkt, im Eiscafe, zuhause ...
          Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
          Die Mutter von Polly konnte mich schauspielerisch nicht überzeugen und auch ihre Handlungsweise war nicht sonderlich intelligent.
          Wirklich schlau war das nicht, und es gibt auch keine wirklich stimmige Erklärung, was eigentlich in der Folge passiert, oder vernünftige Details zum Hintergrund. Alles beginnt im Supermarkt mit einer Riesenhorrorshow und geht von da ab - im Grunde mit oder ohne Scully - seinen Gang bis zum Showdown. Die Folge hätte auch ohne Mulder und Scully gut funktioniert. Eigentlich hätte es nur den Sheriff gebraucht.
          Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
          Jedoch das "Zusammenspiel" zwischen Mulder und Scully war genial. Der gelangweilte Mulder, der Scully andauernd anruft um ihr bei dem Fall zu helfen, war sehr witzig. Auch der "Rollentausch" der Beiden war sehr interessant. Daß diesmal Mulder nach einer wissenschaftlichen Erklärung sucht fand ich klasse. Auch die Schlußszene, wo die Bleistifte von der Decke auf Mulder herabfallen, war ein Brüller!
          Hierin liegt auch die Stärke der Folge. Mulders Aufforderung an Scully ihn zu heiraten ist nur so halb ein Spaß. Die vertauschten Rollen waren sehr schön, weswegen ich auch vier Sterne vergebe. Besser war jedoch die Folge "Krieg der Koprophagen", in der Mulder zuerst alleine ermittelt, er ebenfalls mit Scully telefoniert, und Scully dann irgendwann eifersüchtig angefahren kommt. Auch dort gab es eine Szene mit Supermarkt (Panik wegen Kakerlaken).

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          • #6
            Mir hats sehr gut gefallen, typische Stephen King Story, aber sehr spannend und gruselig. Ich fand die Puppe einfach genial, wie sie plötzlich ihre Augen öffnete, dazu noch das sehr bestimmende Mädchen und die völlig entnervte Mutter. Passte alles gut zusammen. Die Todesvisionen, welche Melissa empfangen hat, wurden optisch auch sehr gut dargestellt.
            Was mich dann doch ein wenig störte, wieder dieser Zufall dass Scully grad in den Supermarkt geht, als alle Leute Amok laufen. Dafür hat sie mir mit ihrem Maine-Ferienshirt gut gefallen.
            Auch Mulder gefiel mir hier, wie er sich an seinem freien Wochenende ziemlich langweilte und immer wieder Scully angerufen hat.
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Vier Sterne.

              Die Story klingt schon so ein bisschen nach Chucky der Mörderpuppe oder so. Die Folge ist aber recht spannend und hat auch ein paar echt gruselige Elemente.

              Schon der Anfang ist krass, als Scully in den Supermarkt kommt, wo alle aus den Augen bluten und sich selbst verletzen.

              Wieder mal wurde ein Kind (hier das Mädchen) sehr gut ausgewählt, die guckt immer schön grimmig aus der Wäsche und ist mies gelaunt.

              Das Ende ist aber dann mal wieder vohersehbar leider.

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              • #8
                Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
                Ich fand die Puppe einfach genial, wie sie plötzlich ihre Augen öffnete, dazu noch das sehr bestimmende Mädchen und die völlig entnervte Mutter. Passte alles gut zusammen.
                Hinzu kommt ja noch die nervige Musik. In einem Buch wäre das Leben der Mutter vielleicht noch etwas besser dargestellt worden. Die Handlung war etwas sprunghaft, und was mich etwas mehr gestört hat, als der Zufall, dass Scully ausgerechnet dann vorbeikommt, als das im Supermarkt passiert war, war, dass sich danach rasch die Todesfälle häufen, ohne dass sich wirklich etwas geändert hat. Der einzige Unterschied ist, dass Scully in der Stadt ist, wobei Scully in der Folge - vom Ende abgesehen - ziemlich überflüssig ist, aber ohne Scully (und ohne Mulder) wäre es nicht Akte-X, sondern einfach nur eine durchschnittliche Outer Limits Folge. Hier bleibt es noch ein Rätsel, warum die Puppe nicht Scully angegriffen hat.

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                • #9
                  Früher gruselig, heute eher na...ja.
                  Wirkt wie eine Kopie von Chucky – Die Mörderpuppe / Child’s Play.
                  Also ich würde mal * * * geben, kann man gucken, aber ist jetzt nichts, was man gesehen haben muss. Könnte man theoretisch skippen.

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                  • #10
                    Auch diesmal hat mir die Handlung nicht so gut gefallen, alleine schon weil die Mutter der fünfjährigen Polly Turner ein "sonderbares" Verhalten an den Tag legte. Spätestens als sie herausfand das die Puppe für alles verantwortlich ist, hätte sie doch diese nur (so wie Scully am Ende) zu vernichten gebraucht.
                    Dafür stimmte in dieser Episode wenigstens der Humor, welcher mal wieder durch Mulder zustande kam und auch gab es ein paar gute Gruselmomente mit der Puppe im gelungenen Zusammenspiel mit der Musik.
                    Ich denke schwache vier Sterne kann ich der Folge schon geben.

                    Zitat von irony Beitrag anzeigen
                    Hierin liegt auch die Stärke der Folge. Mulders Aufforderung an Scully ihn zu heiraten ist nur so halb ein Spaß. Die vertauschten Rollen waren sehr schön, weswegen ich auch vier Sterne vergebe. Besser war jedoch die Folge "Krieg der Koprophagen", in der Mulder zuerst alleine ermittelt, er ebenfalls mit Scully telefoniert, und Scully dann irgendwann eifersüchtig angefahren kommt. Auch dort gab es eine Szene mit Supermarkt (Panik wegen Kakerlaken).
                    Stimmt, im Vergleich mit der Folge "Krieg der Koprophagen" ist diese Episode schwächer, jedoch hat mir der Mulder- und Scully-Teil wieder besonders gut gefallen. Alleine schon der gelangweilte Mulder, welcher alleine am Wochenende im Büro war, sich die Zeit vertrieb und Scully telefonisch "terrorisierte", war sehr lustig.
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