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[013]"Im Bann des Bösen" / "When She Was Bad"

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  • [013]"Im Bann des Bösen" / "When She Was Bad"

    In Sunnydale hat ein neues Schuljahr begonnen. Eines Abends werden Willow und Xander bei einem Spaziergang von einem Vampir angegriffen. Gerade noch rechtzeitig taucht Buffy auf und kann den Angreifer vernichten.
    Es herrscht große Verwirrung nach diesem Vorfall, da Giles und die Freunde geglaubt hatten, daß nach dem entscheidenden Kampf zwischen Buffy und dem Meister das Böse endgültig besiegt sei. Nur allzu bald entdecken sie, welcher Plan dahintersteckt: Die Vampire wollen ihren Meister wiederbeleben. Sie benötigen dazu das Blut derjenigen, die kurz vor seinem Ende in seiner Nähe waren und entführen deshalb Willow, Giles, Cordelia und Jenny Calendar. Xander ist angesichts Buffys Verhalten befremdet.
    Sie waren aufgrund einer Warnung von Angel losgezogen, um den Kampf gegen das Böse wiederaufzunehmen. Allerdings glaubte Buffy, die Sache alleine durchziehen zu können und verhielt sich ihren Freunden gegenüber arrogant und gemein. Auch Angel begegnete sie mit unverhohlener Abneigung. Giles hatte dies auf ihr traumatisches Erlebnis mit dem Meister zurückgeführt und geglaubt, sie hielte sich für unverwundbar.
    Zusammen mit Xander und Angel macht sich Buffy nun auf die Suche nach ihren Freunden. Obwohl sie es alleine mit den Vampiren aufnehmen will, kommt sie nicht ohne Hilfe aus: Xander und Angel befreien die Gefangenen, während sie die Vampire vernichtet.
    Quelle: SF-Radio.de
    10
    ****** eine der besten Buffy-Folgen aller Zeiten!
    10,00%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Buffy ausmacht!
    50,00%
    5
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    20,00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0,00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    10,00%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Buffy unwürdig!
    10,00%
    1
    "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

    „And so the lion fell in love with the lamb“

  • #2
    Interessanter Kontrast zu Beginn der Folge: Der Friedhof wirkte total bedrohlich und gruselig, Xanders Spaziergang mit Willow war hingegen vollkommen friedlich.

    Das Spiel von Xander und Willow war recht lustig, aber leider wurde Xanders Zitat aus "Planet der Affen" zumindest nicht korrekt übersetzt und Willows Frage hat mit "Nutze die Macht, Luke." wirklich keine Antwort verdient.

    Willow und Xander kamen sich hier ja wirklich nahe (sehr schöne Musik), aber es war irgendwie ziemlich traurig, dass Willow später im Bronze dann wieder völlig uninteressant für Xander war.

    Wie auf Kommando taucht dann ein Vampir auf und natürlich auch Buffy. Ihr "Hi, Leute." kam sehr cool und das "Habt ihr mich vermißt?" war wohl auch an die Zuschauer gerichtet.

    Das Intro hat sich im Vergleich zur ersten Staffel erstaunlich wenig geändert, neben den Austausch einiger Bilder ist die wichtigste Änderung, dass es David Boreanaz / Angel nun offensichtlich verdient, auch im Intro zu erscheinen, was für die Staffel durchaus schon einiges verspricht.

    Leider kann ich Xanders Ansicht über Buffys Frisur nicht teilen: Ich finde das sieht sehr langweilig und bieder aus.
    Hoffentlich läßt Buffys Äußeres nicht schon in der zweiten Staffel zu stark nach, - die Frisur ist jedenfalls kein guter Anfang.

    Der Umgang mit den Überresten des Meisters kann nur verwundern:
    Wieso vergräbt man das Skelett so einfach auf einen Friedhof? Gerade weil Giles ja von entsprechenden Wiedererweckungszeremonien gewußt haben muß, war das sehr nachlässig. Das Skelett zu Staub zu zermahlen und nach England zu schicken wäre ja auch eine Idee gewesen, aber nein.....
    Zum Glück, sind die Vampire ja ähnlich nachlässig und lassen einfach ein großes Loch zurück nachdem sie den Meister ausgebudelt haben, damit Buffy auch ja mitbekommt, dass sie den Meister mitgenommen haben.....

