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[043] "Was wäre wenn..." / "The Wish"

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  • [043] "Was wäre wenn..." / "The Wish"

    Cordelia, die nach ihrer Trennung von Xander enttäuscht ist, bekommt von der neuen Schülerin Anya ein Amulett geschenkt. Anya ist die dämonische Patronin enttäuschter Frauen, und ihr Anhänger hat die Kraft, Wünsche zu erfüllen. Cordelia wünscht sich, dass Buffy nie nach Sunnydale gekommen wäre. Ein schrecklicher Wunsch, denn nun übernimmt der Meister, den Buffy schon besiegt hatte, wieder die Herrschaft. Die dem Meister ergebenen Vampire Xander und Willow töten Cordelia.
    Quelle: EPGuides.de
    18
    ****** eine der besten Buffy-Folgen aller Zeiten!
    55.56%
    10
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Buffy ausmacht!
    27.78%
    5
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    11.11%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    5.56%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Buffy unwürdig!
    0.00%
    0
    "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

    „And so the lion fell in love with the lamb“

  • #2
    Eine der besten Folgen. Besonders die Schurken-Willow, die wir ja noch einmal zu sehen bekommen werden, gefällt mir, weil sie die lesbische Wendung von der braven blümchenhemdtragenden Willow vorwegnimmt.

    gruß, endar
    Republicans hate ducklings!

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    • #3
      Also wirklich!
      Das war ja wohl eine der Besten Buffy-Folgen, die es je gab!
      Diese Wndlung die endar schon beschrieben hat ist wirklich totaaal geil!
      Das einzige Mango war meiner Meinung nach das Verhalten von Buffy.
      Es ist kaum vorstellbar, dass sich Buffy so entwickelt hätte, wenn sie nicht nach Sunnydale gekommen wäre! Das ist eine grausige Votrstellung.
      Ein Sunnydale ohne Buffy ist doch kaum vorstellbar oder?

      Laguna
      "Oh Nein! Du sprichst mal wieder nur in Ausrufezeichen! Das versuche ich gerade den Schülern meiner 6. auszureden!"

      Kommentar


      • #4
        Wieso ist die Darstellung der harten Buffy so unvollstellbar?
        Die Buffy dort ist eben hart, kühl, abgeklärt - und verbittert -, was ja auch ein Thema ist, welches immer wieder in der Serie auftaucht: Wie hart muss die Jägerin sein, wieviel Menschlichkeit darf sie sich erlauben? In dieser Realität ist sie eben eine Einzelgängerin, die den ganzen Tag nur "slayt". Deswegen ist sie verbittert. Auch die Sunnydale-Buffy hat ja immer mal wieder Angst davor, ihre Menschlichkeit zu verlieren. Ich finde das schon stimmig.
        Republicans hate ducklings!

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        • #5
          Das sehe ich wie Endar. In dieser Paralleldimension haben schließlich schon seit einiger Zeit die Vampire die Macht übernommen, die ganze Grundstimmung der Menschen ist ja von Angst geprägt. (s. Ausgangssperre etc.). Da muß die Jägerin schließlich den Kontrast bilden. Sie kämpft weiter, hat aber eigentlich keine Hoffnung, daß sie noch etwas ändern kann. Da ist eine Vervitterung durchaus glaubwürdig.
          Demokratie ist Herrschaft auf Zeit!

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          • #6
            Naja die darstellung von Buffy als harte Jägerin finde ich nicht unglaubwürdig.
            Aber das sie dem Vampir Angel so schnell vertraut dafür um so mehr. Wieso sollte sie? Der kann viel von ner seele erzählen hätte er keine wäre er ihr sofort in den rücken gefallen und sie hat jawohl kaum ein seelenmessgerät implantiert
            Ich bin wie ein Hund, der Autos nachjagt! Ich wüsste gar nicht, was ich tun würde, wenn ich mal eins erwische...

            http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak

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            • #7
              fand ich au aber naja keine ahnung was sich die autoren dabei gedacht hatten aber ich fand au dass die "andere" Buffy nicht schlecht rueber kam.
              Aber au Willow und Xander kamen cool rueber als Vampier
              Des ende war aber au witzig als Cordelia Anja ned aussprechen laesst.

