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[105] "Das weiße Kaninchen" / "White Rabbit"

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  • [105] "Das weiße Kaninchen" / "White Rabbit"

    Die Wasservorräte werden immer knapper. Als dann auch noch jemand die letzten Trinkflaschen entwendet, wird die Spannung im Camp unerträglich. Jacks Schlafentzug ist dem Team bei der Suche nach dem Dieb keine große Hilfe- er wird von Bildern aus seiner Vergangenheit verfolgt. Handelt es sich um Halluzinationen oder um eine versteckte Nachricht?
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    1
    ****** eine der besten Lost-Folgen aller Zeiten!
    15.38%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Lost ausmacht!
    7.69%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    61.54%
    8
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    15.38%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Lost unwürdig!
    0.00%
    0
    "The only thing we have to fear is fear itself!"

  • #2
    Man erfährt von Jacks verstorbenem Vater und auch die Höhle wird endlich entdeckt. Viel mehr Außergewöhnliches bietet die Folge aber IMO nicht. Jacks Hollozinationen fand ich in Bezug auf das was uns noch alles bei LOST erwartet nur mäßíg spannend.

    Auch würde ich gerne mal erfahren, was es mit dem leeren Sarg seines Vaters auf sich hatte. Irgendwie ging man seither nicht mehr wirklich drauf ein.

    4 Sterne!

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    • #3
      Ist hier eigentlich noch jemandem aufgefallen, dass in der Szene, in der Jack am Abgrund hängt, unten ein kleines Rinnsaal Wasser in einem Flussbett zu sehen ist?
      Es wird sogar mehrmals gezeigt.
      Nachdem Jack wieder hochgezogen wurde, schlägt man sich auf der Suche nach Wasser noch Stunden weiter durch den Dschungel und zapft sogar tropfenweise Wasser von den Pflanzenblättern.
      Ein klassischer Regiefehler würde ich sagen...

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      • #4
        Nach dem recht dramatischen Anfang kommt mit der Szene zwischen Sawyer und Shannon gleich mal wieder ein Lacher für mich. Einfach herrlich, wie er dieses verwöhnte Blödchen auf den Arm nimmt, da wird er mir gleich viel sympathischer - liegt wohl auch daran, dass er genauso ein Arschloch ist, wie ich.
        Apropos A-Löcher: Jacks Dad fällt IMO auch ziemlich in diese Kategorie, wenn ich mal an seinen "Du hast es nicht drauf"-Vortrag denke. Da hätte ich ihm am liebsten eine reingehauen.

        Der Klau des Wassers durch Boone hat mich irgendwie irritiert. Keine Ahnung warum, liegt vermutlich daran, dass man eigentlich nichts über Boone weiß und daher nicht so recht nachvollziehen kann, warum gerade er meint, die Wasservorräte vor gewissenlosem Verbraucht "schützen" zu müssen.

        Das mit dem leeren Sarg hat auch mich ziemlich irritiert, hoffentlich gibbet es da mal eine Auflösung. Auch hätte ich gerne gewusst, warum Jacks Vater "schon wieder" weg ist und was der Grund dafür war (Der Reaktion seiner Mutter zufolge ist es offenbar eine Aussage Jacks).
        Jacks Ansprache am Ende, dass sie endlich alle mal zusammen arbeiten und so langsam mal damit rechnen müssen, in absehbarer Zeit nicht gerettet zu werden, fand ich sehr gut.

        Alles in Allem eine nicht herausragende Folge, die aber durchgängig zu unterhalten weiß.

        4Sterne
        "The only thing we have to fear is fear itself!"

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        • #5
          Bei dieser Folge hat es nun also Klick gemacht. Ich war sofort in ihrem Bann. Die Musik hat mich nicht mehr gestört, die Handlung war auch klasse, die Methode „Wir lassen immer nur zwei Gestrandete miteinander reden“ ist auch größtenteils verschwunden. Das schon mal so vornweg...

          Nach dem Essen wird jetzt also auch das Wasser knapp. Das war vorauszusehen, aber es ist wie bei der Nahrungssuche: Es musste einfach sein. Und es war ja auch ordentlich inszeniert. Allerdings hat es mich auch etwas verwundert, dass ausgerechnet Boone am Ende derjenige war, der das Wasser gestohlen hat, aber wenn man es sich so durch den Kopf gehen lässt: Wir wissen zwar nichts über ihn, was dafür sprechen würde, dass es so etwas tut, aber auch nichts, was dagegen spricht, denn wir wissen eigentlich überhaupt nichts über ihn.

