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[RPG] Kapitel 2: Spione

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  • [RPG] Kapitel 2: Spione

    Zum Kapitel 1!

    VOrgeschichte:
    Wegen zunebenden Flottenawufbau des Romulnaishcen Imperiums entsendet die Sternenflotte die USS Freedom der aufgerüsteten Prometheus Class. Die USS Freedom soll ein Außenteam zusammensetllen das getarnt die Romulanerbasis infiltriert!
    Das Außenteam ist zusammengestellt!

    Zuletzt geändert von Narbo; 06.09.2001, 07:15.
    Erfahrung ist ein guter Lehrmeister - meist jedoch kein angenehmer.

  • #2
    Zeit: Am Abend vor der Außenmission
    Ort: Manschaftsquartier
    Mitwirkende: Fähnrich Zero
    ------------------------------------------------------------------
    Mann, war das ein Tag!
    Erst vorgestern hatte ich meine Bewerbung abgeschickt und die Antwort kam prompt und mit einem überaus zufriedenstellenden Inhalt. Nie im Leben hätte ich gedacht, daß die Sternenflotte mich nimmt, schon gar nicht ohne jegliche Ausbildung. Sicherlich aufgrund meiner nicht-menschlichen Eigenschaften. Natürlich. Das war nicht immer so gewesen, daß ich dies so positiv sah. Aufgewachsen ohne Eltern, die Mutter starb schon sehr früh und den Vater nie kennengelernt, war es früher nicht gerade einfach gewesen so ohne jeglichen Halt im Leben. Als Kind gehänselt, oft von anderen gefürchtet und ausgegrenzt. Naja, irgendwann kommt dann die Zeit im Leben, in der man beginnt, Antworten auf die Fragen zu suchen, die einen nachts wie bösartige Monster quälen.
    Gefunden hab ich sie nie, die Antworten. Keine Hinweise. Nichts. Manchmal kam es mir so vor, als hätte ein gigantisches schwarzes Loch alle wichtigen Antworten, die man doch so verzweifelt sucht, unfairerweise vor langer Zeit verschluckt, um dann mit einer hämischen, grinsenden Fratze durch die schlimmsten Gedanken und Alpträume zu huschen.

    Vielleicht lag es daran, daß ich schon in sehr jungen Jahren begann, mich auf eine lange, einsame Reise zu fremden Welten vorzubereiten. Ich trainierte hart in jeder freien Minute, um mich auf alle denkbaren Gefahren wappnen zu können, die in den Weiten des Alls auf ihre Chance lauerten. Zudem erweiterte ich mein Wissen über viele Schiffsklassen, lernte, als ich alt genug war, ein Schiff zu steuern. Ich erinnere mich noch genau, wie mein Fluglehrer stets etwas bleich war, wenn ich meine Stunden bei ihm hatte. Nun ja, wahrscheinlich hatte er in seinem Flugplan keine dreifach Loopings und Flüge durch einen Canyon mit beinahe Mach 1 eingeplant – selbst schuld. Wie hätte ich denn sonst fliegen lernen sollen? Geradeaus fliegen kann auch der Autopilot!
    Zu der Zeit versuchte ich auch schon, entweder ein kleines Schiff erschwinglich zu erwerben oder auf einem anzuheuern, daß in unbekannte Sektoren flog – ohne Erfolg. Schiffe waren zu teuer und scheinbar geriet ich nur an Captains, deren Route sie in bekannte Gebiete führte. Bis gestern, als die Antwort bei mir reinflatterte. Ein Schiff der Sternenflotte! Was besseres hätte mir nicht passieren können. Sicherlich wird es mir auf meiner eigenen „Reise“ nicht sehr viel nützen, wir werden uns ja nicht andauernd auf unbekanntem Terrain begeben, aber auch davon träumte ich schon mein ganzes Leben. Jetzt bereue ich es schon beinahe, daß ich die letzten Jahre mit der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit verplempert hatte und nicht auf der Akademie.

    Nun bin ich hier, in meinem Quartier (was für ein Luxus!) und blicke schon seit einiger Zeit auf die Sterne, die langsam und bunt an meinem Fenster vorbeifliegen. Mein erster Tag war ja ganz gut gelaufen.
    Sofort nach meinem Eintreffen hatte ich mich auf der Krankenstation gemeldet. Ich bin gründlich untersucht worden von einer gewisses Dr. Phelia, der Schiffsärztin hier. Sie schien sehr nett zu sein, leider war sie nur etwas in Gedanken versunken, sodaß ich erstmal schüchternerweise nicht wagte, sie in ein Gespräch einzuwickeln. Aber das werde ich sicher nachholen, ich brauche dringend neue Freunde hier.
    Dr. Phelia war sehr routiniert und sicher ist sie sehr gut in ihrem Job. Dies konnte ich auch dann später nur bestätigen, nachdem sie mich in eine Romulanerin umgewandelt hatte. Himmel, ich als Romulanerin! Hat die Schiffsärztin sehr gut hinbekommen, aber ich werde dieses Aussehen so schnell es geht nach der Außenmission ablegen.

    Ach ja, die Außenmission. Ich war auf der Besprechung leider nicht dabei, da ich erst kurz danach an Bord kam. Der erste Offizier Zhardul war allerdings so freundlich, mir die entsprechenden Daten und Anordnungen des Captains zu geben. Ich habe mich damit vertraut gemacht, was nicht sehr lange dauerte, denn die Informationen waren eher dürftig, und mich dann sofort zum Trainingsprogramm gemeldet.
    Ich glaube, ich werde mich hier sehr wohlfühlen – die haben ja ausgezeichnete Programme und auch das Equipment ist hervorragend! Ich gab mein Bestes, zeigte beinahe alles, was ich kann. Der Captain war begeistert und befahl mir, mit auf die Außenmission zu gehen. Morgen geht´s schon los und ich fühle mich, als ob hunderte lebende Gagh in meinem Bauch herumkrabbelten. Einerseits habe ich Bauchschmerzen vor meiner allerersten Mission, andererseits freue ich mich aber auch darauf. Allerdings bezweifle ich, daß ich heute nacht vor Aufregung schlafen werde. Und hoffentlich verschlafe ich nicht! Und hoffentlich wird bei der Außenmission alles glatt laufen! Und hoffentlich... nein, jetzt ist Schluß! Zu dem Team gehören erfahrene Senior-Offiziere und ich bin auch nicht so hilflos. Nein, es wird schon gut verlaufen. Muß einfach.
    Ich seufzte noch einmal laut, gab dem Computer den Befehl, mich morgen früh zu wecken und legte mich schlafen.
    There is no emotion - There is peace
    There is no ignorance - There is knowledge
    There is no passion - There is serenety
    There is no death - There is the force