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              • #8
                Der Beginn der Folge wirkt schon fast wie eine Parodie:
                Buffy und ihre Freunde machen bei herrlichen Wetter am Sonntag einen Ausflug ins Grüne, bekommen aber natürlich keine Ruhe und werden von einem Tentakelmonster (sieht nicht übel aus) angegriffen. Während Buffy dann in der Luft hängt, müssen sich Willow und Xander als Gehilfen beweisen.
                Irgendwie komisch, aber die Szene hat schon was.
                Lustig, wie sie sich darüber aufregen, dass sich das Tentakelmonster nicht auflöst.

                Nachdem sie letzte Folge nicht aufgetaucht ist (und im übrigen auch in dieser Folge nicht auftauchen wird), wird im Gespräch thematisiert, dass sich Faith von der Gruppe um Buffy entfernt hat und kaum noch etwas mit ihnen zu tun hat. Schon traurig, aber wenigstens schlägt Willow vor etwas zu tun um Faith wieder in die Gruppe zurückzuholen.

                Willow und Xander müssen sich mit den Folgen ihres Handelns auseinandersetzen und jeder hat da so seine ganz eigene Methode: Während Xander den Anrufbeantworter von Cordelia bespricht und sich sonst einzureden versucht, dass das Problem ist, dass sein Herumgemache mit Willow aufgeflogen ist, hat Willow einfach nur ein furchtbar schlechtes Gewissen und würde zu gerne mit Oz reden um ihre Beziehung mit ihm zu retten.

                Mann kann es wohl als sicher ansehen, dass es auch Oz sehr weh getan hat zu sehen, wie Willow mit Xander rumgeknutscht hat, aber er ist eben nicht der Typ, der seine Gefühle so offen zeigt. Gut fand ich, dass er sich erneut nicht von Willow hat benutzen lassen und nicht nur mit ihr gesprochen hat, damit sie ihr schlechtes Gewissen beruhigen kann.

                Am schlimmsten ist es aber Cordelia zu sehen, die sich völlig isoliert hat und Fotos von sich und den anderen zerschneidet um sie dann zu verbrennen. Dass sie ihre physische Verletzung einigermaßen überstanden zu haben scheint, ist in diesem traurigen Bild der Verbitterung schon das einzig positive.

                Als sie in die Schule zurückkehrt, erlebt sie ähnliches wie schon in "Der Liebeszauber": Niemand will mehr etwas mit ihr zu tun haben (oder es zumindest nicht zugeben), weil sie die Ex von Xander ist. Ich kann das immer noch nicht wirklich nachvollziehen.
                Besonders Harmony ist wieder überaus übel: Man weiß ja gar nicht ob einem Cordy oder Jonathan mehr leid tun soll, als Harmony vorschlägt, dass Cordy doch mit ihm gehen soll. Wirklich eine ganz miese Aktion und ich fand es schade, dass Cordelia sie deswegen nicht gleich richtig zusammengefaltet hat.
                Immerhin findet Anya später ja die richtigen Worte: "Wenn die einen eigenen Gedanken hätte, würde ihr Schädel explodieren."

                Am Abend in Bronze zeigen sich Xander und Cordelia gegenseitig wie egal sie sich doch sind, - wobei sich Cordelia viel besser schlägt als Xander.
                Natürlich ist dies auch klar, da sie ja kein schlechtes Gewissen haben muß. Gut, dass Willow feststellt, dass Cordelia im Recht ist --> "Sie kann erwarten, dass wir bereuen und bereuen und bereuen, weil es nicht genug Reue gibt für das..."

                Dumm ist auch, dass Buffy unter der Sache zu leiden hat (wenn es auch nicht thematisiert wird): Klar, sie hat Willow und Xander, aber Cordy und Oz sind/waren auch ihre Freunde und mit denen hat sie wegen der Aktion von Willow und Xander nun nichts mehr zu tun.
                Immerhin kommt sie schließlich auf die Idee mit Cordelia zu reden, sich zu erkundigen wie es ihr geht und ihr zu helfen.
                Dummerweise taucht in genau diesen Augenblick ein Vampir auf, was Cordelia dazu bringt Buffy als die Ursache all ihrer Probleme auszumachen.

