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[511] "Kill Switch" / "Kill Switch"

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  • [511] "Kill Switch" / "Kill Switch"

    Buch:
    William Gibson, Tom Maddox

    Regie:
    Rob Bowman

    Darsteller:
    1. Sanitäter (Steven Griffith)
    2. Sanitäter (Ted Cole)
    Boyce (Jerry Schram)
    Bunny (Rob Daprocida)
    Byers (Bruce Harwood) [Udo Schenk]
    Donald Gelman (Patrick Keating) [Matthias Klages]
    Esther Nairn - Invisigoth (Kristin Lehman) [Nina G. Akel]
    Figgis (Dan Weber)
    Frohike (Tom Braidwood) [Lothar Mann]
    Jackson (Peter Williams)
    Krankenschwester (Kate Luyben)
    Langly (Dean Haglund) [Frank Schröder]
    Pathologe (Brent Butt) [Reinhard Scheunemann]

    Inhaltsangabe:
    Ein paar schwer bewaffnete Crack-Dealer erhalten einen anonymen Telefonanruf der ihnen den Aufenthaltstort eines schon länger gesuchten Feindes verrät. Die Männer stürmen das Lokal wo derjenige sich aufhalten soll, finden ihn dort jedoch nicht. Zwei Polizisten erhalten einen ähnlichen Tip über einen Flüchtling der sich auch in dem Lokal aufhalten soll. Die Polizisten betreten das Lokal und befehlen allen sich auf den Boden zu legen. Doch die Dealer ziehen ihre Waffen und ein Feuergefecht beginnt.
    Als Mulder und Scully später den Schauplatz des Gefechts untersuchen entdeckt Mulder Donald Gelman, eine Größe im Internet, unter den Opfern. Gelman hat an seinem Laptop in dem Lokal gearbeitet als das Feuergefecht begann und geriet ins Kreuzfeuer. Mulder versteckt Gelmans Laptop unter seiner Jacke und bringt ihn zu Scullys Auto. Er findet eine CD im Laufwerk des Laptops, die in Scully Auto-CD-Player abgespielt Musik von The Platters' Twilight Time hören läßt. Verwundert bringt Mulder die CD zu den Lone Gunmen zur weiteren Analyse. Als sie es nicht schaffen den Sicherheitscode der CD zu knacken, schlägt Scully vor Gelmans E-Mail zu überprüfen. Dort finden sie eine Nachricht die eine Standard ID Nummer für einen Schiffscontainer enthält. Die Nachricht ist unterzeichnet von jemandem namens Invisigoth.

    Die Agenten verfolgen die ID Nummer zurück zu einem Containerplatz. Plötzlich springt eine Gestalt aus dem Dunklem, bedroht Mulder mit einem Gewehr und rennt in die Nacht davon. Scully kann die Verdächtige einholen, es handelt sich um Esther Nairn, eine junge Frau mit einem Nasenring, und bringt sie zurück zum Container, der randvoll mit hochmodernem Computerzubehör ist. Esthers Aufmerksamkeit gehört allerdings insbesondere einem der Monitore. Sie erzählt den Agenten, ein bewaffneter Satellit des Verteidigungsministeriums wäre auf ihren Aufenthaltsort ausgerichtet. Trotz der unglaubwürdigen Geschichte überzeugt Mulder Scully den Ort zu verlassen. Kurz darauf erscheint ein fremdartiges grünes Licht von Himmel und zerstört den Container.

    Mulder vermutet Donald Gelman hätte einen Lebenstraum realisiert, die Erfindung einer künstlichen Intelligenz, einem Computerprogramm mit einem eigenem Bewußtsein. Esther bestätigt Mulders Vermutung und beschreibt wie er das Programm im Internet verbreitet hat damit es sich entwickeln kann, so wie der Ursprung der Menschen sich entwickelt hat. Sie erzählt den Agenten das KI-Programm würde die gesamte Kommunikation überwachen und jeden zerstören der seinen Aufenthaltsort findet. Esther berichtet auch von einem speziellen Virusprogramm, genannt "Kill Switch", an dessen Entwicklung Gelman gearbeitet hat und welches das gesamte System zerstören könnte. Anstatt Gelman einfach mit dem Laser aus dem Himmel zu zerstören, so ist Esther überzeugt, hat das Programm die Crack-Dealer veranlaßt das zu tun, um so seinen Sinn für Humor zu zeigen. Sie glaubt auch der Virus wäre irgendwo auf einem Computer und der einzige Weg ihn zu entfernen wäre sein sicheres Heim zu zerstören.