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    • #3
      Sternzeit:
      Ort: Manschaftsquatiere, Holodeck
      Mitwirkende: Kuno, Fähnrich Zero
      ----------------------------------------------------------------------

      Während der letzten Nacht hatte ich mich nochmals eingehend mit den Akten der Mitglieder der Außenmission beschäftig, alles gute bis hervorragende Leute, mit zum teil Außerordentlichen Fähigkeiten!
      Aber dieser neue Fähnrich?
      Sicher, Nahkampfexpertin, Waffenexpertin, Pilotin für beinahe alle bekannten Schiffstypen, umfangreiches Wissen über Computer und Technische Geräte und Maschinen, besonders auf Sternenflottenschiffen, sowie einige Kenntnisse über Humanmedizin.
      Echt beeindruckend, insbesondere ihre Körperlichen eigenschaften, hohe Wiederstandskraft, schnellste bekannte Wundheilung bei Humanoiden, für die Körpergröße erstaunliche Außdauer und Kraftreserven, die sie auch gut einteilen konnte, sowie latente telekinetische und telepathische Fähigkeiten!

      Aber wo war die Erfahrung?
      Warum sollte gerade sie mit auf diese Mission?
      Sicher ist eins, jeder hat irgendwann seinen ersten gefährlichen Einsatz, aber dieser glich eher einem Himmelfahrtskommando, und ich würde sie nicht ohne eine deutliche Warnung bezüglich dieser Mission und der damit verbundenen Gefahren Blind in ihr Verderben laufen lassen!
      Wenn sie eine genauere Vorstellung dieser Mission hat, dann kann sie eher reagieren, ist eigentlich nur gerecht, immerhin hatte jeder andere des Teams bereits in einer ähnlichen Mission erfahrung sammeln können!

      Genau zu diesem Zweck hatte ich in der letzten Stunde das Trainingsprogramm etwas verändert, sie sollte lernen mit Überraschungen fertig zu werden ohne die verhängnissvolle Schrecksekunde zu zögern!

      In knapp drei stunden würden wir uns im Shuttelhangar treffen, es war anzunehmen, das sie noch schlief, sofern sie vor Nervosietät überhaupt ein Auge zubekommen hatte, genau das was ich allerdings brauchte, war ihre letzte Tiefschlafphase um sie wirklich sinnvoll und quasie "in letzter sekunde" mit dem "Überraschungseffekt" etwas mehr auf unliebsamme Gefahren vorzubereiten!

      Für das was nun folgte, würde sie mich sicher Hassen, zumindest solange wie sie brauchte um zu erkennen, das genau diese halbstündige Zusatzübung ihre "Überlebenszeit" in etwa Verdoppeln würde, sollte sich bei der Mission nicht alles so, wie in den bisherigen Übungen darstellen!

      Ich erreichte ihre Tür, einige kleinere Einstellungen und im inneren ihres Quatiers schrillte der Rot Alarm, ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen, dies ist sicher die gemeinste art jemanden aus dem Schlaf zu reißen!

      Ich begann leise zu zählen 21,22,23,24,25,26,....bei 32 öffnete sich die Tür und sie stand in Uniform, aber leicht Verschlafen vor mir!
      Eine gute Zeit, dachte ich, lies ihr aber keine Zeit Fragen zu stellen!

      "Kommen sie mit, es eilt!"
      Ich Sprintete los, sie direkt hinter mir, durch einige Flure und direkt zum Holodeck.

      "Sie kennen die Mission?" fragte ich, "Sie glauben gut vorbereitet zu sein? Nun dann zeigen sie, was sie gestern gelernt haben! Eine kleine Erschwerniss allerdings, alle ihre Kammeraden sind Ausgefallen, ab hier geht es für sie allein weiter, sie haben 25 min Zeit, zeigen sie mir, was sie wirklich können!"

      Sie Nickte kurz und Verschwand hinter einer Gebäudeecke.

      Ich rief ihr noch etwas hinterher: "Die Sicherheitsvorrichtung ist übrigens aufgehoben, dies soll kein Kinderspiel sein! Und ich rate ihnen, kommen sie an einem Stück wieder!"


      Oh, man, sie würde mich in der Luft zerreißen, jedenfalls schloss ich das aus ihrem Blick, bevor sie loslief, sofern man dies unter der hervorragenden Arbeit von Dr. Phelia erkennen konnte!

      Selbstverständlich hatte ich die Sicherheitsvorkehrungen nicht abgeschaltet, aber das war genau der "Kick" den sie jetzt brauchte!
      O' mein Gott!....es ist voller Sterne.
      ----------------------------------------
      Streite nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann machen sie dich mit ihrer Erfahrung nieder!

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      • #4
        Zeit: ANfang der Außenmission
        Ort: Pergeninejäger
        ------------
        Da saß ich nun,umgeben von meinen Senoiroffizieren und einer jungen Fähnrich die den Jäger steuerte. Ich sah die offiziere an und sagte:"Nehmen sie die Phaser,wir haben den Auftrag den Hauptcompute rauf Pläne der Romulaner zu druchsuchen. Damit unsere Tarnung nicht auffält müssen wir uns genau wie Romulaner verhalten! Wenn wir Romulaner töten müssen und endeckt werden,aktivieren sie sofort den Nottransportcommunikator!Sie werden sofort auf unseren Jäger zurückgebeamt,die anderen Teammitglieder auch."
        "Sir,wir erreichen die Romulanerbasis in etwa 1 stunde!",meldete die Pilotin
        "Tarnung aktivieren,aktivieren sie die Sensorstörtfelder!"
        "Aye,Sir!"