          Dass ausgerechnet eine Jack-Folge mich so begeistern würde, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. In den letzten Folgen fand ich ihn ehrlich gesagt teilweise sogar schon etwas nervig mit seiner Helden-Art, vor allem, weil er recht häufig zu sehen war, häufiger als zum Beispiel Sawyer (den ich unglaublich cool finde) oder Charlie. Aber seine Halluzinationen fand ich ziemlich spannend und er war auch der richtige Charakter, mit dem man so etwas machen konnte, weil er so der „normalste“ Charakter ist, abgesehen von Hurley, und man konnte ihm folgen und mit ihm über den Sinn dieser Halluzinationen rätseln, ohne im Hinterkopf noch Fragen zu haben, die direkt ihn betreffen, wie es zum Beispiel bei Locke gewesen wäre.

          Die Flashbacks fand ich auch wieder richtig gut. Anscheinend hat Jack Probleme mit seinem Vater. Die Tatsache, dass dessen Sarg leer war, lässt darauf schließen, dass das Thema noch längst nicht abgeschlossen ist (was mich auch enttäuscht hätte). Ich bin auch schon gespannt, zu erfahren, was genau zwischen Jack und seinem Vater vorgefallen ist, dass dieser nach Australien abhaut. Aber ehrlich... ich hätte auch nicht das beste Verhältnis mit meinem Vater, wenn dieser gleichzeitig so Sprüche sagen würde wie „Du hast es einfach nicht drauf“.

          6 Sterne
          Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

          Für alle, die Mathe mögen

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          • #6
            Oh Gott! Jetzt beginnen die hier auch schon mit Halluzinationen.

            Was ist schlimmer als ein strahlender Held? Ein Held in einer moralischen Sinnkrise. Anscheinend wird Jack hier zum Superheldenanführer aufgebaut und ein Held muss erst mal mit sich in Reinen kommen, bevor er die dummen Massen ins gelobte Land führen kann. Das einzig gute daran war das Luke Skywalker/Yoda Gespräch zwischen Jack und John (die Autoren haben aber auch keine Phantasie um sich mal ein paar kreativere Namen auszudenken ) Außerdem sollte sich Jack keine Gedanken darüber das er die Frau nicht retten konnte. Eher sollten sich die anderen 44 Paffen fragen warum sie keinen Finger krumm gemacht haben.

            Jacks Vater war für in die Fresse reinschlagen und seine Mutter machte auch keine wesentlich bessere Figur. Na mal sehen was aus der Leiche geworden ist. Wenn man bedenkt das John auf einmal wieder gehen kann, sind Regenerierungskräfte durchaus im Bereich des möglichen. Bei der Höhle und dem Wrack hätte ich zuerst vermutet das dort die Leiche der Französin gewesen wäre. War aber "nur" das Heck des Flugzeugs gewesen. Da stellt sich natürlich die Frage ob es noch weitere Überlebende aus dem Heckbereich gibt.

            Zu den Nebenhandlungen: Da hat eigentlich nichts rausgerissen. Das Gespräch zwischen Charlie und der Schwangeren fand ich schön, aber sonst war das eher 08/15 Kram. Die üblichen Verdächtigungen. Die üblichen Verdächtigen und zum Schluss wars doch ein ganz anderer. Das einzig schöne war als Marlboro Man Shannon voll abgezogen hat. Da haben sich ja zwei gefunden.

            Ich geb mal 3 *** Sterne. Aber nur weil John Locke einiges rausgezogen hat. Obwohl er sich die Ansprache zu Kate und Sayid mit "wenn sie herausfinden das jemand das Wasser geklaut hat wird es hässlich werden" hätte sparen können. Schlimmer war eigentlich noch wie alle anderen ihn dann angesehen haben als hätte er da gerade DIE Offenbarung schlecht hin präsentiert.
            Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
            Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
            [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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            • #7
              Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
              Oh Gott! Jetzt beginnen die hier auch schon mit Halluzinationen.
              Ich will hier nicht zu viel spoilern,

              Spoiler
              aber die "Hallozinationen" gehören zu DEN Schlüsselelementen von "Lost" und werden in Staffel 3 mehr oder weniger aufgeklärt.
              Zuletzt geändert von Ford Prefect; 28.07.2009, 08:28.

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              • #8
                Hey!

                Eine ganz interessante Folge mit Jack im Mittelpunkt. Allerdings fand ich die Folge nicht so überzeugend wie die vorhigen zwei. Gelungen ist allerdings erneut der Auftritt von Locke. Er scheint weit mehr zu wissen über die Insel. Der "Streit" um das Wasser war auch eine gute Idee. Mal sehen ob die Leute jetzt langsam anfangen sich irgendwie auf der Insel einzurichten. Man sollte die Hoffnung auf Rettung zwar nicht aufgeben, aber sich an ihr festzuklammern nützt auch nichts.

