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Superman - langweiligster Superheld ever?

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  • Superman - langweiligster Superheld ever?

    Zitat von PrätorShinzon Beitrag anzeigen
    [...] Superman (langweiligster Held ever) [...]
    Hey Leute!

    Das oben genannte Zitat von PrätorShinzon hat mich neugierig gemacht, was es für Gründe für einen solchen Eindruck geben könnte! Deshalb starte ich diesen Thread, wobei ich vorrangig diejenigen, die die obige oder ähnliche Einstellung gegenüber Superman teilen, bitten möchte diese zu erläutern - insb. PrätorShinzon selbst natürlich!

    Ich kenne Superman (und auch die anderen) nur aus den Zeichentrickserien und - filmen, den Realverfilmungen und einigen im Internet angelesenen vereinzelten Details! Auch wenn ich dadurch so einiges über Superman weiß und der These, dass Superman langweilig sei, leicht widersprechen könnte, möchte ich diese Aufgabe doch lieber den kompetenteren Comic-Kennern überlassen!

    Auf geht's: Ist Superman der langweiligste Superheld ever?

  • #2
    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Auf geht's: Ist Superman der langweiligste Superheld ever?
    Nein.

    Ich glaube das liegt einfach daran, dass Superman als Urvater aller modernen Superhelden im Prinzip unbesiegbar und moralisch unantastabar erscheint. Superman ist für viele also quasi "zu gut" um unterhaltsam zu sein und wird somit als langweilig empfunden.

    So erkläre ich mir das jedenfalls.
    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
    Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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    • #3
      Ja, das is der gängigste Grund, warum man ihn langweilig finden könnte! Das kam mir auch in den Sinn, als ich PrätorShinzons Kommentar gelesen hatte! Mich interessiert aber, ob es vll doch tatsächlich Argumente gibt, die darüber hinaus gehen!

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      • #4
        Ich finde Superman ganz und gar nicht langweilig,sonst würde ich mir wohl kaum die Film-und Serieninkarnationen zu diesem Helden ansehen.Die Tatsache,daß es so viel Material (Comics,Serien,Filme) über Superman gibt,zeigt doch,daß er für die Medien interessant ist.
        http://www.youtube.com/user/freshhellseries
        http://data2364.wordpress.com/
        https://twitter.com/#!/Data2364


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        • #5
          Ich finde Superman stinklangweilig- ein unverwundbarer Saubermann ohne Persönlichkeit. Egal ob Spiderman, Iron Man, Hulk oder X-Men, letztendlich finde ich die alle interessanter als den Stählernden. Ich beziehe mich dabei allein auf die Verfilmungen, Comics lese ich nicht.
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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          • #6
            Da der Thread aufgrund eines meiner Zitate gestartet wurde, melde ich mich mal selbst zu Wort. Zu aller erst: Ich bin ein Comic Fan aller Bereiche, insbesondere des Manga und Superhelden Comics Bereichs. Ich habe ein ziemlich breites Wissen über bekannte und unbekannte DC und Marvel Charakter. Superman also. Nun, ich finde ihn in der Tat sehr langweilig. Seine Moral finde ich ja noch ganz erträglich, die wurde in Geschichten neuerer Ära ja auf die Probe gestellt. Aber seine Kräfte.....so was langweiliges hab ich noch nie erlebt (mit Ausnahme Captain Marvels, der noch um einiges braver daherkommt und nebenbei eine blaße Kopie Supermans ist). Superstark,superschnell, superschlau, superpuste.......das könnte man noch ewig fortsetzen. Die erste Superman Verfilmung war handwerklich perfekt, ich fand sie letztendlich aber einfach nur furchtbar zäh. Nun, Superman hat eben so gar keine Ecken und Kanten...die würden seine Kräfte erträglicher machen. Aber vor allem gefällt es mir nicht wie seine Kräfte an sich behandelt werden. Mal ist er gleichstark wie einige seiner Kollegen, mal reichen seine Kräfte um die ganze JLA auszuhebeln. Fazit: Langweilig, da absolut oberflächlich. Batman dagegen liebe ich. Er hat keine besonderen Kräfte, ist aber moralisch manchmal sehr fragwürdig, seine Schurkenriege (JOKER!!!) ist die beste des gesamten Superhelden Universums. Oftmals wird Superman sogar von seinen Kollegen der Pfadfinder genannt...und wenn man sich mal die Silver und Golden Age Comics durchliet, weiß man auch wieso. Für Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung! Als Quelle dienen mir das DC Charakter Lexikon, diverse Marvel Enzyklopädien und einige hundert Comics.

