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Unterrichtssaal für Zaubertränke (Snapes Verlies)

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  • Unterrichtssaal für Zaubertränke (Snapes Verlies)

    Der düstere, nicht besonders wohnliche Raum direkt neben dem Büro des Zaubertranklehrers Professor Severus Snape ist der Schauplatz des Unterrichts für Zaubertränke und magische Substanzen. Nur ein Slytherin kann sich in dem aus schwarzem Stein errichteten Raum wirklich wohlfühlen, auch wenn in allen Häusern Schüler zu finden sind, die sich des Themas mit großem Geschick annehmen.

    Die Schüler sitzen in Zweiergruppen an schmalen Labortischen, die sich in mehreren Reihen hintereinander halbrund um das Lehrerpult fügen. Der Lehrertisch ist geringfügig höher und stets von einem Durcheinander aus Vorratsdosen, Kesseln, Kolben und anderen Gerätschaften der Zaubertrankbrauereikunst übersät. Üblicherweise hält sich Professor Snape aber zu Unterrichtsbeginn nicht im Saal oder in seinem Büro auf sondern stürmt durch die Eingangstür hinein, während die Schüler sich noch auf die Plätze verteilen.






    Von der großen Halle aus kommend haben es die Gryffindors des dritten Jahres gerade noch so geschafft vor dem Glockenschlag, der den Unterrichtsbeginn anzeigte einzutreffen. Schweigend, weil atemlos, suchten sie ihre Plätze auf. Malfoy und seine Mit-Slytherins waren noch in ein Gespräch vertieft, dass sich spürbar um einen oder mehrere ihrer Gryffindor-Mischüler drehen musste, denn ab und zu warfen sie hämische Blicke hinüber zu Hermine und ihren Kollegen.
    Endlich flog die Tür mit einem lauten Knall auf und der Professor eilte mit fliegenden Rockschößen dem Pult entgegen.
    »Schlagen sie Seite 207 in ihrem Buch auf. Und hören sie unverzüglich mit dem kindischen Geplapper auf. Sonst gibt es Punktabzug. Auch für sie, Malfoy.«
    Augenblicklich herrschte Totenstille im Raum, nur vom gelegentlichen Rascheln eines Buches unterbrochen.
    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

  • #2
    Ron schaute in sein Buch und wußte mal wieder nicht was Snape wirklich von ihnen wollte. Er flüsterte ganz leise mit Harry. "Und was sollen wir hier jetzt mit anfangen? Oh man, warum müssen wir das bloss lernen..."

    Er hoffte dabei inständig, dass Snape ihn nicht hörte. Hermine schaute ihn kopfschüttelnd an. "Psst...." kam es leise von ihr.

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    • #3
      »207, das ist hmm Mist, bei mir kleben die Seiten zusammen. Ich hätte das Buch wohl doch nicht zum Trocknen in den Koffer legen sollen.«, Harry versuchte, die Blätter mit dem Zauberstab aufzutrennen, doch als er Snapes stechenden Blick auf sich ruhen fühlte, legte er den Stab in die Tasche die zu seinen Füßen am Tischbein lehnte und nutzte stattdessen eine zinnerne Schöpfkelle für den selben Zweck.
      Mit einem deutlich vernehmbaren Riiiiiiiiiiiiiiitsch gaben die Papierblätter schliesslich nach... leider nicht an der Seite, wo sie es sollten.
      »Potter, was treiben sie da eigentlich? Sie sollten lieber endlich den einfachen Wahrheitstrank aufsetzen, sonst gelingt er bis zm Stundenende nicht mehr«
      Hermine hatte mit furchtbar missbilligendem Blick zugesehen, wie Harry sein malträtiertes Buch misshandelt hatte und schob nun hinter Snapes Rücken ein Pergamentstück herüber, auf das sie hastig die Brauanleitung abgeschrieben hatte.
      »Wie macht sie das nur?«, wunderte sich Harry. »Eine halbe Seite Text in 2 Minuten abschreiben und dabei noch gestochen scharf schreiben, das grenzt an ein Wunder.«, nur zu ungern dachte er an seine eigenen "Verdienste" auf diesem Gebiet zurück, die meistens eher an abgezeichnete Regenwurmspuren oder Ameisenstraßen erinnerten.
      Mit sorgenzerfurchter Stirn betrachtete er die Ingredienzienliste, während er neben sich Ron am Kessel und dessen Herdfeuer hantieren hörte.
      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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      • #4
        Snape durchstreifte die Reihen der Schüler und
        machte dabei bei fast allen abfällige Bemerkungen, außer bei seinen Schülern des Hauses
        Slytherin.
        Sein Blick schweifte über die Kessel von denen jetzt seiner Meinung nach überall silbriger Dampf aufsteigen müsste, denn die Stund neigte sich dem Ende entgegen.
        Bei Neville blieb er stehen.
        "Was soll das Longbottom? Alle hierher schauen bitte! Hier sehen sie ein Beispiel, wie es auf gar keinen Fall gemacht werden sollte!"
        Von Nevilles Kessel stiegen giftgrüne Rauchschwaden auf, die der Deck eine neue Farbe in eben
        diesem Ton verpassten.
        Die Slytherins lachten genüßlich angesichts Nevilles angsterfülltem Gesicht. Er schien vor Angst fast zu vergehen und das spornte Snape nur dazu an weiterzumachen.
        Haben sie nicht gehört wie ich sagte, dass sie statt Käferaugen Salamanderzungen hinzufügen sollen?? Dummheit muss bestraft werden! Und deshalb werden sie mir einen Aufsatz über den Wahrheitstrank schreiben! Und zwar 2 Rollen Pergament! Alle anderen, die es geschaft haben
        einen Trank mit der richtigen Wirkung zuzubereiten bringen mir bitte ein Fläschchen zum Pult.
        Danach ist der Unterricht beendet."
        Mit diesen Worten drehte er sich um und baute sich hinter seinem Tisch auf, nicht ohne Harry und Ron noch mit einem gelbzähnigen gehässigen Grinsen zu beschenken.
        "Oh Nein! Du sprichst mal wieder nur in Ausrufezeichen! Das versuche ich gerade den Schülern meiner 6. auszureden!"

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        • #5
          Geschockt blickte Neville auf seinen Kessel, der sich durch den Verschwinde-Zauber des Professors wieder in ein blitzblankes Neuprodukt ohne jede Spur der dröge vor sich hinblubbernden Masse, die noch wenige Sekunden zuvor in seinem Inneren geköchelt hatte.
          Ein negativer Eintrag... schon wieder.
          Und dazu noch zwei Rollen als Strafarbeit. Gleich in der ersten Unterrichtsstunde des neuen Jahres war das kein gutes Zeichen...
          Geknickt räumte er die Zutaten zurück in die entsprechenden Vorratsschränke und schlich dann bedrückt aus dem Verlies. Es tröstete ihn auch nicht sonderlich, dass ihm Harry und Hermine beruhigend die Hände auf die Schultern legten, als sie sich auf dem Weg zu den Korridoren an ihm vorbeidrückten. Langsam ging er hinter ihnen her.
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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