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[108] "Der Betrüger" / "Confidence Man"

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  • [108] "Der Betrüger" / "Confidence Man"

    Als Boone in Sawyers Sachen rumschnüffelt fängt sich der Junge damit eine blutige Nase ein. Gerade jetzt kämpft seine Schwester Shannon mit einem schweren Asthma-Anfall, denn ihre Inhalierer sind aufgebraucht. Das Chaos ist perfekt, als alle vermuten, dass Sawyer die letzten Inhalier-Sprays unter Beschlag genommen hat. Sayid ist bereit, unkonventionelle Wege zu gehen um Shannons Leben zu retten...
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    1
    ****** eine der besten Lost-Folgen aller Zeiten!
    16.67%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Lost ausmacht!
    58.33%
    7
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    25.00%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Lost unwürdig!
    0.00%
    0
    Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

    "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

  • #2
    Gute Folge in der man endlich erfährt warum Sawyer so ist wie er ist. In dieser Folge kann man sagen wurde er (zusammen mit Hurley und Sayid) zu meinem Lieblingscharakter. Gelungen fand ich auch die Überraschung, dass ER SELBST den Brief geschrieben hat und sein wirklicher Name gar nicht Sawyer ist.

    Die Folterszene war dann doch etwas hart. Ok, man brauchte das Asthma-Spray, trotzdem fand ich sie etwas unpassend und zu 24-like. So ganz im Stil von "der Zweck heiligt alle Mittel" - die Politik Bush dürfte Gefallen an den meisten Hollywood-Serien gefunden haben. Immerhin ist dies die Message von mittlerweile 3 Serien: Erst 24 (wo Foltern an der Tagesordnung der CTU steht), dann ENT ("wir brauchen Antworten keine Moral") und nun auch des Öfteren bei LOST. Hoffentlich war diese Folteraktion (zusammen mit der nächste Folge) die letzte für lange Zeit bei LOST.

    Trotzdem alles in allem mal wieder eine spannende, interessante Charakter-Folge bei LOST, die sich allein schon dank dem Sawyer-Bonus
    5 Sterne verdient!

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    • #3
      Sawyer alleine würde schon ausreichen, um dieser Folge mindestens 5 Sterne zu geben. Der Typ ist einfach Spitze! Spätestens ab dieser Episode ist er mein absoluter Lieblingscharakter! Eine wirklich gelungene Überraschung, dass in Wirklichkeit er der Verfasser des Briefes ist und er zu dem wurde, den er gehasst hat. Zunächst dachte ich ja kurz, dass er Junge aus den Rückblicken der Verfasser sei. Da freue ich mich auf alle Fälle schonmal auf mehr!

      Die Sache mit der Folter fand ich ebenfalls etwas übertrieben. Da hätte man auch etwas sanfter herangehen können, wenngleich man verstehen kann, dass die anderen die Schnauze gehörig voll haben von Sawyer.
      Außerdem wird ja dann sowieso ein Ersatz gefunden, was das Ganze noch überzogener darstehen lässt (Jetzt mal aus Sicht des Autors der Folge).

      Trotzdem: Seit dem Piloten unbestritten die beste LOST-Folge.

      6Sterne!
      Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

      "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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      • #4
        So oft wie in dieser Folge habe ich mir wohl noch nie „Ach, du heilige Sch****“ gedacht. Da war einmal die Szene, in der Sawyer das Geld fallen lässt (im ersten Flashback), dann wäre da das Vorlesen des Briefes, die Folterung, der Kuss und der letzte Flashback. Vor allem, als Kate den Brief vorlas, war das ein absoluter Gänsehautmoment. Nur schade, dass das, was man hier „erfährt“ später relativiert wird. So wird dieser Szene im Nachhinein ein wenig die Dramatik genommen.

        Die Folter fand ich ebenfalls ein wenig zu hart. Man hätte ihn schlagen können oder so, aber gleich Bambus unter die Nägel? Hm, ich weiß nicht... dramatisch war es schon, und so lange die Szene anhielt, war sie geil, aber hinterher bleibt man ein wenig mit dem Gefühl zurück, es sei nicht unbedingt nötig gewesen.

        Nebenbei wird weiter nachgegangen, wer Sayid da in der letzten Folge niedergeschlagen hat. Hier hat mich ein wenig verwirrt, dass Locke den Verdacht auf Sawyer lenkt. Allmählich verdächtige ich eher Locke, auch wenn die Beweggründe im Dunkeln bleiben. Der Strang war aber auf alle Fälle auch ziemlich spannend.

        Süß fand ich die paar kleinen Szenen zwischen Claire und Charlie. Vor allem das Ende mit der Erdnussbutter war echt... ja, süß. Die beiden sind einfach nur süß zusammen. Süß, süß, süß!