        Eine Stunde später schwebte ein getarnter Peregine Jäger über der Romulansichen Starabse und etwa zehn "Romulaner" machten sich bereit auf die Station zu beamen. Ich gab letzte anweisungen:"Vorrücken zum Computerraum,daten suchen und herunterladen. RÜberbeamen!Un ddenken sie daran: Unbekannt und Unaufhaltsam. Viel Glück!" Ich steckte meine Phaser ein und wir bematen rüber!
        Erfahrung ist ein guter Lehrmeister - meist jedoch kein angenehmer.

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        • #5
          Zeit: etwa zwei Stunden nach Beginn der Mission
          Ort: Krankenstation
          Mitwirkende: Phelia
          ------------------------------

          Vor wenigen Stunden hatte die Mission begonnen.

          Es war erstaunlich ruhig auf dem Schiff. Eine beinahe unheimliche Atmosphäre. Seit Dienstbeginn kein einziger Patient. Nicht, daß das meine Stimmung irgendwie aufgebaut hätte.

          Wieder erinnerte ich mich an dieses merkwürdige Abendessen mit Commander Zhardul. Seine gesundheitlichen Probleme waren kaum das Thema des Abends gewesen. Auch nicht meine beziehungstechnischen. Aber was hatte er eigentlich von mir gewollt?

          Ich runzelte die Stirn, während ich den Bericht einer meiner Krankenschwestern durchlaß, ohne ihn richtig zu begreifen. Immer und immer wieder war Zhardul auf Kuno zurückgekommen. Und auf Ferris 5. Was auch immer Ferris 5 sein mochte oder wo es lag. Ich hatte nie davon gehört, und obwohl ich eine gewisse Neugierde nicht unterdrücken konnte, schien es nichts zu sein, was mich interessieren sollte. Tatsächlich befürchtete ich, gegen Ende des Abends etwas ruppig geworden zu sein.

          Noch nicht einmal dieser neue Fähnrich konnte mich lange ablenken. Wirklich erstaunlich, die Regenerationszeit ihrer Zellmembranen. Bei Gelegenheit mußte ich mir das genauer an sehen. Falls sie lebend von dieser Mission zurückkehrte. Falls irgend jemand zurückkehrte.

          Seufzend beendete ich das Programm und wandte mich den Nachschlagwerken über die Schlagkraft romulanischer Nahkampfwaffen zu. Wahrscheinlich würde ich dieses Wissen nur allzu bald benötigen.
          Zuletzt geändert von Phelia; 26.08.2001, 22:04.
          Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei... freue mich immer über alte Bekannte!
          Lest *gute* Harry Potter-Fanfiction!

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          • #6
            Zeit: ZU früh morgens vor der Außenmission
            Ort: Holodeck ohne Sicherheitsvorkehrungen!
            Personen: Fähnrich Zero, holografische Romulaner
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            Das Holodeck-Programm wurde von Computer gestartet. Fähnrich Zero fand sich auf einer exakten, holografischen Nachbildung der Romulaner-Basis wieder. Die Basis befand sich nun auf der von der Sonne abgewandten Seite des Planeten, es war dunkel. Dies war wahrscheinlich die schwärzeste Nacht, die ein menschliches Auge je erblickt hatte. Nur wenige Sterne leuchteten am Nachthimmel, und einige dunkle, bizarre Wolken verbargen in ihrem Schoß den kleinen Mond. Der Planet war karg, nur wenig der hier heimischen Flora war zu sehen. Die Basis lag eingebettet in einem tiefen Tal inmitten einer Silhouette von Gebirgszügen.
            Gut gesichert war sie, hohe, gepanzerte Mauern ragten gen Himmel, auf denen Wachen patroulierten. Zusätzlich schimmerte ein kuppelförmiges Kraftfeld in der Atmosphäre knapp über der Basis. Wahrscheinlich verhindert es, daß sich Feinde in die Basis beamen. Große Scheinwerfer verscheuchten die meisten dunklen Schatten und schufen genug Helligkeit für die zahlreichen, teilweise auch versteckten Überwachungskameras.
            Fähnrich Zero suchte zunächst fieberhaft nach einem Versteck in der holografischen Romulaner-Basis. Bisher war sie nicht entdeckt worden. Sie fand eine winzige, dunkle Nische zwischen zwei Frachtkontainern und verkroch sich darin.
            „Dieser teuflische Commander Kuno!“, dachte sie. „Mich so aus dem Schlaf zu reißen! Eines Tages werd´ ich ihm das noch heimzahlen. Mich völlig allein hierher zu schicken, ohne eine Waffe und auch noch die Sicherheitsprotokolle hat der Kerl abgeschaltet! Verflixt, was soll ich denn jetzt machen? Was will er eigentlich von mir? Wahrscheinlich, daß ich ins Kontrollzentrum vordringe und das Kraftfeld versuche auszuschalten, sodaß die anderen runterbeamen können. Na schön, wo ist denn das Kontrollzentrum genau? Die Aufnahmen aus den Missionsdaten, die von den Spionage-Sonden gemacht worden waren, zeigten lediglich die Gebäude auf der Oberfläche. Doch es war sicher, daß es noch einige unterirdische Anlagen gab, allerdings waren die kaum zu scannen gewesen. Ich muß in eines der Gebäude rein!“

