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[037] "Neue Freunde, neue Feinde" / "Faith, Hope & Trick"

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  • [037] "Neue Freunde, neue Feinde" / "Faith, Hope & Trick"

    Gerade als Buffy ihr normales Schulleben wieder aufnehmen will, wird sie mit der Ankunft des uralten, behuften Bösewichts Kakistos und seinem blutsaugenden Gehilfen Mr. Trick konfrontiert. Faith, die ebenfalls gerade erst in die Stadt gekommen ist, hilft Buffy im Kampf gegen die Dämonen und drängt sich in alle Aspekte von Buffys Leben.
    Quelle: BuffyWorld.de
    8
    ****** eine der besten Buffy-Folgen aller Zeiten!
    25.00%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Buffy ausmacht!
    62.50%
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    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    12.50%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
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    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Buffy unwürdig!
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    "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

    „And so the lion fell in love with the lamb“

  • #2
    Cool wie zu Beginn der Folge Willow an der Grenze des Schulgeländes steht und über die Freiheit referiert es nun verlassen zu dürfen, nur um dann von Xander und Oz in gerade diese Freiheit getragen werden zu müssen.

    Cordelia mit den drei Anderen zu sehen, wirkt immer noch etwas merkwürdig auf mich: Klar die Anderen sind nett und locker, aber Cordelia wirkt irgendwie um so vieles cooler.

    Cordelias Begabung komplexe Themen auf den kleinsten Nenner zu bringen wurde mal wieder gut eingesetzt und dass die Freunde wegen der Pärchengeschichte Rücksicht auf Buffy nehmen, finde ich einerseits gut aber andererseits wirkt es auch ein bißchen übertrieben.

    Dass Buffy fürs Frühstück ihrer Freunde sorgt, war auch nett.
    Lustig war Oz' Kommentar, dass dieseser Starkoch zwar Vampire jagen könne, aber keine Lust dazu hätte.

    Hat man Scott schon in der 2. Staffel gesehen? Da er nur ein weiterer von Buffys geschichtslosen und daher chancenlosen Verehrern ist, ist es ja auch möglich, dass ich ihn übersehen oder wieder vergessen habe.
    Willows Spruch, dass Buffy doch das mit ihrem Mund machen könnte, was Jungs mögen, war klasse.
    Tja und Oz hat sie natürlich auch nicht gestoppt, da er es toll findet, wenn sie zu weit geht.
    Ebenso war auch noch Cordelias Spruch gut, dass Scott nicht versucht hat ihnen die Kehlen aufzuschlitzen.

    Mit Karkistos und Mr. Trick scheinen die zwei neuen Schurken der Staffel vorgestellt zu werden (wobei ja nur Mr. Trick die Folge überlebt). Ihr erster Auftritt ist schonmal sehr stylisch und gerade Mr. Trick überzeugt als moderner Vampir. Imo lädt das ewige Leben der Vampire geradezu dazu ein Parallelgesellschaften aufzubauen um mit modernen Mitteln und Geld Einfluß auf die menschliche Gesellschaft zu nehmen. Das hat bisher in "Buffy" völlig gefehlt und man hatte es eher mit coolen "Herumtreibern" wie Spike zu tun.
    Mr. Trick scheint nun in eine etwas andere Richtung zu gehen und das begrüße ich sehr.
    Leider suchen die Vampire jedoch kurz nach ihrem ersten Auftritt Unterschlupf in einer Lagerhalle, anstatt sich etwas luxuriöseres zu suchen.

    Gut finde ich, dass Mr. Trick auf die feindliche Einstellung gegenüber Schwarzen in amerikanischen Kleinstädten hinweist.
    Was ich nicht so recht verstehe ist, was die beiden Schurken überhaupt bei dem Burgerladen suchen: Sich die Bedienung zu schnappen (schade eigentlich um ihn, - kommt selten vor, dass eine Burger-Bedienung durchgängig freundlich ist), scheint mir eher ein spontaner Entschluß zu sein.