    Zum zweiten mal, sieht man Buffys Vater (wobei ich meine Zweifel habe, ob es sich noch um den gleichen Schauspieler handelt) und augenscheinlich scheint er sich noch recht gut mit Joyce zu verstehen.
    Außerdem hat er Buffy im Urlaub anscheinend ziemlich viel gekauft, was die Frage aufkommen läßt, ob er Buffy und ihre Mutter (die ja ständig unter Geldmangel zu leiden scheinen) nicht auch sonst mehr unterstützen könnte/sollte.

    Direktor Snyder ist mal wieder herrlich:
    Mr. Snyder: "Der erste Schultag, er schafft mich immer. Ich finde es unglaublich, an einen Tag ist das Schulgelände wie ausgestorben und dann sind diese Kinder überall....." -wirklich großartiger Monolog über die böse Jugend --> "Sobald mal ein hübsches Mädchen vorbeigeht, verwandeln sich die Jungs in sabbernde Idioten...." - was er wohl sagen würde, wenn er wüßte, dass sich hinter seinem Rücken genau das was er beschreibt zwischen Ms. Calendar und Giles abspielt.
    Und am Ende führt der Arme dann tatäschlich Selbstgespräche.
    Bei seinem zweiten Auftritt hat er natürlich recht: Die Pause war nunmal vorbei.
    Giles ist btw. nicht die richtige Person um Snyder wegen seiner Einstellung zu Kindern zu kritisieren, ist er es doch, der als Bibliothekar in einer Schule arbeitet, obwohl er gegenüber Mr. Snyder bereits zugegeben hat an Kontakt mit Kindern nicht interessiert zu sein!
    Ansonsten taugen Giles und Mr. Snyder als komisches Paar aber wirklich gut, - bitte mehr davon.

    Das erste Wiedersehen mit Ms. Calendar war wie ein Schock: Wer auch immer den Frauen von Sunnydale einflüstert sich diese langweiligen Frisuren zuzulegen, ich bin nur froh, dass er Willow und Cordelia offensichtlich noch nicht erreicht hat.

    "G-Man" als neuer Spitzname von Giles gefällt mir.
    Und Xander hat seine Wette mit Willow gewonnen, weil Giles nur 8.33 Minuten gebraucht hat um "Ich werde das in meinen Büchern nachlesen." zu sagen.

    Buffys Übungen in der Bibiliothek waren wirklich beeindruckend (mal wieder mit toller Musikuntermalung) und bereits hier fällt ihre übermäßige Agressivität auf.

    Überhaupt verhält sie sich vom ersten Moment an ziemlich ekelig.
    In der ersten Staffel wurde immer wieder deutlich, dass Giles für Buffy eine Vaterfigur ist: Imo Grund genug ihn zu besuchen (oder zumindest dies nicht ohne jedes Nachdenken sofort zu verwerfen) und nicht darauf zu warten, dass man ihn dann in der Schule wiedersieht.

    Xanders Erklärung des Begriffs Busenfreunde war lustig und ich hätte gerne erfahren, was Willow über Xander geträumt hat, aber da das alles ja nur innerhalb eines Traumes von Buffy stattgefunden hat, ist es auch nicht wirklich wichtig.
    Ich frage mich nur, wieso Buffy in ihren Träumen den Meister auf Giles projeziert, -ziemlich heftig wie Giles sich da auf Buffy stürzt.

    Angel tat mir bei seinem Wiedersehen mit der extrem feindseeligen Buffy unheimlich leid. Klar ist es komisch aufzuwachen und dann mitten in der Nacht den Freund/ die Freundin im Zimmer stehen zu haben, aber bei Angel kommt so ein Auftritt ungeheuer charmant rüber.
    Angel hat Buffy btw. nicht geweckt, sie ist von ganz alleine aufgewacht!
    Wenn sie nach Angels "Du hast mir gefehlt." so ungläubig nachfragt, könnte ich sie an die Wand klatschen: So gut sollte sie Angel auf jeden Fall kennen!
    Cool, wie er dann lautlos verschwindet (Die Musik war in der Szene wieder großartig).
    Leider antwortet sie auch auf Willows Frage, ob Buffy und Angel sich geküßt hätten extrem dumm: Den Freund/Die Freundin nach einer mehrwöchigen Trennung zu küssen, ist sicherlich auch unter Erwachsenen nicht das Unpassendste, - mithin sagt die Aussage einer 16/17 Jährigen, dass jemand anderes endlich erwachsen werden soll, einiges über ihr Verhältnis zum Erwachsenwerden aus.

