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[107] "Der Nachtfalter" / "The moth"

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  • [107] "Der Nachtfalter" / "The moth"

    Während ein Teil der Inselbewohner zu den Höhlen geht, um dort ein neues Lager aufzuschlagen, macht Charlies Drogen-Entzug ihm schwer zu schaffen. Schlimm genug, dass seine Emotionen überkochen, ist er dadurch auch noch Schuld daran, dass Jack in einer der Höhlen verschüttet wird. Nun setzt der ehemalige Rockstar alles daran, seinen Fehler wieder gut zu machen.
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    1
    ****** eine der besten Lost-Folgen aller Zeiten!
    8.33%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Lost ausmacht!
    25.00%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    58.33%
    7
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    8.33%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Lost unwürdig!
    0.00%
    0
    "The only thing we have to fear is fear itself!"

  • #2
    Nette Folge über Charlies Drogenentzug. War ja gleich nach dem Pilotfilm klar, dass sowas mal kommen müsse. Eigentlich läuft die Folge ganz klischeelike nach dem Schema X ab. Der Drogenabhängige kommt mit seinem Entzug nicht klar, droht rückfällig zu werden, wächst am Ende jedoch über sich selbst hinaus und schafft es doch.

    Trotzdem war wenigstens die Machart interessant und spannend. Auch erfährt man ziemlich viel interessanten Hintergrund über den Charlie-Charakter. Und die Sayid-Transmitter-Handlung ist sowieso stark.

    4,5 Sterne!

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    • #3
      Klasse Folge! Man kann richtig mitfühlen man Charlie, wie es immer nur als dummer Junge behandelt wird (oder er zumindest das Gefühl hat, dass es so ist) und seine Drogengeschichte war sowieso spannend rübergebracht - wenn sie auch nicht unbedingt das Rad neu erfindet. Besonders Locke tut sich hier wieder mal positiv hervor.

      Sawyer fand ich auch wieder mal Spitze, wie er sich da sofort den Unterschlupf unter den Nagel reißt.

      Die "Notruf-Handlung" kommt ja hier nicht unedingt voran, spannend jedoch, wer Sayid niedergeschlagen hat (Als Kenner der letzten fünf Episoden von Staffel eins weiß ich es zwar bereits, aber egal. ). Zunächst dachte ich ja, dass Blödchen Shannon es wieder versauen würde, doch zu meiner Überraschung war sie ja dann doch in er Lage zum richtigen Zeitpunkt ein Feuerzeug unter eine Zündschnur zu halten. Unbedingt sympathischer macht sie das aber trotzdem nicht.

      5Sterne.
      "The only thing we have to fear is fear itself!"

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      • #4
        „Charlie auf Entzug“ – es war klar, dass so etwas kommen musste. Zumindest in den ersten Folgen ist das sowieso ein Satz, den man ziemlich oft sagen kann. Nahrungssuche, Wasseraufteilung, Suche nach Schutz... bisher läuft das meiste noch nach dem üblichen Muster ab. Das ist aber weder negativ noch positiv zu bewerten, denn: Zwar ist es ein wenig vorhersehbar, aber a) gibt es immerhin hier und da mal wieder unvorhergesehene Dinge (Locke, der wieder laufen kann oder der Eisbär) und b) wäre es falsch, so etwas nicht zu bringen, was ich auch in den früheren Bewertungen immer wieder betont habe.

        Immerhin ist es bisher immer ziemlich ordentlich inszeniert. Hier gefällt mir zum Beispiel die Metapher mit dem Nachtfalter. Auch Locke finde ich immer interessanter. Anscheinend ist er wohl doch der Obi-Wan des Dschungels. Nicht unbedingt der Yoda (dazu weiß er wohl zu wenig über die Insel), aber der Obi-Wan

        Allerdings muss ich wieder sagen, dass die Flashbacks besser waren als die eigentliche Inselhandlung. Ich habe jeden Flashback genossen und fand es schon fast schade, wenn wieder einer rum war. Irgendwie fand ich die viel interessanter. Zwar boten sie nicht allzu viel Neues, aber sie gefielen mir mal wieder sehr. Anscheinend wird es in der nächsten Zeit weiterhin so gehen, dass wir von jedem Charakter erst einmal erfahren, warum er überhaupt in Flug 815 saß.