        Ein Lied am Ende scheint auch ein beliebtes Stilmittel zu sein. Nur leider war von den bisherigen drei Malen das erste immer noch das beste und das einzige, wo es wirklich in die Folge gepasst hat.

        Schwanke zwischen 5 und 6 Sternen – wenn es 5 werden, dann aber 5 außergewöhnlich hell glitzernde Sterne, bei denen es mir leid tut... wenn es aber 6 Sterne werden, dann sind es 6 Sterne, die von der Folter überschattet werden...
        Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

        Für alle, die Mathe mögen

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        • #5
          Oh ja Marlboro Man (ich werde ihn weiterhin so nennen, denn Sawyer ist ja eh nicht sein richtiger Name ), diese arme geschundene Seele. Eine traurige Kindheit die ihn in die Arme des Verbrechen trieb. Und jetzt bestraft er sich selber in dem er sich so benimmt das ihn die ganze Welt hasst. Oh je. Dieses Schicksal muss doch jeden barmherzigen Menschen zu Tränen rühren.

          So mal im Ernst: Ich hatte wirklich absolut null...null Mitleid was mit ihm in dieser Folge passiert ist. Ganz im Gegenteil. Ich habe mich kindisch darüber amüsiert wie er zuerst etwas auf die Fresse bekam und dann als Sayid seine alten Folterausbildung nutzte. Der Typ hat es die ganze Zeit herausgefordert. Mitleid ist nun wirklich verschwendet an diesem Char. Ich hatte ja am Anfang meiner Reviews gesagt das man die meisten Probleme mit einem offenen Gespräch hätte lösen können. Und das war mal wieder so eine Folge. Dieser Idiot ist an seiner Lage wirklich selbst schuld.

          Da tut mir Sayid wesentlich mehr leid das er dazu gezwungen wurde hier zum Täter zu werden. Hoffentlich wird seine Zeit in der Garde noch in Flashbacks verarbeitet.

          Hier war wirklich ein richtiger Gutmensch Autor am Werke. Zuerst bringen wir die Chars in eine Situation in dem es scheinbar keine richtige Lösung gibt und dann präsentieren wir um die Ecke eine moralische Lösung. Da hätte der gute Doc auch selbst drauf kommen können.

          Der Angriff auf Sayid wird weiter diskutiert. Und es ist interessant das sich John Locke mit seiner Aussage selbst belastet. Nur keiner merkt es. Ich hatte persönlich ja von Anfang an ihn im Verdacht, aus den Gründen die John Locke auch genannt hatte, aber so wie er jetzt präsentiert wurde, habe ich das Gefühl die Autoren wollen einen auf die falsche Fährte führen.

          Ansonsten nette Szenen. Vor allem zwischen Charlie und der Schwangeren. Und auch nette Szenen zwischen den Koreanern und dem Schwarzen. Ob sich da wieder eine Dreier Beziehung anbahnt? Eine reicht mir eigentlich.

          Ich war eigentlich im Begriff 5 Sterne zu geben. Aber die Lösung mit der Eukalyptussalbe fand ich doch etwas platt. Muss mal ne Nacht darüber schlafen welche Wertung ich abgeben werde.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
          [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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          • #6
            die folterszene fand ich auch etwas hart. Allein schon der Gedanke, dass jemandem so spitze Bambusdinger unter die Fingernägel geschoben werden... *ahhh* Nein danke

            Aber echt toll, dass Sayid einsieht, dass foltern nicht so toll ist. Und er nie wieder foltern möchte.
            Schönes Ende...

            Auch wunderschöne Szenen zwischen Charly und Claire, die zwei passen sooo schön zusammen.
            Tja und Shannon, sie tat mir zwar leid, wähnrend ihren Anfällen, aber ich mochte sie noch nie so wirklich und das ändert sich auch nicht wirklich^^

            Saywer ist also gar nicht Saywer Schön zu erfahren, warum er so geworden ist, wie er ist.
            (Interessanter Charakter)
            Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
            Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
            Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
            was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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            • #7
              5 Sterne

              Seit dem Beginn der Serie die beste Folge.
              Gut, das könte an Sawyer (oder wer auch immer er wirklich ist *g*) liegen. SO als geheimnisvoller und verschrobener Charakter...
              Auch die Rückblende bei ihms sind einfach nur genial... wie hinterhältig und fies er doch ist, dann aber auf der andere Seite so voller... Prinzipien...

