Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[709] " Schlangen" / "Signs & Wonders"

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [709] " Schlangen" / "Signs & Wonders"

    Buch: Jeffrey Bell
    Regie: Kim Manners

    Inhalt:


    Im Ort Blessing in Tennessee sitzt ein Junge namens Jared in einem altem Haus, während es draußen regnet. Er schaut auf Papiere mit medizinischen Tests, zerreißt sie dann und packt einen Koffer. Die ganze Zeit murmelt er dabei religiöse Sprüche. Draußen sieht man eine Gestalt im Regen stehen, die die Szenerie beobachtet. Jared nimmt eine Waffe ein geht nach draußen und steigt ins Auto. Dort sieht er plötzlich mehrere Klapperschlangen, als sich die Tür nicht öffnen läßt schießt er auf die Schlangen.

    Fox Mulder liest den Bericht über Jareds Todesursache. Er hat 116 Schlangenbisse von insgesamt 50 Schlangen. Die Türen des Autos waren noch geschlossen, doch es wurden keine Schlangen gefunden. Außerdem halten Klapperschlangen zu dieser Zeit Winterschlaf. Ist es also ein Mord gewesen? Doch warum? Dana Scully meint Schlangen und Religion stehen in einer engen Beziehung, also könnte es eine symbolische Bedeutung haben. Mulder antwortet möglicherweise haben diese Schlangen wirklich etwas Teuflisches übertragen

    In der Kirche von Blessing sitzen Gracie, ein junges Mädchen und Iris, eine ältere Frau. Iris gehört das Haus in dem Gracie, die schwanger ist, lebt. Mulder und Scully reden mit dem Pfarrer Samuel Mackey, der einen Verdacht hat. Seine Kirche ist offen für Leute aller Art und allen Glaubens, doch Jared gehörte zu einer fundamentalistischen Vereinigung die mit Schlangen arbeitet. Jared und seine Freundin Gracie haben die Vereinigung verlassen, doch der Führer der Vereinigung, Enoch O'Connor, hat sie seitdem verfolgt. Mulder und Scully besuchen daraufhin O'Connors Church of God with Signs and Wonders. Die Tür ist nicht verschlossen, also treten sie ein. In der Kirche gibt es keinen Strom und Schlangen kriechen frei auf dem Boden herum. Das macht die beiden doch etwas nervös, doch dann kommt O'Connor und schiebt die Schlangen beiseite. Er meint Jared wäre vom rechten Weg abgekommen und sein Tod wäre eine Prüfung seines Glaubens gewesen. Er scheint ein Verdächtiger in diesem Fall zu sein, doch der Sheriff läßt ihn frei. In der Kirche erzählt Iris Mackey, daß Jared in der Nacht als er starb angerufen hat und Gracie sprechen wollte. Dies hört sich sehr merkwürdig für Mackey an, doch er muß erst seinen Bibelunterricht beenden, bevor er mehr in Erfahrung bringen kann. Gleichzeitig geht auch O'Connors rituelle Schlangenbeschwörung weiter. Währenddessen geht Iris ihrer Arbeit an einem Kircheninformationsblatt weiter nach. Plötzlich verwandelt sich eine Maschine in einen Schlangenkopf und beißt sie. Um die Wunde zu waschen geht sie ins Badezimmer, doch dort füllt sich der Raum plötzlich mit Schlangen.

    Mulder und Scully sprechen später mit Mackey als der Körper von Iris abgeholt wird. Niemand hatte etwas gehört bis Iris schrie. Mackey erzählt den beiden was Iris ihm erzählt hatte, etwas darüber wie Jared meinte für seine Sünden bezahlen zu müssen. Dann sprechen die Agenten mit Gracie. Sie glaubt nicht, daß O'Connors etwas damit zu tun hat, vielmehr wäre es die Tat des Teufels. Außerdem gibt sie zu die Tochter O'Connors zu sein, ihr Vater verstieß sie aus der Kirche und dem Haus als sie schwanger wurde. Also gehen sie wieder zu O'Connor und teilen sich dort um sich umzusehen. In einem Schuppen findet Scully Mäuse in Käfigen und Schlangen in diversen Kästen. Plötzlich kommt O'Connor herein, greift Scully und drückt ihren Kopf in einen der Schlangenkästen, doch dann kommt Mulder dazu und zwingt O'Connor Scully loszulassen. Später wird O'Connor verhaftet. "Ihr Partner hätte einiges über sich selbst erfahren können, wenn sie mich nicht gestoppt hätten," meint er noch zu Mulder. Seine Frau starb 1994 durch Schlangenbisse, vermutlich während eines Gottesdienstes. O'Connor behauptet weiter Satan wäre nah, doch Mulder könnte ihn nicht sehen. Nachts im Gefängnis wacht O'Connor auf und kniet sich auf den Boden, während Schlangen durch die Gitter kriechen.

