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[711] "Sternenlicht" / "Closure"

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  • [711] "Sternenlicht" / "Closure"

    Buch: Chris Carter, Frank Spotnitz
    Regie: Kim Manners

    Inhalt:

    In der Eröffnungszene beschreibt Fox Mulder die Körper die aus den flachen Gräbern gehoben werden, einen nach dem anderem. Träumen sie immer noch Kinderträume oder wurde ihre Unschuld zusammen mit ihrem Leben genommen? Wir sehen wie Kinder in einer Szene aus ihren Gräbern steigen und einen Kreis formen und Mulders Stimme erklärt sie würden im Sternenlicht warten um wiedergeboren zu werden.

    Mulder und Dana Scully kommen in den Raum des technischen Services der Polizei von Sacramento. Ed Truelove war 19 als er seinen ersten Mord begang, das war das erste Mal, daß er gebeten wurde Santa Claus darzustellen. Er hat inzwischen 24 Morde zugegeben, doch streitet ab etwas mit dem Fall Amber Lynn zu tun zu haben, ihr Körper wurde auch nicht in einem der Gräber gefunden. Dann treffen die Agenten auf Harold Piller, einen Hellseher, der ein paar Visionen über Amber Lynn hatte. Er hat bereits in ähnlichen Fällen auf der ganzen Welt mitgewirkt und bei vorherigen Fällen gesehen wie die Körper von Kindern entschwanden, geholt von sogenannten Walk-Ins. Scully möchte Piller aber in diesem Fall nicht beteiligen und glaubt Mulder wäre derzeit seelisch zu angegriffen um eine klare Entscheidung treffen zu können. Doch Mulder geht mit Piller zum Gräberfeld und Scully fährt nach Washington, weil sie meint in Kalifornien könnte sie derzeit nicht mehr tun. Piller erzählt Mulder, sein Sohn wäre unter merkwürdigen Umständen verschwunden, doch dann hätte er eines Tages Visionen von ihm gehabt. Piller glaubt die Walk-Ins wären gute Geister, die Kinder vor einem schlimmeren Schicksal retten. Sie transformieren Materie in Energie. Doch Piller begreift, Trueloves Opfers sind alle unter qualvollen Umständen gestorben. Aber Amber Lynn war nicht hier, wie er weiter meint, doch er bemerkt eine Verbindung zwischen ihr und Mulder. Piller weiß auch über Samantha Mulder Bescheid - was ist nun die Verbindung zwischen Samantha und Amber Lynn?

    Scully schaut sich mit einem FBI-Experten eine Videoband von Mulders Regressionshypnose vom 16. Juni 1989 an, in der von Samanthas Entführung erzählt. Der Experte zweifelt an Mulders Geschichte, da es eine typische Schuldfantasie zu sein scheint. Mulder erliegt der Hoffnung seine Schwester könnte noch leben, durch den Glauben an eine Entführung. 1973 wurde in einer groß angelegten Suche nach Samantha gefahndet, an der auch das Finanzministerium beteiligt war. Der Experte meint zu Scully es wäre das Beste den Fall ruhen zu lassen um Mulders Wunden nicht wieder zu öffnen, doch Scully fühlt, daß sie es Mulder schuldet weiter nachzuforschen.

    Spät in der Nacht schaut Mulder sich im Fernsehen "Planet der Affen" an, als Piller an seine Moteltür klopft. Im Trancezustand erzählt Piller ihm Mulders Mutter wäre anwesend und ein Geisterbild von Mrs. Mulder erscheint im Zimmer. Piller meint weiter, sie wollte ihm etwas über Samantha erzählen, doch dann verliert er sie. Auf einem Stück Papier finden sie dann die Worte "April Base".