              Die Folterszenen waren dann eine zugegebenermaßen harte, aber dennoch gute Abrundung. Und dann natürlich noch Sayids Abgang... verständlich... aber Schade drum, das er so krasse konsequenzen zieht...
              Es ist alles wahr
              Alles! Hörst du?
              Vertraue niemandem
              Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

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              • #8
                Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                Ich war eigentlich im Begriff 5 Sterne zu geben. Aber die Lösung mit der Eukalyptussalbe fand ich doch etwas platt. Muss mal ne Nacht darüber schlafen welche Wertung ich abgeben werde.
                Na ja es wurde etwas länger als eine Nacht! Ich vergebe 5***** Sterne. Es war doch eine sehr schön verzahnte Geschichte. Zwar ist die ganze Sache das sich mit der selbstgemachten Salbe es doch zum Schluss ein Happy End gibt etwas platt, tut aber dem Sehvergnügen keinen Abbruch.
                Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                • #9
                  Während es im Lauf der Serie eine schier unerreichbare Zahl an Jack- und Kate-Centrics gibt, werden sich mit der Zeit die Sawyer-Centrics doch eher rar machen (in der 4. Staffel gibt es beispielsweise so gar keinen). Eigentlich schade, denn Sawyer ist über die Zeit hinweg einer meiner Lieblingscharaktere geworden, während ausgerechnet Jack und Kate auch immer etwas langweilig waren.

                  Bestimmend für die Sawyer-Centrics ist aber immer wieder die Geschichte rund um den echten Sawyer. Und die Art und Weise, wie man das hier eingeführt hat, ist schon harter Tobak. Zunächst denkt man ja, dass Ford so mies war und bringt das mit den Flashbacks in Verbindung (und erneut legen die Autoren eine andere Fährte - diesmal ist es allerdings gelungen). Dass die Szene, in der Kate den Brief das erste Mal vorliest, auch mit dem Wissen, dass es eben doch anders ist, als man denkt, immer noch funktioniert, spricht für sie.

                  Das gilt auch für viele andere Parts der Folge. Sayids Suche nach dem Angreifer etwa. Schön, beim zweiten Mal zu sehen, dass es eben doch Hinweise auf den Täter gab und man beim ersten Mal trotzdem schön miträtseln konnte.

                  Und es gibt den ersten Kuss zwischen Sawyer und Kate!

                  Daneben gibt es eben solche Sachen wie Charlie und Claire. Bei Charlie hätte man sich noch etwas länger auf die Entzugsschiene setzen können, denn immerhin war er jahrelang abhängig...


                  Spoiler
                  ...aber man muss halt noch schnell Charlies Beziehung zu Claire vertiefen, bevor sie dann entführt wird. Später, in Staffel 2, bemerkt man dann, dass man hier noch etwas nachholen hätte sollen und macht durch ein paar an dieser Stelle dann leider eben doch unnötigen Wendungen aus ihm kurzerhand einen Bad-Charlie.


                  Und ja, Michael, Sun und Jin... was soll ich dazu sagen? Dass der Rückblick zu Beginn diese drei zentrierte, war ja irgendwie vollkommen unpassend. Bis auf die Eukalyptussache war doch da gar nix. Aber das ist ja kein Problem der Folge selbst.


                  Spoiler
                  Überhaupt bin ich froh, dass man in der Serie nie eine wirkliche Dreierbeziehung daraus gemacht hat. Nur in einer Webszene kommt es dann doch zum Kuss zwischen Michael und Sun. Fand ich doch arg übertrieben.


                  Insgesamt finde ich die Folge wirklich herrlich und bin generell ein Fan einer jeden Sawyer-Folge geworden. Dass die Folge auch in der Nachbetrachtung noch so zieht wie beim ersten Mal, muss man ihr wirklich zugute halten und darum entscheide ich mich im Nachhinein für

                  6 Sterne

                  Dass die Folter nicht wirklich die feine Art war, zeigt man ja auch ganz gut in der Folge, eben dadurch, dass Sayid danach nicht mehr am Strand sein möchte.
                  Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                  Für alle, die Mathe mögen

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                  • #10
                    Hat mir ganz gut gefallen. Sawyer ist schon ein armer Kerl, er genießt es wenn andere ihn hassen. Hängt mit einem dramatischen Ereignis seiner Kindheit zusammen. Schön war der letzte Flashback, wo er seinen eingeschlagenen Weg verlässt und nicht so wie der Sawyer aus seiner Kindheit werden will.
                    Besonders gut gefallen hat mir Sayid, er ist bereit die Dämonen aus seiner Vergangenheit heraufzubeschwären um Shannon zu helfen. Natürlich auch etwas klischeehaft, dass man in der Republikanischen Garde solch eine Ausbildung zum Foltern erhält. Auch die letzte Szene, wo er die Gruppe verlässt hat mir sehr gut gefallen.
                    Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                    die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                    das geht aber auch so

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                    • #11
                      Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
                      Natürlich auch etwas klischeehaft, dass man in der Republikanischen Garde solch eine Ausbildung zum Foltern erhält.
                      Wer sagt, dass er das dort gelernt hat?

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