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Frozen: Die Eiskönigin (2013)

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  • Frozen: Die Eiskönigin (2013)

    Hab nun auch endlich den Animationsfilm des Jahres gesehen.

    Leider hat die Qualität bei den Disney-Zeichentrick- und Animationfilmen in letzter Zeit etwas nachgelassen. "Rapunzel" war nett, aber mehr nicht. Und auch PIXAR hat in letzter Zeit kaum mehr als Durchschnittsware abgeliefert (ok, "Die Monster Uni" hat mir recht gut gefallen).

    Die guten Kritiken und weil der Film dank den Märkten China und Japan möglicherweise noch an der Milliarde kratzt (den 2er Hobbit hat er vom Einspiel schon übertroffen) haben mich nun doch bewegt "Die Eiskönigin" zu gucken. Und der Film ist echt toll. Optisch ist er mit den ganzen Eiswelten ein Traum, die Musik einfach wunderschön und dank dem Schneemann und den Trollen kommt auch der Witz (neben einer Extraportion Herz) nicht zu kurz. Anfangs hab ich mich über die Blitzverlobung noch etwas geärgert, aber das Thema wurde dann gut aufgearbeitet. Auch die Schwestern-Story hatte etwas, obwohl man das Anderson-Märchen kaum wiedererkennt.

    Alles in allem endlich wieder ein richtig guter Disney-Film:
    5 Sterne!

  • #2
    Ich wollte den Film lange nicht sehen, weil ich Sorge hatte, der sprechenden Schneemann löst einen derartigen Hass in mir aus, dass der ganze Film versaut ist. Es kam aber ganz anders. Olaf, der Schneemann, nervt überhaupt nicht.

    Sehr gut ist natürlich die Botschaft, dass man nicht einfach so irgendwelche Typen heiraten soll. Dafür musste Disney zeigen, dass man über sich selbst lachen kann.
    Ich mochte auch Elza, die Königin (nicht nur Prinzessin!) wird und aufgrund ihrer Kräfte sehr mit sich hadert. Sie ist nicht naiv und "auf niedliche Weise ungeschickt" wie ihre Schwester, besondern sie ist sich ihrer Verantwortung bewusst.
    Dieses "auf niedliche Weise ungeschickt"-Kilschee gibt es oft und ich mag es nicht.

    Zwei Dinge haben mir nicht gefallen.
    Zum einen fand ich den Film zu kurz um die Geschichte von zwei Protagonisten zu erzählen. Diese Unausgewogenheit kommt vielleicht davon, dass Elza zuerst ein Bösewicht werden sollte.

    Zweitens mochte ich die Musik nicht. Ich liebe Disney-Songs. Sie sind Teil meiner Kindheit, doch die Songs hier schienen mir mühsam und nicht eingängig. Ich habe mir auch die englischen Originale angehört, weil ich Idina Menzel (engl. Sprecherin von Elza) schätze, aber mir gefiel die Musik genauso wenig.

    Ich gebe nur 4 von 5 Sternen.
    Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
    Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

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    • #3
      Nachdem die junge Tochter meines Cousins uns ständig mit Frozen in den Ohren gelegen ist, haben wir uns mal die BluRay ins Haus geholt und am Wochenende angesehen. Insgesamt bin ich von diesem Disney Film doch positiv überrascht worden. Es ist ein schöner Disney-Musical-Familienfilm, bei dem diesmal ein Schwesternpaar in den Hauptrollen auftritt.

