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[515] "Gute Patrioten" / "Travelers"

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  • [515] "Gute Patrioten" / "Travelers"

    Buch:
    John Shiban, Frank Spotnitz

    Regie:
    Bill Graham

    Darsteller:
    Agent Arthur Dales (Darren McGavin) [Michael Chevalier]
    Alter Edward Skur (Eric W. Gilder) [Wolf-Rüdiger Reutermann]
    Barkeeper (Cory Dagg) [Gerald Paradies]
    Cohn's Assistent (Dean Barrett)
    Direktor Edgar Hoover (David Fredericks) [Klaus Sonnenschein]
    Dorothy Bahnsen (Jane Perry)
    Gerichtsmediziner (Roger Haskett) [Erich Räuker]
    Hayes Michel (Brian Leckner) [Frank Glaubrecht]
    Junger Arthur Dales (Fredric Lane) [Hubertus Bengsch]
    Junger Bill Mulder (Dean Aylesworth) [Oliver Feld]
    Junger Edward Skur (Garret Dillahunt) [Ingo Albrecht]
    Mrs. Amina Skur (Eileen Pedde) [Martina Treger]
    Roy Cohn (David Moreland) [Detlev Bierstedt]
    Sheriff (Mitchell Kosterman) [Eberhard Prüter]
    Vermieter (J. Douglas Stewart) [Stefan Staudinger]

    Inhaltsangabe:
    Im Jahre 1990 eskortiert ein Sheriff einen Vermieter in ein verfallenes, mit Brettern vernageltes Haus um den Bewohner Edward Skur aus dem Haus zu werfen. Im Haus zieht ihnen ein gräßlicher Gestank in die Nase und sie finden auf dem Boden einen menschlichen Körper, dem alle inneren Organe entnommen wurden. Als eine Gestalt aus dem Schatten hervorspringt eröffnet der Sheriff das Feuer. Der Angreifer fällt zu getroffen Boden, seine letzten Worte vor dem Tod sind " Mulder... Mulder".

    FBI Agent Mulder, noch ein Jahr bevor er es mit den X-Akten zu tun bekommt, besucht einen Mann namens Arthur Dales. Mulder befragt Dales, einen früheren Agenten des FBI über seine Arbeit an einem ungeklärtem Fall aus dem Jahre 1952 in den Edward Skur verwickelt war (der Angreifer aus der Eröffnungszene). Nach der zensierten Akte verschwand Skur vor 38 Jahren als er wegen einer Mordserie verhaftet werden sollte bei der den Opfern alle Organe entnommen wurden. Als Mulder gegenüber Dale seinen eigenen Nachnamen nennt geht ein Blick des Erkennens durch dessen Gesicht. Dales macht Andeutungen im Zusammenhang mit dem HUAC ( House of Un-American Activities Committee) und Kommunistenverfolgungen in den 50er Jahren, was Mulder veranlaßt sich Wochenschauen anzusehen die sich den McCarthy-Anhörungen beschäftigen. In einem Band erkennt er plötzlich seinen Vater, der in der McCarthy-Gruppe sitzt. Als Mulder in Dales Wohnung zurückkehrt erzählt dieser ihm von Skur, der vor Jahren als Kommunist bezeichnet wurde.

    Ein Rückblick ins Jahr 1952 beginnt. Der junge Edward Skur wird von den Agenten Dales und Michel festgenommen und angeklagt nicht vor dem Komitee erschienen zu sein. In der Nacht verbringt Dales etwas Zeit in einer Bar namens Hoot Owl. Dort erhält er dann Telefonanruf von seinem Partner, der ihn über Skurs Selbstmord in der Zelle informiert. Dales macht sich also auf den Weg um Skurs Familie zu informieren, doch als er dort ankommt sieht er Skur die Straße entlang laufen. Dales verfolgt ihn und ein Kampf beginnt, doch plötzlich kriecht eine schwarze rankenartige Pflanze aus Skurs Mund und der nutzt den Überraschungsmoment um zu fliehen.