    Scully sucht derweil Mrs. Mulders Haus auf und schaut sich um. In einem Papierkorb wo Fotos verbrannt wurden findet sie einen Teil eines Dokuments. Scully ruft Mulder an um ihm zu erzählen, dieser Teil des Dokuments paßt zu einem Dokument aus Samanthas Akte des Finanzministeriums. Es ist die Kopie eines Dokuments mit dem die Nachforschung in diesem Fall eingestellt wurde, unterzeichnet mit den Initialen CGBS. Beide Agenten bringen die Initialen gleich mit dem Cigarette Smoking Man in Verbindung, aber Scully ist verblüfft als Mulder den CSM in diesem Fall nun nicht befragen will. Mulder will den Fall auf seine Weise verfolgen. Er und Piller fahren zu der stillgelegten April Air Force Base, wo Piller etwas spürt. Doch dann kommt eine Sicherheitswache und fordert sie auf das Gelände zu verlassen.

    In der Zwischenzeit kommt Scully nach Hause und findet dort den Cigarette Smoking Man auf sie wartend vor. Es scheint ihm nicht gut zu gehen und er erzählt ihr, er hätte eine Operation gehabt. Doch er fordert sich auf nicht weiter zu forschen, er hätte die Anordnung nur unterzeichnet weil er glaubte Samantha wäre tot. Er hat es Mulder nie erzählt, da er das Projekt schützen mußte, doch nun wäre alles egal. Dann geht er, resignierend.

    Mulder und Piller kehren in der Nacht auf die Base zurück und klettern über den Zaun. In einem Wohnbereich spürt Piller die Anwesenheit von Samantha. Als ein Polizeiwagen vorbeifährt verstecken sie sich, aber dann findet Mulder den Namen Samantha in einem Abdruck einer Hand im Zement auf dem Weg zu einem Haus. Daneben ist ein weiterer Abdruck mit dem Namen Jeffrey, ein Hinweis auf Jeffrey Spender, den Sohn des CSMs.

    Später kommt Scully zurück nach Kalifornien, doch Mulder glaubt nicht an die Geschichte, die der CSM Scully erzählt hat, schon wegen dem Handabdruck. Doch Scully glaubt eher Piller führt Mulder an der Nase herum. Also konfrontieren die beiden Piller mit der Geschichte, er wäre Gegenstand einer polizeilichen Nachforschung im Fall des Verschwindens seines Sohnes und er hätte eine lange Vorgeschichte mentaler Probleme, die er allerdings unter Kontrolle hat, wie er selbst meint. Er kann überzeugend darstellen sich nicht von Mulder zu unterscheiden, er suche nur nach seinem Sohn. Alle drei machen sich nun wieder in die Base auf und gehen in das Haus in dem Samantha anscheinend lebte. Es steht offensichtlich schon seit längerem leer und Piller fordert sie auf sich an den Händen zu halten, damit er mit den Seelen der früheren Bewohner Kontakt aufnehmen kann. Dann sieht man geisterhafte Visionen vieler Leute, ein Junge nimmt Mulder an die Hand und führt ihn aus dem Raum. Als Scully und Piller merken, daß Mulder fort ist suchen sie nach ihm und finden ihn nebenan. Dort entdeckt Mulder ein Tagebuch, offensichtlich Samanthas. In einem Restaurant lesen sie es später. Es ist aus dem Jahre 1979, Samantha müßte demnach damals 14 Jahre alt gewesen sein. Sie beschreibt dort Tests die man mit ihr macht und wie sie gelogen hat und den Leute erzählt hat was sie hören wollten, weil sie sie gehaßt hat. Sie vermutet ihr wurde von den Ärzten ihre Erinnerung genommen. Aber sie erinnerte sich schwach an einen Bruder und hatte die Hoffnung er würde das Buch irgendwann einmal lesen. Im letzten Eintrag schreibt sie darüber wegzulaufen. Als sie das Restaurant verlassen schaut Mulder zum Sternenhimmel hoch und meint möglicherweise sind die Sterne ja wirklich alte Seelen, da es nichts älteres als das Universum gäbe. Später als Mulder schläft erscheint seine Mutter in seinem Zimmer und spricht zu ihm, doch wir können nicht hören was sie sagt.

