Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[903] "Daemonicus" / "Daemonicus"

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [903] "Daemonicus" / "Daemonicus"

    Buch:
    Chris Carter, Frank Spotnitz

    Regie:


    Darsteller:
    Dana Scully (Gillian Anderson)
    John Doggett (Robert Patrick)
    Monica Reyes (Annabeth Gish)
    Assistant Director Walter Skinner (Mitch Pileggi)
    Deputy Director Alvin Kersh (James Pickens, Jr.)
    Josef Kobold (James Remar)
    Dr. Monique Sackheim (Andi Chapman)
    Darren Mountjoy (Tim Halligan)
    Evelyn Mountjoy (Sarah Benoit)
    Officer Custer (Lou Richards)
    FBI Schüler (Robert Beckwith)
    Forensic Tech (Rueben Grundy)

    Inhaltsangabe:
    In einer Vollmondnacht hält ein Lieferwagen in der Nähe eines Landhauses in Weston, West Virginia. Im Haus spielen Daryl und Evelyn Mountjoy Scrabble, als ihr Hund bellt und hinaus möchte. Evelyn läßt ihn nach draußen, aber einen Moment später hören die beiden den Hund jaulen und das Licht geht aus. Daryl schickt seine Frau in den Keller und rennt in das Obergeschoß um seine Waffe zu holen. Als er wieder nach unten kommt sieht er eine Gestalt in der Dunkelheit die sich auf ihn zu bewegt. Als die Gestalt nicht auf seine Warnung hört schießt er, doch dann entdeckt er, daß die Gestalt seine Frau Evelyn ist, ihre Hände und ihr Mund wurden mit Klebeband verbunden. Zwei andere Personen, mit dämonisch-aussehenden Gesichtern, beobachten das ganze aus der Dunkelheit.
    Monica Reyes fährt mit ihrem Wagen bei dem Haus vor. Rund ums Haus streichen Polizeibeamten herum. Reyes geht ins Haus und betritt das Wohnzimmer, wo Daryl und Evelyn tot auf ihren Stühlen sitzen. Auf den Scrabble-Brett ist das Wort "Daemonicus" zusammengestellt. Reyes fühlt etwas merkwürdiges, als John Doggett eintritt. Er meint die Mountjoys hätten keine Feinde gehabt und dem Hund wurde das Genick gebrochen. Seiner Meinung nach wollten es die Mörder wie ein satanistisches Ritual aussehen lassen. Doch Reyes glaubt hier könnte es wirklich einen teuflischen Einfluß geben. Die Fingerabdrücke der Mörder sprechen aber nach Doggetts Ansicht dagegen. Doch als Polizisten die Leichen herausschaffen wollen schleichen sich aus Evelyns Körper Schlangen.

    Dana Scully spricht vor einer Klasse in der FBI Akademie in Quantico. Sie wurde dorthin beordert um über gerichtsmedizinische Untersuchungen zu lehren. Sie erzählt den Schülern die Wissenschaft zeigt und, das Böse kommt aus den Menschen, nicht von irgendwelchen Monstern und nur wenn wir alle wissenschaftlich erklärbaren Möglichkeiten ausschließen können sollten wir andere Möglichkeiten erwägen. Nach dem Unterricht unterhalten sich Doggett und Reyes mit Scully im Untersuchungsraum. Scully findet Rückstände von Klebstoff auf Evelyns Händen und es gibt Anzeichen nach denen Daryl festgehalten worden ist als er ermordet wurde. Die Schlangen sind ungiftig und wurden mit einem Haushaltsband in die Körper genäht. Reyes meint als sie alleine in dem Haus war hatte sie das Gefühl der Teufel stände neben ihr, etwas was sie nie zuvor bei solchen Fällen erlebt hatte. Dann bekommt Doggett einen Anruf aus einem Gefängnis-Krankenhaus 100 Meilen entfernt, dort glaubt man einer ihrer Patienten könnte in den Fall verwickelt sein.

    Doggett und Reyes suchen das Krankenhaus auf und sprechen mit Dr. Monique Sackheim. Einer ihrer Insassen, Dr. Richmond, der während Operationen Gift in die Körper der Patienten geleitet hat, ist ind er vergangenen Nacht geflüchtet. Reyes fragt nach Richmonds Erfahungen mit satanistischen Ritualen, was Sackheim aber nicht beachtet. Die Agenten suchen nun nach zwei Männern, der zweite ist Paul Gerlach, ein Wachmann des Gefängnisses der auch vermisst wird.

    Richmond und Gerlach laufen derweil durch die Wälder, Richmond trägt dabei ein Seil und beide haben dämonisch aussehende Gesichter. Richmond zieht plötzlich eine Waffe.

