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[036] "Die Nacht der lebenden Toten" / "Dead Man's Party"

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  • [036] "Die Nacht der lebenden Toten" / "Dead Man's Party"

    Während Buffy versucht die Beziehung zu ihrer Mutter und ihren Freunden wieder ins Reine zu bringen, taucht plötzlich eine Gruppe Zombies in Sunnydale auf. Als diese dann auch noch ihre Willkommensfeier stören, bekommt Buffy die Chance ihren Freunden zu zeigen, daß sie diese nicht mehr enttäuschen wird.
    Quelle: BuffyWorld.de
    8
    ****** eine der besten Buffy-Folgen aller Zeiten!
    25.00%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Buffy ausmacht!
    37.50%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    25.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    12.50%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Buffy unwürdig!
    0.00%
    0
    "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

    „And so the lion fell in love with the lamb“

  • #2
    Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen, in der ganz wunderbar alle Aspekte zusammentreffen, die "Buffy" reizvoll machen.
    Erstmal sind da die persönlichen Aspekte, die Charakterentwicklung, die hier sehr nachvollziebar und fein gesponnen wurde. Dann gibt es auch genügend ironisches, wie zum Beispiel diese grauenhafte Pat. Und schließlich die Zombie-Action, die sich bis ins Absurde steigert und somit zeigt, dass man das mit Humor nehmen muss.

    Herrliche Folge.

    Allein dafür gibt es schon 1000 Punkte:
    "Do you like my mask? Isn't it pretty? It raises the dead!' Americans."
    Republicans hate ducklings!

    Kommentar


    • #3
      Ich finde die Maske, die Joyce zu Beginn der Folge bei sich im Schlafzimmer aufhängt eigentlich recht cool. Gut, sie ist ungewöhnlich und im Schlafzimmer würde ich sie auch nicht aufhängen, aber cool ist sie schon.
      Über Buffys böse Vorahnung bezüglich der Maske hätte man aber nicht so einfach hinwegsehen dürfen.

      Aber andere Dinge sind ja auch wichtiger. Da ist Buffy erst wenige (Serien)minuten wieder bei sich zu Hause und schon schraubt Joyce ihr Fehlerkonto in ganz neue Höhen:
      Joyce: "Ich möchte alles vergessen was war und wieder ein normales Leben führen."
      Gehts eigentlich noch?!
      Ihre Tochter ist die Jägerin, das kann sie nicht einfach vergessen und ein normales Leben gibt es auch nicht. Viel eher müsste hier der Versuch stattfinden sich mit der neuen Situation zu arrangieren und darüber zu sprechen, aber nein.....
      Mit der hier gezeigten Einstellung braucht Joyce sich später nicht so aufzuregen, dass sie und Buffy sich unterhalten müssen.

      Buffys Wiedersehen mit den Freunden war ähnlich cool wie zu Beginn der 2. Staffel. Die Freunde geben sich zwar große Mühe, aber am Ende liegen sie alle am Boden und es zeigt sich, dass die Vampirjagd eben doch am besten durch die Jägerin betrieben wird.
      Gut fand ich, dass wenigstens Buffy Xander mal ein wenig vor Augen führt, dass die Jagd kein Spiel sondern sehr gefährlich ist.
      Xanders Codename 'Nighthawk' war herrlich albern.

      Anschließend gibt es auch gleich den ersten Besuch bei Giles und Xander macht erstmals klar, dass sich bei ihm eine Menge Ärger aufgestaut hat.
      Natürlich hat er recht: Objektiv betrachtet hätte Giles Grund wütend zu sein, aber natürlich weiß man nach verschiedenen Situationen in der zweiten Staffel auch, dass Giles Buffy natürlich nicht den Kopf abreißen wird. Stattdessen ist er einfach glücklich, dass sie wieder da ist und empfängt sie mit offenen Armen.
      Er ist damit hier, wie auch die ganze Folge über der Einzige von allen Beteiligten, der mit Buffys Rückkehr souverän umgeht (leider kann er sich später in der Folge nicht durchsetzen).

      Btw: Wieso wird Buffy eigentlich nicht mehr wegen Mordes gesucht?

      Joyce muß man immerhin zu gute halten, dass sie sich bei Direktor Snyder für Buffy einsetzt. Aber woher hat Buffy bloß ihren Glauben genommen, dass ihre Mutter den kleinen, unfreundlichen, widerwärtigen Mann klein kriegen würde?
      Snyders Spitze mit dem Job bei einen Hot Dog-Restaurant dürfte Buffy hart getroffen haben und vor allem vor diesem Hintergrund wirkt der spätere Vorschlag von Joyce, dass Buffy sich doch ausgerechnet Direktor Snyder anvertrauen sollte, mehr als lächerlich.
      Die Erwähnung des Bürgermeisters (für den Synder ja arbeitet und gegen den der begründete Verdacht besteht, dass er ein übler Finsterling ist) als möglicher Verbündeter von Joyce war recht amüsant.