    Buffys Tanz mit Xander war ganz schön fotografiert, aber ich fand es schade, dass Xander nicht so schlau war, wie Willow in der letzten Folge und sich selber so erniedrigt hat. Angel und Willow taten mir natürlich auch leid.

    Ausgerechnet Cordlia schreitet schließlich ein und rät Buffy sich wieder einzukriegen, weil sie sonst auch noch ihrer sogenannten Versagerfreunde verlieren würde (was sicherlich zutreffend ist), - wiedermal eine nicht unbeeindruckende Aktion von Cordelia.
    Ansonsten macht Cordelia jedoch eine ziemliche Rolle rückwärts: Es ist eine Sache aus Angst nicht mit Buffy und Co sprechen zu wollen, aber sie aktiv anzugreifen ist was ganz anderes. Das sie in solch ein Verhaltensmuster zurückfällt, hätte ich nach den letzten Eindrücken des Staffelfinales wirklich nicht gedacht, aber vermutlich war das vor allem damit sie von Buffy auf heftigste Weise beleidigt werden kann.
    Am Ende ist es dann natürlich noch lustig, wie sie über die Blutflecken in ihren Kleidern klagt.

    Der Gesalbte kommt als Anführer der Vampire etwas nervig rüber. Obwohl er absolut gnadenlos ist, kann er trotzdem nicht überzeugen und ich habe Zweifel an seiner Motivation den Meister wiederzubeleben.

    Die Optik hat insgesamt im Vergleich zur ersten Staffel deutlich zugelegt und auch die Schule scheint um einige Kulissen bereichert worden zu sein.

    Herrlich wie Giles über Buffys Probleme referiert und sie plötzlich hinter ihm steht.
    Das ungeschriebene P.S. in der Nachricht der Vampire war auch gut.

    In dieser Folge wird wiedermal deutlich welch gefährlicher Ort die Bibliothek nach Einbruch der Dunkelheit ist. Imo könnten Buffy und Co einigen Schwierigkeiten aus den Weg gehen, wenn sie sich am Abend / in der Nacht einfach z.B. in Giles Wohnzimmer treffen würden.
    Mich hat es ja doch gewundert, dass es Giles, Xander und Willow nicht gelungen ist, zu fliehen, - in der letzten Folge hat ähnliches noch sehr gut geklappt.

    Xanders Drohung Buffy zu töten, wenn Willow etwas getan wird, macht deutlich, wie viel er für Willow empfindet und wie tief Buffy bereits abgestürzt ist.
    Nach so einer heftigen Drohung, dürfte es aber eigentlich gar nicht so leicht sein, am Ende der Folge wieder zum Normalzustand zurückzukehren.

    Die Folterung der Vampirin durch Buffy war heftig, - hoffentlich muß man so etwas nicht allzu häufig sehen.

    Von der kämpferischen Darstellung her legt "Buffy" deutlich zu, ist aber immer noch steigerungsfähig. Speziell die letzten beiden Vampire ließen sich imo zu leicht ausschalten.
    Auch Angel darf endlich mal einen anderen Vampir wirklich verprügeln, aber leider sieht man davon nicht allzuviel.

    Wie Buffy dann das Skelett des Meisters zertrümmert war auch nochmal eine sehr beeindruckende und durchaus verstörende Szene.
    Interessant, dass man hier nicht den einfachen Weg gegangen ist und den Meister einfach wieder in die Serie zurückgeschrieben hat, man wird sich nun also neue Gegner suchen müssen.
    Leider bleiben die Überreste des Skelettes wieder im Unterschlupf der Vampire liegen (wer weiß ob damit nicht auch noch was zu machen ist).

    Buffys Benehmen war nach den traumatischen unverarbeiteten Erlebnissen des Staffelfinales wohl verständlich (auch wenn man beim Finale noch nicht den Eindruck hatte, dass es eine weitergehende Verarbeitung bedürfen würde), aber ich hoffe sehr, dass sie diese Phase nun endgültig überwunden hat, denn mit diesem destruktiven Verhalten ist sie einfach nur furchtbar unsympathisch und das würde langfristig der Serie sehr schaden.

    Am Ende hat Buffy dann noch Probleme ihren besten Freunden wieder unter die Augen zu treten und holt sich darum Rat bei Giles (interessant, dass sie ihm gegenüber nicht die gleichen Hemmungen hat). Giles Hinweis, dass Buffy in ihren Leben noch schlimmere Fehler machen würde, war nicht besonders glücklich, aber insgesamt war er ja erfolgreich.
    Am Ende scheint alles wieder in Ordnung zu sein.