    Doggett und Reyes suchen einen anderen Patienten auf, Mr. Kobold, der in den Zelle neben Richmond sitzt. Sie wollen wissen ob Kobold etwas von der Flucht gemerkt hat. Doggett verspricht ihn zu beschützen. "Glauben Sie an die Macht des Teufels?", fragt Kobold ihn daraufhin. Doggett antwortet der Teufel wäre eine Erfindung von ängstlichen Menschen, woraufhin Kobold erwidert: "Aber wie können Sie mich dann beschützen?" Später werden Doggett und Reyes noch einmal zurück gerufen um nach Kobold zu sehen. Er ist aufgeregt, wurde festgebunden und ruft immer "Apostelfürst". Er meint "Er" würde zu ihm sprechen und behauptet Richmond hätte wieder getötet. Er weiß nicht wen, aber er könne es den Agenten zeigen. Also nehmen sie Kobold mit, gefesselt und mit Polizeischutz. Im Wald finden sie einen Körper über Kopf an einem Baum hängend, es ist der Wachmann Gerlach.

    Scully stellt fest Gerlach wurde in die Brust geschossen. Sein dämonisches Gesicht ist nur eine Maske. "Apostelfürst" ist eine Referenz auf Petrus, der nach der Geschichte über Kopf gekreuzigt wurde. Es ist auch ein satanisches Bild. Kobold meditiert als Doggett und Reyes wieder in seine Zelle kommen. Sie bitten ihn wieder um Hilfe bevor noch jemand in Gefahr gerät. Kobold meint "Er" würde zu ihm mit 1000 Stimmen sprechen, doch sie sind schwer zu verstehen. Er bittet um einen größeren Raum mit Fenstern. Doggett glaubt ihm nicht, aber Reyes ist überzeugt er könnte ihnen helfen.

    Nach der Arbeit kommt Dr. Sackheim nach Hause. In der Nähe ihres Hauses hält wieder der Lieferwagen.

    In einem größerem Raum fragt Kobold Doggett warum jemand der so skeptisch wie er ist, in einer Abteilung arbeitet die sich mit dem paranormalen beschäftigt. Kobold weiß anscheinend weitaus mehr über die Agenten als er wissen dürfte. Vielleicht sucht Doggett die Anerkennung einer Frau oder es gibt ein dunkles Geheimnis in seiner Vergangenheit, wodurch er zu den X-Akten kam, spekuliert Kobold weiter. Dann bekommt er Zuckungen und murmelt Wörter die Reyes mit Kobolds Ärztin in Verbindung bringt.

    Der Lieferwagen fährt weg als ein Polizeiwagen sich Dr. Sackheims Haus nähert. Im Haus finden Doggett und Reyes Dr. Sackheim tot auf ihrem Schreibtischstuhl sitzend. Ein Dutzend Spritzen stecken in ihrem Gesicht. Später kommt Scully dazu, nach ihrer Aussage sind die Spritzen mit einer Droge gefüllt die auch Kobold bekommt. Doggett kann aber immer noch nicht ein einen teuflischen Einfluss glauben und Scully rät ihm seine Objektivität nicht aufzugeben. Im Auto sitzt Kobold und beobachtet sie. Zurück im Krankenhaus zeigt Doggett Kobold etwas was Kobold vor sechs Jahren über den Einfluss von Satan auf die Renaissance schrieb. Doggett glaubt nun Kobold hätte alles geplant, aber der erwidert nur Doggett hätte ganz klar Gefühle für Scully, doch er könne nicht mit dem vermißten Mulder konkurrieren. Er möchte sie haben, doch sowohl Scully als auf Reyes fühlen nicht das gleiche für ihn. Dann bekommt Kobold wieder Zuckungen und erbricht eine rötliche Flüssigkeit. Scully untersucht ihn später, kann aber nichts ungewöhnliches finden. Die Flüssigkeit oder die Stimmen in Kobolds Raum sind nicht erklärbar. Reyes wirft ein die Flüssigkeit könnte Ektoplasma sein, Doggett glaubt aber eher die Frauen sind von einem Schwindel geblendet. Reyes entgegnet, wie könne er die offensichtlichen Beweise nur ignorieren. In der Nacht gibt es ein Gewitter. Als ein Wachmann in den Raum von Kobold sieht, schaut der nur zurück. In den Zuckungen der Blitze sieht sein Gesicht aus wie das eines Dämons.

    Doggett ruft Scully an als sie von der Akademie zurückfährt. Kobold hat der Wache erklärt er wüßte wo Richmond wäre. Scully kennt den Platz, es ist ein alter Hafen nicht weit von ihrem derzeitigem Aufenthaltsort. Sie will Doggett und Reyes dort treffen. Als sie ankommt ist sie die erste und schaut sich um als Richmond sie angreift. Als danach Doggett und Reyes mit einigen Polizisten kommen können sie Scully nicht finden und Doggett fragt wieder Kobold den sie mitgenommen haben, der meint das Spiel wäre nun vorbei. Sie hören einen Schuss und rennen in ein Gebäude. Dort finden sie Richmond tot vor, daneben steht Scully. Richmond hatte sie als Geisel genommen bis die anderen kamen, dann tötete er sich selbst. Doggett rennt zurück zum Auto wo Kobold sitzen sollte, doch die Tür ist offen und die Handschellen liegen auf dem Boden. Aus den Augenwinkeln sieht er noch eine Gestalt fort rennen, ruft eine Warnung und schießt dann. Der Körper fällt ins Wasser und geht unter.

