[Coruscant] Lowan-Docks - öffentliche Landeplattform - SciFi-Forum

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[Coruscant] Lowan-Docks - öffentliche Landeplattform

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    #16
    Das Shuttle, welches Minuten zuvor von der mächtigen Ashlan Borgan, die im Orbit von Coruscant kreist, landete rupig auf der Landeplattform.
    Mit einem lauten Ächzen wurde die Rampe hinuntergelassen und Dämpfe stiegen an geöffneten Ventilen auf.
    Die ersten Passagiere verließen das Shuttle und gingen sofort zu dem Lift, der an der Plattform grenzte und vermutlich zu einem Punkt führte, wo mehrere weitere Gleiter warteten, die die Passagiere zu den gewünschten Orten brachten.
    Endlich stiegen auf Kell, Patricia, Mike und Peppy aus.
    "Da hätte ich ja sogar besser landen können.", grummelte Mike vor sich hin. Er warf dem Piloten, der schon ausgestiegen war und das Shuttle von außen inspizierte einen finsteren Blick zu.
    "Jetzt mecker nicht, sondern freu dich auf unseren Landurlaub.", sagte Patricia und lächelte. Sie war richtig in Urlaubsstimmung und momentan war ihr so ziemlich alles egal. Mittlerweile trug sie wieder ihre eigene Tasche, was Kell zwar erfreute, aber auch zu gleichermaßen enttäuschte.
    "Wo wollen wir nun hin?", fragte Kell und schaute sich dabei um.
    Patricia drehte sich zu hin.
    "Ich kenne da eine nette Bar, wo wir erst einmal auf unseren Urlaub anstoßen können."
    "Gute Idee.", sagte Peppy.
    Die anderen beiden waren ebenfalls einverstanden und gemeinsam begaben sie sich nun zu einem der Lifte und ließen sich auch kurz darauf von einem Gleiter zur Starshine Cantina bringen.
    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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      #17
      Mister Ashke´k stand neben seinem Swoopbike ganz in der Nähe seines Schiffes Death Bone, er war bereits seit drei Stunden Angekommen. Mister Ashke´k war aus einem bestimmten Grund auf Corusant, hatte ihm doch eine Rechtsradikale Terror Organisation eine Astronomische Summe geboten wen es ihm gelänge einen Bombenanschlag auf den Senat zu verüben. Mister Ashke´k war ein Mann der seine Klienten Niemals zu Entäuschen pflegte schon aus Prinzip nicht. Aber den Senat der Republik zu Sprengen war selbst für ihn eine harte Nuss, Jedi Senatswachen und Jede Menge Sicherheitspersonal waren eine ernste Herausforderung. Also schwang er sich auf sein Swoopbike und flog los Richtung Senatsgebäude der Republik, um es Auszukundschaften.

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        #18
        Mister Ashke´k kam von seiner Spritztour zurück, aber leider ergab seine Aufklärung das es Unmöglich wehre in den Senat einzudringen ohne Entdeckt zu werden. Ashke´k kam aber nicht mit leeren Händen zurück hatte er doch einem Mitarbeiter eines Senators sein Portmonai gestohlen. Mister Ashke´k stieg von seinem Swoopbike ab und sah sich das Portmonai genauer an, im inneren fand er den Personalausweis des Opfers und einige Kredits. Ashke´k sah sich den Ausweis an, er gehörte einem Hoilo Ulrea der Offensichtlich ein Angestellter eines Senators war. Mister Ashke´k steckte den Ausweis in seine Manteltasche und warf das Portmonai weg, danach nahm er sein Swoopbike am Lenker und führte es langsam die Laderampe der Death Bone hinauf.

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          #19
          Die erste Spur führte Gale und Allan zum Flottenoberkommando. Nach dem was Gale wusste, war der Söldner Jaruun mit der „Interceptor“ von der „Ashlan Borgan“ geflohen und danach in unbekanntes Territorium gesprungen. In den Datenbanken der Flotte ließ sich ersehen, dass sein ursprünglicher Jäger nicht mehr verwertbar gewesen war und schließlich, nahe Corellia, auf einen Planeten namens „Nubia“ geschafft wurde. Allan ließ ein wohlwollendes Geräusch hören und erwiderte, als Gale fragend guckte, dass von „Nubia“ die edelsten und teuersten Luxusraumschiffe kämen.