            Vorsichtig lugte sie um die Ecke, die Kameras konnten sie in ihrem dunklen Versteck nicht ausmachen, doch eine Wache schritt gerade langsam auf der nahen Mauer umher. Sie wartete, bis der Romulaner etwas weiter gegangen war und ihrer Richtung den Rücken zukehrte. Erneut spähte sie zum nächsten dunklen Versteck, einem dreieckförmigen Vorsprung nahe eines Gebäudeeingangs, vermutlich das Hauptgebäude, da es das größte war und von den meisten Kameras beobachtet wurde. Er bot gerade genug Deckung für eine schmale Person. Vorsichtig, aber nicht zu langsam schlich sie los und erreichte die sichere Nische ohne Probleme. Sie vergewisserte sich, daß die Wachen sie wirklich nicht bemerkt haben. Doch das schien nicht der Fall zu sein.
            Sie blickte an dem Gebäude hoch. Keine Fenster oder sonstige Öffnungen. Der Eingang – das wußte sie schon – war durch Sensoren geschützt. Wenn sie die Tür öffnen würde, würden sie Alarm schlagen, außerdem wußte sie nicht, was und wer hinter der Tür lauerte.
            Sie beschloß nach kurzem Überlegen, es auf dem Dach zu versuchen. Dummerweise waren da ja noch die Kameras und das Gebäude war hell erleuchtet von Scheinwerfern. Sie grinste, denn sie hatte auf einmal eine Idee. Es war riskant, die Romulaner würden wahrscheinlich auf einen Eindringling aufmerksam werden, aber eine andere Möglichkeit, ins Gebäude zu kommen, sah sie nicht.
            Sie zerrte an ihrem Haargummi, das ihre langen Haare bändigte, und nahm es in die eine Hand. Dann suchte sie sich einen geeigneten Stein vom Boden, spannte ihn ins Gummiband und zielte auf einen der Scheinwerfer. Der erste Versuch ging daneben, der Stein flog leider nicht weit genug, aber beim zweiten Anlauf klappte es.
            Das Scheppern der tausend Glasscherben war lauter als sie erwartet hatte. Und wie sie befürchtet hatte, kammen direkt einige Wachen angelaufen, um zu sehen, was passiert war. Doch noch wurde kein Alarm ausgelöst. Sofort nutzte Fähnrich Zero die allgemeine Verwirrung und Überraschung und kletterte nun im sicheren Dunkel flink an der Wand hinauf aufs Dach.
            Oben angekommen sah sie auch schon eine vergitterte Luke, die ungesichert zu sein schien. Anscheinend erwarteten die Romulaner nicht, daß jemand so weit kommen konnte. Dummerweise konnte sie die altmodischen Schrauben nicht entfernen aufgrund eines mangelnden Schraubenziehers, die sowieso seit Jahrzehnten praktisch gar nicht hergestellt wurden – zumindest auf der Erde. Glücklicherweise fiel ihr ihr Armreif ein, den sie ja immer trug, auch unter der Uniform. Sie nahm ihn ab und benutzte den schmalen Rand, um die Schrauben herauszudrehen. Schließlich konnte sie die Verkleidung abnehmen und endlich ins Gebäude eindringen.
            Hinter der Luke verbarg sich das Belüftungssystem, beziehungsweise ein Luftschacht. Sie zwängte sich hinein. Es war recht staubig und beinahe hätte sie geniest, verkniff es sich aber im letzten Moment noch. Im engen Schacht herrschte ein ungemütlich warmer Dunst und unangenehme Gerüche stiegen ihr ständig in die Nase.

            Nur langsam kam sie voran. Es schien ihr, als ob es ewig dauern würde. Sie war schon an einigen Abzweigungen abgebogen und hatte Luken erreicht, durch die sie in die jeweiligen Räume gespäht hatte. Dummerweise hatte sie bisher kein Glück gehabt, die Räume erwiesen sich für sie als nutzlos oder es waren zu viele Romulaner darin. Nach einigen Minuten erreichte sie jedoch einen Raum, der einige interessante Terminals enthielt, aber nur einen Romulaner. Außerdem befand sich die Luke in der Nähe der Tür, sodaß der Romulaner nicht flüchten konnte, sobald er sie erblickt. Die Gefahr bestand nur darin, daß er über eine Konsole Alarm auslösen konnte, sie mußte also schnell vorgehen.
            Außerdem hatte sie so oder so nicht mehr soviel Zeit. Commander Kuno hatte ihr ja eine feste Zeitvorgabe gegeben und es waren schon mindestens zehn Minuten vergangen.
            So leise wie möglich drehte sie sich in dem engen Schacht, stieß dann mit den Füßen das Gitter aus der Verankerung (was nicht allzu schwer war bei ihrer Körperkraft) und glitt geschickt und schnell aus der Luke. Sofort sprang sie auf den Romulaner zu, der im ersten Moment sehr überrascht war, dann was rufen wollte, es sich dann aber anders überlegte und seine Hand Richtung Konsole streckte. Doch Fähnrich Zero machte einen Satz über ein Terminal, drehte sich in der Luft, schlug noch bevor sie auf dem Boden landete zuerst mit ihrem linken Fuß nach seiner ausgestreckten Hand, um dann sogleich hinterher mit dem rechten Fuß ihm einen Tritt ins Gesicht zu verpassen. Aufgrund der Wucht ging der Romulaner zunächst zu Boden, griff aber liegend direkt nach Zeros Beinen und zerrte daran. Plumb wie ein Kartoffelsack fiel sie rücklings auf den Boden und stöhnte vor Schmerz. Der Romulaner war inzwischen wieder auf die beine gesprungen und hastete zur Konsole. Doch Fähnrich Zero war auch schon wieder hinter ihm und versetzte dem Romulaner einen Handkantenschlag auf den Hals. Ohnmächtig brach der Romulaner in sich zusammen. Fähnrich Zero suchte etwas zum knebeln und fesseln, fand einige Kabel in einem Versorgungsschrank und „versorgte“ damit den Romulaner. Anschließend zerrte sie ihn in den Schrank, damit er nicht so schnell entdeckt wird, nahm ihm aber vorher seine Waffe ab.