    Fazit:
    Ein überaus gelungener Staffelauftakt; die Handlung geht imo tiefer als so ziemlich alles, was in der ersten Staffel zu sehen war, wobei mir die Grundstimmung der Folge aber etwas zu depressiv war.
    Ich hoffe, dass Buffy ab der nächsten Folge wieder sympathischer sein wird.
    Optisch hat die Serie auf jeden Fall zugelegt, die Musikuntermalung bewegt sich auf ähnlichen Niveau wie im Finale der ersten Staffel.
    Es gibt 5 Sterne.

    ** ***
    Zuletzt geändert von John Sheridan; 19.03.2007, 21:57.

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    • #3
      Die Folge war ok. Die Wandlung Buffys war mir aber deutlich zu krass. Ein klein bisschen weniger dick aufgetragen hätte mir die Folge wohl besser gefallen und wäre sie auch nachvollziehbarer gewesen.
      Es freut mich aber, dass man auch mal ein wenig auf die negativen Seiten des Heldentums eingegangen ist.
      3-4*

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      • #4
        Find´s auch nervig das Buffy die anderen Scoobie´s gleich in der ersten Folge so mies behandelt. Schließlich hat sie nich alleine den Meister besiegt, sondern hatte sie tatkräftige unterstützung ihrer Freunde.
        Der Gesalbte is wahrscheinlich als Anführer so unglaubwürdig weil er augenscheilich noch ein Kind is
        hätte in gerne auch mal mit seiner Vampiraufmachung gesehen.


        Die Folge hat mich als Anfang der zweiten Staffel etwas enttäuscht.
        Finde es jedoch gut den Meister als Endgegner nun entgültig sterben zu lassen ** Sterne

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        • #5
          Mir hat der Auftakt zu Staffel 2 recht gut gefallen. Erfreulicherweise werden die Ereignisse des Staffelfinales nicht einfach abgehakt, sondern ausführlich verarbeitet. Immerhin hat der Meister Buffy umgebracht. Sowas muss einfach Konsequenzen nach sich ziehen.

          Davon abgesehen, finde ich es immer wieder klasse, wie die Autoren die typischen Probleme einer 16-Jährigen geschickt verpackt einbauen. Eine Situation wie die Autofahrt zur Schule, wo Joyce sich nach dem Grund für Buffys ungewöhnlichem Verhalten erkundigt, hat vermutlich schon jeder in ähnlicher Form erlebt.

          Offenkundig wurde auch das Budget der Serie etwas aufgebessert, was ihr definitiv gut tut. Die Spezial-Effekte sehen deutlich besser aus und auch ansonsten macht die Folge optisch einfach mehr her.

          Von mir gibts 5*****.
          "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
          "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
          "Life... you can't make this crap up."

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          • #6
            Diese Folge hat mich sehr positiv überrascht. Man hat nicht einfach die Ereignisse der letzten Staffel abgehackt sondern ist noch mal extra darauf eingegangen. Sehr schön auch, dass Buffy nicht die perfekte Heldin ist und ihr ihr kurzzeitiger Tod doch mehr zu schaffen macht als sie zu geben wollte.
            Auch wenn ihr Gehabe ein wenig zu dick aufgetragen ist.
            Trotzdem gebe ich 5 Sterne, da auch die Spannung nicht zu kurz gekommen ist und es sogar noch einen ganz netten Kampf gab...und nun kommt der Meister wohl niiiiie mehr zurück
            Die 2 Seiten der Medaille
            Alles hat zwei Seiten, wer seine Augen öffnet wird beide sehen, wird die Realität erkennen.
            Doch wer seine Augen verschließt wird nur eine Seite sehen können, wird nur das Schlechte in allem sehen.
            ein netter kleiner Sinnspruch.....

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            • #7
              Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
              Ein überaus gelungener Staffelauftakt; die Handlung geht imo tiefer als so ziemlich alles, was in der ersten Staffel zu sehen war, wobei mir die Grundstimmung der Folge aber etwas zu depressiv war.
              Ich hoffe, dass Buffy ab der nächsten Folge wieder sympathischer sein wird.
              Das gehört ja gerade zum Prozess des Erwachsenwerdens dazu, dass man lernt, seine stimmungsabhängigen Gefühle nicht immer ungefiltert der Umgebung mitzuteilen. Stimmungsschwankungen bei Teenagern sind nichts Ungewöhnliches, und viele wissen oft gar nicht, warum sie so fühlen. So arg depressiv finde ich die Grundstimmung in der Folge aber nicht.