                Dies erzählt sie dann auch Anya, die sich als gute Freundin präsentiert (irgendwie kommt es mir so vor, dass Anya als Dämonin weniger Probleme mit dem "Menschsein" hat als später) und dummerweise plappert Cordelia dann hervor, dass sie sich wünscht, Buffy wäre nie nach Sunnydale gekommen.
                Anya stellt sich als Dämonin heraus und erfüllt den "Wunsch", - es wäre imo fairer wenn sie sich nochmal davon überzeugt hätte, dass der Wunsch auch wirklich ernst gemeint ist.
                Genial wie Cordelia im ersten Moment klar wird, was passiert ist --> "Anya war ne Art gute Fee. Eine häßliche, finstere, gute Fee."

                Zwar ist Cordelia nun wieder beliebt aber sofort fällt auf, dass in dieser neuen Welt ohne Buffy nicht allles toll ist: Die dunklen Kleider von Hamrony und ihrer Gang, die Kreuze und der Knoblauch überall, der halbleere Klassenraum (Buffys Erfolge wirken gleich viel beeindruckender, wenn man das so als Kontrast sieht) Willow und Xander sind "tot" und natürlich die Ausgangsspeere.

                Allerdings zeigen sich auch Schwierigkeiten bei dieser Darstellung: Die Vampire sind nun weit zahlreicher und organisierter, als wenn Buffy da gewesen wäre, aber alle wissen davon und es gibt deswegen sogar eine Ausgangssperre. Wenn nun aber jeder davon weiß, muß er in der Nacht einfach nicht das Haus (das von Vampiren nicht betreten werden kann) verlassen und die Gefahr durch die Vampire ist vorbei. Das ist schon eine Einbuße von Lebensqualität aber so kann man sich mit der Situation arrangieren und die Vampire wären keine Gefahr mehr.
                Eine Schwierigkeit des "echten" Sunnydales war es wohl, dass die Behörden verhindert haben, dass etwas von den dämonischen Vorgängen bekannt wird und da stellt sich die Frage, wieso der gute Bürgermeister dies hier nun anders sehen sollte, nur weil Buffy nicht aufgetaucht ist. Die Vampire haben aufgrund der oben dargestellten Abwehrmaßnahmen eigentlich auch kein Grund öffentlich in Erscheinung zu treten.
                Klar, das ganze Szenario wirkt trostlos, aber bei genaueren Hinsehen scheint es kaum Sinn zu machen.

                Zu den Problemen gehört auch, dass Cordelia nun kein Auto mehr fahren darf, - wieso sollte das irgendwie von Buffys Ab- oder Anwesenheit abhängen?

                Aber so muß Cordy in der Dunkelheit nach Hause gehen und trifft auf den Weg den "toten" Xander und macht ihn gleich erstmal fertig --> "Nein, Buffy die Außerirrdische!"
                Auch Willow taucht auf und Cordy darf sich darüber ärgern, dass Willow auch im "wilden Chaotistan" mit Xander zusammen ist.

                Cordelia braucht zwar reichlich lange um dies zu kapieren, aber Willow und Xander sind Vampire und machen als solche auch eine ziemlich gute Figur, - Willow natürlich noch eine viel bessere als Xander.
                Speziell gefällt mir ja Willows Outfit: Total unpraktisch, aber cool ist es schon.

                Zum Glück gibt es auch ohne Buffy eine Abwehr gegen die Vampire und so taucht Giles u.a unterstützt durch Oz (wie haben die beiden sich bloß gefunden ohne Willow?) auf und rettet Cordelia erstmal.

                Das Bronze ist als Vampirclub sehr gut in Szene gesetzt wurden und es stellt sich heraus, dass dort in einem Hinterzimmer nun der Meister residiert. Es ist gut den Meister nochmal wiederzusehen und sein Auftauchen war ja im Grunde zwingend, da er sich ja ohne Buffys Eingreifen bereits in den ersten beiden Folgen befreit hätte. Unverständlich ist hingegen, wieso er kein Interesse mehr am Höllenschlund zu haben scheint.
                Genial sind mal wieder seine Sprüche --> "Durstig? Ich hab den Appetit auf die da verloren, dauernd sieht sie mich an. Ich versuche zu trinken und die starrt mich an."

                Willow und Xander machen als Vertraute des Meisters zwar eine gute Figur, aber wo sind Luke und Darla? Die sollten doch eigentlich noch beim Meister sein.
                Snyder, Wilkins, Ms. Calendar (die noch leben würde, - so hättet es also auch etwas gutes, wenn Buffy nicht nach Sunnydale gekommen wäre ) Faith, Spike und Drusilla in die Geschichte einzubauen, wäre sicherlich bedeutend schwieriger gewesen, aber interessiert hätte es mich schon womit sie sich in dieser Realität die Zeit vertreiben.