    Nachdem er Zugriff auf ein paar Regierungsdaten bekommen hat, findet Mulder eine verdächtige T3-Leitung (eine Hochgeschwindigkeitsverbindung, die Daten mit einer Rate von 45 Millionen Bits pro Sekunde überträgt) die anscheinend vom KI-Programm für den Zugriff zum Internet benötigt wird. Er verfolgt die Leitung zu einer abgelegenen Farm auf der ein Wohnwagen steht. In der Zwischenzeit gelingt es Esther Scully zu entwaffnen und sie zu zwingen zu einem entfernten Ort zu fahren, wo sie hofft einen ihrer Freunde, einen Mann namens David Markham zu finden. Dort angekommen verläßt Esther das Auto und beginnt nach ihm zu rufen. Während ihrer Abwesenheit gelingt es Scully sich von ihren Handschellen zu befreien. Doch als Esther zurückkommt gibt sie Scully ihre Waffe zurück und bittet sie ihr aus der Misere zu helfen. Sie erzählt Scully dann, sie und David hatten geplant ihr Bewußtsein in das KI-Programm zu laden und damit Teil des Programms zu werden. Doch Gelman war von der Idee nicht begeistert.

    Mulder gelingt es in den Wohnwagen zu kommen der das Ende der T3-Leitung ist. Darin entdeckt er David Markhams Körper, sein Gesicht verdeckt von einer Virtual Reality Maske. Plötzlich springen mehrere krebsartige Roboter aus dem Kabelgewirr und greifen Mudler an. Mulder erlebt fremdartige Visionen mit Krankenschwestern aus einem Krankenhaus in den 40er Jahren die versuchen ihn Glied für Glied zu amputieren, außer es gelingt ihm den Aufenthaltsort von Kill Switch zu finden. Währenddessen gelingt es dem KI-Programm Scully und Esther in ihrem Auto auf einer Brücke aufzuspüren. Als die beiden in ihrer Lage gefangen sind hält Scully Esther an den Laptop ins Wasser zu werfen. Einen Moment später schießt ein grüner Laserstrahl ins Wasser.

    Scully und Esther kommen zu dem Wohnwagen und betreten ihn und finden Mulder festgehalten von den Robotern. Als diese auch Scully angreifen wollen zerstört sie diese mit ihrer Waffe. Dann finden sie Mulder mit der Virtual Reality Maske auf seinem Kopf, die auch die Quelle für seine Visionen war. Esther zeigt die CD und Scully gibt der KI was sie will indem sie die CD ins Laufwerk legt. Daraufhin läßt die KI Mulder frei und Scully schleppt ihn ins Freie. Esther nimmt ein Keyboard und weist den Satelliten an sich auf den Wohnwagen auszurichten. Als Scully wieder hineingeht findet sie Esther mit der VR-Maske auf dem Kopf vor, neben dem Körper ihres geliebten David. Scully rennt aus dem Wohnwagen und Esther weist die KI an zu starten. Kurz darauf zerstört der Laser den Wohnwagen. Als Mulder zu sich kommt, erzählt er Scully Esthers Bewußtsein wäre nun Teil der KI.



    Quelle
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    10.00%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    10.00%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0.00%
    0
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    30.00%
    3
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    50.00%
    5
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
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  • #2
    Der gute Einstieg und die Tatsache, dass die Folge vom Neuromancer-Autor Gibson geschrieben wurde, haben meine Erwartungen ansteigen lassen, jedoch fand ich die Episode im Verlauf eher schwach und den Bodenstaubsauger mit Armen und Kreissäge eher lächerlich.
    Forum verlassen.

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    • #3
      Mir hat diese Folge nicht so gut gefallen, weil es schon einmal so eine ähnliche Folge bei Akte X gab (die Maschine) und auch weil diese Folge nicht gut umgesetzt wurde.
      Sehr gut hat mir noch der Anfang gefallen, wo durch ein paar Telefonanrufe die Kriminellen und die beiden Polizisten alle zu einem Kaffee geführt wurden. Dieses Aufeinandertreffen wurde gut insziniert und versprach eine spannende Folge. Diese Erwartungen wurden aber leider nicht erfüllt und deswegen vergebe ich nur zwei Sterne für diese Folge.
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      • #4
        Diese Episode fand ich wirklich sehr gut - im Gegensatz zu meinen Vor-Rezensenten...

        "Die Maschine" war noch ziemlich abgegriffen, wohingegen der Plot dieser Geschichte sehr gut durchdacht war. Vor allem die Anfangsszene war absolut genial.

        Mulder in diesem Computer - wunderbar einfallsreich!

        Zwar ebbt die Geschichte in der Mitte etwas ab, dennoch vergebe ich fünf Sterne.