    Buffy erlebt den bisher grausamsten Alprtaum mit Angel und imo ist es so langsam Zeit sich z.B. Giles anzuvertrauen: Derartige Alpträume jede Nacht auszuhalten, dürfte ziemlich schwer sein.
    Immerhin war Angel damit sogar seit seinem Verschwinden am Ende von Staffel 2 in jeder Folge zu sehen, was Respekt verdient.

    Offensichtlich haben der Druck von Giles und der Schulverwaltung Wirkung gezeigt und Snyder ist dazu gezwungen Buffy wieder auf die Schule zu lassen.
    Das Gespräch bei Snyderman ist leider etwas unglücklich, da es doch so wirkt, als würde Buffy ohne Auflagen wieder aufgenommen werden, aber später muß sie dann doch die ganzen Tests machen. Interessant wäre auch welchen Grund Snyder gefunden haben könnte, zu untersagen, dass Giles die Empfehlung für Buffy unterschreibt.
    Buffys Spitze in Richtung Snyder hat mir gut gefallen: Richtig erwachsen und cool. Der Nachschlag von Joyce war hingegen zu albern und hat Snyder bestimmt kein bißchen getroffen.
    Tja und mal wieder ruft der Bürgermeister bei Snyder an, - wird wirklich Zeit, dass man ihn zu Gesicht bekommt!

    Gibt Giles eigentlich wirklich Schnalzgeräusche von sich, wenn er sauer ist? Im Deutschen wäre mir das noch nie aufgefallen, wie siehts im Englischen aus?
    Es wird deutlicher, dass Willow sich immer stärker in der Hexerei versucht und Giles darf sie auch mal wieder auf die diesbezüglichen Gefahren hinweisen.

    Das Bronze scheint mir seit der ersten Staffel ständig besser ausgestattet zu werden und zum ersten Mal kann man bei diesem Besuch Faith auf der Tanzfläche entdecken.
    Cordelias Spruch, dass Faiths Tanzpartner nicht tanzen kann, bietet den Hinweis, dass es sich bei ihm um einen Vampir handelt.
    Leider bleibt jedoch offen, wer von beiden den anderen angebaggert hat um ihn sich zu schnappen. Obwohl mir der Gedanke gefällt, dass es Faith war, scheint es mir draußen dann eher so, als wenn sie zuerst nicht bemerkt hätte, dass er ein Vampir ist.

    Wie Faith sich dann bereits während des Kampfes vorstellt ist klasse und obwohl der Kampf sicherlich noch nicht das Optimum ist, gefällt mir bereits hier Faith von allen Jägerinnen im Kampf am besten: Sahen/Sehen bei Kendra und Buffy die Schläge und Tritte eher einstudiert aus, steckt bei Faith wirklich Aggressivität und Brutalität dahinter, - wirkt auf mich einfach glaubhafter, überzeugender und auch cooler.
    Vom ersten Moment an ist auch Faiths Anrede für Buffy cool: "B"

    Auch als Geschichtenerzählerin ist Faith klasse: Alleine sich vorzustellen, wie Faith nackt gegen Vampire kämpft oder mit einen vier Meter langen Krokodil ringt (diesmal angezogen ), ist köstlich.
    Auch genial ist der Moment, wo Faith erklärt, dass sie die Jagd anturnt und alle erstmal Buffy ankucken.
    Traurig ist an der Sache nur, dass alle nur noch Augen und Ohren für Faith haben und Buffy ziemlich ausgeschlossen wird; - tolle Freunde!

    Cordelia liefert den Erklärungsservice für den Zuschauer, wieso nun schon die dritte Jägerin in der Serie auftaucht. Ansonsten fällt sie aufgrund ihrer Antipathie zu Faith auf, die noch dadurch verstärkt wird, dass Xander von Faith ziemlich angetan ist.
    Highlights der diesbezüglichen Kommentare sind für mich: "Seht euch nur diese kleine Schlampe an..."..."Xander such dir ein anderes Thema" und "Glaubt irgendwer von euch, dass das ihre richtige Haarfarbe ist?"
    Interessant war natürlich auch, dass es Xander gefallen würde, wenn Cordelia sich als Jägerin verkleiden würde (wie sehe eine solche Verkleidung denn aus?) und ihm einen Pflock an die Gurgel halten würde.

