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[905] "4-d" / "4-d"

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  • [905] "4-d" / "4-d"

    Buch:
    Steven Maeda

    Regie:
    Tony Wharmby

    Darsteller:
    Dana Scully (Gillian Anderson)
    John Doggett (Robert Patrick)
    Monica Reyes (Annabeth Gish)
    Assistant Director Walter Skinner (Mitch Pileggi)
    Deputy Director Alvin Kersh (James Pickens, Jr.)
    Assistant Director Brad Follmer (Cary Elwes)
    Erwin Timothy Lukesh (Dylan Haggerty)
    Mrs. Miriam Lukesh (Angela Paton)
    Agent Rice (Gil Colon)
    Dr. Kim (Ming Lo)

    Inhaltsangabe:
    Ein Mann den wir später als Erwin Lukesh betritt das Foyer eines Wohnhauses. Monica Reyes arbeitet dort an einem Fahrrad, sie arbeitet undercover und beobachtet ihn. Dabei steht sie in ständiger Funkverbindung durch ein verstecktes Mikro mit John Doggett und Brad Follmer, die in einem Lieferwagen vor dem Haus sitzen. Doggett erzählt Lukesh wäre ein Psychopath, der bereits mehreren Frauen die Zunge herausgeschnitten hat. Lukesh will zuerst eine Wohnung aufsuchen, geht dann aber durch die Halle auf das hintere Treppenhaus zu. Reyes folgt ihm mit gezogener Waffe in das Treppenhaus, da greift er sie auch schon an. Als die anderen Agenten bemerken, daß die Funkverbindung abgerissen ist stürmen sie in das Gebäude. Doggett findet Reyes blutüberströmt mit durchgeschnittener Kehle vor, rennt dann aber hinter Lukesh her und stellt ihn in einer Gasse. Mit seiner Waffe hält er ihn in Schach, doch als er einen Moment wegsieht um Verstärkung zu rufen verschwindet Lukesh und erscheint hinter Doggett wieder, in der Hand hält er Reyes Waffe. Doggett dreht sich um und Schüsse ertönen.
    Reyes ist in ihrer Wohnung und packt ihre Sachen aus um sich einzurichten. Doggett kommt zu Besuch und bringt als Einweihungsgeschenk polnische Würste von einem nahegelegenen Händler den er gut kennt. Das Telefon klingelt und Reyes geht heran. Es ist Walter Skinner, der ihr erzählt Doggett wurde angeschossen. Sie ist verwirrt, doch als sie sich umdreht ist Doggett nicht mehr in ihrer Wohnung und sie fährt ins Krankenhaus. Verantwortlich für die Untersuchung ist Follmer, während Skinner noch am Tatort ist. Dana Scully erzählt ihr Doggett kommt gerade aus dem OP, wird aber noch betäubt sein. Reyes wiederholt nur Doggett war gerade noch bei ihr, doch im Krankenzimmer findet sie Doggett dann bewußtlos an einem Beatmungsgerät liegend vor. Sie und Scully sind nur sehr besorgt um seinen Gesundheitszustand.

    Im Ballistiklabor des FBI wird derweil das Projektil untersucht welches Doggett getroffen hat. Follmer tadelt Skinner weil der ihn nicht früher über den Fund der Kugel informiert hat. Die Kugel stammt nicht aus Doggetts Waffe, aber auf jeden Fall aus einem Modell das vom FBI genutzt wird. Follmer ordnet eine Vergleichsuntersuchung mit der FBI-Datenbank an. Scully und Reyes sprechen inzwischen über das was Reyes gesehen hat, Scully erzählt Reyes dabei von dem Tod ihres Vater im Jahres 1994, der ihr im Moment seines Todes erschien. Reyes nennt das eine Heimsuchung, doch meint was sie gesehen hat war etwas anderes. Dann ruft Skinner an und bittet Scully Reyes zur Polizeiwache zu bringen. Dort erzählt ihr Follmer Doggett wurde mit ihrer Waffe angeschossen und nach Zeugenaussagen war sie am Tatort. Erwin Lukesh steht dabei hinter einer einseitig durchsehbaren Glasscheibe und identifiziert sie.