    Später liegt O'Connor nach vielen Schlangenbissen im Krankenhaus auf der Intensivstation. Gracie verbietet den Ärzten aus religiösen Gründen ein Gegengift zu spritzen. Scully überlegt ob Gracie ihren Vater töten wollte, sie erschien mit den Schlangen und erzählte Scully ihr Vater würde seinem gerechtem Urteil entgegensehen. In Jareds Zimmer finden die Agenten später die medizinischen Berichte, die seine Unfruchtbarkeit beweisen. Er kann nicht der Vater von Gracies Kind sein. Scully vermutet er wurde umgebracht, weil er die Wahrheit erkannt hatte. Reverend Mackey redet mit Gracie und versucht sie überzeugen, daß sie Gott trauen könnte und damit auch den Wundern der Medizin und sie überlegt doch in eine Behandlung einzuwilligen. Als später Mulder und Scully ins Krankenhaus kommen sind O'Connor und Gracie fort ohne das es jemand weiß wohin. Mackey meint zu ihnen Enoch O'Connor wäre der Vater von Gracies Kind, weswegen sie auch von ihm weg wollte. O'Connor bringt Gracie derweil in seine Kirche, wo seine Anhänger warten. Sie kämpft dagegen an, doch sie beginnen das Baby zu holen. Schlangen schlängeln sich aus ihrer Kleidung.

    Am nächsten Morgen kommen Mulder und Scully in O'Connors Kirche. Gracie liegt im Schockzustand und hat viel Blut verloren. In der Blutlache auf dem Boden kann man Schlangenspuren sehen. Scully begleitet Gracie in den Krankenwagen, während Mulder zu Mackeys Kirche fährt, da er vermutet O'Connor würde ihn nun angreifen. O'Connor steht derzeit auch wirklich vor Mackey und zieht ein Messer, doch Mulder kommt rechtzeitig dazu und schießt O'Connor in die Schulter und rettet damit Mackey. Im Krankenwagen erzählt Gracie derweil Scully, ihr Vater hätte sie gerettet, mehr als er ihr geschadet hätte. Während Mackey in ein anderes Zimmer geht um einen Krankenwagen zu rufen, meint O'Connor wieder zu Mulder er wisse nicht welches die richtige Seite wäre. "Hören sie hierauf," meint er zu Mulder während er auf sein Herz zeigt. Mulder zielt nun mit seiner Waffe auf Mackey und behauptet er wäre der Vater von Gracies Baby und wollte O'Connor zerstören. Mackey fragt Mulder ob er den Test bestehen würde und was er dann tun würde. Plötzlich erscheinen Schlangen um Mulder herum. Scully kommt in die Kirche und hört Mulder schreien. Als es ihre endlich gelingt die Tür zu öffnen hat Mulder schon Schlangenbisse und die Schlangen verschwinden.

    Später im Krankenhaus erklärt die Polizei Mackey nicht gefunden zu haben. Falls es ein Test war, scheint Mulder ihn bestanden zu haben, er lebt. Mackey ist derweil in einer neuen Kirche und nennt sich Reverend Wells. In seinem Schreibtisch hat er eine Schachtel mit Mäusen. Er öffnet seinen Mund und eine Schlange erscheint und greift sich eine Maus und verschwindet dann wieder in seinem Mund.

