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[112] "Der silberne Koffer" / "Whatever the case may be"

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  • [112] "Der silberne Koffer" / "Whatever the case may be"


    Während Charlie Probleme hat mit Claires Abwesenheit zurecht zu kommen, finden Kate und Sawyer einen verschlossenen Koffer, dessen Inhalt für Kate von großem persönlichem Interesse zu sein scheint. Als Sawyer das Fundstück jedoch nicht rausrücken will, wendet sich Kate an Jack und offenbart ihm mehr von ihrer dunklen Vergangenheit.
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    1
    ****** eine der besten Lost-Folgen aller Zeiten!
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    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Lost ausmacht!
    25.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    4
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    25.00%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Lost unwürdig!
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    "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
    ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

  • #2
    Interessante Folge. Endlich wird Shannon etwas "nützlicher" und an ihrer Beziehung zu Sayid wird gearbeitet. Auch erfährt man, warum Kate damals im Gefängnis war: Ein Bankraub. Dass sie diesen jedoch nur wegen des Flugzeuges beging lässt einem mit vielen Fragezeichen zurück (die ja erst viel später aufgelöst werden sollen).

    Der Beginn mit den Leichen im Wasser ist auch ziemlich hart. Ebenso die Marden-Szene.
    Alles in allem eine ziemlich spannende Folge. Zwar kein Meisterwerk, aber verdammt gute Unterhaltung:

    4,5 Sterne!

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    • #3
      Der Beginn der Folge war doch wirklich mehr als nett. Kate und Sawyer beim Plantschen. Irgendwie finde ich, dass Kate und Sawyer besser zueinander passen. Wenn Kate mit Jack zusammen ist, geht es immer nur um „Reden, Reden, Reden“, hier aber geht es auch mal einfach nur um „Spaß“. Allerdings habe ich allmählich das Gefühl, dass das Kate-Jack-Thema von den Autoren etwas überreizt wird.

      Alle Achtung an die LOST-Macher: Sie schaffen es, aus einem wirklich trivialen Stoff (ein Koffer soll geöffnet werden) eine sauspannende Folge zu machen. So will man am Ende wirklich wissen, was im Koffer ist. Die Auflösung allerdings... na ja, da weiß ich noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Es war überraschend und natürlich gibt es nun ein weiteres Geheimnis, aber irgendwie wirkte es mir als Auflösung nach 45 Minuten etwas... na ja, fast schon etwas langweilig. Ich weiß auch nicht, was ich erwartet habe... Na ja, aber ein wichtiger Punkt in meiner Punktevergabe ist es eh nicht, da die Tendenz sowieso klar ist.

      „könnte mir so zum Beispiel vorstellen, dass Jacks und Kates Flashbacks mehr herzugeben haben als zum Beispiel Charlies Flashbacks“ habe ich in meinem Review zu „Volkszählung“ geschrieben. Und jetzt waren es ausgerechnet diese beiden Charaktere, die als erstes (noch bevor alle Hauptcharaktere ihren ersten hatten) ihren zweiten Flashback bekommen haben (Jack in der letzten Folge, Kate hier). Zunächst dachte ich mir „Oh ne, nicht noch ein Geißeldrama! Das hat man wirklich oft genug im Fernsehen gesehen“, aber als Kate dann den Geißelnehmer küsste, war das ein netter Überraschungsmoment. Jetzt rätsele ich, wie die Flashbacks zeitlich einzuordnen sind. Ich denke ja sogar, dass Kate hier bereits auf der Flucht ist. Wenn der Inhalt des Safes identisch dem Inhalt des Koffers ist und Kate die Wahrheit gesagt hat, als sie meinte, es gehöre demjenigen, den sie getötet hat, dann war derjenige damals wohl auch schon tot. Der nächste Kate-Flashback wird es zeigen, hoffe ich.

      Auch das Drumherum gefiel mir recht gut. Sayid und Shannon... ein Doppel, auf das ich gar nicht so gekommen wäre. Das einzig blöde an ihrem Handlungsstrang: Letztlich kommt da nichts gescheites dabei heraus. Ein Lied... „Somewhere beyond the sea“ auf Französisch. Ich schätze mal eh nicht, dass das irgendeine Bedeutung hat.

      Dass ausgerechnet Rose Charlie hilft, aus seiner Resignation herauszukommen, obwohl sie noch vor kurzem selbst so dagesessen hat, war nett, aber hätte nicht unbedingt in dieser Folge sein müssen. Schien mir fast schon ein wenig reingequetscht. So hat dieser Bogen auch nicht viel Screentime bekommen. Was man zu sehen bekam, war aber nett.

