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[817] "Feuer und Asche" / "Empedocles"

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  • [817] "Feuer und Asche" / "Empedocles"

    Buch: Greg Walker
    Regie: Barry Thomas

    Inhalt:

    In New Orleans müssen ein Chef und sein Assistent mit den Worten ‚sie haben gute Arbeit geleistet, aber die Zeiten sind schlecht' einen Mitarbeiter entlassen. Als der Mitarbeiter Jeb Dukes das Gebäude verläßt wird er Zeuge einer Verfolgungsjagd der Polizei. Das Fluchtauto rammt dabei ein anderes Fahrzeug und explodiert. Als Jeb vor Schreck erstarrt ist kommt es ihm vor als würde der Fahrer des Wagens brennend aus dem Auto steigen und auf ihn zukommen. Dann rennt Jeb davon. Aber später kehrt er zurück, geht in sein ehemaliges Büro und erschießt seinen Chef und dessen Assistenten

    FBI Agentin Monica Reyes kommt an den Schauplatz des Verbrechens. Der zuständige Ermittler hat Gründe zu glauben, hier würde es um satanische Tötungsrelikte gehen. Jeb hat an seinem Arbeitsplatz ein paar Kunstwerke mit satanischem Hintergrund gehabt, aber Reyes erkennt sie schnell als Kunstwerke eines populären Musikers. Sie sieht darin keinen Zusammenhang mit Verbrechen satanischen Ursprungs, bis ihr plötzlich eine Vision hat in der ein Arm an einem Körper zu Asche zerfällt.

    Mulder ruft Scully in ihrer Wohnung an. Sie wartet gerade auf den Pizzadienst und er macht einen Witz darüber, daß sie vielleicht etwas mit dem Pizzaboten hat. Aber er versucht nur ein verpacktes Geschenk in ihr Haus zu schmuggeln, was sie kurz darauf findet. Er meint, es wäre ein altes Familienandenken, welches er vor kurzem entdeckt hat. Dann klingelt der Pizzabote, aber als Scully danach das Paket öffnet bekommt sie plötzlich Unterleibsschmerzen. Mulder bringt sie mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus, wo kurz darauf auch Doggett erscheint. Als sie dort warten ruft Reyes Mulder an und bittet ihn um Hilfe in ihrem Fall. Er verweist sie an die X-Files Abteilung, doch sie meint sie können Doggett nicht einschalten, da er in den Fall verwickelt wäre. Daraufhin sagt er ihr, sie solle sich bei ihm melden wenn sie wieder in Washington wäre. Wie sich danach herausstellt ist Scully auch nicht in unmittelbarer Gefahr und die Ärzte machen nur noch ein paar Routinetests.

    Jeb sitzt in einem Motel und hält sich seine Waffe an den Kopf, doch sie fängt plötzlich an zu glühen und er schafft es nicht sich selbst zu töten. Er kratzt an seinem Gesicht und scheint auch innerlich vor Feuer zu glühen. Im FBI Hauptquartier schaut Reyes sich derweil Akten an als Mulder den Raum betritt. Sie erinnert ihn daran, daß sie vor Ort war als er wieder gefunden wurde. Ihr derzeitiger Fall hat einen Zusammenhang zum Tod von Doggetts Sohn Luke, aus der Zeit als Doggett noch für die New York City Police gearbeitet hat. Reyes hat damals die Ermittlungen für das FBI geleitet und eng mit Doggett zusammengearbeitet. Aber der Mörder wurde nie gefunden. Nun möchte sie ihn nicht wieder das gleiche durchmachen lassen, solange sie sich nicht sicher ist. Als sie Luke fanden hatte Reyes eine Vision, in der sein Körper sich in Asche verwandelte. Doggett sah es ebenfalls, doch er hat es später verdrängt und abgestritten etwas gesehen zu haben. Nun hatte sie wieder eine solche Vision, in einem Fall der scheinbar keinen Zusammenhang damit hat. Dafür muß es einen Grund geben. Doggett ist derweil immer noch im Krankenhaus und schaut nach Scully, die schläft. Plötzlich hat er eine Vision, von dem Tag als sie seinen toten Sohn fanden. Doch eine Krankenschwester unterbricht ihn.