    Reyes, Skinner und Scully sind wieder in Doggetts Krankenzimmer. Reyes wurde bisher nicht angeklagt, da einige Dinge nicht zusammenpassen, zum Beispiel war sie zu Hause, 14 Meilen entfernt, als Doggett angeschossen wurde. Außerdem wurde aus ihrer Waffe nicht geschossen. Skinner bemerkt wir sich Doggett Finger bewegen und erkennt es als Morsecode. Doggett trommelt damit den Namen Lukesh.

    Lukesh betritt derweil sein Haus und öffnet den Briefkasten 4-D. Dann geht er in seine Wohnung wo seine Mutter ihn ruft. Er legt Reyes Waffe in eine Schublade und geht zu seiner Mutter. Die ist behindert und beklagt sich er hätte sie alleine gelassen und sie hätte Angst gehabt, obwohl er genau zu der Zeit zurückkam zu der er es angekündigt hatte. Sie bittet ihn um ein Sandwich und er sagt er macht ihr ein Fleischsandwich, doch er benutzt dann dafür eine menschliche Zunge.

    Das FBI hat nun Lukesh als den Erwin Timothy Lukesh identifiziert, der 1995 in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert wurde, doch dann entlassen wurde. Er lebt mit seiner behinderten Mutter in der Nähe des Tatortes an dem Doggett angeschossen wurde. Reyes glaubt nun er hätte die Tat begangen. Follmer ruft Reyes, Skinner und Scully zurück ins Krankenhaus. Sie haben Doggett ein Kommunikationsgerät gegeben, doch er will nur mit Reyes sprechen. Er ist überrascht sie lebend zu sehen, denn er sah sie mit durchgeschnittener Kehle. Er dachte Lukesh hätte sie getötet.. In der Nacht liegt Lukesh im Bett mit seiner Mutter, als er glaubt sie schläft geht er aber hinaus. In einer Gasse wird er plötzlich unsichtbar.

    Ein Arzt untersucht Doggetts Körper auf Reaktionen, doch er fühlt nichts. Reyes erzählt Doggett in dem Fall gibt es so viele Dinge die sich nicht in Einklang bringen lassen. Sie hat darüber nachgedacht was wäre wenn beide Versionen wahr wären, sie war auf einem Einsatz mit Doggett und er war in ihrer Wohnung. Dabei erwähnt sie eine Theorie über parallele Universen. Was wäre wenn Doggett irgendwie Lukesh durch etwas gefolgt wäre, etwas was den anderen Doggett hervorbrachte? Lukesh wird wieder zu Polizei gerufen und von Skinner befragt, der ihm erzählt Doggett hätte ihn als den Angreifer identifiziert. Aber Lukesh meint nur Doggett wäre wohl verwirrt. Skinner fragt ihn dann nach Mrs. Lukesh und Lukesh meint sie hätte während der Tatzeit geschlafen und ist sowieso leicht durcheinander. Und er würde es nicht zulassen, daß sie seine Mutter belästigen. Auf dem Flut treffen Lukesh und Reyes sich. Sie fragt ihn wir es es machen würde, so zwischen den Welten zu wandern. Und ob es nach seinem Zusammenbruch 1995 begann. Er nähert sich ihn und flüstert: "Gott, ich habe Dich genossen." Wieder zu Hause vermisst Lukesh dann allerdings die Waffe aus der Schublade. Seine Mutter hat sie gefunden und konfrontiert ihn damit. Das FBI hat sich auf dem Anrufbeantworter gemeldet und möchte sie sprechen, das hat sie auch vor zu tun. Er löscht das Band, zieht sein Rasiermesser und greift sie an.