      4,5 Sterne
      Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

      Für alle, die Mathe mögen

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      • #4
        Ähhh...ja. Man will jetzt unbedingt erfahren was Locke/Boone gefunden haben und was bekommt man: Marlboro Man und Kate schwimmen ein wenig. Und finden einen Koffer. Hier sehe ich einen kleinen Logikfehler. Erstens der Koffer sollte doch als Gepäck aufgegeben werden, weil der Marshall den Koffer nicht mitnehmen durfte. Warum ist der jetzt bei diesem Passagier? Na ja Hauptsache wir haben einen Schockeffekt. Na ja wenigstens haben sie jetzt Waffen und Munition. Ist irgendwie wie in einem Ego Shooter. Zuerst kriegt man einen Knüppel und eine Axt. Dann kommen die Jagdmesser und jetzt haben wir uns zu den 9mm Pistolen hochgearbeitet. Jetzt müssten wir in einem Ego Shooter so bei Level 2 oder Level 3 sein. Wann kriegen wir denn die dicken Kaliber zu sehen? LOST: Die dramaturgische Serie zu Far Cry.

        Ansonsten kommt auch nur irgendwie nur Frustration auf. Ist irgendwie eine typische Übergangsfolge. Saayid/Shannon war jetzt lustig, aber sonst? Und ich denke das Lied hat eine Bedeutung. Charlie hätte von mir aus noch ein oder zwei Folgen so weiter machen können. Einfach nur lethargisch rumhängen. So wie ein Zombie. Aber Rose hatte schon recht das alle schon schlimmes erlebt haben. Na ja.

        Das Problem ist einfach das alle so schnell zur Tagesordnung übergegangen sind. Die Schwangere ist verschwunden. Neue Geheimnisse tun sich auf und alle machen weiter wie bisher ohne die Situation zu hinterfragen.

        So der Bringer wars nun nicht. Ich geb mal 2 ** Sterne. Da hätte einfach mehr kommen müssen nach der vorherigen Folge.
        Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
        Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
        [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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        • #5
          Tolle Anfangsszene als Kate und Sawyer in dem gefundenem Teich/See baden und einfach mal Spaß haben, aber das ging nicht lange gut.
          War irgendwie unheimlich, als sie die 2 Leichen unter Wasser gefunden haben. Die Story um den silbernen Koffer war auch toll insziniert
          Der ständige Kampf zwischen Kate u. Saywer =) und vorallem seine Sprüche sind echt genial *g*

          War schon etwas eklig, wie Jack und Kate die Leiche des Marschalls ausgegraben haben, um an die Brieftasche zu kommen.
          Kate ist echt ein Luder nicht nur, wie sie den Schlüssel so schnell klauen konnte^^ sondern auch in ihrem rückblick, die sache mit dem Banküberfall *g*
          Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
          Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
          Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
          was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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          • #6
            Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
            So der Bringer wars nun nicht. Ich geb mal 2 ** Sterne. Da hätte einfach mehr kommen müssen nach der vorherigen Folge.
            Hui...da bin ich mit meiner Bewertung ja echt hart gewesen. Jetzt im Nachhinein erhöhe ich meine Bewertung auf 4**** Sterne. Ein Glück das ich noch nicht abgestimmt hatte. Ich denke einer der Hauptprobleme die ich bei meinem ersten Sehen hatte, war das ich die Serie sehr Handlungsorientiert sah. Die Flashbacks interessierten mich nicht, da der Hintergrund der einzelnen Charaktere mich nicht weiter interessierten. Nachdem ich aber SGU und Caprica sah und beide Serien mir gefielen, gehe ich mit einem ganz neuen Verständnis an die Serie heran, da wie bei SGU und Caprica es mir gefällt das es mehr um die Charaktere geht als um die eigentliche Handlung und das nicht alles auf Teufel komm raus vorangetrieben werden muss.
            Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
            Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
            [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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            • #7
              4 Sterne

              Nun, immerhin weiß man nun, was damals mit Kate geschah bzw. wieso sie in diese Lage gerät. Die Flashbacks in der Bank sind sauspannend gemacht un d man mag gar nicht mehr aufhören, mehr davon zu fordern.
              Umso enttäuschender, das es dann sooo schnell vorbei ist und man mit der Frage hinter dem tieferen Sinn (mal wieder) ziemlich ratlos zurückgelassen wird.

