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Professor Trelawneys Turmzimmer (Wahrsagen)

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  • Professor Trelawneys Turmzimmer (Wahrsagen)

    Hoch oben im höchsten der vielen Türme und Türmchen von Hogwarts liegt das Unterrichtszimmer für die Wahrsagerei. Es ist düster hier, nur gedämpftes Kerzenlicht erleuchtet den Raum dessen Wände mit schweren Vorhängen verhüllt sind, mehrere Emporen reihen sich übereinander, über all darauf finden sich Tische mit fein gearbeiteten Stühlen. In einer Ecke finden sich Regale mit allem, was sich zum Wahrsagen so gebrauchen lässt. Tee- und Kaffeetassen, Glaskugeln und noch vieles mehr. Schwerer Weihrauchduft liegt in der Luft.
    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

  • #2
    Nach einem endlos langen Aufstieg (Neville hatte bis ungefähr zweihundertundfünfzig mitgezählt aber irgendwo auf der Höhe der Dachböden der normalen Gebäude hatte er sich verhaspelt und vergessen wo er war und nicht neu anfangen wollen) erreichten die Kinder endlich das Turmzimmer. Da die meisten ihrer Mitschüler schon im Unterrichtssaal saßen mussten sich Harry, Neville, Ron und Hermine mit einem leeren Tisch für vier ganz am Rande der obersten Empore zufrieden geben. Wenn Harry aber ehrlich zu sich selbst war, gefiel ihm das sogar, weil er gerne mit den anderen über die Erlebnisse von heute sprechen wollte ohne dass die Lehrerin das mitbekam.
    Jetzt blickte er aber gespannt nach unten in die Mitte dieses plüschigen Amphitheaters wo gleich die Lehrerin auftauchen musste. Dann fiel ihm auf - sie war schon längst da, aber so unauffällig, so gebückt und so mit den Farben des Hintergrundes verschmolzen, dass er sie bei der flüchtigen Musterung des seltsamen Raumes vollkommen übersehen hatte.

    Doch nun erhob sie ihre Stimme.
    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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    • #3
      "Seid gegrüßt meine lieben!" begann sie mit ihrer rauchigen Stimme,
      "ich hoffe sie hatten erholsame Ferien und nicht einen allzu schwierigen Schulanfang." Mit diesen Worten öffnete sie ihre riesigen Augen noch weiter als sonst und sah beschwörend auf Neville, der unter diesem Blick vor ihr zusammenzuschrumpfen schien.
      Wieder an die Klasse gewandt fuhr sie fort, "Wie ich den Sternen entnehmen konnte war zum Beispiel Mrs. Granger in Spanien oder etwa nicht?"
      Hermine sah sie mit spöttischem Blick zu ihr auf und sagte, "Hmm, also eigentlich war ich in Italien, auf einer Kulturreise! Aber machen sie sich nichts draus, Spanien und Italien sind ja äußerst schwer zu deuten!"
      Mit einer steifen Bewegung zog sich Prof. Trelawney den hauchdünnen Schal enger um den spindeldürren Hals und tropfte noch einige Spritzer Sandelholzöl in den Kessel über dem Feuer.
      "Wie dem auch sei; wir werden heute anfangen uns mit einer sehr einfachen Form der Weissagung zu beschäftigen und zwar mit dem Tarot. Dazu bitte ich sie sich immer zu zweit zusammenzutun und sich einen Kartensatz zu holen. Genauere Informationen entnehmen sie bitte aus Entnebelungen der Zukunft Seite 98."
      Hermine schnaubte verächtlich aus und stand genervt auf um sich und Samus ein paar Karten zu holen.
      "Oh Nein! Du sprichst mal wieder nur in Ausrufezeichen! Das versuche ich gerade den Schülern meiner 6. auszureden!"

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      • #4
        Als Hermine sich und Samus einen Stapel der Tarot-Karten, die schon von Stockflecken übersät waren, geholt hatte, ließ sie sich nicht ohne ein "Das ist doch alles Quatsch!" verlauten zu lassen in ihren Sessel fallen.
        Samus nahm die Karten.
        "Ich fange an dir die Karten zu legen ja? Soo. ... dann mal los. Also zuerst muss ich hier drei mal abheben dann du ein mal und dann fünf Karten von rechts nach links auslegen.
        ............ So fertig glaub ich. Dann wollen wir mal anfangen zu deuten" sagte er ohne sich von Hermines gelangweiltem Blick irritieren zu lassen.
        "So die ersten Karte bedeutet, dass du einen neuen Lernbereich gefunden hast, der dir Spaß macht. Die zweite und die dritte sagen dass in nächster Zeit nur noch mittelmäßige Arbeiten schreiben wirst und die letzten zwei sollen bedeuten, dass du....... hmmm ..... ach ja hier stehts ja: sie werden im Beruf oder ihrer Lerneinrichtung dieses Jahr keinen großen Erfolg erzielen und deshalb dieses Jahr wiederholen müssen.
        Gespannt sah er auf wie Hermine ihre eben gedeutete Zukunft aufnahm.
        "Und? Das sieht nach rosigen Zeiten aus was?" fragte er und lachte.
        "Oh Nein! Du sprichst mal wieder nur in Ausrufezeichen! Das versuche ich gerade den Schülern meiner 6. auszureden!"

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        • #5
          Hermine ließ sich entnervt und schnaubend in den Sessel zurückfallen.
          Sie sah die ganze Sache eigentlich nur als Zeitverschwendung in der sie für Verwandlung lernen könnte.
          Nach etlichen schlechten Voraussagungen erhob sich Prof. Trelawney aus ihrem Stuhl und sagte:" So meine lieben, Panea die große Zeitgöttin teilt mir mit, dass es Zeit zum Einpacken ist, da die Stunde gleich vorrüber ist."
          Hermine blickte sie spöttisch an und schaute dann auf die große Standuhr an der Wand zu Trelawneys linken.
          "Sehr gute Voraussagung!" murmelte sie zornig, schulterte ihre Tasche ging hinüber zur Falltür und öffnete sie mit einem achtlosen Tritt.
          "Auf wiedersehen meine ieben, mögen die Sterne mit euch sein!" sagte die Lehrerin, doch Hermie war schon verschwunden.
          "Oh Nein! Du sprichst mal wieder nur in Ausrufezeichen! Das versuche ich gerade den Schülern meiner 6. auszureden!"

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