    Reyes rasiert derweil vorsichtig Doggett. Er macht ihr deutlich, er hätte nachgedacht und glaubt ihre Theorie wäre richtig. Und er schlägt vor wie sie die Situation bereinigen könnte. Wenn sie seine lebenserhaltenden Maschinen abstellt könnte er sterben und "ihr Doggett" würde zurückkehren. Doch Reyes erkennt er glaubt nicht wirklich an ihre Theorie, sondern möchte vielmehr nicht so gelähmt weiterleben. Sie erklärt ihm sie würde alles für ihn tun, doch das nicht. Dann ruft Skinner an, Miriam Lukesh ist tot. Sie wissen nicht wo Lukesh ist, aber Reyes glaubt er würde versuchen sie zu finden. Sie kehrt nach Hause zurück und trägt dabei ein verstecktes Mikrofon, ihre Wohnung wird von Kameras überwacht. Einen Moment später greift Lukesh sie an, als sie sich in einen toten Winkel der Kamera bewegt. Er entfernt ihr Mikro und hält ihr sein Messer an die Kehle. Im Lieferwagen des FBI fühlt Scully intuitiv Lukesh wäre in der Wohnung. Der erzählt Reyes derweil sie hätte alles ruiniert und als gerade ihre Kehle durchschneiden will wird die Tür aufgebrochen. Follmer stürmt herein und schießt Lukesh in den Kopf. Reyes geht es aber gut.

    Später kehrt Reyes zurück ins Krankenhaus. Sie schließt die Tür zu Doggetts Zimmer und nachdem sie seine Hand gedrückt hat schaltet sie den Alarm der medizinischen Geräte ab und stellt dann die Beatmungsmaschine ab. Doggett stirbt und Reyes ist wieder in ihrer Wohnung wo Doggett mit polnischen Würsten vor ihr steht. Sie umarmt ihn und er möchte wissen ob es ein Problem gibt. "Es geht mir gut," antwortet sie.



    Quelle
    7
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    14.29%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    42.86%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    28.57%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    14.29%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2015
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2016
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

  • #2
    Eine klasse Folge die total nach meinem Geschmack war! Die Aufarbeitung bzw. Umsetzung mit den parallelen Welten wurde hervorragend gemacht. Zuerst wurde man total im Dunkeln gelassen, aber mit fortschreitender Handlung wurde imme mehr erklärt.
    Reyes spielte ihre Rolle klasse und konnte mich somit voll überzeugen. Die Story war spannend, traurig, mysteriös, einfach nur Akte X mäßig. Somit vergebe ich volle Punkteanzahl!
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    • #3
      Diese Folge hat mir sehr gut gefallen!

      Die Idee, dass ein Mensch zwischen zwei Parallel-Welten hin und her wechseln kann, ist erstens klasse und zweitens sehr spannend und gut umgesetzt worden.

      Die besondere Grausamkeit, mit der der Killer vorgeht und seine triste Wohnung verleihen dem Ganzen noch mehr Würze.

      Fünf Sterne für diese ausgezeichnete Episode.

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      • #4
        Wiedermal ne interessante Episode. Gleich bis zum Vorspann geht es ja Schlag auf Schlag, Reyes schwer verletzt und Doggett wird niedergeschossen. Und in der nächsten Szene sind beide wohlauf, da ist man als Zuseher echt gespannt wie die Story weitergeht.
        Die Idee von Paralleluniversen gefällt mir sehr gut, schön dass nun auch Akte-X diesem Thema eine Episode gewidmet hat. Wie Reyes ihre Theorie offenbarte musste ich auch sofort an Star Trek denken, und gleich darauf machte Doggett diesen Star Trek Witz
        Der Charakter von Lukesh wurde gut dargestellt, er konnte als Psychopath voll und ganz überzeugen. Dazu noch seine Mutter, die passte auch gut rein. Ist wohl nicht schwer zu erraten, woher Lukesh diesen Hass auf Frauen hat.
        Die letzte Szene, wo Reyes die Maschinen bei Doggett abstellt, war rührend, eine mutige Entscheidung von ihr solche extremen Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Theorie zu beweisen.
        Der Übergang zwischen den Dimensionen ging dann sehr schnell, plötzlich sah man wieder die richtige Dimension, mit den polnischen Würstchen!
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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        • #5
          Fünf Sterne.

          kann mich nur anschliessen, eine richtig super Folge.