    Gut hat mir auch die Frage von Oz gefallen, was Faith denn von Werwölfen halten würde, wobei das beste natürlich die Antwort war: "Solange du nicht kratzt oder versuchst mein Bein zu bespringen, können wir die besten Freunde sein."

    Es kommt heraus, dass gerade ein Treffen der Wächter in England stattfindet (woher weiß Faith davon, wenn ihre Wächterin garnicht zu dem Treffen gefahren ist?). Dass Giles nicht dabei ist verwundert jedoch etwas: Er wäre offensichtlich gerne zu dem Treffen gefahren und da ihm die Jägerin bzw. sogar beide Jägerinnen anvertraut werden, kann sein Stand bei den anderen Wächtern eigentlich nicht so schlecht sein.
    Aber dafür darf dann ja Faith ihren "Charme" auch bei Giles spielen lassen und ihn erstmal "schnuckelig" nennen, was ihn schon etwas verlegen macht.

    Einschließlich Giles sind also alle (außer natürlich Buffy) von Faith angetan und anders als damals bei Kendra ist dies auch durchaus verständlich, nur dass Buffy deswegen gleich bei allen so abgemeldet ist, ist eben traurig.

    Die Führung für Faith durch die Schule war auch gut, - unglaublich wieviel dort schon passiert ist.
    In dieser Folge wird leider auch eine Entwicklung deutlich thematisiert, die bereits zu Beginn der zweiten Staffel eingesetzt hat: Buffy wird im Verlauf der Serie immer ernster, erwachsener, verkrampfter und damit unterm Strich langweiliger.
    Ich bin wirklich kein Fan dieser Entwicklung und wenn man sogar von Willow angesprochen wird, dass man lockerer werden soll (genial mit dem Zusatz "B" verzierrt ) oder die eigene Mutter als cool(er) (Joyce kam mir gerade in den letzten drei Folgen überhaupt nicht cool vor) bezeichnet wird, sollte einem das schon zu denken geben.

    Faith "klaut" Buffy immer mehr von ihrem Leben (ich glaube aber nicht, dass dahinter eine böse Absicht steckt. Sie merkt es halt einfach nicht) und macht sich sogar an ihren möglichen Freund ran.

    Dank Willow (ziemlich frech) kommt Faith auch zu einer Essenseinladung bei den Summers, welche sie dankbar annimmt und sich sogar an Buffys Essen vergreift.
    Anders als bei Buffy ist Joyce an der Jägerinnentätigkeit von Faith sehr interessiert (was soll eigentlich die Bemerkung, dass Buffy ihr noch nichts erzählt hätte? ).
    Interessant ist natürlich die Möglichkeit, dass Faith den Job für Buffy übernehmen könnte, wogegen sich Buffy aber sträubt (nach den Ereignissen des Staffelauftaktes garnicht mal so unverständlich).
    Schön, wie Joyce völlig nebenbei erfährt, dass Buffy schonmal für kurze Zeit tot war und sie klar macht, dass es ihr bei ihrer ständigen Nörgelei nur darum geht, dass Buffy nichts passiert.

    Auf der gemeinsamen Patrouille kommt es dann zum Streit zwischen den beiden Jägerinnen (Buffys Konter ist gut gemeint, aber "F" ist irgendwie nicht halb so lustig wie "B" ), der dann aber von einen Vampirangriff unterbrochen wird.
    Dabei wird wiedermal die Unerschiedlichkeit der beiden Jägerinnen betont, als Buffy eigentlich Hilfe benötigt, aber Faith es vorzieht einen Vampir zu blutigen Brei zu zerschlagen anstatt ihn einfach zu töten.
    Gut war der Kommentar, ob Buffy etwas gegen "Gewalt gegen Vampire" hätte.

    Am nächsten Morgen hat Buffy dann ein wichtiges Gespräch mit Giles, wo es um Faiths Ausraster und die Bedrohung durch "Kissentoast" (die Unfähigkeit Buffys sich die richtigen Begriffe einzuprägen ist hier mal wieder herrlich rübergebracht) geht.
    Man erfährt, dass Karkistos ein uralter Vampir ist (wäre interessant gewesen zu erfahren, ob er älter ist als der Meister), der statt Händen und Füßen Hufe hat (irgendwie dumm, ist es doch gerade ein großer Vorteil des Vampirseins in Abgrenzung zu anderen Dämonen, dass man sich unter Menschen ganz normal bewegen kann).