          Allan: „Die alderaanische 403 ist das neuste Model, dass komplett silberverchromt wurde. Als reicher Diplomat macht man damit schon einiges her, aber in Raumkämpfen sitzt man damit quasi auf dem silbernen Tablett. Das Unternehmen auf "Nubia" gehört zwar noch zu Alderaan Royal Engineers, aber die machen sich sicherlich irgendwann mal selbstständig.“

          Er grinste, ob seines schlechten Witzes, doch wurde bald wieder ernst.

          Gale: „Wir müssen wohl nach Nubia und dort versuchen die Überreste des Jägers zu bekommen. Vielleicht findet sich im Speicher noch ein Hinweis auf die Sprungrouten.“

          Allan: „Schwierig. Entweder ist der Jäger schon recycelt worden oder wird von Kampfdroiden bewacht. Die Nubianer sind sehr vorsichtig im Umgang mit anderen Rassen. Da müssten wir schon sehr viel Glück haben.“

          Gale (lächelnd): „Meiner Ausbildung nach, gibt es so etwas wie Glück nicht.“

          Allan: „Wie dem auch sei. Wir brauchen auf jeden Fall Unterstützung. Du wüsstest nicht zufällig jemanden?“

          Gale: „Jemand, der dem Tempel nicht loyal zur Seite steht und den ich dennoch gut kenne?“

          Allan: „Ja, so in der Art.“

          Gale: „Tut mir leid. Mir würden nur fähige Jedi einfallen, aber die will der Admiral sicher nicht.“

          Allan: „Das ließe sich immer noch überprüfen. Wie lauten die Namen?“

          Gale: „Elanor, Arnara, Thila, Liana und Paige. Sie haben ihren Wert unter Beweis gestellt und sich als loyal erwiesen. Ich kann leider nicht sagen, wem sie sich generell verpflichtet sehen, doch fähigere Jedi werdet ihr nicht finden, die nicht sofort ausscheiden.“

          Allan: „In Ordnung, wir werden sie überprüfen und den Missionsstart auf morgen Abend ansetzen. Bis dahin solltest du dich hier verborgen halten. Einer der Offiziere wird dir ein Quartier zuweisen. Ich kümmere mich derweil um ein Shuttle, die Ausrüstung und die restliche Crew.“
          Zuletzt geändert von Talerion; 07.02.2006, 23:20.

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            #20
            Gale lag derweil auf seinem Lager und spielte mit der Holo-Disc, die ihm Allan überlassen hatte. Er hatte sie sich mehrfach angesehen und schob sie nun erneut in das Lesegerät. Auf dem Boden entstand das holographische Bild von Maren, wie sie sich zwischen zwei Vitrinen duckte. Gale zoomte an ihr Gesicht heran und schüttelte leicht den Kopf. Was ist bloß mit dir passiert, Maren? Warum bist du verschwunden und hast die Seiten gewechselt? Er musterte zum x-ten Mal ihre Kleidung und ihre erkennbare Ausrüstung. Alles komplett schwarz gehalten, doch es schien noch immer ihr altes Lichtschwert zu sein. Ihre Haare waren etwas länger geworden und hingen ihr offen über die Schulter. Seufzend ließ Gale die Holo-Disc wieder auswerfen und drehte sich auf den Rücken. Seit sie damals verschwunden war hatte er sie nicht vergessen. Sicherlich hatte ihn die Arbeit gut abgelenkt, doch an seinen Gefühlen hatte sich nichts verändert. Und dies war sicherlich der Hauptbeweggrund gewesen, der ihn zu dieser Mission zustimmen ließ. Er wälzte sich auf die Seite und schloss die Augen. Er fühlte sich unglücklich und brauchte Schlaf. Dieser würde ihn ein paar Stunden vergessen lassen, welch weltlichen Schmerz er erlitten hatte.
            Und am nächsten morgen würde alles anders aussehen.