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            • #7
              Ich bin kein Fan von Superman. Vielleicht weil das Setting der Geschichte und er als Charakter zu sehr im Lichte steht. Unglaubliche Macht erwächst in ihm und im Grunde gibt es kaum etwas, was ihn wirklich aufhalten kann.
              Andererseits ist Superman auch nicht unbedingt ein Held meiner Generation. Sicher, er erlebte seinen Tod und die Wiederauferstehung in den 90ern und es gab eine TV- und Zeichentrickserie über ihn in der Zeit, aber für mich hatte er seine Faszination schon verbraucht.
              Da kam mir Batman schon eher entgegen. Als Kind mochte ich Batman auf Grund seiner tollen Action (ich muss zugeben: Ich hab oft Wiederholungen der 60er Serie gesehen). Heute als Erwachsener blicke ich auf Batmans Geschichte und erstaune immer wieder, wie komplex, ernsthaft, tiefgreifend und anspruchsvoll sie doch ist.
              Wäre ich 1-2 Jahrezehnte älter, wäre ich wohl eher ein Fan von Superman geworden. Aber wie gesagt: Superman war kein Held der 90er. Deswegen kann ich mich auch heute noch nicht mit ihm anfreunden.

              Zitat von PrätorShinzon Beitrag anzeigen
              Oftmals wird Superman sogar von seinen Kollegen der Pfadfinder genannt...
              Aber selbst er sieht gegen Captain Marvel alt aus.

              Und BTW: Ich bin mal gespannt, was Kai "the Spy" hierzu zu sagen hat, wenn er den Thread entdeckt
              To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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              • #8
                Der Mann ist einfach zu super! Jedenfalls für mich...
                LOAD "SCIFI-FORUM.DE",8,1

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                • #9
                  Für mich hat Superman durchaus einen großen Appeal. Es kommt natürlich immer auf die Story an. Aber "Superman" ist die Vater aller Superhelden und auch nicht perfekt. Er würde gerne überall gleichzeitig sein aber er kann es nicht sein und er muss damit umgehen. Trotz seiner Kräfte kann er nicht jeden retten und das nagt an ihm.

                  Ich denke mal, dass Superman aber vor allem dann interessant wird, wenn man ihn vor einem religiösen bzw. mythologischen Hintergrund beleuchtet. Auf der einen Seite der Halbgott, der Messias, der Imigrant der zum Erlöser für die gesamte Menschheit wird und auf der anderen Seite den ganz normalen Menschen Clark Kent, der eigentlich lieber ein ganz normales Leben als Mensch führen würde, wenn er nicht diese Kräfte hätte und dadurch eine enorme Verantwortung auf sienen Schultern tragen würde.

                  Natürlich ist Superman auf dem ersten Blick ein Strahlemann, aber er ist bestimmt keine Witzfigur und das obwohl er manchmal vielleicht etwas naiv agiert. Superman ist aber auch die Idealisierung des amerikanischen Traums und spricht deshalb vor allem auch eher Amerikaner an.

                  Das genialste an Superman ist aber für mich seine Beziehung zum Charakter Lex Luthor. Obwohl Luthor eigentlich körperlich Superman überhaupt nicht gewachsen ist, so kann ihm Superman trotzdem nichts anhaben wenn dieser die öffentliche Meinung manipulieren kann.

                  Mit Batman und Superman hat DC zwei Charaktere unter ihrem Dach, die eigentlich gegensätzlicher nicht sein könnten aber letztendlich doch sehr sehr gut miteiander harmonieren.

                  Ich kann durchaus nachvollziehen wenn Charaktere wie Superman als langweilig empfunden werden, aber Superman ist auch ein verdammt interessanter Charakter. Jedenfalls wenn man hinter die Fassade schaut.
                  "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                  Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                  • #10
                    Zitat von Ductos Beitrag anzeigen

                    Aber selbst er sieht gegen Captain Marvel alt aus.
                    Da hast du allerdings verdammt recht. Captain Marvel benimmt sich wie ein frühreifes Kind...was er ja eigentlich auch ist und sein Kostüm sieht wie ein Schlafanzug aus.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von PrätorShinzon Beitrag anzeigen
                      Da hast du allerdings verdammt recht. Captain Marvel benimmt sich wie ein frühreifes Kind...was er ja eigentlich auch ist und sein Kostüm sieht wie ein Schlafanzug aus.
                      ja cool wärs wär Captain Marvel alterego ein erwachener mann oder frau die beim aussprchen von SHAZAM! verwandelt

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                      • #12
                        Ich hätte Creator83 bis vor kurzem Recht gegeben. Aber seit mein Bruder mir ein paar Serien gegeben hat, bin ich anderer Meinung.
                        Bei Spiderman usw, geht es um die Figur und ihre Problem. Man kann sich mit denen identifizieren. Das ist gut und schon und das mag ich auch.