            Endlich widmete sie sich der Konsole, sie schien nicht großartig gesichert zu sein. Schnell fand sie den Grundriss der Basis und den Kontrollraum darin. Sie lächelte zufrieden.
            Erneut begab sie sich in den Luftschacht und folgte dem Verlauf zum Kontrollzentrum in den tiefer gelegenen Ebenen. Nach etwa fünf Minuten hatte sie ihn erreicht. Vorsichtig spähte sie durch das Gitter. Der Raum war sehr groß und zur Zeit arbeiteten einige - zu viele – Romulaner darin. Außerdem gab es sehr viele Konsolen und welche die richtige war, wußte sie nicht.
            „Verdammt“, dachte sie. „Jetzt könnte ich hier einen Vorgesetzten gut gebrauchen, der mir sagt, was ich tun soll!“
            Sie konnte nicht alle Romulaner rechtzeitig ausschalten und die richtige Konsole zu suchen, würde zu lange dauern. Aber abwarten, bis einige der Romulaner gegangen waren, konnte sie auch nicht. Schließlich würde Commander Kuno die Simulation bald beenden.
            Sie entschloß sich, dennoch einen Versuch zu wagen. Warten würde in ihrer Situation nichts bringen. Wie beim letzten Mal stieß sie wieder das Gitter auf, schoß einen der Romulaner sofort nieder und sprang auf den nächsten zu. Sie „setzte“ sich auf seine Schulter, umschlang seinen Hals mit ihren Beinen und kippte dann plötzlich nach hinten, ohne ihren Beingriff zu lockern. Sie landete auf den Händen, während der Romulaner unfreiwillig eine extreme Brücke baute, bis sein Rückgrat brach. Als sie sich dem nächsten Romulaner zuwenden wollte, mußte sie feststellen, daß der Alarm bereits ausgelöst war und sie von einigen Romulanern umzingelt war. Einer richtete seine Waffe auf sie und – wie sie entsetzt feststellen mußte – spannte sich sein finger über dem Abzug und er feuerte...


            ***
            Was sie als nächstes sah, war das vertraute, gelbe Holo-Grid. Sie war doch nicht tot.
            „Aber Commander Kuno hatte doch gesagt...“, dachte sie. Dann schickte sie ein Dankgebet zum Himmel, daß sie nicht tot war und gleichzeitig einige zensierte Gedanken bezüglich des Commanders, der auch schon in diesem Moment auf sie zutrat.

            „Das war unfair! Ich hatte überhaupt keine Chance!“, rief sie verärgert.
            There is no emotion - There is peace
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            • #7
              Sternzeit:Ende der Holosimulation
              Ort: Holodeck
              Mitwirkende: Kuno, Fähnrich Zero
              ----------------------------------------------------------------------

              "Doch" antwortete ich, "sie hatten die beste aller Chancen die sie bekommen konnten! Eines Tages werden sie das vielleicht erkennen!"

              Ich wendete mich ab und wollte eben das Deck verlassen, als ich mich zu einer weiteren Erklährung veranlasst sah.

              "Sie sollten mit der Angst umgehen lernen, besser hier, wie später auf der Richtigen Station! Machen sie sich Frisch, Entspannen sie ein wenig und melden sie sich dann auf dem Hangardeck, wir fliegen in einer Stunde ab!"

              Sie hatte ihre Sache erstaunlich gut gemacht, zumindest bis sie mit der vorgegebenen Zeit nichtmehr klargekommen ist, Anfängerfehler, das passiert jedem!
              Aber ich würde mich jederzeit auf sie Verlassen können, sie würde immer versuchen eine anscheinend Unlösbare Aufgabe zu bewältigen und Einfallsreich war sie, das stand fest!
              O' mein Gott!....es ist voller Sterne.
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              • #8
                Zeit: Beginn der ersten Außenmission, erste Stunde
                Ort: die romulanische Basis
                Personen: Captain Kurson, die Senior-Offiziere, Fähnrich Zero und zwei weitere Sicherheitskräfte (Henryson und Johnson)
                ----------------------------------------------------------------------

                Persönliches Logbuch von Fähnrich Zero
                >>>Es ist soweit. Wir sind in der Nähe der Basis gelandet. Bald wird sich zeigen, ob sich unser Training gelohnt hatte und wir wirklich ein gutes Team sind. Ich jedenfalls bin schon sehr aufgeregt, doch auch unter den erfahrenen Senior-Offizieren ist eine gewisse Anspannung zu spüren. Captain Kurson gab uns genauere Anweisungen und wir beamten auf die Basis. Als Romulaner getarnt, begannen wir, uns dort „umzusehen“...<<<

                Wie ich feststellen mußte, hatte sich Commander Kuno wirklich große Mühe gegeben, die Basis für unser Trainingsprogramm auf dem Holodeck nachzubilden. Ich erkannte fast alles wieder und eine unangenehme Erinnerung an den frühen Morgen drängte sich in mein Bewußtsein.

                „Wir teilen uns in zwei Gruppen auf.“, sagte der Captain leise. „Commander Zhardul, Fähnrich Zero und Henryson kommen mit mir, der Rest geht mit Commander Kuno und Lieutenant HurghQogh !“

                Der Captain ging voran und ich folgte ihm mit klopfendem Herzen. Ich hoffte nur, daß ich nicht vor Aufregung beginnen würde zu schwitzen, sodaß mir die Schweißperlen auf der Stirn standen. Das würde meinen Versuch, möglichst unauffällig zu wirken, recht schnell zunichte machen. Heimlich schielte ich auf Commander Zhardul, der damit anscheinend keine Probleme hatte und eine erstaunliche Ruhe ausstrahlte. Er bemerkte meinen Blick und nickte mir aufmunternd zu. Auch schien es mir, als sei er einige Schritte näher gekommen. Wollte er mir dadurch ein beruhigendes Gefühl vermitteln, oder wollte er nur in meiner Nähe sein, für den Fall, daß ich etwas falsch machte, um sofort eingreifen zu können? Jedenfalls schien er mich ab dem Zeitpunkt genau im Auge zu behalten. Vielleicht hatte ihm ja auch Commander Kuno von der mißglückten Trainingsmission erzählt...