                Wieder erwacht, ist Cordelia sich ihrer Schuld bewußt und möchte gerne alles rückgängig machen und Buffy wieder nach Sunnydale holen.
                Dummerweise kommt es nicht dazu, da Willow und Xander in die Bibliothek eindringen (diese Problematik kennt man aus der normalen Welt ja auch schon) und Cordelia einfach umbringen.
                Wirklich heftig, wenn man bedenkt, was Cordelia schon alles in über 2 Jahren der Serie überstanden hat nur um dann hier nach etwas über 20 Minuten zu sterben.

                Zum Glück wird Giles ja auf ihren Anhänger aufmerksam und stellt auch aufgrund dessen, was sie ihm gesagt hat, weitere Nachforschungen an.
                So nimmt er auch Kontakt mit Buffys (die sich in Cleveland aufhält) jetzigem Wächter (der sie anscheinend eher selten sieht) auf und bittet ihn Buffy nach Sunnydale zu schicken.
                Herrlich wie Giles dann Oz die Ergebnisse seiner Nachforschungen mitteilt:
                Oz: "Dann hat sich Cordelia was gewünscht? Wenn es ein langes Leben war, kann sie ihr Geld zurück verlangen."

                Bei Willow fällt auf, dass sie eigentlich dauergelangweilt (warum ist das eigentlich so?) ist.
                Diese Langweile versucht sie während des Tages zu bekämpfen, indem sie den im Keller gefangenen Angel foltert. Interessant fand ich dies gerade, weil Angel und Willow im Grunde ja nie Probleme miteinander hatten (Gut, er hat ihre Fische getötet, aber das hat sie gut weggesteckt). Auf jeden Fall ist die Szene sehr gut und Angel kann einem auch ziemlich leid tun.

                Auf dem Rückweg nach Hause sieht Giles, wie einige Personen (wieso sind die nachts bloß auf der Straße?) von Vampiren in einen Lieferwagen eingeladen werden und will ihnen helfen.
                Das schafft er zwar, wird dann aber beinahe selbst überwältigt und sein Glück ist es, dass Buffy inzwischen in Sunnydale eingetroffen ist und nun ihn rettet.

                Buffy ist in dieser Folge sehr kalt und auf ihre Aufgabe fixiert, insgesamt erinnert sie eher an Faith als an die normale Buffy. Interessant war die dicke Narbe über der Lippe, wo sie die wohl her hatte?
                Zumindest ist ihr Auftreten aber ehrlich, bei der "richtigen" Buffy paßt das normale Auftreten irgendwie nicht so recht damit zusammen, dass sie anderen Personen bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Schlägen droht.
                Allerdings ist auch die Darstellung von Buffy mit Schwierigkeiten verbunden: Sie soll ja anscheinend so geworden sein, weil sie nie Xander, Willow und Co getroffen hat, aber wieso bitte sollte sie in Cleveland nicht andere Freunde gefunden haben?
                Auch dass Teamwork nicht ihre Stärke sein soll, kann eigentlich kaum davon abhängig sein, dass sie nicht nach Sunnydale gekommen ist.

                Im Bronze findet Buffy dann ja den eingesperrten Angel und auch seine Anwesenheit in Sunnydale stellt ein Problem dar. Angel hat Buffy das erste Mal in LA gesehen und wenn er ihr dann helfen wollte, so ist doch anzunehmen, dass er ihr nach Sunnydale gefolgt ist. Wenn Buffy nun nicht nach Sunnydale gegangen wäre, wäre er ihr eben nach Cleveland gefolgt. Einfach nach Sunnydale abzuhauen und darauf zu warten, dass Buffy dort doch mal vorbeischaut, ist schon ziemlich schwach. Außerdem konfrontierte ihn dies mit dem befreiten Meister, vor dem er in der ersten Staffel eigentlich doch recht deutlich Angst hatte.
                Aber ein weiteres Mal die "erste Begegnung" von Buffy und Angel zu erleben hat auch was für sich und es war ziemlich süß, wie er meinte, dass er die Hoffnung nie aufgegeben hätte, dass sie kommt. Und sie fragt ihn dann einfach nur, ob er sie anbaggern will,- herrlich.
                Dass Buffy sich ausgerechnet von Angel dem Vampir (Angel: "Ich werde dir nichts tun." ; Buffy: "Nein, das überläßt du deinem Meister." ) helfen läßt ist schon beachtlich, aber ich denke das sein körperlicher Zustand schon ein sehr guter Hinweis darauf war, dass er ein Interesse hat ihr gegen den Meister zu helfen.