    Anschließend hat Buffy ein schlimmes Erlebnis, als Scott ihr den gleichen Ring schenkt, den sie bereits von Angel bekommen hat. Leider versäumt sie anschließend ein weiteres Mal sich Giles endlich anzuvertrauen.
    Giles Enthüllung, dass die Wächterin von Faith tot ist, wirft auch kurz die Frage auf, ob sie es getan haben könnte und daher auf der Flucht ist.

    18 $ pro Tag für das Loch, das Faith als ihre Unterkunft benutzen möchte ist wirklich mehr als unverschämt.
    Wie Buffy die Folgen zuvor, will auch Faith vor ihren Problemen davonlaufen und nach anfänglichen Zweifeln reagiert Buffy dann doch angemessen kompetent auf Faiths Schwierigkeiten (nach ihren eigenen erst kürzlich zurückliegenden Erfahrungen mußte man dies auch erwarten können).

    Alle Diskussionen erledigen sich ohnehin, als Karkistos bei Faith auftaucht und die gemeinsame Flucht in dem anscheinend äußerst nahegelegenen Unterschlupf des alten Vampirs endet.
    Dass Faith die Ermordung ihrer Wächterin mitansehen mußte, ist schon schrecklich, aber ihre Verzweiflung wirkt etwas übertrieben, da sie Karkistos im ersten Kampf immerhin schon eine gewaltige Narbe verpaßt hat (sollte die nicht irgendwann auch wieder weggehen?).
    Buffys Rechnung war aber etwas seltsam: Klar sind die Jägerinnen zu zweit, aber Karkistos ist doch nicht allein!
    Aber gut, dass Mr. Trick nicht sonderlich erbaut von seinen Meister war und demnach nicht alles in die Waagschale werfen würde, konnte man sich auch denken. Cool ist nur sein diesbezüglicher Kommentar --> Mr. Trick: "Wenn wir dem Meister nicht helfen, wird er vernichtet. Aber wir können ja vielleicht für ihn beten."

    Nachdem Buffys Versuch Karkistos zu töten gescheitert ist nimmt Faith einen viel größeren "Pflock" und erledigt ihn selbst (effekttechnisch wirkt das nicht gerade glücklich) und man lernt, dass es eben doch auf die Größe ankommt.

    Am Ende der Folge darf Faith also in Sunnydale bleiben und wird zunächst von Giles mitbetreut und anders als dies bei Kendra der Fall gewesen wäre, ist das für den Zuschauer doch wirklich eine erfreuliche Nachricht.

    Auch schafft es Buffy endlich sich Giles anzuvertrauen und es kommt heraus, dass Giles überhaupt keinen Bannspruch ausführen muß, sondern nur erreichen wollte, dass Buffy sich ausspricht, - gute Aktion von Giles.

    Die letzte große Überraschung der Folge ist, dass Buffy sich in der Schurken-Villa von Angel endgültig verabschieden will, ihren Ring dort ablegt und Angel direkt darauf wieder auftaucht.
    Nun ist die spannendste Frage in welchen Zustand sich Angel befindet: Er ist wohl kaum wieder böse (wäre langweilig) aber der gute alte Angel ist er offensichtlich auch nicht.

    Fazit:
    Mit Faith ist endlich die coolste Jägerin überhaupt in Sunnydale eingetroffen und auch die Rückkehr von Angel verheißt Spannung für die nächsten Folgen.
    Die Geschichte um die tote Wächterin und Karkistos ist imo sehr gut aber nicht herausragend.
    Die große Stärke der Folge ist einfach mit welcher Energie Faith in die Serie einschlägt und zumindest diese Folge völlig an sich zieht.
    Es ist wirklich eine wahre Freude dabei zuzusehen und daher verhilft Faith der 3. Staffel zu einem ersten frühen 6er.

    *** ***
    Zuletzt geändert von John Sheridan; 29.04.2007, 19:41.

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