    Dale schreibt einen Bericht über den Vorfall. Kurz darauf wird er zu Special Assistant Roy Cohn zitiert. Cohn weist ihn an den Bericht zu ändern und alle Hinweise auf Skur zu entfernen. Dale folgt dem auch. Später werden er und Michel zu einem Mordfall gerufen, dort finden sie den Körper eines toten deutschen Arztes. Dale bemerkt einen Bierdeckel aus dem Hoot Owl, auf der Rückseite steht "Komm allein". In der Nacht trifft er in der Bar den jungen Bill Mulder. Er erklärt ihm, er hätte die Agenten zum Haus des Arztes beordert. Nach seiner Meinung wäre Skur der Täter und er erklärt ihm Skur wäre kein Kommunist, eher ein Patriot. Skur hätte zusammen mit zwei anderen Männern, Gissing und Oberman, für das Außenministerium gearbeitet. Gissing und Oberman haben beide Selbstmord begangen. Skur wurde verhaftet und sein Tod vorgetäuscht, damit die Regierung verschleiern konnte was sie ihm angetan hat. Bill Mulder will nun die Wahrheit ans Licht bringen, da Skur ein Kollege von ihm war. Doch er warnt Dale, Skur würde glauben er und Michel wären Teil der Verschwörung gegen ihn. Etwas später greift Skur Michel an, eine spinnenartige Kreatur krabbelt aus Skurs Mund und gerät in Michels.

    Cohn gibt den Befehl Michels Körper nach Bethesda zu bringen, anstatt einen lokalen Leichenbeschauer die Autopsie machen zu lassen. Dale protestiert dagegen und Cohn bezeichnet ihn als Kommunist. Als Dale ins Büro zurückkehrt bemerkt er ein als Geheimsache eingestuftes Dokument auf Dorothy Bahnsens Schreibtisch, einer Angestellten des FBI. Dorothy erzählt ihm in dem Dokument würden Skur und seine Kollegen als Kommunisten bezeichnet. Weiter führt sie aus, hätte sie darin einen der Namen wiedererkannt der auch in einer X-Akte vorkommt. X-Akten enthalten ungeklärte Fälle und nur die FBI-Direktoren können Akten mit einem "X" versehen. Sie zieht den Teil der Akte heraus, bei dem Mann handelt es sich Dr. Strohman, einen deutschen Immigranten. Dale erkennt Dr. Strohman als den toten deutschen Arzt aus dem letzten Mordfall. Er macht nun Gissings Körper ausfindig und ordnet eine Autopsie an. In dessen Körper ist ein Kokon mit einer spinnenartigen Kreatur, den Dale zerstört.

    Später informiert Dale Mrs. Skur darüber, daß ihr Mann und zwei seiner Kollegen von der Regierung betrogen wurden. Er erklärt alle drei wurden einer Operation unterzogen, die eigentlich eine Kriegsverletzung beheben sollte. Doch statt dessen wurden sie einer sogenannten Xenotransplantation unterzogen, bei der ihnen eine außerirdische Kreatur eingepflanzt wurde. In der Nacht wird Dale von Bill Mulder und Cohns Assistent in die Bar begleitet wo sie Skur treffen sollen. Dale wird mit einem verstecktem Mikrofon ausgestattet und man versichert ihm einzugreifen wenn es gefährlich wird. Als Skur später in die leere Bar kommt, erklärt er ihm die Männer würden ihm nicht zur Hilfe kommen, da sie annehmen Skur würde ihn töten.

    Dale sieht ein, daß Skur recht hat. Ein Kampf beginnt und es gelingt Dale Skur Handschellen anzulegen. Wieder im Jahre 1990 beendet Dale damit seine Geschichte. Doch eine Frage bleibt: Warum waren Skurs letzte Worte der Name Mulder ? Die Geschichte blendet dann noch einmal ins Jahr 1952 zurück und man sieht Bill Mulder das Auto anhalten und Skur die Schlüssel zu seinen Handschellen geben.



    Quelle
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
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    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    28.57%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    28.57%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    42.86%
    3
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
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    0
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

  • #2
    Was mir an dieser Folge aufgefallen ist, hat mich doch sehr überrascht!!! Mulder, der immer sehr über das Rauchen des Cigarette-Smoking Man geschimpft hat, raucht in dieser Folge selbst eine Zigarette! Dies konnte man nur schwer in der Szene sehen, wo er das zweite mal bei Arthur Dales war und auf der Couch sitzt.

    Die Story war nicht schlecht, aber auch nicht hervorragend. Ich würde mal sagen, gutes Mittelmaß. Schade fand ich es das Scully nicht dabei war. Gut fand ich, das sich die Story teilweise in der Vergangenheit abspielte.

    Somit gibt es vier Sterne für diese Folge von mir.
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    • #3
      Eine sehr gute Episode mit einem verworrenen Handlungsgeflecht, was daher rührt, dass sehr viele verschiedene Personen vorkommen. Die Geschichte fand ich äußerst interessant, v. a. weil deren Verlauf nicht immer vorhersehbar war.