                Die Massenproduktion des Meisters, scheint nicht so recht zu ihm zu passen und auch nicht zur Natur der "Buffy"-Vampire im allgemeinen. Es ist ja geradezu der Lebensinhalt der Vampire Menschen zu töten und wenn sie dies nun nicht mehr haben, wird es wohl ziemlich langweilig werden. Eine solche Anlage macht imo nur bei Vampiren Sinn, die ein breitgefächertes Interessenspektrum haben und das ist bei "Buffy" imo eher nicht so.
                Die Demonstration der Anlage war recht hart (vor allem mit diesem Schlürf-Geräusch) inszeniert.
                Leider wird überhaupt keine Erklrärung dafür geliefert, dass Oz nun plötzlich bei den Vampiren eingesperrt ist (als man ihn zuletzt gesehen hat, war er noch in der Bibliothek).

                Buffy umschreibt ihren "Plan" um gegen die Vampire in der Fabrik vorzugehen mit "Sei vorsichtig"; er ist damit also sehr einfach und bei der Menge an Vampiren im Grunde auch ziemlich lebensmüde.

                Dementsprechend läuft dann der Kampf in einer grandiosen und vor allem dank der Musikuntermalung sehr traurigen Szene auch ab:
                Als erstes versucht Angel Buffy zu retten (sehr passend), wird dabei aber von Xander gepfählt (auch sehr passend) und zerfällt dann mit einem letzten gequälten "Buffy" zu Staub (herzzerreißend).
                Als nächstes erwischt es dann Xander durch Buffy (Immerhin hat sie ihm auch in der "Realität" recht häufig Schläge angedroht).
                Willows Tod, die von Oz auf eine zersplitterte Holzlatte gehoben wird, war auch sehr stark und als letztes hat Buffy dann gegen den Meister mal wieder keine Chance und bekommt von ihm das Genick gebrochen.

                Somit bleibt also nur noch Giles übrig (Oz übersehen wir dabei mal) um den Tag zu retten und das macht er dann ja auch: Sehr stark wie er sich gegen Anyanka durchsetzt und dann auf ihre Nachfrage, woher er wissen will dass eine andere Welt besser sei, voller Überzeugung sagt, dass es so sein muß und dann den Anhänger zerstört.

                So landet man dann wieder an den Zeitpunkt, als Cordelia ihre Wünsche äußert und die arme Anyanka kann sich nur wundern wieso sie nun keine Wünsche mehr erfüllen kann.
                Es ist etwas schade, dass Cordelia so die Folgen ihres "Wunsches" nie mitbekommen hat, aber da sie alles was sie da sagt (am besten gefällt mir ja der Wunsch, dass Xander nie mehr von einer Frau berührt werden soll ) imo auch nicht so ganz ernst meint, ist dies letztlich auch nicht so wichtig.
                Ich denke, dass Cordelia eigentlich sehr wohl weiß, dass ohne Buffy nicht alles besser werden würde und die Hauptsache ist ja ohnehin, dass die normale Zeitlinie am Ende wieder hergestellt ist.

                Fazit:
                Trotz der oben aufgezeigten Schwierigkeiten ist diese alternative Zeitlinie natürlich extrem reizvoll und im Grunde sehr gut gelungen.
                Es ist immer interessant die bekannten Seriencharaktere in etwas anderen Rollen zu sehen und besonders hat mir dabei Willow gefallen.
                Der Endkampf war grandios inszeniert.
                Insgesamt ist dies eine meiner absoluten Lieblingsfolgen bei "Buffy" und bekommt daher 6 Sterne.

                *** ***
                Zuletzt geändert von John Sheridan; 07.05.2007, 15:52.

                Kommentar


                • #9
                  Mich hat eigentlich immer gewundert, weshalb Anya Cordelia überhaupt den Anhänger gegeben hat. Das hätte sie mal besser gelassen.

