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[038] "Dr. Jeckyl und Mr. Hyde" / "Beauty and the Beasts"

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  • [038] "Dr. Jeckyl und Mr. Hyde" / "Beauty and the Beasts"

    Als ein Sunnydale High-Schüler grausam mißhandelt im Wald entdeckt wird, befürchtet Willow, daß Oz in Werwolfform möglicherweise dafür verantwortlich sein könnte. Inzwischen entdeckt Buffy, daß Angel nach einhundert Jahren im Fegefeuer zurückgekehrt ist und glaubt, daß er der Täter ist.
    Quelle: BuffyWorld.de
    7
    ****** eine der besten Buffy-Folgen aller Zeiten!
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    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Buffy ausmacht!
    28.57%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    42.86%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    28.57%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Buffy unwürdig!
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    "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

    „And so the lion fell in love with the lamb“

  • #2
    Es zeigt sich, dass es einiges erfordert einen Werwolf zum Freund zu haben: Willow liest Oz also in den Vollmondnächten Geschichten vor, während es sich dieser in seinem "Käfig" in der Bibliothek "bequem" gemacht hat.
    Mit den Handtüchern und der Intimsphäre war recht lustig, aber Xander sollte sich langsam mal entscheiden, ob er nun Cordelia oder Willow liebt, da er nur im zweiten Fall das Recht hätte, eifersüchtig zu sein.
    Wie ist das eigentlich mit diesem Test, muß Xander den nicht schreiben?

    Faiths Ansicht über Männer ist nicht gerade schmeichelhaft aber das mit dem "Kribbeln ganz tief Unten" war schon interessant.
    Ansonsten ist es schön, dass Buffy und Faith sich nun scheinbar richtig gut verstehen.

    Von Scott halte ich auch in dieser Folge nicht allzuviel, aber immerhin ist er nett zu Buffy und einigermaßen witzig.

    Es wird deutlich, dass Giles befürchtet, Oz wäre aus seinem Gefängis entkommen und hätte in der Nacht eine Person zerfleischt. Herrlich, wie Oz darauf hinweist, dass Pokern wohl nicht das Spiel von Giles sei, nachdem dieser versucht hat alles zu leugnen.
    Xander sollte sich schämen, dass er während seiner Wache eingeschlafen ist, aber es war lustig wie alles herausgekommen ist:
    Xander: "..das Fenster unzerbrechlich..und offen" (wer hat es denn bitte offen gelassen?)..."Und er war heute morgen hier, als ich, als ich..."
    Giles: "Wach wurde!"
    Giles war wirklich ziemlich sauer auf Xander, was man auch verstehen kann, da Oz nun nicht nur im Verdacht steht einen Menschen getötet zu haben sondern sich deswegen natürlich auch starke Vorwürfe macht.
    Cordelias Zusammenfassung der Lage war trotzdem klasse: "Oz hat jemanden aufgefressen!"

    Also zumindest, wenn ich ein Werwolf wäre, würde ich auch nicht so besonders erbaut darüber sein, dass Faith auf mich aufpaßen soll, wenn sie dabei nicht zumindest von Giles beaufsichtigt werden würde.
    Zum Glück weiß Oz wohl noch nichts von ihrem Ausraster in der letzten Folge.

    Auf Patrouille begegnet Buffy dann jedoch den ziemlich wildgewordenen Angel und es kommt zu einen harten Kampf, den Buffy jedoch gewinnt.
    Anschließend wird Angel dann in der Villa an die Wand gekettet. Da es durchaus möglich ist, dass Angel den Jungen zerfleischt hat, scheint Oz erstmal entlastet zu sein.
    Btw. was macht Drusilla wohl ohne ihre Puppen?

    Die Szene im Leichenschauhaus, wo Cordelia die ganze Zeit nörgelt und Willow zuerst vollkommen professionell mit der Sache umgeht nur um dann schließlich doch zusammenzuklappen, war recht lustig.