                Ich erschrak beinahe, als wir um eine Ecke bogen und uns ein Romulaner entgegenkam. Er musterte uns zunächst mit zusammengekniffenen Augenbrauen, als würde er sein Gedächtnis nach unseren Gesichtern durchstöbern. Der Captain nickte ihm kurz als Gruß zu und setzte seinen Weg völlig unberührt fort. Der Romulaner machte den Eindruck, dies zu akzeptieren, da er ja nicht alle hier stationierten Romulaner persönlich kennen konnte. Als er an mir vorbei ging, versuchte ich genauso wie der Captain es vorgemacht hatte, so beiläufig und fast schon gelangweilt wirkend auszusehen. Dennoch konnte ich mir einen erleichterten Seufzer nicht verkneifen, nachdem der Romulaner außer Reichweite war, und erntete prompt einen mißbilligenden und warnenden Blick von Commander Zhardul. Ich sollte mich wirklich etwas besser zusammenreißen. Vielleicht hätte ich noch mehr Trainingsstunden bei Commander Kuno nehmen sollen, aber ich hatte ja keine Zeit mehr dazu gehabt.

                Ich fragte mich, wie es wohl dem anderen Team erging. Ob sie schon weiter vorgedrungen waren ins Innere der Basis als wir?
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                • #9
                  Ort: Romulanerbasis
                  Sternzeit:... zwei Stunden nach Missionsbeginn
                  Mitwirkende: Gruppe 1
                  -------------------------------------------------------------------

                  Verdammt diese Zero, ich hätte sie vielleicht noch in romulanischer Mimik schulen sollen. Mit ihrem ghetzten Karnickelblick gefährdete sie vielleicht noch die gesamte Mission. Sie muss doch wissen, dass wir Romulaner ein selbstsicheres und arrogantes Auftreten pflegen. Ich hoffe doch ein zurechtweisender Blick genügt hoffentlich.

                  Die Basis war typisch romulanisch aufgebaut, wir sind in einer etwas besseren Position als das zweite Team. Es sollte keine Schwierigkeiten machen, bis zum Kontrollraum zu kommen um schnell wieder mit den DAten verschwinden zu können. Ich fühlte mich gleich weider wohl als wir den zweiten Sicherheitsring passierten. Das Licht ist gedämpft und alles erschien in dem mich beruhigenden stählernden Grün. Ich ging hinter dem Captain her, der mit sehr zielstrebigen Schritten in den Kern vorstieß. Hmmm... ich lächelte, ihm schien die Rolle des arroganten Romulaners zu gefallen. Er hat die Asubildung sehr straff und militärisch durchgezogen. Ich bin zwar nicht begeistert gewesen auf dieser Mission mitzuwirken, aber ich konnte mich ja schlecht wiedersetzen. Plötzlich dachte ich noch einmal über dieses Abendessen mit Phelia nach, Gut... Sie wusste nichts über kunos altes Kommando, aber musste sie mich fast rausschmeissen? Naja irgendwie wirkte sie dadurch interessanter auf mich. Ich bemerkte nicht wie der Captain stehenblieb und rempelte ihn fast an. Na super.
                  Erst meckere ich über Fähnrich Zero und nun torkle ich hier durch unsere Mission. Konzentriere dich...sage ich zu mir und rufe mich selbst zur Ordnung.

                  "Verdammt, sie ahben die Sicherheitskombination geändert." Fluchend versuchte der Captain den dritten Sicherheitsring ausser Kraft zuu setzen.
                  "Lass sie mich mal versuchen, Captain." Es war keine Schwierigkeit für mich diesen Sicherheitscode zu umgehen. So fertig... nur noch eine Barriere dann haben wir es...

                  "Lt. Commander Zhardul, was machen Sie denn hier. Ich freue mich Sie nach so langer Zeit mal widerzusehen." Ein dicklicher Romulaner mit fettigem Gesicht sprach mich an. Der Captain sah mich kurz strafend und leicht verzweifelt an. Ich prüfte kurz die Möglichkeiten und bedeutete dem Captain, er soll schnell weitergehen.

                  "Commander Zampatek, ich freue mich ebenfalls Sie wiederzusehen. Wie geht es Ihnen und Ihrer Frau. Was verschlägt Sie denn in diese Basis."
                  Ich schob den Romulaner mit mir mit, sodaß die Gruppe erst mal ausser Reichweite war. Ich würde sie eh wieder einholen.

                  Drei Minuten später hatte ich das Team erreicht.
                  "Das war knapp. Wie sind Sie ihn so schnell wieder los geworden", fragte mich Zero. "Er ist tot", erwiderte ich kaltblütig, sodaß sie leicht erschrocken in mein versteinertes Gesicht blickte.
                  "Aber, er war doch anscheinend ihr Freund."
                  Ich schmunzelte leicht in mich hinein: "Ja, aber jetzt nicht mehr. Entweder er oder Sie. Was wäre Ihnen lieber gewesen?" Mein Gesicht zeigte noch immer keine Regung.
                  Der Captain zischte: "Ruhe, wir sind nicht auf einem Ausflugstrip."

                  Zero und ich riefen uns zur Ruhe. Hoffentlich vermissen sie Zampatek nicht so schnell oder finden gar die Leiche, dann riegeln sie die Basis innerhalb kurzer Zeit ab und das würde bedeuten, dass wir nur unter Schwierigkeiten hier wieder rauskommen.
                  Ich wunderte mich wie schnell man sich doch von einem Freund trennen konnte.
                  Leiten im Droehnen der Motoren - Zhardul, so peinlich wie die Moral!

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                  • #10
                    Ort: Romulanerbasis,Sicherheitsberiech 5,
                    Mitwirkende: Team 1
                    ------------
                    Ich lief selbstsicher an den Sicherheitsschleusen vorbei, die Romulaner beachteten dieses verhalten nicht da es für Romulanerr üblich war. Doch nach einigen schritten trafen wir auf einen Bioscanner. "Scheiße!",flüsterte ich,"EIn Bioscanner.Cmdr. sie sind Romulaner,gehen sie als erster. Fähnrich?Sie laufen mit mir zugig durch den scanner. Wir müssen in etwa 0,987 S. drüberweg vsein!" Mein erster Offizier schritt siegesssicher durch den Bioscanner,kein Ausschlag. Dann rante ich-fast-durch das tor. Fähnrich Zero lief mir nach. "ufffhhhfff...",seufzte ich. Wir waren durch,die Romulaner am Wachposten musterten uns verduzt,aber sie wandten sich wieder ab....
                    -fortsetzung folgt-
                    Erfahrung ist ein guter Lehrmeister - meist jedoch kein angenehmer.

