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Triff die Robinsons

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    Disneys neuester CGI-Animationsfilm läuft ja seit gestern im Kino...



    MEET THE ROBINSONS
    USA 2007
    Regie: Stephen J. Anderson
    Kinostart (D): 29.03.07

    Hier meine Rezension dazu:

    Story:
    Lewis ist ein zwölfjähriges Erfindergenie, das in einem Waisenhaus lebt und verrückte Gerätschaften baut, die sich jedoch in den meisten Fällen als Fehlschläge entpuppen. Durch seine fehlgeschlagenen Erfindungen schafft Lewis es immer wieder, potentielle Adoptionseltern zu verschrecken und fürchtet nun, dass er nie eine Familie finden wird. Also beschließt er, seine richtige Mutter zu finden, statt weitere Adoptionseltern zu verschrecken. Weil er der Einzige ist, der sie je nachweislich gesehen hat, beginnt er, einen Erinnerungsscanner zu konstruieren, der ihm dabei helfen soll, sich an ihr Gesicht zu erinnern. Den fertigen Scanner möchte er bei einer Wissenschaftsausstellung präsentieren, verursacht dann aber ein gewaltiges Chaos, als das Gerät ebenfalls eine Fehlfunktion aufweist. Zu diesem Zeitpunkt begegnet er allerdings auch einem Jungen namens Wilbur Robinson, der behauptet, aus der Zukunft zu stammen und Lewis erzählt, dass der Melonenmann, ein Bösewicht aus der Zukunft, seine eigentlich brillante Erfindung sabotiert hat. Um seine Behauptungen zu beweisen, nimmt Wilbur Lewis tatsächlich mit seiner Zeitmaschine in die Zukunft mit, wo er ihn aus Versehen seiner riesigen Familie vorstellt, die aus einer Horde liebenswürdiger Spinner besteht. Doch der Melonenmann ist ihnen dicht auf den Fersen...

    Meinung zum Film:
    In den letzten Jahren ging es der Trickfilm-Abteilung von Disney nicht wirklich gut. Nachdem man sich als Reaktion auf die Flops der letzten traditionell animierten Zeichentrick-Filme wie "Die Kühe sind los" vollständig auf Computeranimation konzentriert hatte, konnte auch der erste 3D-Versuch "Himmel und Huhn”" weder Kritiker überzeugen noch die finanziellen Erwartungen erfüllen. Wirkliche Erfolge konnte man nur mithilfe des Partnerstudios Pixar vermelden. Doch nach der kompletten Übernahme Pixars durch Disney vor knapp einem Jahr hat man beim ehemaligen Animations-Riesen Disney einiges umgekrempelt und John Lasseter (Regisseur von "Toy Story") die Zügel in die Hand gegeben, der künftig in Disneys Animationsabteilung für Qualitätsunterhaltung sorgen sollte. Und das ist ihm bei neuesten Animationsspektakel "Triff die Robinsons" auch weitgehend gelungen. Besser als die uninspirierten und inhaltlich schwachen Disneyfilme der letzten Jahre ist Stephen J. Andersons ("Ein Königreich für ein Lama") unterhaltsames Zeitreise-Abenteuer nach einem Buch von William Joyce allemal. Die Story ist interessant, hält viele Überraschungen bereit und macht einige gelungene Twists, verstrickt sich dabei aber nie so sehr in der Zeitreise-Thematik, dass man nicht mehr folgen könnte. Auch wenn es eine Weile dauern könnte, bis der Zuschauer mit der Vielzahl der verrückten Figuren warm wird, wachsen sie einem bis zum Ende des Films richtig ans Herz. Die Grundstimmung des Films ist lebensbejahend und warmherzig, wie man es von Disney erwarten würde. Auch der Humor funktioniert gut, wenngleich sich einige der Witze und Anspielungen eher an Erwachsene richten und von Kindern vielleicht nicht so gut verstanden werden. Ganz wichtig: Im ganzen Film gibt es nicht einen Rülps- oder Furz-Witz.

    In visueller Hinsicht kann der Film ebenfalls punkten, was vor Allem für das stimmige Design gilt. Während die Umgebung in der Gegenwart eher realistisch und trist gehalten ist, sehen die Gebäude, Geräte und Landschaften der Zukunft völlig abgefahren aus und haben einen ganz eigenen Stil, der wie auch "Die Unglaublichen" ein wenig von den Zukunftsvorstellungen der 50er und 60er inspiriert wurde. Auf jeden Fall sieht alles wesentlich besser aus als in "Robots", der ebenfalls auf den Büchern von William Joyce beruht. Auch die Animationen sind sehr gelungen: Die Bewegungen der Figuren sind schnell, witzig und clever stilisiert. Vor allem der Melonenmann hat einen einmaligen Bewegungsstil, der an eine Spinne erinnert. Beim Figurendesign selber hatte man aber teilweise nicht ganz so ein glückliches Händchen. Manche der Charaktere sehen ein bisschen nach Plastik aus und sind nicht ganz so gelungen stilisiert wie die Menschen in "Die Unglaublichen". Nichtsdestotrotz ist es erfreulich, nach den Unmengen von "Sprechende-Tiere-Komödien" einmal wieder einen Animationsfilm mit menschlichen Hauptakteuren zu sehen.

    Auch der Soundtrack von Danny Elfman ("The Nightmare before Christmas") ist sehr schön, wobei man auf die wie schon in "Himmel und Huhn" hin und wieder eingespielten und etwas kitschigen Popsongs hätte verzichten können. Wer die Gelegenheit hat, den Film mit digitaler 3D-Projektion zu sehen, sollte diese übrigens unbedingt wahrnehmen, da man davon ausgehen kann, dass der Film durch diese mittlerweile sehr ausgereifte Technologie in visueller Hinsicht noch deutlich dazu gewinnt.

    Fazit:
    Nach einigen inhaltlichen Fehlschlägen nähert sich Disney mit "Triff die Robinsons" wieder der Qualität an, für das das Studio einst bekannt war. Dank seiner liebenswerten Charaktere, der tollen Animationen und einer humorvollen Story bietet dieser Abenteuerfilm gute Unterhaltung für Groß und Klein.

    Splashmovies - Rezensionen - Rezension - Triff die Robinsons
    Mein Webcomic: http://www.hipsters-comic.com

  • #2
    Anfangs fand ich den Film weder lustig, spannend oder mitreisend. Jedoch mit fortschreitender Handlung wurde die Story immer besser und interessanter. Es gab dann auch einige sehr lustige Stellen, wie zum Beispiel die mit Lewis und dem Dinosaurier in der Zukunft. Auch sein Besuch bei seiner Familie in der Zukunft hat mir sehr gut gefallen. Weiters fand ich die erwachsene Version seines Zimmergenossen ganz erfrischend. Somit vergebe ich gute drei von sechs Sterne für den Film.
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    • #3
      Ich habe gerade eben auch die Free TV Austrahlung gesehen, jedoch fand ich den Film total langweilig, wenig spannend und so gut wie garnicht witzig. Weiters finde ich es nicht überzeugend das Lewis nicht die wahre Identität seiner Mutter rausfinden wollte, als er die Gelegengheit dazu hatte. Die Animationen waren ganz in Ordnung, somit vergebe ich zwei Sterne für den Film.

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