    Mulder ist im Keller des FBI als Doggett ihn verärgert darauf anspricht, daß er Akten mit Bezug zu Doggett persönlichem Leben durchsieht. Doch Reyes kommt dazu und klärt ihn über ihre Vision auf. Bob Harvey war ein Verdächtiger in Lukes Fall, konnte aber nicht überführt werden. Harvey war die Person die bei dem Unfall den Jeb gesehen hat getötet wurde. Doch Doggett ist überzeugt davon, hier gäbe es keinen Zusammenhang und fordert sie auf es dabei zu belassen. Doch Reyes ist immer noch von einer Verbindung der beiden Fälle überzeugt. Sie ruft Jebs Schwester Katha Dukes an, die mir ihrer jungen Tochter zusammenlebt, und besucht sie. Jeb hat ebenfalls dort gelebt, bevor er in den Süden zog. Doch sie kann sich an den Namen Bob Harvey nicht erinnern. Während Reyes dort ist ruft Jeb an und behauptet jemand anderes hätte die Leute getötet. Jeb ruft aus einer einsamen, ländlichen Gegend an wo ihn plötzlich eine Frau anspricht, die Probleme mit ihrem Autoreifen hat. Doggett besucht unterdessen wieder Scully im Krankenhaus. Sie steht immer noch unter dem Einfluß von Beruhigungsmitteln, als er sie nach Mulder fragt und wie sie zu dem Glauben an das Paranormale kam. Sie meint, sie änderte ihre Meinung als sie sich klar darüber wurde, sie hätte nur Angst davor zu glauben. Dann hat Doggett wieder eine Vision über die Entdeckung seines Sohnes und beendet damit die Unterhaltung. Reyes findet Mulder derweil im X-Files Büro, obwohl er dort eigentlich nicht mehr seinen Arbeitsplatz hat, aber er wäre aus Gewohnheit hier, wie er meint. Er hat einige Akten über ähnliche Visionen wie sie Reyes sah, doch in den Fällen waren die Visionen zufällig und hatten keinen Bezug zu dem jeweiligen Fall. Er glaubt Harveys Tod war ein Zufall, doch Reyes widerspricht ihm. Sie wirft ihm vor nicht für solche Fälle offen zu sein.

    Jeb geht durch die Landschaft bis er zu dem Minivan mit der Reifenpanne kommt. Im Fenster des Wagens sieht er ein Spiegelbild von sich selbst, mit Flammen hinter ihm. Nachdem der Reifen gewechselt ist steigt er in das Auto und fährt fort. Später ist die Polizei an dem Ort, als auch Doggett dazukommt. Mulder ist ebenfalls vor Ort und hat Doggett gerufen. Der Körper der Frau wurde in der Nähe der Straße gefunden und Reyes glaubt Jeb wäre der Mörder. Als Doggett sich den Körper ansieht meint er, er hätte nun keine Vision, wie sich der Körper in Asche verwandelt. Aber Reyes vermutet er würde sich nur fürchten so etwas zu sehen. Sie kann ihre Augen nicht vor dem Zusammenhang verschließen. Was wäre wenn es sich wirklich um eine teuflische Bedrohung handelt, mit Verbindungen durch die Zeit und anderen Menschen zu Doggett. Doch Doggett glaubt weiterhin nicht daran. Später ruft Mulder Scully an, die ein paar Probleme hat und wieder untersucht wird, doch es geht ihr gut, wie sie meint. Sie bittet Mulder Doggett zu helfen, da er es wert wäre. Derweil kommt Jebs Schwester nach Hause und findet Jeb dort vor. Er schwört nichts von dem was man über ihn erzählt wäre wahr. Katha sieht Blut auf seinem Gesicht, aber ein meint er wüßte nicht woher es kommt. Er wiederholt immer er wäre kein Mörder und braucht Hilfe.

    Doggett arbeitet an dem Fall, als Reyes das Büro betritt. Sie meint er solle ehrlich zugeben was er gesehen hat und über seine Gefühle reden. Und sie fragt ihn wovor er Angst hat. Er antwortet er wäre überzeugt davon alles getan zu haben um seine Sohn zu finden. Doch wenn diese anderen Möglichkeiten wahr wären, dann gäbe es etwas was er nicht getan hat um Luke zu retten. Das Telefon klingelt, es ist Jebs Schwester. Doggett und Reyes fahren sofort los. Jeb liest derweil seiner jungen Nichte etwas vor. Katha möchte, daß er mit Reyes spricht, doch Jeb reagiert abwehrend und hält seine Nichte vor sich. Jeb und Doggett stehen sich nun mit Waffen in den Händen gegenüber, als Reyes auf Jeb schießt um Doggett und Jebs Nichte zu retten. Dann fahren sie alle ins Krankenhaus. Reyes glaubt, möglicherweise ist alles das nur passiert um das kleine Mädchen zu retten. Sie schickt Doggett nach Hause, der geht allerdings zuerst zu Scully, die ebenfalls in diesem Krankenhaus liegt. Dort hat er wieder eine Vision. Er sieht Luke tot auf dem Boden und sieht die Asche. Dann kommt Mulder dazu und möchte mit Doggett sprechen. Er erzählt ihm, als er am Anfang bei der Verbrechensbekämpfung arbeitete, sah er in die Abgründe der Menschlichkeit und begann über den Teufel nachzudenken. Die meisten Menschen können den Drang jemanden zu töten unterdrücken, doch andere erleben Tragödien oder Verluste die zu überwältigend sind. "Ist Jeb damit der Teufel?", fragt Doggett. Mulder antwortet ihm, das wird er niemals sicher wissen.