              Es ist gut, dass es mit dem Tod des Meisters nicht einfach weitergeht, aber ich glaube, dass Joss Whedon sich das alles nicht wirklich sorgfältig überlegt hatte. So sollte ja der Anointed One der große Gegner der zweiten Staffel werden. Aber dieser Charakter konnte mich nie überzeugen. Die Idee, ein Vampirkind in die Serie einzubauen, ist einfach nur schlecht.

              Willow und Xander - schon fies von Whedon, wie es hier nur zum Beinahe-Kuss kommt. Giles und Jenny, da weiß man noch nicht, wie fies Whedon wirklich ist.
              Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
              Optisch hat die Serie auf jeden Fall zugelegt, die Musikuntermalung bewegt sich auf ähnlichen Niveau wie im Finale der ersten Staffel.
              Bei mir wird es immer wahrscheinlicher, dass ich bei Reruns die erste Staffel auslasse. Die Folge hier bewerte ich zwar nur mit vier Sternen * * * *, aber die zweite Staffel ist insgesamt überzeugender als die erste und weit besser gealtert. So gesehen ist es gut, dass die erste Staffel nur ein Dutzend Folgen hatte und das Niveau dann angehoben wurde. Die zweite Staffel hat 22 Folgen, so dass hier auch Platz ist, um einen längeren Storyarc aufzubauen und trotzdem die immer wieder guten Monster der Woche Folgen nicht zu vernachlässigen.

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              • #8
                Ein guter Staffelauftakt, der einige Fragen aus dem letzten Showdown aufgreift.

                Die komplette erste Staffel über wurden die psychischen Auswirkungen des Jägerinnen-Daseins weitflächlig ignoriert. Wenn es doch thematisiert wurde, dann weil es Buffy Probleme mit ihrem Liebesleben bereitete. Das ist gerade für eine Teenagerin nicht unwichtig, aber angesichts konstanter Lebensgefahr wohl eher zweitrangig. Kurz bevor sich Buffy dem Meister stellte, sickerte dann zum ersten Mal tatsächlich die Sorge, vielmehr der Schrecken, vor einem vorzeitigen Ableben durch. Der triumphale Umschwung, der stattdessen des Meisters Ende bereitete verwässerte diesen Moment jedoch. Jetzt hingegen hatte Buffy einige Monate Zeit die Erlebnisse wirken zu lassen und Triumph wurde durch Trauma ersetzt. Sie hat Alpträume, ist von ihren Freunden entfremdet, stößte Angel von sich weg- ja selbst die Frisur schein ein Schrei nach der Normalität zu sein, von der Buffy weiß, dass es sie nicht mehr geben wird. Das therapeutische Zerschmettern der Meiste-Überreste am Ende der Folge ist ein sehr aufwühlender Moment.

                So toll die Charakterarbeit ist, so wäre diese vermutlich noch besser gewesen, hätte man sie über einige Folgen verteilt und nicht in einer bewegenden Folge konzentriert. Die Vampire sind hier nur Staffage, was jedoch kein Problem ist, sofern man nicht versucht, die ganze Staffel auf diesen komischen gesalbten Knilch aufzubauen (der funkioniert als Bösewicht nicht).

                Ansonsten war die Xander-Willow-Szene zu Beginn noch sehr schön. Nur Xander sollte sich bei seinen Filmzitaten mal an Rasczaks Worte aus Starship Troopers erinnern: "Nimm was du kriegen kannst". Arme Willow!

                5 Sterne

                *****
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                • #9
                  Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                  Ansonsten war die Xander-Willow-Szene zu Beginn noch sehr schön. Nur Xander sollte sich bei seinen Filmzitaten mal an Rasczaks Worte aus Starship Troopers erinnern: "Nimm was du kriegen kannst". Arme Willow!
                  Die Folge wurde kurz vor dem Film ausgestrahlt.

                  Sexuell gesehen sind die Worte schon richtig, emotional würde Xander Willow ausnutzen. Sie ist in ihn verliebt, er sieht in ihr nur einen Kumpel. Sie sind seit dem Kindergarten befreundet.

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