      Schade nur, dass die Folge ohne Scully und auch (weitestgehend) ohne Mulder auskommen muss. Aber die Anfänge der X-Files zu beleuchten - das wurde ja auch höchste Zeit.

      Fünf Sterne für eine sehr gute Folge.

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      • #4
        Mittelmäßige Episode. Netter Gag war, dass man zu Beginn Mulder beim Rauchen sah.
        Ansonsten war dies nichts Besonderes, die Story plätscherte so dahin, und wurde eigentlich nur von Gastdarstellern getragen. Wichtig fand ich, dass hier die Kommunistenhetze der 50iger Jahre in den Staaten angeprangert wurde. Es wurde ja schön gesagt von einem FBI-Mann, dass man noch viel böser sein muss als der Feind.
        Aber dann die Erkenntnis, dass Nazi-Wissenschaftler experimentieren und fremde Paraisten in Menschen einpflanzen Das fand ich schon ziemlich extrem und übertrieben.
        Auch eine nette Hommage, dass hier Mulders Vater auch gegen die dunklen Machenschaften der Regierung ankämpft.
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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        • #5
          Eine tolle Folge, die trotz das man sich eher auf Mulders Vergangenheit konzentriete wirklich überzeugend denn Charme der Serie vermittelt hat, was eigentlich ohne das Duo Mulder/Scully eigentlich so gut wie nie wirklich funktioniert. Vor allem die Thematik um die Anti-Komunistenprovaganda fand ich hervorragend beleuchtet, da muss ich immer wieder an denn X-Files-Film denken, indem aufgegriffen wurde das bereits Fox´s Vater tief in dieser Regierungsverschwörung mit drin gesteckt. Hier nutzt die fiktive US-Regierung mal wieder die allgemeine Angst vor fremden Ansichten um somit ein die Wahrheit zu verschleiern, besonders aber die realen Fakten in dieser Folge haben mich faszinierd, die Sprünge zwischen verschiednen Zeitabschnitten machte die Folge zwar etwas verwirrend jedoch ringe ich mich trotzdem dazu durch ***** Sterne zu verteilen.

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          • #6
            Drei Sterne.

            Einerseits ist die Folge recht stilvoll inszeniert, andererseits fehlte es mir schlicht an Tempo und Spannung.

            Auch Scully fehlte hier.

            Gut fand ich die Anspielungen auf die Mccarthy-Ära und das Gut/Böse Bild was schnell ins Wanken gerät.

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            • #7
              Ein netter Rückblick, allerdings fand ich die Parasiten doch etwas arg fehl am Platz. Manchmal hat man das Gefühl diese Art von "übernatürlichen" findet ihren Einzug in der 5. Staffel nur, weil es sich hier um eine Sci-Fi, Fantasy, Horror und Mystery Serie handelte.
              In etwa so, als würde man Schindlers Liste mit einem blutsaugenden Vampir füllen und voila, eine neue Akte-X Folge.
              Natürlich hat die Folge die typische Akte-X qualität, Kamera, Schnitt, Darsteller, Effekte, alles wunderbar, kein Problem hier und nichts wirkt billig, meiner Meinung nach.
              Doch mich störte die Stelle mit den parasiten, ohne diese, wäre die Folge wesenlich passender, ich war am Ende jedenfalls etwas verstört was die Parasiten betrifft...
              * * * *

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              • #8
                Interessant fand ich es das in dieser Folge einige Informationen zu Mulders Vater preisgegeben wurden und mit welchen Leuten er zusammenarbeitete. Gut rübergebracht fand ich es auch das gezeigt wurde das Mulders Vater nicht ganz so schlimm war wie seine Kollegen und versuchte etwas gegen diese Machenschaften zu unternehmen.
                Die Präsentation der Handlung wurde mit der in der Vergangenheit spielenden Handlung gut inszeniert und das Fehlen von Scully war zwar schade, jedoch kein Beinbruch. Auch Mulders kurze Auftritte waren nicht weiter schlimm, da die Handlung mit der Kommunistenhetze großteils spannend umgesetzt wurde. Optisch bot die Episode auch einiges, wie zum Beispiel die Szene bei der Autopsie, wo auf einmal in der Luftröhre der Leiche eine fremde Lebensform entdeckt wurde.
                Somit gebe ich dieser Folge wieder vier Sterne.
                Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
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                Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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