    In Quantico erzählt Scully ihrer Klasse etwas über die Ungewißheit, selten werden sie in einem Fall alle Fragen und Variablen klären können. Nach dem Unterricht spricht sie wieder mit Doggett und Reyes. Kobolds Körper wurde bisher nicht gefunden. Doggett meint er hätte das alles geplant, die Informationen über sie, inklusive Mulder, hätte er im Internet gefunden. Er flüchtete nicht mir den anderen, da er weit weg sein wollte bevor es jemand merkte. Er plante das ganze Spiel brilliant. In seiner Zelle fand Doggett ein Telefonbuch mit einem Eintrag der Mountjoys. Sie wurden offensichtlich zufällig ausgewählt, wegen ihrem Namen. Die Namen Daryl und Evelyn (Daryl and Evelyn) bilden den D-A-E Teil von Daemonicus. Dr. Monique Sackheim bildet den M-O-N-I Teil und der Mann auf den Doggett schoss war ein Wachmann namens Custer (C-U-S). Nun ist Kobold fort. Nachdem Doggett gegangen ist erzählt Reyes Scully das alles würde Sinn machen, doch sie glaubt da wäre etwas was Doggett nicht erzählte. Sie glaubt auch Doggett hätte die Anwesenheit des Teufels gespürt.



    Quelle
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    42.86%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    14.29%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    28.57%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    14.29%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

  • #2
    Eine recht interessante und spannende Folge mit einem offenen Ende. Die Story fand ich recht schlüssig und das offenen Ende trug zum Mysterium der Folge bei.
    Sehr gut gefallen hat mir Kobolds "Spiel" mit Scully, Doggett und Reyes. Er manipulierte alle so geschickt, daß er dann in Ruhe und ohne großen Verdacht fliehen konnte.
    Alles in allem eine gute Folge, die ich mir vier Sternen bewerte.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

    Kommentar


    • #3
      Diese Episode hat mir aus irgendeinem Grund sehr gut gefallen, wobei sie auch eigentlich gar nicht so toll war, denn schließlich lief ja alles auf die Flucht Kobolds hinaus.

      Die Darstellung und Umsetzung des "Bösen" fand ich sehr gut gelungen, weswegen ich fünf Sterne vergebe.

      Kommentar


      • #4
        Durchschnittliche Folge ohne große Highlights. Wieder ein Fall mit Dämonen und Besessenheit, zählt also zu Agent Reyes Metier. Aber sie konnte hier auch nicht wirklich überzeugen, bzw. stand eher im Hintergrund. Es ging um Doggett und seine Weigerung, eine übernatürliche Erklärung zu akzeptieren. Interessant noch zu erwähnen, dass er anscheinend ziemliche Gefühle für Scully hat, bin gespannt ob darauf nochmal eingegangen wird.
        Für mich kam eigentlich nie große Spannung auf, die Highlights waren die Gespräche zwischen Doggett und Kobold. Und die Auflösung dann, dass sich Kobold seine Opfer aufgrund der Initialien ausgesucht hat, hat mir gefallen.

        Was mir bezüglich Scully aufgefallen ist, was ist denn mit Karenz bei ihr? So wie mich das angesehen hat, hat sie jetzt einen Full-Time Job in Quantico und hilft nebenbei noch bei den Ermittlungen der X-Akten aus. Wo ist William die ganze Zeit?
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

        Kommentar


        • #5
          Vier Sterne.

          Gefiel mir recht gut die Folge, vor allem da sie nicht mehr sein will, als sie ist im Gegensatz zu den beiden vorherigen. Vom Aufwand also weniger, aber durchaus unterhaltsam.

          Kobold fand ich als Charakter nicht schlecht, erinnerte etwas an Hannibal Lecter in der Zelle.

          Kommentar


          • #6
            Die Figur des Josef Kobold erinnerte in der Tat sehr stark an Hannibal Lecter und auch die Handlung bzw. der Ausgang dieser war recht rasch vorhersehbar. Auch Scullys Alleingang am alten Hafen fand ich sehr dumm und es war sofort erkennbar das sie in die Fänge des Handlangers von Kobold geraten würde. Irgendwie konnte mich die gesamte Handlung nicht wirklich überzeugen und stellenweise fand ich diese sehr lahm, deswegen gebe ich der Folge diesmal nur zwei Sterne.
            Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
            Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
            Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
            Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

            Kommentar

            Lädt...
            X