        In der eigentlichen Inselhandlung hat mich ein wenig gestört, dass es doch etwas konstruiert war. Dass Charlie der einzige war, der da durch konnte... Am Strand ist es ja nicht so aufgefallen, weil der Strand groß war, aber jetzt bei den Höhlen ist das Fehlen von Statisten richtig aufgefallen. Hätte man ein paar von denen dabei gehabt, hätte es bestimmt einen gegeben, der kleiner als Charlie und ebenfalls allein unterwegs ist
        Die Sayid-Handlung gegen Schluss war dann aber wieder ziemlich gut. Allmählich habe ich das Gefühl, als sei diese Französin doch noch am Leben. Wer sonst sollte Sayid da erschlagen haben? Einer von den Gestrandeten? Hm, glaube ich weniger. Außer es gibt da einen, den wir noch nicht kennen, und der wirklich nicht von der Insel runter will (was ich aber unfair finden würde, da der Zuschauer überhaupt keine Möglichkeit hätte, den Täter zu erraten).

        Alles in allem eine typische 4-Sterne-Folge
        Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

        Für alle, die Mathe mögen

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        • #5
          Die Suche nach dem Französin wird mal wieder sabotiert. Unerwartet kam das ja nicht, nur das wie war interessant. Jeder denkt Shannon ist zu blöd ein paar Arbeitsschritte zu behalten (obwohl man nicht gesehen hat wie sie den Transceiver aktivierte ), aber dann war es doch eine unbekannte Person.

          Charlie war einfach ein gängiges Klischee. Drogenabhängiger auf Entzug wächst über sich hinaus und hält bis zum bitteren Ende durch und wirft die Glücklichmacher zum Schluss auch noch ins Feuer. Das einzige interessante war da nur wie die beiden Brüder in den Flashbacks die Rollen getauscht haben. Und natürlich John Locke. Der ist immer gut. Ich persönlich hätte ja gerne die Sünden gesehen die Charlie gebeichtet hat, als die Beichte beim Priester selber. Aber das ist ein anderes Genre.

          Jack/Kate/Marlboro Man: Das läuft wohl auf eines dieser bekannten Menage a trois hinaus. Weiß noch nicht was ich davon halten soll. Bin kein Freund dieser Dreier Beziehungen.

          Weiß noch nicht was ich für eine Bewertung geben soll. Schwanke zwischen drei und vier Sternen.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
          [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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          • #6
            tolle Folge.
            Ich liebe Charly und allein deswegen ist dies natürlich eine meiner Lieblingsfolgen der 1.Staffel
            Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
            Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
            Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
            was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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            • #7
              4 Sterne

              Wie bereits gesagt wurde, Charlies Geschichte läuft nach Schema 08/15 ab... also nichts, was einem unbedingt vom Hocker reißen würde.
              Umso interessanter fand ich da schon seine Flashbacks. Diese Religiösität hätte ich ihm gar nicht zugetraut... und auch diesen Dreh, das nacher aus Liam eigentlich der Charlie von früher wird aus aus Charlie Liam... war schon ein wenig erschreckend (auch wenn ich nicht so ganz verstanden habe, warum er denn nun in der Flashbackszene die Drogen nimmt...)