    Katha ist bei Jeb auf der Intensivstation, als er Zuckungen erleidet. Sein Herz bleibt plötzlich stehen und die Ärzte können ihm nicht helfen, da etwas von Jeb nach Katha strömt und ihre Augen kurzzeitig zu glühen anfangen. Reyes betritt den Raum und Katha greift sie sofort an. Sofort kommt Doggett dazu und schlägt Katha nieder. Er meint zu Reyes es wäre nun vorbei, doch sie erwidert: "Es ist niemals vorbei."

    Scully ist wieder zu Hause und Mulder kommt um sie zu besuchen. Er bringt Pizza mit. Nun findet sie auch Zeit sein Geschenk zu öffnen. Darin findet sie eine Puppe. Sie meint, das andere Geschenk das er ihr gab ist Mut, etwas was sie weitergeben will.

    Im Krankenhaus paßt Doggett auf Katha auf, die noch bewußtlos ist.
    Quelle
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    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
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    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    28.57%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    42.86%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    28.57%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Es ist alles wahr
    Alles! Hörst du?
    Vertraue niemandem
    Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

  • #2
    Eine klasse und sehr spannende Folge. Besonders gut hat mir die Story rund um Agent Doggett gefallen. Die Einflechtung seiner Vergangenheit in den aktuellen Fall fand ich sehr gelungen und klasse umgesetzt. Leider jedoch hat mir der Schluß, d. h. der Angriff auf Monica Reyes durch die Schwester des Mörders, nicht gefallen. Das paßte einfach nicht ins Konzept.
    Sehr gut jedoch hat mir dann wieder die Schlußszene mit Scully und Mulder gefallen.
    Von mir gibt es fünf Sterne für diese Folge.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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    • #3
      Naja, eher eine der schwächeren Episoden der achten Staffel.

      Die Einflechtung von Doggetts Vergangenheit und deren Umsetzung waren zwar gelungen, der aktuelle Fall aber war äußerst dünn: Erstens scheint er streckenweise nur zweitrangig zu sein, zweitens ist er unlogisch und drittens ziemlich fade.

      Nur wegen der Tiefsinnigkeit in der ein oder anderen Szene vergebe ich noch drei Sterne.

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      • #4
        Hat mir gut gefallen, im Mittelpunkt steht hier die Vergangenheit von Doggett bzw. die Entführung seines Sohnes. Auch seine Bekanntschaft zu Agent Reyes wird hier erklärt. Die beiden im Team haben mir hier gut gefallen, vor allem Doggett konnte voll und ganz überzeugen. Seine kleine Konfrontation mit Mulder war auch gut, hier konnte ihn Doggett mal in die Schranken weisen, in der letzten Episode war es noch umgekehrt.
        Aber die Grundstory, mit dem Bösen, dass von Wirt zu Wirt springt, hmmm nicht so mein Fall, ich fand das doch etwas übertrieben.
        Und auch die Szenen zwischen Mulder und Scully haben mir gut gefallen, da ist wohl mehr als nur Freundschaft drinnen...
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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        • #5
          Drei Sterne.

          Die Folge hat zwar ein paar gute Szenen, insgesamt ist mir aber auch diese DAS-BÖSE-SPRINGT-VON-MENSCH-ZU-MENSCH-Story aber zu abgedreht.

          Interessant fand ich die Vergangenheit von Doggett, aber die Verknüpfung mit diesem Fall ist total an den Haaren herbeigezogen.

          Dafür eine schöne Schlusszene zwischen Mulder und Scully.

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          • #6
            Konnte mich insgesamt nicht so recht überzeugen, auch wenn ich die Grundstory gar nicht so schlecht fand. Aber das Einbeziehen der Vergangenheit von Doggett mit dem aktuellen Fall ist doch reichlich konstruiert und bringt die Story auch in keinster Weise weiter.

            Auch bleibt offen ob dieses Böse nur wandert wenn der akutelle Wirt stirbt oder ob es auch einfach so von einem auf den anderen springen kann. Dann wärs ja kein Problem aus der Klinik zu entkommen.

            Eine irgendwie sinnige Erklärung warum Reyes die Leichen als Asche sehen kann und alle anderen nicht wäre auch ganz nett gewesen.

            3*

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            • #7
              Der Fall dieser Folge hat mir nicht wirklich zugesagt, weil die Handlung mit dem Bösen, welches von Menschen zu Menschen springt und diese schlimme Dinge tun lässt, fand ich schon recht schwach und wenig spannend. Auch ist diese Handlung teilweise etwas unlogisch und irgendwie fehlt es dieser Handlung auch ein wenig an Zusammenhängen.
              Diese Episode wird eigentlich nur dadurch "gerettet" das man vieles aus Doggetts Vergangenheit erfährt, was mit seinem Sohn geschah und warum er sich so sehr gegen paranormale Phänomene und "Aliengeschichten" wehrt. Endlich wird dafür eine glaubhafte Erklärung geliefert, nämlich das er nicht daran glauben kann, weil er diese möglichen "Werkzeuge" nicht bei der Suche und Rettung seines Sohnes verwendete und sich so damit schuldig fühlen würde, wenn er jetzt auf einmal daran glauben würde.
              Ich gebe der Folge gute drei Sterne.
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