          Der Beginn war schon sehr klasse inszeniert, wei Reyes mit durchgeschnittener Kehle am Boden liegt, oder das überraschende Auftauchen von Lukesh hinter Doggett und wie er abdrückt.

          Story auch nicht uninteressant wie er zwischen den parallellen Dimensionen wechseln kann.

          War aber ja klar, der Psychokiller Lukesh wohnt noch daheim bei Mama. Fand´s ja richtig krass, wie er ihr das Sandwich macht (Stichwort "Zunge").

          Die Schlusszene fand ich auch super, Doggett und Reyes harmonieren hier prima, als sie die Maschinen ausstellt und so der wirkliche Doggett wieder in ihrer Wohnung steht.

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          • #6
            Die Idee der parallelen Welten ist nun endlich auch in Akte X vertreten. Fein fein. Die Inszenierung gestaltet sich spannend und als Zuschauer weiß man auch lange nicht was eigentlich passiert.

            Ein Problem habe ich wie des öfteren mit der Logik. Hier explizit an 3 Stellen. Um die Dimension zu wechseln muss man durch dieses, ich nenns mal Tor. Damit also der richtige Doggett wieder zurück kommt, hätte der "falsche", also der Verletzte wieder durch das Tor zurückgehen müssen, ich sehe keinerlei "Plausiblen Grund warum sein Tot dasselbe bewirken sollte und war wohl nur aus dramatischen Gründen mit drin.

            Das zweite ist, dass Reyes und der Typ am Ende wohl in der anderen Dimension waren weswegen sie nicht gesehen werden konnten. Die Agents haben also beim betreten des Zimmers die Dimension gewechselt sonst hätten sie den Psycho nicht töten können. Da er aber der Grund für das Dimensionstor ist hätte es in diesem Moment zusammenbrechen müssen, was die Agenten in der falschen Dimension eingesperrt hätte, oder?

            Zuletzt war die Begegnung in der Wohnung ein Zeitsprung. Man kann davon ausgehen, dass der Fall ein paar Tage gedauert hat. Da aber nur die Dimension und nicht die Zeit gewechselt wurde, hätte es eigentlich kein Zusammentreffen in der Wohnung geben dürfen. BTW, was hat der "richtige" Doggett die ganze Zeit gemacht? Beim Wechsel müsste er ja in einer leeren Wonung aufgetaucht sein weil Reyes in dieser Dimension (vermutlich) stirbt. Für ihn siehts aber am Ende aus als wäre überhaupt nichts passiert und auch keine Zeit vergangen.

            Gute 3*, die insgesammte verwirrung und die etwas künstliche Dramaturgie reißens doch ziemlich runter.

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            • #7
              Klasse Folge! Erst mal war ich komplett verwirrt und dachte die Szene in Reyes' Wohnung wäre ein Rückgriff auf frühere Ereignisse. Knistert es da etwa zwischen Doggett und Reyes? Lukesh kommt passend bedrohlich und gestört rüber - Zungensandwich wurgs. Ich musste grinsen als Reyes Doggett ihre Theorie unterbreitet und er "too much Star Trek" tippt. Das mit den Dimensionssprüngen ist wirklich interessant. Ich glaube aber nicht, dass ein solcher Sprung stattfindet, als Lukesh Reyes in ihrer Wohnung überwältigt. Sie verlässt schon vorher den Erfassungsbereich der Kamera. Es ist berührend, als sie schließlich doch Doggetts Geräte abschaltet - ohne zu wissen, ob es tatsächlich so kommt, wie er ihr weismachen wollte, oder sie ihn damit "nur" vor einem hilflos an den Rollstuhl gefesselten Dasein bewahrt.
              Wie weit ist es bis man den Himmel berührt? Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn! You will see those better days!

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