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        • #5
          War auch nicht sonderlich begeistert davon. Interessant dass die Episode von Gibson mitgeschrieben worden ist, aber für eine 42minütige TV-Episode musste er seine Ideen wohl ein bisschen eingrenzen.
          Dieses ganze HighTech-Zeug finde ich nicht so gut, es wurde relativ schnell klar dass dieses System ein Eigenleben entwickelte und nun Jagd auf seine Erschaffer macht. Lustig war die Szene, wo Esther bei den Lonley Gunmen war, wo Frohicke und Co nicht mehr aus dem Staunen und Anstarren rausgekommen sind.
          Das Ende, wo Mulder im System gefangen war, fand ich ziemlich lächerlich, vor allem seine Visionen mit den abgedrehten Krankenschwestern. Und auch das Ende, wo Esther anscheinend wirklich ihr Bewusstsein ins Netz laden konnte, sagte mir nicht wirklich zu.
          Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
          die Internationale erkämpft das Menschenrecht


          das geht aber auch so

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          • #6
            Die Handlung ist ganz ok, aber ein Mini-Roboter mit Kettensägen und ein Satelliten-Laser, der sein Ziel auf den Meter genau treffen kann wirken etwas merkwürdig... -> *** Sterne

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            • #7
              Eine ziemlich durchwachsene Folge wie ich finde, die einerseits eine sehr interessante Idee aufgreift, eine KI die sich über ihre Entwickler hinwegsetzt, das klingt jedenfalls recht spannend, der Anfang mit denn ganzen Dealern, denn Polizisten und dem wahren Opfer der KI war wiedermal sehr gut, jedoch flacht das ganze dann ziemlich ab, der Moment als Mulder in dieser künstlichen Realität feststeckt wird etwas vorhersehbar, so das der Zuschauer recht schnell weiß das alles gut ausgehen wird.

              Ich vergebe jedenfalls *** Sterne.

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              • #8
                Zwei Sterne.

                An sich ist nix gegen SF Elemente oder eine Story um eine künstliche Intelligenz einzuwenden. Leider ist die Folge aber ähnlich enttäuschend, wie die in der ersten Staffel, wo es auch um eine KI ging.

                Vieles ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen, schon die Szene mit dem Killersatelit, der auf den Lagercontainer zielt, dann wo er in dem Wohnwagen gefangen ist und erst Recht die Szenen mit seinen Visionen da. Vor allem die kickboxende Scully gegen die Krankenschwestern fand ich eher zum Wiehern.

                Die Computertussi fand ich auch nervig ohne Ende, cool nur der Dialog als sie bei den einsamen Schützen sind und sie sie geifernd anstarren:
                "Kann mir einer die Fesseln abnehmen, oder soll ich die Tastatur mit meiner Zunge bedienen?"
                Mulder:"Na, bevor wir darüber abstimmen lassen..."

                Das Ende war auch wieder vorhersehbar, schade!

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                • #9
                  Puh, was für eine klischeehafte, dümmliche Story. Merke: eine angemahlte Gothic-Tussi, viel Technikgeschwafel und eine außer Kontrolle geratene KI ersetzen keine durchdachte Geschichte. Am besten fand ich noch den Song und die Halluzinationen rund um das verrückte Krankenhaus. Und den Anfang hätte man für etwas wirklich Großes nutzen können.
                  Aber: keine KI schafft es, sich selbst einen Wohnwagen zusammenzuzimmern, sich selbst Glasfaserkabel zu legen und schwere Monitore in die Bude zu wuchten - wozu auch? Praktisch auch, dass sich der Laser immer selbst ankündigt, wenn er ein Ziel zerstören will. Ach, an dieser Folge gibt es soviel, das einfach kompletter Murks ist, dass sie nicht mal der spärliche Humor auf Durchschnitt retten könnte. Visionen von Technik gingen bei Akte X, wie auch schon bei "Die Maschine", leider oft in die Hose.

                  2 Sterne.

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                  • #10
                    Na ja, damals ganz spannend, heute eher solala.
                    * * * durchschnitt

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                    • #11
                      Besonders gut gefallen hat mir die Anfangsszene im Diner, alleine schon wegen dem Umstand, dass das "Treffen" der Kriminellen dazu dienen sollte Donald Gelman zu ermorden. Aber auch ganz gut gefallen hat mir der Teil mit der Waffenplattform in der Erdumlaufbahn und optisch gut umgesetzt wurde der Einsatz dieser Waffenplattform. Und das dahinter eine Künstliche Intelligenz steckt, war zwar sehr interessant, jedoch war dann die Umsetzung ab dem Teil wo Mulder dann im Wohnwagen landete, leider recht schwach, mal abgesehen von der lustigen Krankenhaus-Szene, wo Mulder vorgegaukelt wurde, dass ihm beide Arme abgenommen wurden. Scullys Auftritt dabei war total witzig.
                      Ich gebe der Folge somit schwache drei Sterne.
                      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
                      Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
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