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                    • #11
                      Ort: Romulanerbasis
                      Personen: Team2
                      -----------------
                      Der Romulaner musterte uns lange und selbstsicher. "Warum seid ihr in einen Komplex des Romulanischen Imperiums eingedrungen?""Das habe ich ihnen bereits erzählt."Ich hatte ihm bereits 5mal die Alibigeschichte erzählt, dock er glaubte sie einfach nicht. "Ihr seid keine Romulaner, höchtens du, du hast grünes Blut!" Sie hatten jedem von uns den Finger aufgeschnitten. Leider hatten die Fähnriche und de anderen Offizier rotes Blut, nur ich als Vulkanier hatte grünes. "Also, von welcher Vereinigung komt ihr? Sternenflotte?""Nein, Sir!""Und von wo seid ihr dann?""Wir sind vom ironischen Sternenbund! Und wir sind hier auf einer Forschungsmission. Wir wollten die Romulanererforschen, ohne sie auf uns aufmerksam zu machen." Ich gebe zu, das war eine Idiotengeschichte, aber mehr fiel mir nicht ein! "Und auf sowas soll ich reinfallen?! Wir werden schon noch rausfinden, wer ihr seid!" Zu seinen Offizieren gewandt rief er "schickt sie in das Gefägnis, nur ihn hier viel ich behalten!" Und er zeigte auf mich.
                      Wer mit 17 noch kein Rebell ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch einer ist, hat keinen Verstand! :D ;)

                      Der STFC-Clan rulez!

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                      • #12
                        Sternzeit: Kurz nach beginn der Mission
                        Ort: Romulanerbasis
                        Mitwirkende: Romulaner, Team 2, Lurak
                        ----------------------------------------------------------------------

                        Wir hatten die Aufgabe für ein wenig Verwirrung zu sorgen, falls es schwierigkeiten für Team eins geben sollte.
                        Vollgepackt mit kleineren und größeren Sprengsätzen, sollten wir versuchen diese in empfindlichen Stellen der Basis zu verteilen und Nötigenfalls für ein richtiges Chaos zu sorgen, damit Team eins auf jeden Fall wieder heil aus den inneren Sicherheitsbereichen herauskam!

                        Und nun das, Tölpel, hatten sie nichts gelernt?
                        Zorn kroch in mir hoch, nein sie konnten eigentlich nichts dafür, wer konnte schon Ahnen, das ausgerechnet in diesem Bereich eine Sicherheitsüberprüfung aller sattfand?
                        Keiner!

                        Lediglich der Umstand, das ich mich gerade in einer Röhre hinter einer Energieleitung befand, um einen weiteren Sprengsatz zu deponieren, verhinderte, das ich ebenso wie sie, diesem Trupp in die Finger fiel!

                        Alle wurden weggeführt, alle außer Lurak, natürlich, rein Biologisch gesehen ist es kein allzugroßer unterschied zwischen einem Vulkanier und einem Romulaner, aber sie würden nicht allzulange brauchen um herauszufinden, das er Vulkanier ist.
                        Somit erübrigte sich die Frage, wem ich nun folgen sollte, dem einen teil der Gruppe, die bereits weggeführt wurde, oder Lurak, der sicher bald denselben Weg nehmen würde, nur etwas später!

                        Anderrerseits, es wahren nur noch zwei bei ihm und warum sollte ich hier soetwas wie einen Einmann Rettungsversuch unternemen, zu zweit ist das leichter?

                        Ich vergewisserte mich, das die anderen außer Hörweite wahren und schoss durch die Rippen der Einstiegslucke, auf den, der Lurak von hinten absicherte.
                        Lurak erkannte sofort die Situation und schikte den vor ihm stehenden mit einem schnellen Griff an die Schulter in's Reich der Träume, sofern Romulaner träumten, ich würde das mal bei Dr. Phelia nachfragen müssen!

                        "Gute Reflexe Lurak!" sagte ich "Und nun sollten wir sehen, das wir so schnell wie möglich die anderen Befreien, bevor hier noch Alarm ausgelößt wird!"

                        Lurak Nickte nur kurz, Typisch Vulkanier, kein Wort des Dankes, warum auch, es war doch Logisch ihn, da er am wenigsten Bewacht war, zuerst zu Befreien!

                        Stattdessen sagte er nur "Es sind vier Romulaner, sie müssen auf drei Gefangene aufpassen, sie sollten kein allzugroßes Problem darstellen, da sie nicht mit einer sofortigen Rettung der Gefangenen rechnen!"

                        Wir setzten uns wieder in Bewegung.
                        O' mein Gott!....es ist voller Sterne.
                        ----------------------------------------
                        Streite nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann machen sie dich mit ihrer Erfahrung nieder!

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                        • #13
                          Zeit: Außenmission, zweite Stunde
                          Ort: Basis, Hauptgebäude
                          Personen: Team 1
                          ------------------------------------------------------------

                          Endlich haben wir die Sicherheitsschleusen passiert. Und langsam quälen mich immer mehr Selbstzweifel. Erst mein Versagen heute morgen, dann die Begegnung mit dem blöden Romulaner. Dann auch noch Commander Zhardul. Wie abgebrüht muß man sein, um jemanden zu töten? Gut, das Romulanische Imperium ist nicht gerade ein Verbündeter der Föderation, und Zhardul hatte recht, wir wären in jedem Fall entdeckt worden. Aber dennoch, ihn schien es nicht im geringsten zu berühren, daß derjenige auch noch ein Bekannter von ihm gewesen war. Auch der Captain wirkte völlig unbeeindruckt. Lernt man sowas auf der Sternenflotten-Akademie? Langsam frage ich mich, ob ich für diese Mission wirklich geeignet bin. Sicher, kämpfen kann ich gut und habe schon oft Gegner teilweise auch lebensgefährlich verletzt, besonders anfangs, da ich meine Kraft nicht kontrolliert einsetzten konnte. Aber jemanden töten? Ich weiß nicht, ob ich das kann.