    Scully findet später eine Polizeiakte aus dem Jahre 1979 mit eienr Beschreibung die auf Samantha zutrifft. Also fahren sie in eine Krankenhaus um die Berichte der sogenannten "Jane Doe" zu lesen. Ihr Geisteszustand wies Anzeichen von Paranoia auf und sie hatte Markierungen, möglicherweise von den Tests. Mulder ist überzeugt der CSM weiß darüber Bescheid. Die Agenten und Piller gehen nun zu der Krankenschwester die damals in der Aufnahme war. Draußen hat Mulder das Gefühl er wäre nun am Ende des Weges, das er hierher geführt wurde um die Wahrheit zu erfahren. Er wartet draußen, als Scully und Piller ins Haus gehen um mit der Frau namens Arbutus Ray zu sprechen. Sie erinnert sich an das hübsche junge Mädchen. Sie hatte eine Vision nach der das Mädchen tot wäre, doch niemand wollte ihr glauben, doch nach einem Augenblick war die Vision fort und das Mädchen schlief sicher. Später kamen Männer um das Mädchen zu holen, einer schien ihr Vater zu sein. Nach der Beschreibung war es der CSM. Als die Männer in Samanthas verschlossenes Zimmer gingen war sie verschwunden. Als Scully aus dem Haus kommt wartet Mulder nicht mehr am Auto. Der Junge aus der Vision, Pillers Sohn, hat ihn zu einem Feld geführt wo andere geisterhafte Kinder spielen. Das Licht der Szene läßt sie aussehen als würden sie aus Sternenlicht bestehen. Auch Amber Lynn ist dort und Samantha die auf Mulder zu rennt und ihn umarmt.

    Mulder kehrt zu Scully und Piller zurück. Es ist das Ende des Weges und sie sind alle tot meint er zu ihnen mit Überzeugung. Piller hat soviel gesehen, doch er lehnte es ab seinen Sohn zu sehen. Sie sind nun alle an einem besserem Platz, so Mulder weiter, doch Piller glaubt ihm nicht. Scully fragt Mulder ob er ok wäre, er antwortet "Mir geht es gut, ich fühle mich frei," und schaut zu den Sternen hinauf.
    Quelle
    7
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    14.29%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    42.86%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    14.29%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    14.29%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    14.29%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Es ist alles wahr
    Alles! Hörst du?
    Vertraue niemandem
    Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

  • #2
    Die Anfangsszene hat mir noch recht gut gefallen, wo die Leichen der Kinder ausgegraben wurden und Mulder im "Hintergrund" spricht. Jedoch mit fortlaufender Story fand ich die Folge immer langweiliger. Die ganze Geschichte mit den Seelen und die Erscheinungen der Kinder konnte mich nicht überzeugen.
    Somit vergebe ich nur zwei Sterne für diese Episode.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2015
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2016
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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    • #3
      Für den Abschluss der Suche nach Samantha fand ich diesen Plot viel zu schlaff und flach!

      Die Umsetzung allerdings war genial und extrem spannend.

      Vier Sterne auch für die Fortsetzung!

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      • #4
        Mir hats sehr gut gefallen. Es waren wirklich stimmige, gruselige, emotionale Szenen enthalten. Highlight waren natürlich die Erscheinungen der Kindergeister, welche glücklich miteinander spielten. Diese Szenen waren auch musikalisch gut begleitet.
        Ja und jetzt weiß man endlich die Wahrheit über Samantha, ich finde es war ein würdiger Abschluss für ihren Storypart. Und hoffentlich bleibt dieses Thema abgeschlossen und Mulder akzeptiert ihr Schicksal bzw. ihren Tod. Aber interessante Theorie, dass Kinder, welche in naher Zukunft ein schlimmes Schicksal erleiden werden, von guten Geistern entführt werden.
        Auch das Auftauchen vom CSM hat mir gefallen, obwohl er zuwenige Szenen hatte. Gestört hat mich, dass der Selbstmord von Mulders Mutter nicht mehr erwähnt worden ist, auch der CSM hätte dazu ein Kommentar abgeben können.
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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        • #5
          Also ich fand die Folge ganz groß... allein die beiden Szenen mit Moby's "My Weakness" im Hintergrund machen diese Folge ganz groß... generell ist diese Folge sehr emotional (va. am Ende als Mulder einsieht dass Samantha tot ist), ich war den Tränen nahe, die Inszenierung war einfach großartig... generell hat mir diese Doppelfolge sehr gut gefallen (und diesen zweiten Teil eben noch besser als den ersten), entschuldigt die unterdurchschnittlichen Monster of the Week Folgen dieser Staffel (die Folge mit den Schlangen, das war wohl die schlechteste Akte X Folge überhaupt).
          Space is the Place!

          www.last.fm/user/Zaphbot

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          • #6
            Vier Sterne.

