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[611] "Bis ans Ende ihrer Tage" / "Happily Ever After"

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  • [611] "Bis ans Ende ihrer Tage" / "Happily Ever After"

    Desmond erwacht und bekommt raus, daß er wieder auf der Insel ist.

    Im Flashsideway 2004 trifft Desmond, der hier als Fixer für Charles Widmore arbeitet, Charlie wieder.
    In einem Unfall, hervorgerufen durch Charlie, sieht Desmond Charlie aus der Zeit wo er auf der Insel stirbt und ihm eine Nachricht zeigt, welche auf die Tochter von Charles Widmore, Penny, hinweist. "NOT PENNYS BOAT"
    Desmond beginnt zu verstehen, was Charlie ihm sagen will und entdeckt, dass es eine Alternative Zeitebene auf der Insel mit ihm und den Passagieren von Oceanic Flight 815 gibt.
    Während dessen ist Desmond im Jahr 2007 dabei, von Charles Widmore als "Waffe" eingesetzt zu werden. Jedoch wird er von Sayid befreit.


    5 Sterne

    "See you in annother life brother!"
    Das waren die Worte von Desmond bei der allerersten Begegnung mit Jack im leeren Stadion.
    Und wieder trifft Desmond jemand wichtigen für ihn in einem Stadion. Penny is back! Und überhaupt sind viele "back".

    Klasse Folge, nun endlich erwachen die ersten, Charlie war es scheinbar schon, und beginnen zu verstehen, dass etwas nicht stimmt.
    Dann es scheint Aufpasser zu geben, wie die Frau von Widmore, die Desmond dran hindern will, Penny in dieser Zeitebene kennen zu lernen.

    Was in aller Welt will Widmore mit Desmond und den Magnetfeldern anstellen? Will er ihn irgendwohin schicken? und warum geht Desmond ohne jeglichen Widerstand in die Fänge von Smokey-Locke?

    Sehr schöner Plot und gut gespielt.
    1
    ****** eine der besten Lost-Folgen aller Zeiten!
    8.33%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Lost ausmacht!
    75.00%
    9
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    8.33%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    8.33%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Lost-Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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  • #2
    Desmond-Folgen zählen ja oft zu den Highlights der Serie ("Zusammen leben, alleine sterben", "Die Konstante" ) und "Happily ever after" ist mit Sicherheit auch eine der besten Folgen der sechsten Staffel.

    Es gibt einfach so viele wunderschöne Nostalgie-Szenen: Charlie (warum musste man ihn nur rausschreiben?), Daniel, Penny, Mikowski, "Not Pennys Boat", das Stadion usw. Dazu eine Mrs. Hawkings die im Paralelluniversum genauso rätselhaft wie in unserem ist und offensichtlich mehr weiß (Desmond ist noch nicht bereit ).

    Eine fast ganze Folge im FS-Universum, hört sich ja nicht sooo berauschend an. Dank dieser Episode, bekommen die FS jedoch weitaus mehr Sinn. So scheint das Universum tatsächlich durch die Bombenexplosion entstanden zu sein (wie zum Teufel hat dann Widmore überlebt????) und Des' Bewusstsein kann - genauso wie bei den Zeitreisen - hin- und herspringen. Auch bekommt er ne wichtige Aufgabe, indem er am Ende die 815er vereinen will.

    Das Ende macht genauso Lust auf mehr. Der bereits erwähnte Verein-Cliffhanger (erste Folge die in den FS endet) und natürlich die andere Zeitlinie, wo Des mit Sayid zu Smokey geht (obwohl er für Widmore vorher "Mr. Kooperativ" war):

    5,5 Sterne!

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    • #3
      Diese Folge finde ich sehr verwirrend und nichtssagend. Ich hatte wieder einmal das Gefühl, dass mehr Fragen aufgeworfen als geklärt worden sind. Auch Charlies Auftritt fand ich jetzt nicht so spektakulär, was aber wohl auch daran liegt, dass ich den Charakter immer schon wenig interessant fand. Die Szene wo das Auto versenkt wird, fand ich btw. recht unglaubwürdig - warum tritt Des nicht einfach auf die Bremse, als Charlie ihm reingreift?

      Bis jetzt kann ich leider nicht ganz erkennen, inwiefern uns diese Folge nun großartig voran gebracht hat. Genau wie bei "Ab Aeterno". Es scheint als würde man die Schachfiguren in Position bringen, um dann alles in einem großen Knaller aufzulösen. Solche Art von Auflösungen mag ich eigentlich nicht so. Vor allem bei einer komplexen Serie wie LOST wage ich zu bezweifeln, dass es klappt.
      "The only thing we have to fear is fear itself!"