                          Mensch, hör auf damit! Solche Selbstzweifel provozieren erst recht Fehler! Und einen Fehler können wir uns hier nicht leisten, das wäre unser Todesurteil. Nun, wenn die Romulaner uns töten können, dann kann ICH sicher auch Romulaner töten! Wäre auch mit dem Argument der Selbstverteidigung zu entschuldigen, ist ja schließlich kein hinterhältiger Mord. Außerdem muß ich auch die hohen Erwartungen irgendwie erfüllen, die die anderen in mich setzten, schließlich bin ich schon zur genüge unangenehm aufgefallen.

                          Nachdem wir auch die Bioscanner hinter uns gelassen haben, befinden wir uns nun im Innern des Hauptgebäudes. Vorsichtig und bedächtig schreiten wir den Korridor runter. Der Gang führt zunächst in eine kleine Vorhalle, von der aus mehrere Korridore zu weiteren Abteilungen führen. Eine Möglichkeit, in eine der unteren Ebenen zu gelangen, wo sich vermutlich der Hauptrechner befindet, ist allerdings nicht zu sehen.
                          Leise flüstert uns der Captain über die Schulter zu, uns unauffällig umzuschauen. Ich folge dem Befehl, entdecke aber keinen Lift oder eine Treppe. Was mir, und, wie ich mit einem verstohlenen Seitenblick feststelle, auch den anderen allerdings auffällt, ist, daß einige der Romulaner recht hektisch wirken. Drei von ihnen gehen gerade mit einer beachtlichen Geschwindigkeit in Richtung einer Abteilung, während sie in eine heftige Diskussion vertieft sind. Doch worüber sie sich unterhielten, konnten wir leider nicht verstehen.

                          Ebenso wie meine Neugier, wurde auch die des Captains geweckt.
                          "Am besten ist, wir trennen uns hier.", sagte er, als wir einen Moment lang unbeobachtet waren. " Ich folge den beiden, ich will wissen, worüber die sich streiten. Vielleicht hat es mit der allgemeinen Aufregung zu tun, die hier seit einigen Minuten herrscht. Die Information könnte für uns sehr nützlich sein. Es kann auch sein, daß unser Shuttle entdeckt worden ist oder schlimmeres. Sie beide suchen einen Zugang zu den unteren Ebenen! Wir treffen uns in spätestens 20 Minuten wieder hier!"

                          Der erste Offizier wollte zunächst widersprechen, aber der Captain verschwand schon in dem Korridor, den die drei gefolgt waren. Daraufhin drehte sich Commander Zhardul zu mir um.
                          "Ich bin nicht besonders glücklich darüber, den Captain alleine gehen zu lassen – genauso wenig wie sie, Fähnrich!", bemerkte er und musterte mich erneut kritisch. "Aber wir haben unsere Befehle. Denken Sie daran, sich wie eine Romulanerin zu verhalten, sonst gefährden Sie die ganze Mission!"
                          Er blickte kurz auf und sah, daß ein Romulaner mittlerweile auf uns aufmerksam geworden war und auf uns zukam.
                          "Gehen Sie in den linken Korridor, ich nehme den gegenüber!", befahl er.

                          Ich ging sofort zügig los. Soll er sich doch selbst mit dem Romulaner rumschlagen. Eine Unterhaltung mit einem Romulaner würde ich sicher nicht durchstehen, meine Tarnung würde bestimmt auffliegen. Außerdem hatte ich kurzfristig beschlossen - eigentlich erst in den letzten Sekunden - , daß ich das Töten erst viel später üben werde!
                          There is no emotion - There is peace
                          There is no ignorance - There is knowledge
                          There is no passion - There is serenety
                          There is no death - There is the force

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                          • #14
                            Zeit: Außenmission 3 Stunde
                            Ort:Inerer Sicherheitsbereich 7
                            ----------
                            Ich fast direkt hinter den Romulanern. Sie untehielten sich munter,deaktivierten eine Sicherheitssperre nach der anderen und liefen schnurstracks auf einen Raum zu auf dem "Dec'Pf,jhe begh" stand, Übersetzt "Hauptcomputer,beschränkter Zutritt". Ich wurde angespannt. Sollte ich es nun sein der den Hauptcomputer findet?

                            [tut mir leid,muss jetzt gehen,wird fortgesetzt!]
                            Erfahrung ist ein guter Lehrmeister - meist jedoch kein angenehmer.

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                            • #15
                              Ort: Basis
                              Personen: Kuno,Team2,einige Romulaner
                              -------
                              Wir liefen vorsichtig den Gang entlang, der zum Gefängnis führte. Ich hatte den Romulaner die Waffen abgenommen und folgte Kuno. Der Sicherhetsoffizier war ein guter Kämpfer,wie es schien und er hatte gute Reflexe. Plötzlich hörten wir Romulaner rufen. Ich aktivierte der Universal-Translator und verstand:"Da Lang!.... Sie sind entwischt!... Drei gehen den Gang und drei da lang." Ich schaute Kuno an, und mit einem Nicken beatwortete er meine ungestellte Frage. Sofort eilten wir zum nächsten Luftschacht und stiegen ein. Kuno zuerst und dann ich. Zehn Sekunden später kammen 5 Romulaner den Gang entlang gelaufen. Einer drückte seinen Kommunikator und rief:"Computer, Eindringlingsalarm aktivieren. Sofort 10 Sicherheitstrupps ins Hauptgebäude! Und durschsucht auch die Lüftungsschächte!" Kaum hatte er geendet bückte er sich schon und öffnete den deckel des Lüftungsschachts. Sofort schoss ich und konnte von den 5 verwirrten Romulaner alle erledigen. Ich und Kuno krabellten sofort wieder aus dem Lüftungsschacht und rannten von den Rufen der romulanischen Sicherheitstrupps weg.
                              Wer mit 17 noch kein Rebell ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch einer ist, hat keinen Verstand! :D ;)

                              Der STFC-Clan rulez!

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