            Tja so ist das also, nach den Experimenten und der Klonerei von Mulders Schwester wurde sie also von den Seelen toter Kinder ins Sternenlicht geholt...

            Das ist mit Verlaub doch ein bisschen sehr schräg, für ihr Verschwinden und ihren Tod hätte ich mir einen besseren Schluss gewünscht, z.B. auch mit Rückblenden, was mit ihr geschah.

            Auch dass der Hellseher dann zum Schluss praktisch Mulders Platz einnimmt und den Tod seines Sohns nicht wahrhaben will und Mulder ihn überzeugen will, war nicht so toll.

            Man muss aber sagen, dass die sonstige Inszenierung sehr gut war, v.a. auch die Seelen der Kinder und die Szene, als die Seele von seiner Schwester in seine Arme läuft. Die Atmosphäre und die Musik haben mir hier sehr gefallen.

            Wegen der erwähnten Mängel gebe ich aber dennoch nur vier Sterne.

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            • #7
              Wie ich schon im Kommentar zur vorherigen Episode geschrieben habe überzeugt diese Story einfach nicht. Ich könnte mich vllt eher damit anfreunden wenn die Sternenlichtkinder schonmal eine frühere Episode gehabt hätten. So aber wirkt das Element der guten Geister konstruiert um den Samantha-Handlungsstrang aufzuklären. Vor diesem Hintergrund ist es auch etwas rätselhaft was mit dem Klon von Samantha ist, die der CSM mal präsentiert hat, also warum die in etwa das passende Alter hat. In vorangegangen Folgen wird mehrfach behauptet, dass Samantha noch lebt und diese Theorie auch vom CSM unterstützt wird. Dabei hätte man Mulders Motivation an den X Akten zu arbeiten wahrscheinlcih empfindlich stören können wenn gesagt worden wäre seine Schwester sei tot. Zuletzt kann man diese "Wendung" immer noch als open end ansehen weil er sich das "sehen" der Geister genauso eingebildet haben könnte wie die Entführung seiner Schwester. Schließlich sagt er ja am Anfang dass ihm diese Vorstellung gefallen würde und später, dass er endlich abschließen will...

              Auch der Selbstmord der Mutter wurde nicht weiter verfolgt, ebensowenig wie aufgeklärt wurde, wie Samantha damals wirklich entführt wurde.

              Daher bleibts bei 3*
              Zuletzt geändert von MagicMan85; 17.12.2013, 11:23.

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              • #8
                Diese Folge lässt mich doch etwas ratlos zurück. Die Atmosphäre ist großartig und dass man nun endlich erfährt, was mit Samantha passiert ist, kann auch nur begrüßt werden. Allerdings hätte ich mir nach all den Hinweisen, dass sie noch leben soll und der groß angelegten Entführungstheorie doch ein ganz anderes Ende vorgestellt als dieses, das obendrein noch der Geschichte aus "Paper Hearts" ähnelt.

                Darüber hinaus: Warum bringt sich Mulders Mutter um? Weshalb wird nur eine bestimmte Sorte von Kindern entführt? Warum entdeckt niemand eine Grabhügellandschaft, die seit den 60ern existiert?

                Wie gesagt, die Stimmung ist großartig und mit dem Thema wird gefühlvoll umgegangen, was mir sehr gefallen hat. Die Musik war passend und alles in allem ist dies die beste Episode in einer bisher ansonsten recht schwachen Staffel (im Gegensatz zur recht albernen Sechsten ist hier wieder mehr Ernsthaftigkeit am Werk, dafür gibt es kaum gut durchdachte Geschichten).

                Ich vergebe trotz der Kritikpunkte 5 Sterne.

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