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                  • #10
                    "Was wäre wenn..." interessiert mich nicht; "was ist", das will ich wissen!

                    Gerade im SciFi-Fantasy-Bereich scheint es ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, wenigstens ein Mal eine Parallelweltfolge zeigen zu müssen. Diese sind in der Regel recht beliebt, weil sich die Charaktere hier ungestraft "Out of Character" verhalten können, was häufig unterhaltsam ist. Das Problem dabei ist, dass die Relevanz für die Haupthandlung gleich 0 beträgt. Technisch mag diese Folge keine Parallelwelt sein, weil der Zauber tatsächlich die Realität ändert, aber jeder Zuschauer weiß, dass am Ende der Resetknopf gedrückt wird, so dass es auf das Gleiche hinausläuft (wie etwa bei der Enterprise-Folge, in der die Erde von den Xindi zerstört wird).

                    "Was wäre wenn..." erfüllt in dem Sinne die Erwartungen. Ja, die Folge ist unterhaltsam; ja, es ist schön, den Meister beim Zechen zuzuschauen; ja, es ist interessant, eine abgehärtete Buffy zu beobachten; ja, Willow als Leder-Biest ist auch unterhaltsam (die Masche hatte man bei DS9 ja auch schon erfolgreich angetestet). Aber letztendlich bleibt alles konsequenzenlos und niemand erinnert sich mehr an die Geschehnisse. Stattdessen ändet man mit einer Reihe Cordelia Gags.

                    3 Sterne

                    ***
                    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                    Kommentar


                    • #11
                      Vor 15-20 Jahren war der Haupthandlungsfetischismus noch in den Kinderschuhen, damals durften Seriencharaktere noch "unkaputt" sein und Dinge durften auch einmal einfach so passieren. Es wird allerdings das erste Mal angedeutet, dass Willow später lesbisch wird.

                      Es war auch diese Episode und diese Anmerkung, die mich vom Gelegenheitszuschauer zum Fan mutieren ließ.
                      Republicans hate ducklings!

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                      • #12
                        "I wish Buffy Summers had never come to Sunnydale."

                        Erster Auftritt von Anyanka/Anya. Cordy hat ihren Wunsch ausgesprochen ohne zu wissen, dass er wirklich umgesetzt wird. Hier sieht man wie das Leben am Höllenschlund ohne Slayer wäre. Die gesamte alternative Zeitlinie ist spannend. Wie konnte sich der Master ohne Slayer befreien? Wahrscheinlich war Luke in 1.02 ohne Buffys Eingreifen erfolgreich und der Master konnte so aufsteigen. Buffys Charakter hat sich ohne ihre Freunde etwas anders entwickelt. Am besten gefällt mir ihr Small Talk mit Angel.

                        Giles ist der Held. Das ist ziemlich selten.
                        "You trusting fool! How do you know the other world is any better than this?"
                        "Because it has to be."



                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Diese sind in der Regel recht beliebt, weil sich die Charaktere hier ungestraft "Out of Character" verhalten können, was häufig unterhaltsam ist.
                        So ist es.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Das Problem dabei ist, dass die Relevanz für die Haupthandlung gleich 0 beträgt.
                        Das ist kein Problem, wenn die Folge gut unterhalten kann.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Aber letztendlich bleibt alles konsequenzenlos und niemand erinnert sich mehr an die Geschehnisse.
                        Das vermutest du nur. Die Folge hat aber sehr wohl Konsequnzen.


                        Spoiler
                        Hier wird eine neue Langzeit-Figur eingeführt (Anya) und was hier passiert verändert ihr Leben maßgeblich.
                        Anya gehört ab S4 zur Stammbesetzung.

                        Der Vampir Willow kehrt in 3.16 zurück.



                        Zitat von endar Beitrag anzeigen
                        Es wird allerdings das erste Mal angedeutet, dass Willow später lesbisch wird.
                        Du verwechselst die Folge mit 3.16.