    Im weiteren Verlauf der Nacht informiert sich Buffy über die Möglichkeit einer Rückkehr aus der Höllendimension (ist aber schwer vorstellbar, dass Giles wirklich eine Karteikarte des bewußten Buches im öffentlichen Katalog hat ).
    Am nächsten Morgen versucht sie auch Giles darüber auszufragen, ohne ihm allerdings die Wahrheit zu sagen. Hoffnung kann er ihr allerdings auch nicht wirklich machen: Die Vorstellung, dass Angel Jahrhunderte der Qualen aushalten musste und dabei zum Monster geworden sein könnte, ist schon übel.

    Mit dem Schulpsychologen hätte man eine ganz interessante neue Nebenfigur einführen können, aber leider übersteht er die Folge ja nicht.
    Er war schon recht cool, aber ich finde es absolut nicht gut, dass er Jugendlichen, die in sein Büro kommen etwas vorraucht, - das geht imo doch zu weit.
    Letzlich braucht Buffy imo auch keinen Psychologen, sie müsste nur nach über 2 Jahren endlich mal begreifen, dass sie sich Giles anvertrauen kann!

    Durch den Tod des Psychologen wird nun jedoch sowohl Oz (der nur in der Nacht aktiv werden kann) als auch Angel (der gefangen ist) entlastet und der Hauptverdacht richtet sich auf Scotts seltsame Freunde Debby und Pete, die im Keller ein seltsames, grünes Gemisch aufbewahren.
    Und Pete verwandelt sich dann ja auch unmittelbar darauf in ein aggressives Monster und bedroht sogar Debby.

    Als nächstes Opfer des unbegründet eifersüchtigen Petes wird Oz ins Visier genommen.
    Es ist dabei schon ziemlich unverständlich, wie man Oz unbeaufsichtigt und eingesperrt in einen Käfig alleine lassen konnte.
    Lustig war hingegen, wie Oz Pete klar machen will, dass er besser den Raum verlassen sollte, da er wohl nicht verstehen würde, dass Oz sich in einen Werwolf verwandelt und Pete dann selber zum Monster wird.
    Oz klang richtig zufrieden, als es dann wirklich an der Zeit war, dass er sich in einen Werwolf verwandelt und sich so richtig gegen Pete wehren kann (dass er die Zeit bis dahin so gut überstanden hat, verwundert aber, wenn man sich z.B. ansieht wie der Schulpsychologe zugerichtet war).

    Der witzigste Moment der Folge war, als Giles den Betäubungspfeil in den Hintern bekommt:
    Giles: "Natürlich, das ist wieder typisch." - einfach köstlich

    Nach nur einer Folge geraten Werwolf Oz und Faith schon aneinander und da wohl davon auszugehen ist, dass er während ihres Kampfes zumindest versucht hat sie zu kratzen, stellt sich nun bereits die Frage, ob sie nun nicht mehr die besten Freunde sein können.
    Gut war, wie Willow dafür sorgt, dass Oz von Faith abläßt.
    Oz sah in seiner Werwolfgestalt leider eher wie ein Affe und nicht wie ein Wolf aus.

    Der Tod von Debby war tragisch. Klar kann man sagen, dass es ihre eigene Schuld ist, aber imo kann man sehr gut verstehen, dass sie hin und her gerissen war.

    Buffy macht gegen Pete nicht gerade eine gute Figur, was dazu führt, dass Angel (der sich befreien konnte) sie mit maximaler Brutalität retten kann.
    Anschließend bricht er dann weinend vor Buffy zusammen: Eine völlig neue Seite von Angel also, aber in dieser Situation war es sehr schön.

    Tja, nun ist die Frage wie es mit Angel und Buffy wohl weitergeht.

    Fazit:
    Nachdem die letzte Folge ein echtes Highlight war, fällt diese hier um so deutlicher ab. Imo verläßt diese Folge nur selten die Durchschnittlichkeit und bekommt daher 3 Sterne.

    ***

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