                4 Sterne.

                Gruß,
                Soran
                Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
                Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball

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                • #9
                  4 Sterne


                  Und so geht die Charakterrunde weiter. Klar, das ist gerade am Anfang sehr wichtig. Aber schon wie bei Tabula Rasa und Walkabout ist das alles nett, mehr aber auch nicht.
                  Jacks Halluzinationen, der leere Sarg (der doch schon ziemlich irritierend ist...) und der Streit bzw. Diebstahl des Wassers runden die ganze Sache zu einer guten Folge ab.
                  Es ist alles wahr
                  Alles! Hörst du?
                  Vertraue niemandem
                  Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

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                  • #10
                    Mit der 1. Staffel von LOST ist es schon merkwürdig. Ich weiß jetzt schon, dass sie nicht nur im Schnitt die beste Staffel von allen sein wird, sondern dass sie obendrein auch die Staffel mit den meisten 6-Sterne-Wertungen sein wird. Das ist vor allem auch leicht merkwürdig, weil die "Highlights" der 1. Staffel dann meist doch eher unscheinbar sind. Es sind keine bombastischen und effekthascherischen Gefühlsachterbahnen, sondern eher Folgen, die für mich meist nur wegen ein paar Einzelheiten dann aber doch 6-Sterne-mäßig gut funktionieren. Ganz anders als später, wo ich bei einigen Folgen, denen ich beim ersten Mal 6 Sterne gegeben hätte, hinterher nichts finde als heiße Luft.

                    Das hier ist eine dieser Folgen ersterer Klassifizierung, sprich: eine an sich unscheinbare Folge, die dann doch irgendwie etwas hat, was mich jedes Mal wieder packt. Was haben wir denn so neben einem Charlie, der hier noch nicht schwimmen kann? Jack, dem die Führerrolle aufgedrängt wird, Jack, der Probleme mit seinem Vater hatte, Jack, der Halluzinationen hat...


                    Spoiler
                    ...die sich hinterher als etwas anderes herausstellen. Geplant war das sicherlich nicht - im Rahmen der 1. Staffel hätten diese Halluzinationen auch einfach Halluzinationen sein können, leerer Sarg hin oder her -, aber dass Smokey sich mal genauer ansehen wollte, wen Jacob da auf die Insel geholt hat, passt auch einigermaßen. Sicherlich stellt sich die Frage, warum er sich nicht wie bei Richards Ankunft auf die Insel gleich als das zu erkennen gegeben hat, was er nun einmal ist, aber vielleicht hat er auch einfach nur daraus gelernt. Richard auf seine Seite zu ziehen hat ja leider nicht so prächtig geklappt.


                    Und dann halt noch das Wasserproblem. Wieder Robinson-Crusoe-Syndrom. Aber hey, an sich wusste es mir zu gefallen, auch die Wendung, dass Boone das Wasser hatte. Denn irgendwie hat er ja schon Recht. Wer entscheidet, wer das Wasser horten darf? Andererseits fühlt es sich selbst für den Zuschauer richtig an, dass Jack das Wasser hat.

                    Was vielen Folgen von LOST aber eine ganz besondere Note verleiht ist Michael Giacchino. Nun ist es so, dass er für mich im Schnitt in der 1. Staffel noch nicht ganz so gut war, dafür aber dann doch in derselben Staffel seine besten Szenen hatte. Und eine seiner besten ist Jacks Rede. Schon beim ersten Mal habe ich gespürt, dass sie sehr gut war, jetzt beim zweiten Mal bemerke ich, dass hier schon die ersten Klänge von dem kongenialen Life&Death-Thema etabliert wurden. Schön leise und im Hintergrund, bis sie dann beim nächsten Einsatz richtig reinhaut.

                    Bis dahin hätte ich 5 Sterne gegeben, weil wir doch eine sehr ordentliche Folge haben - auch mit einigen sehr guten Jack-Locke-Szenen und wunderschön in die Handlung eingebauten Charakterszenen -, aber die Szene ist halt einfach wirklich gut und vor allem auch rückblickend prägend für die ganze Serie.

                    6 Sterne
                    Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                    Für alle, die Mathe mögen

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                    • #11
                      Naja, ziemlich mittelmäßige Episode. Wasserknappheit ist ein völlig logisches Problem für die Überlebenden. War auch klar dass es bald Streitigkeiten ums Wasser geben wird, aber man hat jetzt eh eine Quelle gefunden, außerdem kann man auch das Regenwasser auffangen.
                      Diesesmal stand Jack im Mittelpunkt, er wollte die Leiche seines Vaters überführen, anscheinend hatten die beiden kein gutes Verhältnis. Mal sehen ob diese Story nochmal aufgegriffen wird. Der Mysteranteil war auch gegeben, da Jack anscheinend den "Geist" seines Vaters sehen kann. Außerdem ist die Leiche verschwunden, abwarten wie es weitergeht
                      Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                      die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                      das geht aber auch so

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