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      • #4
        Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
        Vor allem bei einer komplexen Serie wie LOST wage ich zu bezweifeln, dass es klappt.
        Hier möchte ich mal ein Zital vom "LOST-Blog" auf Spiegel Online bemühen.
        Zitat von Spiegel Online
        [...]Es wird klarer, wie das Endspiel aufgebaut sein könnte - in zwei Parallelwelten muss etwas passieren, was das Gleichgewicht wiederherstellt. Man hat wieder das Gefühl, dass die Folgen auf etwas hinerzählt sind. Allerdings sieht es immer weniger danach aus, dass alle offenen Erzählstränge zusammengeführt werden (Libby?)
        Lost Blog auf Spiegel Online

        Ich sehe das ähnlich.

        Es wird kein "perfektes" Ende geben, also kein Ende, welches einen großen Teil der Erwartungen abdeckt.
        Anstelle dessen konzentrieren sich die Autoren auf ein halbwegs solides Finale, welches sie IMO in der 4. Staffel beschlossen haben. Jedenfalls mein Eindruck.

        Man kann schon deutlich merken, dass dann einige "Aha-Momente" wie zB Desonds Treffen im Stadion mit Penny und die damalige Begegnung mit Jack (See you in annother life Brother) eher Glückstreffer sind, als gewolltes Strickwerk.

        Ich für meinen Teil habe immer im Hinterkopf, dass dieses Serienkonzept einmalig und somit auch neu ist. Wie ein Experiment.
        Dafür finde ich, klappt es doch ganz gut.
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        • #5
          Diese Desmond Folge hat doch einiges beantwortet?
          und natürlich auch neue Fragen aufgeworfen klar,...
          nicht Serienmäßig vielleicht aber für die 6. Staffel auf jedenfall.

          Ob Flocke Desmond überhaupt angreifen kann? oder ergeht es ihm nach der "Superaufladung" wie beim Zaun? Dass könnte auch dann die Besonderheit von Dogen gewesen sein,...

          es besteht devinitiv eine Verbindung zwischen den Sidwaystorys und der Inselhandlung.

          Was bis jetzt noch nicht geklärt wurde ist ob das "alte" Universum und Zeitlinie nach der Bombe außerhalb der Insel noch exestiert.
          Whitmore hat sich Desmond offenbar nach dem Attentat durch Ben im Krankenhaus geschnappt er kann also mit dem Uboot bereits im Wirkungsbereich der Insel gewesen sein als Juliet in der Vergangenheit die Bombe gezündet hat.

          Es ist also nicht klar ob nur die besondere Beschaffenheit der Insel verhindert hat das die Insel-Losties Zeitlinie nicht verpufft ist.

          Das macht Sinn denn sonst wäre das "Gefängnis" für den MIB ja "einfach" zu zerstören gewesen,... vielleicht hat er ja auch darauf gehofft das die Bombe eine solche Wirkung hat,.... das zerschlagen der Flasche am Schluß bei AB Aterno wäre so ein versteckter bildlicher Hinweis auf sein Motiv,...

          Details:
          Der Whisky den Des diesmal sogar trinken darf
          Charlie hat im Krankenhaus seine karierten Schuhe an
          natürlich das Stadion

          Sehr gute Des Folge ,...
          »Es gibt zwei unendliche Dinge, die Dummheit der Menschheit und das Universum, doch beim Universum bin ich mir noch nicht sicher« - Albert Einstein

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          • #6
            Desmond-Folgen stehen ja bei Lost eigentlich immer schon für Qualität. Vielleicht mag ich den Charakter auch nur viel zu sehr, aber bisher kam bei ihm immer was Gutes am Ende raus.

            Das allerwichtigste an dieser Folge ist ja aber, dass die Flashsideways endlich einen Sinn zu haben scheinen. Vorher konnte man zumindest annehmen, dass die nur als Kontrastprogramm zur Inselhandlung als "was wär wenn"-Geschichte drin waren. Bei Lost ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die halbe Handlung keine Relevanz hat, aber möglich gewesen wäre es ja. Jetzt wissen wir, dass die beiden Universen nicht nur parallel verlaufen, sondern auch bewusste Verbindungen (Charlie, Eloise, Desmond, evtl weitere) haben. Das macht für mich das Ende der Serie schonmal wahrscheinlich befriedigender.