              Und verdammt schade, das man mal wieder hingehalten wird, um rauszufinden, wer denn nun Sayids Suche sabotiert....
              Es ist alles wahr
              Alles! Hörst du?
              Vertraue niemandem
              Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

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              • #8
                Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                Weiß noch nicht was ich für eine Bewertung geben soll. Schwanke zwischen drei und vier Sternen.
                So da ich nun noch einmal die Folge gesehen habe gebe ich vier Sterne. Wohl wegen der Nachtfalteranalogie. John Locke erklärt Charlie das er dem Nachtfalter in seinem Kokon helfen könnte sichzu befreien, aber der Nachtfalter wäre dann nicht lebensfähig. Später passiert genau das in der eingestürzten Höhle. Es war besser das sich Jack und Charlie (vor allem für Charlies Seelenheil ) selbst aus der eingestürzten Höhle befreien als das sie von den anderen gerettet werden. Sonst habe ich meiner vorherigen Kritik nichts hinzuzufügen.

                Ich vergebe 4**** Sterne.
                Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                • #9
                  Das hier ist, wie ich schon beim ersten Mal festgestellt habe, eine ganz normale Folge. Es gibt ganz interessante Flashbacks mit ein paar heißen Tussen, die von Charlie weggeschickt werden (warum eigentlich? ) und einen überraschend schnell zu akzeptierenden Rollenwechsel zwischen den beiden Brüdern. In der zu den Flashbacks gehörenden Inselhandlung rund um Charlie darf dieser ein paar Entzugserscheinungen zeigen, sich dann aufrappeln und den Helden spielen. Eine fast schon unkreative Story, die aber durch ein paar vielleicht aufdringliche, aber dennoch wirkende Symboliken rund um einen Nachtfalter doch nochmal eine schöne Note bekommt. Halt nett, aber ohne Überraschungen.

                  Für die nötige Portion Spannung sorgt dann aber die Transmitter-Handlung. Hier hat man viele wacklige Parts des ganzen Plans, es gibt doch einige Unsicherheiten: Sawyer und Shannon beispielsweise. Aus den falschen Fährten der Autoren könnte man aber fast in dieser Reviewreihe einen Running Gag machen. Denn zwar ahnt man, dass etwas schief gehen wird - es muss einfach aus der Natur der Serie heraus etwas schief gehen - aber dann kommt es doch anders, als man beim ersten Mal denkt. Immerhin zieht dieses Stilmittel bei kleineren Angelegenheiten wirklich.

                  Bei den zwei, drei Shannon-Szenen bemerkte ich übrigens mal wieder...


                  Spoiler
                  ...dass ich sie später durchaus vermisse. Irgendwie fand ich immer, dass eine "Inselserie" so einen Charakter auch bräuchte. Ich weiß beim besten Willen nicht, was sie später so hätte tun können, aber auch als sie beim Serienfinale endlich wieder auftauchte, dachte ich mir schon, dass ich sie gerne noch länger dabei gehabt hätte. Weiß auch nicht warum.


                  Bei den Höhlenszenen fällt allerdings schnell auf, dass man sich hier nicht mehr so viel Mühe mit den Statisten macht wie bei den Strandszenen. Das schlägt sich auch im Drehbuch nieder. Es gibt so viele Überlebende, und Charlie soll der einzige sein, der "allein" da ist? Tja, zum Glück hat man keinen Statisten mit Charlies Körperstatur gefunden

                  Der netten Folge gebe ich aber

                  4 Sterne

                  Rätsel abzuklappern gibt es ja - bis auf den Schlag auf Sayid, was aber LOST-verhältnismäßig sogar früh aufgedeckt wird - dieses Mal gar nicht.
                  Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                  Für alle, die Mathe mögen

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                  • #10
                    Diesesmal steht Charly im Mittelpunkt, es wird halt das klischeehafte Leben eines Rockstars gezeigt. Einzig interessant war sein Besuch bei seinem Bruder, der sich ein Familienleben aufgebaut hat und völlig "brav" wirkt.
                    Auf der Insel muss Charly nun einen Entzug durchmachen, aber er nimmt mit Lockes Hilfe den Kampf an.
                    Dann geht die Transmitter Handlung rund um Sayid weiter, aber am Ende wird sein Versuch sabortiert. Bin schon gespannt wer ihn da niedergeschlagen hat.
                    Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                    die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                    das geht aber auch so

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