      Kurz darauf verhält Joyce sich dann schon wieder reichlich dämlich: Ja, Buffy hat sich schon Fehler geleistet (ihre Flucht aus Sunnydale) aber keine, die dazu geführt hätten, dass sie nun nicht mehr auf die Sunnydale-Highschool gehen kann.

      Außerdem hat sie sich nach Ted mit Pat (ist das mit den drei Buchstaben nur Zufall?) die nächste Katastrophe ins Haus geholt.
      Ich bin mir nicht sicher wie man die Gruppe von Leuten am besten bezeichnet, zu der Pat gehört, aber es ist auf jeden Fall schlimm.
      Wieso kann sich Joyce bloß nie normale Freunde suchen?

      Auch in dieser Folge hat Buffy wieder einen kleinen Traum von Angel, - diesmal an der Schule. Es ist nicht viel, aber ich fand es sehr gut Angel mal bei voller Sonneneinstrahlung im Schulhof zu sehen.

      Als Giles am nächsten Morgen die untote Katze bei den Summers abholt, fällt sein neuer Anzug auf und natürlich ist er auch gleich wegen der Maske an der Wand besorgt.
      Cordelias Sprüche wegen Giles' müffelnder Katze waren mal wieder spitze.

      Ansonsten plant man den Abend bei Buffy und Cordelia erklärt sich mal wieder bereit den Dipp zu übernehmen.
      Die Einteilung von Oz in "Essen", "Fete" oder "Gelage" war sehr gut.
      Joyce hatte sich offensichtlich ein Essen vorgestellt (btw. finde ich es ziemlich übel einfach so Pat einzuladen), eine Fete wäre mehr oder weniger das richtige gewesen (hätte Giles sich als "Stimme der Vernunft" doch nur durchgesetzt) und zu einem Gelage ist es dann leider gekommen (wieso hat Joyce das einfach so hingenommen?).

      Es ist zwar lustig, dass Buffy wegen der lauten Musik nicht mit Willow reden kann und auch, dass Xander und Cordelia miteinander beschäftigt sind, aber irgendwie auch traurig.
      Hier wird deutlich, dass Gespräche nötig gewesen wären aber von den Freunden halt konsquent unterbunden wurden und deswegen hat später auch niemand wirklich das Recht Buffy so streng anzugehen.
      Gerade die ganzen fremden Leute auf der Party waren mehr als unpassend.
      Genial aber wie der Typ am Telefon ausgerechnet Giles (!) anbrüllt, dass er beim nächsten mal deutlicher sprechen soll.

      Herrlich, wie Giles im Auto dann mal wieder über die Amerikaner schimpft (das macht er eigentlich viel zu selten) und er dann zum Glück nur einen Zombie überfährt.
      Bei seiner Flucht erfährt man dann noch nebenbei, dass er früher wahrscheinlich zumindest gelegentlich Autos geknackt hat.

      Buffys erneuter Fluchtversuch ist trotz allem auch nicht die richtige Reaktion, - sie sollte doch eigentlich in der letzten Folge gelernt haben, dass sie nicht flüchten kann!

      Die Lage spitzt sich zu und es kommt zu einer heftigen Konfrontation zwischen Buffy, ihrer Mutter und der Freunde, wobei alle gegen Buffy sind und nur Cordelia auf ihre unnachahmliche Art so etwas wie Verständnis für Buffy zeigt.
      Klar kann in einer Serie nicht immer nur Sonnenschein herrschen aber solch deprimierende Szenen wie hier (und auch schon zum Auftakt der zweiten Staffel) sind mir doch deutlich zu heftig.
      Immerhin wird das ganze immer wieder durch ein wenig Humor aufgelockert, so z.B. als Buffy völlig grundlos den armen Jonathan angeht --> "Will vielleicht noch jemand auf mir rumhacken?! Was ist mit dir da drüben am Buffet?!"

      Willows genialer Kommentar über die gewalttätige Buffy leitet dann den wahrscheinlich genialsten Zombie-Angriff der Fernsehgeschichte ein. Es ist wirklich genial gemacht und vor allem gefällt mir das Zombie-Theme in dieser Folge.
      Wenn jedoch die Haustür von den Zombies eingerissen wird, ist dies ein sicheres Zeichen, dass es Zeit ist das Haus zu verlassen, da zu vermuten ist, dass keine andere Tür im Haus etwas helfen wird.

      Cordelia und Oz in der dunklen Besenkammer hatte auch was für sich und die Szene wo Giles beinahe von Cordelia mit einem Skistock aufgespießt worden wäre, war herrlich.

      Dummerweise setzt Pat dann tatsächlich die Maske auf und wird damit zu einem gefährlichen Dämon.
      Keiner der Freunde kann Buffy helfen und auch Giles Wissen um die Schwachstelle des Dämons ist letzlich für die Katz, da Buffy diese selber findet und dem Dämon dann eine Schaufel in den Kopf stößt (ziemlich brutal).