              Gut gemacht waren auch die Shannon - Sayid - Szenen. Endlich wird Blondie mal etwas nützlicher als nur dieser Füllcharakter zu sein, der irgendwie immer dabei sein muss.

              Dann noch Charlie / Rose.... ich weiß nicht. Irgendwie poasst es nicht, das ROse es ist, die ihm hilft. Auf sie wurde kaum ein Augenmerk gelegt, aber dann auf einmal ist sie wieder da...
              Es ist alles wahr
              Alles! Hörst du?
              Vertraue niemandem
              Nur Wahrheit schafft Unsterblichkeit

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              • #8
                Folgen wie diese hätten der Serie auf Dauer gut getan. Wir haben hier ein ganz einfaches Szenario. Ein Koffer soll geöffnet werden. Daraus ergeben sich ein paar Konflikte, es gibt nette Gags und die Flashbacks passen sogar inhaltlich zu dem Inselgeschehen. Die Folge ist ganz nett inszeniert und weiterbringen tut es einen auch noch: Neben dem mysteriösen Flieger (ein eher unbedeutendes Rätsel) haben wir endlich auch mal Waffen. Das riecht ja schon nach kommenden Gelegenheiten, die Ballermänner auch mal auszuprobieren.

                Die Folge hat so ziemlich alles, was LOST ausmacht. Dank vieler Handlungsstränge (beim ersten Mal waren es mir schon zu viele, jetzt wünsche ich mir eigentlich nur, dass man Charlies Lethargie doch noch etwas weiter geführt hätte) kommt die Größe des Ensembles schön zum Tragen. Neben dem Liebestriangle, das man schon kennt, probiert man sich an neuen Kombinationen wie Sayid und Shannon, was sogar hervorragend zusammenpasst.

                Dass an dieser Stelle das Rätsel um die Luke nicht weiter ausgeführt wird, störte mich schon beim ersten Mal eher weniger. Die Szenarien innerhalb der Gruppe sollten gerade am Anfang sowieso mehr im Mittelpunkt stehen als die Inselgeheimnisse. Hinterher wäre eine stärkere Fokussierung sowieso klüger gewesen, denn immerhin war das auch immer das, was die Autoren interessiert hat

                Einzig und allein das Potenzial rund um Claires Verschwinden sehe ich ein wenig ungenutzt. Der Folge selbst tut es keinen Abbruch, aber ich hätte gern auch ein wenig mehr Panik drumherum gesehen. So war Charlie der einzige, der da einen wirklichen Schaden hatte, und ja, dass es eine Menge Leute wie Rose gibt, die dann doch weitermachen, weil man einfach weitermachen muss, ist ja auch richtig, aber hier und da wären ein paar Leute mehr, die die Nerven verlieren, ganz nett gewesen.

                Meine Behauptung, Giacchino sei in der ersten Staffel noch nicht ganz so gut gewesen, muss ich nun revidieren. Zu Beginn war er wirklich noch nicht auf der Höhe, hier allerdings lässt er schon ganz subtil ein paar später prominent bekannte Themen aufblitzen. Gefiel mir.

                Für die Folge, bei der ich mich früher nicht zwischen 4 und 5 Sternen entscheiden konnte, gibt es heute

                5 Sterne

                einfach, weil sie zwar einfach, aber "angenehm einfach" ist. Spitzenreiter dieser besonderen Episodenklasse ist aber sowieso noch jene SGA-Folge, in der es gute 45 Minuten lang darum ging, aus einem Loch herauszukommen.
                Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                Für alle, die Mathe mögen

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                • #9
                  Naja, ziemlich mittelmäßig. Fands schade, dass hier schon wieder Flahsbacks von Kate gezeigt wurden, während von anderen Charaktären noch gar keine gezeigt wurden. Gut jetzt wissen wir dass sie bei nem Banküberfall eine große Rolle spielte. Aber wirklich schlau wurde man nicht daraus, was sich in diesem so wichtigen Koffer für sie befand.
                  Gefallen haben mir die Szenen zwischen Shannon und Sayid, so wie ich es sehe, beginnt sie nun darüber nachzudenken ob wie wirklich so unnütz für die Gruppe ist, wie es ihr Boone immer sagt. Würde mir gefallen, wenn sie ab jetzt auch eine aktivere Rolle übernimmt.
                  Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                  die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                  das geht aber auch so

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