                        Aber bei Superman geht eher etwas philosophischer zu. Superman ist dabei wirklich weniger der Interesante, sondern seine Feinde, die für die Fehler stehen, die wir Menschen eben haben und Superman als Alien nicht.

                        Eine Anekdote von mir: Ich las das Das "Das Drachei" von Robert L. Forward (wirklich gut!!!!). Am Ende

                        Spoiler
                        entfernten freudliche Aliens ein kleines schwarzes Loch aus unserer Sonne, damit es keine Eiszeiten mehr gibt und die Menschheit sich zu seiner vollen Blüte entwickeln kann. Das ist ziemlich nett. Aber meine Reaktion war zuerst: "WIE KÖNNEN SIE ES WAGEN!!!! Einfach so an unserer Sonne rumzupfuschen ohne uns zu fragen, ob wir die Hilfe wollen. Glauben die wir sind zu schwach?!?! Arrgh!" Nachdem ich mich wieder eingekriegt hatte, habe ich realisiert, dass das ein totales Lex-Luther-Moment war.

                        Seitdem halte ich den guten Lex für nicht mehr so wahnsinnig.
                        Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
                        Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

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                        • #13
                          Nun ja, Superman ist auch nicht mein Fall. Ich schließe mich da an, dass er durch seine Fähigkeiten eben prinzipiell unbesiegbar ist. Dazu ist er moralisch so ohne Schattenseiten, das es eben langweilig ist. So musste man ja eben das Kryptonit als Waffe erschaffen, um gegen diesen vorzugehen. Auch sind die meisten Geschichten mit ihm eher langweilig.

                          Aber ein hier angesprochenes Thema interessiert mich sehr: Das messianische an Superman. Wäre so eine Person nicht eigentlich unfreiwillig der Stifter einer neuen Religion, die ihn als Erlöser und Retter ansieht? So ein thema könnte man sehr gut in einem neuen Film aufarbeiten und wäre eine höchst interessante Abwechslung zu immer den gleichen Lex Luthor Geschichten...

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                          • #14
                            Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                            Dazu ist er moralisch so ohne Schattenseiten, das es eben langweilig ist.
                            Ich bin ja selbst nicht wirklich ein Supes-Fan und kenne mich bei den Comics nicht so aus, aber in der Serie "Justice League" wurde gerade DAS ziemlich verdreht. Dort wurde ein wesentlich bedrohlicheres Bild des "Boyscouts" gezeichnet und man (die normalen Menschen) begann Angst davor zu haben, dass er eines Tages durchdrehen und/oder die Herrschaft über die Erde "zu ihrem eigenen Wohl" übernehmen könnte.


                            Spoiler
                            Ihre Basis hat diese Angst in einem Bericht über ein Paralleluniversum in dem Superman nach Lex Luthors Wahl zum Präsidenten und Flashs Tod ins Weiße Haus spaziert, alle Wachen überwältigt und sich von Luthor weit genug provozieren lässt, um seinen Erzfeind per Hitzeblick zu grillen.

                            Daraufhin startete die Regierung ein "Metamenschen Abwehrprogramm" um sich mit Waffen für diesen Ernstfall einzudecken.

                            In der Folge manipuliert Luthor dieses Programm aber, um Superman zu provozieren und stellt sich sogar selbst zur Wahl zum Präsidenten. Nach ein paar fingierten Ereignissen, die Superman bewusst in den Dreck ziehen sollten is der einstige "Held" dann wirklich kurz davor, Luthor mit aller Gewalt zur Strecke zu bringen.


                            Da, vor allem wegen dem Zusammenspiel von Supes mit diversen anderen Helden und Gegnern, gefiel er mir dann auch wirklich gut.

                            Zusätzlich gibt es in bezug auf seine ungeheuren Kräfte eine sehr nette Szene gegen Ende der Serie, in der er selbst sein Dilemma aufgrund eben dieser Kräfte gut beschreibt. Sinngemäß:

                            Zitat von Superman
                            Ich lebe in einer Welt aus Pappkarton! Ich muss ständig darauf achten, nichts zu zerbrechen, NIEMANDEN zu zerbrechen! Ich kann es mir nicht leisten jemals die Kontrolle zu verlieren, oder jemand könnte sterben!
                            Auch das trägt ein Stück weit dazu bei, ihn interessanter zu machen.

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                            • #15
                              Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                              Zusätzlich gibt es in bezug auf seine ungeheuren Kräfte eine sehr nette Szene gegen Ende der Serie, in der er selbst sein Dilemma aufgrund eben dieser Kräfte gut beschreibt. Sinngemäß:



                              Auch das trägt ein Stück weit dazu bei, ihn interessanter zu machen.
                              Die Szene gibts bei Youtube auch als Clip.

                              World Of Cardboard Speech
                              YouTube - World of Cardboard

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