      Dieses Ereignis schweißt die Freunde natürlich wieder zusammen aber es wäre ein Fehler wenn nächste Folge bereits wieder alles beim Alten wäre. Da muß schon noch einiges fundierter aufgearbeitet werden.

      Giles zeigt mal wieder seine dunkle Seite als er Direktor Snyder davon überzeugt Buffy wieder auf die Schule zu lassen und mir gefällt das wirklich gut --> Giles: "Soll ich ihre Zweifel zerstreuen?" grins

      Man sieht auch imo das erste mal eine Art "Mainstreet" von Sunnydale. Obwohl das Ganze leider sehr nach Studiokulisse riecht, kann man sich imo doch daran gewöhnen.

      Willows Entwicklung zur Hexe findet leider weitgehend unter Ausschluß der Zuschauer statt. Ein paar wenige Sätze pro Folge sind für eine so tiefgreifende Entwicklung eines so wichtigen Charakters imo zu wenig.

      Richtig lustig fand ich wie sich Buffy und Willow zum Abschluß der Folge Schimpfwörter an den Kopf geworfen haben.

      Fazit:
      Dass mit Buffys Rückkehr nicht einfach so alles wieder in Ordnung ist, ist verständlich, aber die Eskalation in einen Streit hätte mit einer vernünftigen Strategie zur Konfliktbeilegung sicherlich leicht vermieden werden können.
      Die Szene mit dem heftigen Streit war mir wie gesagt zu deprimierend, aber daneben wurde ich durch den Humor der Folge und dem gelungenen Auftritt der Zombies sehr gut unterhalten.
      Ich gebe daher 5 Sterne.

      ** ***
      Zuletzt geändert von John Sheridan; 28.04.2007, 20:15.

      Kommentar


      • #4
        Von mir gibt es volle sechs Sterne * * * * * * für eine meiner liebsten Episoden der zweiten Staffel. Schon ziemlich hart, wie alle (außer Giles) mit der rückgekehrten Buffy abrechnen, die am liebsten gleich wieder abhauen würde. Verständlich auch.
        Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
        Er ist damit hier, wie auch die ganze Folge über der Einzige von allen Beteiligten, der mit Buffys Rückkehr souverän umgeht (leider kann er sich später in der Folge nicht durchsetzen).
        Ja, das stimmt.

        Spoiler
        Ich finde dabei auch, dass Giles Rolle in der Serie nach der dritten Staffel zu Unrecht verkleinert wird.

        Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
        Btw: Wieso wird Buffy eigentlich nicht mehr wegen Mordes gesucht?
        Warum sollte sie noch immer gesucht werden ?
        Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
        Snyders Spitze mit dem Job bei einen Hot Dog-Restaurant dürfte Buffy hart getroffen haben
        Das ist allerdings wahr.

        Spoiler
        Noch schlimmer wird es ja in der sechsten Staffel.

        Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
        Klar kann in einer Serie nicht immer nur Sonnenschein herrschen aber solch deprimierende Szenen wie hier (und auch schon zum Auftakt der zweiten Staffel) sind mir doch deutlich zu heftig.
        Ja, das war schon ziemlich heftig, gerade für die zweite Staffel, aber so sind Kids nun mal, schonungslos brutal. Teenager leiden entsetzlich und fühlen sich oft auch zu Recht komplett unverstanden und haben auch nicht das rechte Einfühlungsvermögen für die Leiden anderer. Solche Szenen sind eigentlich vorprogrammiert.
        Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
        Willows genialer Kommentar über die gewalttätige Buffy leitet dann den wahrscheinlich genialsten Zombie-Angriff der Fernsehgeschichte ein.
        Ja, absolut. Ich mag ja sehr gerne Horrorkomödien. An Buffy kommt da kaum was ran. Typisch für die Serie ist ja auch, dass gerade Parties für besondere Überraschungen gut sind. Da passiert dann fast immer was Krasses.
        Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
        Keiner der Freunde kann Buffy helfen und auch Giles Wissen um die Schwachstelle des Dämons ist letzlich für die Katz, da Buffy diese selber findet und dem Dämon dann eine Schaufel in den Kopf stößt (ziemlich brutal).
        Ja, kann man so sagen. Die Serie ist zurecht auch ab 16.

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        • #5
          Meh. Mich ärgert diese Folge einfach nur. fast jeder führt sich wie ein Arschloch auf. Besonders Xander geht mir hier zum ersten Mal richtig auf den Keks. Hey, du Genie, wenn du Willows Nachricht an Buffy in Becoming nicht völlig verdreht hättest weil du ein eifersüchtiger Kleingeist bist, wäre Buffy vielleicht eher auf Willow zugegangen, hätte sich ihr anvertraut und wäre wohlmöglich auch nicht abgehauen.
          Was mich noch mehr ärgert, ist das die große Ausprache nie konsequent zuende geführt wird. Nach der Zombie-Unterbrechung ist wie durch Zauberhand alles wieder beim Alten obwohl nichts wirklich geklärt wurde.

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