            Zum ersten mal in dieser Staffel haben mich die ganzen Anspielungen auf die vorhergehenden 5 nicht gestört. In den Dialogen werden ja auch munter Episodentitel zitiert (what happened happened und weitere waren mir aufgefallen). Bei vielen Folgen bisher kam mir das zu gezwungen und vordergründig rüber. Das ewige durch den Wald gewandere, ehemals wichtige Handlungsorte und dergleichen scheinen teilweise nur drin zu sein, um die Fans Luftsprünge machen zu lassen, nicht weil sie wichtig sind.
            Hier wars auch ein bisschen zu gezwungen, aber nicht mehr so schlimm. Außerdem kann eine Desmondfolge kaum was falsch machen :P
            Spinning, arms spread, Crushing the tops of mountains with my hands
            As I dive into the Pacific I flood the shorelines...

            It Was Fear Of Myself That Made Me Odd

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            • #7
              Ich habe mir kürzlich den Audiokommentar von Mark Goldmann sowie Lindelof und Cuse zur Episode "The Constant" angehört. Darin schildern sie wie sich beim Schneiden der Folge und bei der Inszenierung der Übergänge zwischen den verschiedenen Zeitlinien vom Star Trek TNG Finale "All Good Things" haben inspirieren lassen. Nach "Happily Ever After" frage ich mich, ob man neben dem Stil nun auch ein paar Punkte der Handlung in Lost einfließen lässt. Picard musste drei Raumschiffe Enterprise aus drei verschiedenen Zeitlinien (und Realitäten) zusammenführen, um das Universum zu retten. Müssen unsere Losties ebenfalls Aufgaben in beiden alternativen Universen lösen, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren? Spielt Desmond die Rollen von Captain Picard als derjenige der die Geschichte organisiert, weil er als einziger zwischen den Realitäten hin- und herspringen kann?
              Auf jeden Fall scheint die Epilog Theorie (die Flash Sideways sind quasi das Ende der Serie) vom Tisch zu sein.

              Zur Folge selbst. Wie jede andere Desmond Episode ist auch "Happily Ever After" ein sehr schönes Stück Fernsehunterhaltung. Tatsächlich war die Geschichte so kurzweilig, dass ich am Ende der Episode dachte, sie wäre nur 20 Minuten lang gewesen. Die Ereignisse überschlugen sich ja auch nicht nur sprichwörtlich. Die Flash Sideways waren bis hierhin zwar sehr interessant, aber man hatte eben so überhaupt keine Idee, welche Rolle sie im großen Lost Kontext spielen sollen, bzw. (abgesehen von den Beteuerungen der Produzenten) ob sie überhaupt auf irgendeine Weise relevant sind. Dadurch, dass die Charaktere im Flash Sideways nun aber beginnen ihre Insel Pendants irgendwie wahrzunehmen, stehen sie mit einem Mal auf einer ganz anderen Stufe.
              Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
              "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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              • #8
                hm..interessant.

                Also würde demnach alles auf einem Paradox beruhen. Picard, verantwortlich für den Untergang der Menscheit ist gleichzeitig damit die Lösung für das Problem.
                Nun weiss ich nicht, ob ich das mag oder nicht mag!
                "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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                • #9
                  Armer Dessi!!! Schon krass, was er auf der Insel wegen Charles Widmore durchmachen muss. Ich sag nur Aua… Aber danach ist er plötzlich total willig..

                  Und die Story aus der Alternativwelt ist mal so was von geil =) Die Szenen am Flughafen mit Claire etc. Und dann noch wie Dessi und Widemore miteinander klar kommen und dann holt Desmond auch noch Charly aus dem Knast *g* (War echt toll, Charly mal wieder zu sehen^^)
                  Und vor allem seine Erzählung von den Drogen im Flugzeug und seiner großen Liebe… (Ist bestimmt Clair…)
                  Und dann natürlich, dass er auch in der alternativen Welt ertrinkt!!

                  Natürlich begegnet Dessi auch noch Daniel Widmore und Penny. Schon ne krasse Folge…
                  Aber trotzdem hab ich irgendwie schon bessere gesehen…
                  Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
                  Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
                  Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
                  was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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                  • #10
                    Hmmm, freut mich zwar dass Desmond wieder hier ist, aber dennoch geht in der Handlung nicht wirklich viel voran. Hauptsächlich spielte es sich in der Paralleldimension ab, Desmond beginnt zu verstehen, dass eigentlich ein anderes Leben für ihn bestimmt ist, Hilfe dafür bekommt er von Eluise und Daniel, welche ebenfalls mehr zu wissen scheinen.
                    In der bekannten Realität schafft es nun Sayid Desmond zu "befreien", mal sehen wohin er ihn jetzt bringt.
                    Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                    die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                    das geht aber auch so

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