    Quelle
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    12.50%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    12.50%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    37.50%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    25.00%
    2
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    12.50%
    1
    Es ist alles wahr
    Alles! Hörst du?
    Vertraue niemandem
    Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

  • #2
    Eine klasse Folge mit sehr hohen Gruselfaktor. Sehr gut fand ich, daß man zuerst auf eine falsche Fährte gebracht wird. Zuerst deutete fast alles darauf hin das die Glaubensgemeinschaft rund um O'Connor die Bösen sind, was sich aber später als falsch herausstellte.
    Weiters wurden die Szenen mit den Schlangen auch sehr gut umgesetzt.
    Besonders gut fand ich die Schlußszene, wo Mackey in einer neuen Gemeinde als Reverend Wells aufrtitt und sich aus einer Schachtel ein Maus holt, die zur Fütterung einer Schlange dient, die in seinem Körper "wohnt". Diese Szene wurde effektemäßig klasse in Szene gesetzt.
    Somit vergebe ich sechs Sterne.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

    Kommentar


    • #3
      Eine sehr spannende Folge, die nur leider ihren Schwerpunkt der Betrachtung - nämlich auf die Umgangsformen in der Sekte - falsch gelegt hat.

      Sehr gut fand ich, dass wieder einmal eine Folge religiös-spirituell angehaucht war, was ja mit Scully als Gläubige immer sehr toll ist.

      Für diese solide Episode gebe ich vier Sterne.

      Kommentar


      • #4
        Also mir hat die Folge überhaupt nicht gefallen, die Grundstory war nicht wirklich interessant. Irgendwo in der Provinz 2 radikale Pfarrer, die ihre hirnlose Herde mit religiösem Geschwafel ziemlich unter Kontrolle haben. Nicht so mein Ding. Auch die Szenen mit den Schlangen fand ich nicht wirklich gut.
        Dann das Ende, es war ja schon vorhersehbar dass der eigentlich weniger radikale Pfarrer in Wirklichkeit der Bösewicht ist, ja und die letzte Szene wo man seine innere Schlange sah, das sah dann wieder gut aus. Rettet noch 2 Sterne für diese Episode.
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

        Kommentar


        • #5
          Vier Sterne.

          Zwar hat die Folge durchaus einen gewissen Trash-und Ekelfaktor, sie ist aber recht spannend gemacht.

          Besonders gefallen haben mir die beiden Prediger, wobei mir aber recht schnell klar war, wer der wirkliche Bösewicht hier ist. Schon schräg, dass v.a. in den USA soviele auf diese Wanderprediger reinfallen...

          Kommentar


          • #6
            Mir hat die Folge auch nicht gefallen. Man hatte den Eindruck die Drehbuchautoren wären nach hallelujah's und Jesus' pro Sekunde bezahlt worden. Das war einfach nur unsagbar nervig.
            Der Rest von der Story war auch irgendwie wirr und zusammenhanglos hingeklatscht. Waren die Schlangen nun echt oder eingebildet? Und wenn se echt waren, warum Hat der Typ am Anfang keine getroffen? Aus 10cm entfernung kann nicht daneben schießen. Wenn se nur eingebildet waren, warum verschwindet eine Schlange die Mulder angegriffen hat durch die Tür anstatt sich auzulösen wie die anderen? Und warum wusste die Tussi nicht von wem sie schwanger war? Den tieferen Sinn warum der Typ wollte, dass Scully auch gebissen wird, wird wohl auch auf ewig ein Mysterium bleiben.

            Nur die tricktechnisch sehr gut gemachte letzte Szene rettets grade so auf 2*

            Kommentar


            • #7
              Von mir bekommt die Folge diesmal gute fünf Sterne, alleine schon wegen der vielen Gänsehautmomente wegen der vielen Schlangenszenen. Die Handlung fand ich gut inszeniert und das am Ende eigentlich nicht der zuerst vermutete Verdächtige der Täter ist, war überraschend und gelungen. Die Szenen mit den Schlangen wurden hervorragend umgesetzt, besonders die Szene mit der Geburt fand ich klasse, aber auch die wo die Opfer von den Schlangen angegriffen wurden, wurden alle gut umgesetzt.
              Der Schluss der Folge mit der Szene des entkommenen Priesters, welcher gerade seine innere Schlange fütterte, war einfach genial gruselig.
              Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
              Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
              Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
              Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

              Kommentar

              Lädt...
              X