      Die Handlung ist dabei gut entwickelt und über weite Strecken auch gut durchdacht. Ich bin froh, dass man vom ursprünglichen Plan abgerückt ist, Elsa zur Hauptantagonistin zu machen. Gerade ihre Geschichte in dem Film taugt doch wesentlich mehr zur Identifikation als ihre Disney-typisch kreuzbrave Schwester ohne echte Fehler. Ich kann jedenfalls sehr gut nachvollziehen, warum Elsa bei den jungen Mädchen weitaus beliebter ist als ihre Schwester Anna, die ja die eigentliche Hauptfigur des Films ist. Elsa ist mit unglaublichen Fähigkeiten gesegnet, wurde aber nach einem Unfall in Ihrer Kindheit von ihren Eltern - die es ja eigentlich nur gut meinten - von der Außenwelt isoliert und darauf gedrillt, diese zu unterdrücken. Die daraus resultierende Unsicherheit haben ihr Kindheitstrauma, fast für den Tod der eigenen Schwester verantwortlich zu sein, nur noch verstärkt. Auch danach macht Elsa alles, um den gesellschaftlichen Zwängen gerecht zu werden und erst als sie aus den Konventionen ausbricht, zu ihren besonderen Fähigkeiten steht und diese frei anwendet, findet sie ihre seelische Befreiung. Kein Wunder, dass der dazu begleitende Song "Let it Go" den Oscar gewonnen hat, den er ist wunderschön und man kannd ie darin transportierte Befreiung wirklich spüren.

      Wenn überhaupt dann geht die obige Handlung etwas auf Kosten des eigentlichen Bösewichts, der sich erst spät wirklich als dieser entpuppt. Das ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass man Elsa zur positiven Figur umgeschrieben hat, aber diese Charakterwendung um 180 Grad kommt doch sehr überraschend und wirkt beinahe deplaziert.

      Frozen hat mir dabei so gut gefallen, dass ich den Film sogar gleich ein zweites mal in der Originalversion angesehen habe und ich muss sagen, dass vor allem die Songs im englischen Original doch weitaus mehr her machen als die bisweilen etwas bemühten deutschen Lieder. Vor allem beim Hauptlied "Let it go." ist die deutsche Interpretin doch hörbar überfordert.

      Wenn ich an dem Film abseits des etwas mau präsentierten Antagonisten etwas kritisieren möchte, dann ist es die unglaubliche Merchandising-Welle, die Disney da über die jungen Fans des Streifens ausgegossen hat. Mir ist schon bewusst, dass Disney dafür bekannt ist, aber bei Frozen sprengt das aktuell doch gefühlt jeden Rahmen und ist eigentlich etwas schade, denn der Film an sich ist wirklich gut und hätte das nicht nötig.

      Also, ich kann Frozen nur weiterempfehlen. Für mich ist es ein gelungener Familienfilm bei dem die gut 90 Minuten Läuflänge wie im Flug vergehen. Ich bewerte ihn mit 5/6 Sternen bzw. 8/10 Punkten.

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      • #4
        Der zweite Teil startet übrigens 2019. 5 bis 6 Jahre nach dem Original wohl reichlich spät (sind die meisten "Fans" wie meine beiden Nichten bis dahin den Filmen entwachsen).

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        • #5
          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Der zweite Teil startet übrigens 2019. 5 bis 6 Jahre nach dem Original wohl reichlich spät (sind die meisten "Fans" wie meine beiden Nichten bis dahin den Filmen entwachsen).
          Es wachsen genug Fans nach ;-)

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          • #6
            Ich hab mir den Film eigentlich nur deswegen angesehen, weil meine kleine Nichte alles Mögliche mit dem Motiv der beiden Schwestern aus der Serie hat... Kissen, Schuhe, Shirts und was-weiß-ich-denn-noch. Wollte nun wissen, worum es da eigentlich geht, hab es mir angesehen und finde es interessant, dass selbst so kleine Mädchen auf dieses Merchandise abfahren, obwohl der Film meiner Ansicht nach nicht unbedingt wirklich was für kleine Kinder ist bzw. sie diesen Film nicht mal unbedingt verstehen stehen. Ich fand ihn dann doch recht "anspruchsvoll" von der Thematik her bzw. eben zu anspruchsvoll für eine Vierjährige.
            Für mich war es ein ganz unterhaltsamer Film, wo mich lediglich das Gesinge ein wenig gestört hat (okay, sowas stört mich fast immer ^^), aber technisch und inhaltlich fand ich ihn doch ganz gut.

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