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von endar Beitrag anzeigen
                          Vor 15-20 Jahren war der Haupthandlungsfetischismus noch in den Kinderschuhen, damals durften Seriencharaktere noch "unkaputt" sein und Dinge durften auch einmal einfach so passieren.
                          Der Haupthandlungsfetischismus von heute macht mich schon mehr an als der Charakterfolgen-Fetischismus von damals; die Serienlandschaft hat sich da ansprechend entwickelt. Das Problem bei Alternativwelten ist jedoch nicht, dass sie auf die Haupthandlung verzichten, sondern dass sie auch keine Nebenhandlung transportieren- sie stehen halt allein für sich. Bestenfalls bekommt man ein paar neue Einblicke in die Charaktere, aber auch hier sind die Einsichten in diesem Fall überschaubar. Dass jemand als Vampir böse wäre, liegt im Rahmen der Serie schließlich auf der Hand.

                          Das vermutest du nur. Die Folge hat aber sehr wohl Konsequnzen.
                          Ich bleibe gespannt!
                          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                            Der Haupthandlungsfetischismus von heute macht mich schon mehr an als der Charakterfolgen-Fetischismus von damals ; die Serienlandschaft hat sich da ansprechend entwickelt.
                            Ja, das hat die Mode so an sich, dass die meisten Leute den Kram von heute ganz toll und das Zeug von gestern ganz doof finden.

                            Ich finde es albern, 15 Jahre alte Fernsehsendungen an dem aktuellen modischen Standard zu messen. Das ist ein bisschen ein Anachronismus.

                            Wenn die Leute 2030 Lost, newBSG oder SGU gucken, klappt es denen vielleicht auch die Fußnägel hoch. Bei einigen ja schon heute.

                            Warte doch bei deinem Buffy-Rerun einfach solange ab, bis der alte Kaffee von gestern wieder "in" ist und der Charakterfolgenfetischismus wieder der Fernsehgewohntheit entspricht. Bei Brillen und Jeans geht das ja auch.

                            Hätte Joss Whedon eine Fernsehserie für das Jahr 2015 machen wollen, hätten die Leute das damals vielleicht doof gefunden und gar nicht eingeschaltet. Dann hätte es diese Folge gar nicht mehr gegeben.

                            Das Problem bei Alternativwelten ist jedoch nicht, dass sie auf die Haupthandlung verzichten, sondern dass sie auch keine Nebenhandlung transportieren- sie stehen halt allein für sich. Bestenfalls bekommt man ein paar neue Einblicke in die Charaktere, aber auch hier sind die Einsichten in diesem Fall überschaubar. Dass jemand als Vampir böse wäre, liegt im Rahmen der Serie schließlich auf der Hand.
                            Es handelt sich bei Buffy um eine Unterhaltungssendung (wie gesagt: 15 Jahre alt). Was erwartest du denn?

                            Ganz abgesehen davon hat Kobor darauf hingewiesen, dass Anya eingeführt wurde. Ein späterer Hauptcharakter, dessen Person und Hintergrund sehr wohl noch eine Rolle spielen werden. Falls du den Spoiler nicht angeklickt hast (die übrigens bei 15 Jahre alte Fernsehsendungen nicht notwendig sind).
                            Republicans hate ducklings!

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                            • #15
                              Zitat von endar Beitrag anzeigen
                              Ich finde es albern, 15 Jahre alte Fernsehsendungen an dem aktuellen modischen Standard zu messen. Das ist ein bisschen ein Anachronismus.
                              Es ist kaum möglich, sich beim Ansehen einer alten Serie in sein virtuelles Ich von vor 10, 20, 30 Jahren reinzudenken, demensprechend üben gegenwärtige Prägungen und Vorlieben zwangsweise einen Einfluss auf den Sehgenuss aus.

                              "Modische Standards" sind in diesem Fall aber nicht das Problem. Die Mischung von Monster der Woche-Geschichten mit lustigen Sprüchen und Handlungsbogen-Folgen finde ist soweit ganz in Ordnung- sonst wäre ich nach 2,5 Staffeln auch nicht mehr dabei. Der Kritikpunkt richtete sich gegen die "Alternativwelt"-Geschichte, die im Scifi-Genre seit über 40 Jahren immer wieder hochgekocht wird. Irgendwelche Alternativcharaktere zu beobachten, die am Ende der Folge wieso nicht mehr existieren werden, finde ich wie gesagt witzlos. 1-2 Mal war das bei Star Trek ja noch lustig, aber mehr auch nicht. Hätte ich diese Buffy-Folge bei der Erstausstrahlung bewertet, wäre das auch damals schon als abgenutzt bewertet worden.
                              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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