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              #21
              Am nächsten Morgen kam Allan zu Gale zurück. Der einstige Padawan hatte, seine wenigen Habseligkeiten, bereits wieder gepackt und erwartete den Leutnant geduldig.

              Gale: "Und wie lief es?"

              Allan: "Besser als erwartet. Alle fünf haben sich als kooperativ erwiesen und zugesagt bei der Suche zu helfen. Die angeforderte Ausrüstung ist bereits vor Ort, doch wir müssen auf einen kleineren Frachter ausweichen. Und was hast du so gemacht?"

              Gale: "Ich habe versucht ein wenig zu meditieren. Ist schon etwas länger her. Es war etwas ungewohnt sich wieder vollkommen, von allen Gedanken, frei zu machen. Aber ich denke es kann nur von Vorteil sein."

              Allan: "Ähm, ja. Wird schon so sein. Wie steht es eigentlich mit deinem Lichtschwert?"

              Gale: "Inwiefern?"

              Allan: "Nun, du hast mir erzählt, dass du dir bisher kein neues gebaut hast.
              Solltest du, für die Mission, nicht ein neues konstruieren?"

              Gale: "Das täte ich nur sehr ungern. Als ich noch ein Padawan war,
              sah ich wie oft Lichtschwerter zerstörerisch zum Einsatz kamen."

              Allan: "Nutzen die Jedi ihre Schwerter nicht ausschließlich zur Verteidigung?"

              Gale: "So wird es uns gelehrt. Aber es heißt auch immer, dass das Lichtschwert das Leben eines Jedi ist. Und das heißt auch, dass unser Leben Schutz und Kampf zugleich bedeutet. Die Jedi schützen die Schwächeren, die verteidigt werden müssen. Doch wer schützt die Jedi? Ist es nicht so, dass sich die Jedi auch selbst schützen?"

              Allan: "Sicher, aber..."

              Gale: "Was mich zweifeln ließ war, dass, wenn immer es zu einer Begegnung mit der dunklen Seite kam, es keine Alternative zum Kampf gab. Wozu unsere gesamte Ausbildung, wenn wir das Böse stetig bekämpfen und nicht versuchen es zu ändern? Können wir es überhaupt verantworten andere Lebewesen zu töten, selbst wenn es nur aus Notwehr geschieht?"

              Allan: "Sieh es doch mal so. Wenn die Jedi die Sith nicht aufhalten würden,
              bekämen diese immer mehr Macht und würden alles in Dunkelheit stürzen."

              Gale: "Dem mag so sein. Doch wir haben alle eine Entscheidungsfreiheit. Nicht die Macht lässt uns böse werden, sie macht es uns lediglich einfacher. Und seit Jahrhunderten waren es immer die Jedi, die ihre Ordnung aufrechterhielten. Wer sagt uns, dass nicht einst die Sith mit der Republik im Bunde waren und es schließlich die Jedi waren, die sie stürzten? Wer sagt uns, dass der Weg der Jedi der richtige ist?"

              Allan wusste nicht was er darauf antworten sollte. Gab es überhaupt eine vernünftige Antwort? Er erhob sich und nickte resigniert.

              Allan: "Ich geb´s auf. Du bist mir einfach über. Und ich hab auch noch zu tun. Halt dich einfach bereit.
              Ich komme dich dann holen."

              Er verließ die Docks und fasste den Entschluss sich noch einmal im Tempel zu melden. Irgendwie hatte er das Gefühl, die kommenden Ereignisse würden Gale umstimmen oder ihn zu einer anderen Meinung zwingen.

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                #22
                Es wurde bald Mittag und die Jedi trafen nacheinander ein.
                Zuerst kam die Dreierguppe Thila, Elanor und Anara, dicht gefolgt von Paige und Liana. Beide Gruppen begrüßen sich freundlich und Elanor sagte einem Droiden das Passwort.
                Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                Luke:"Unverändert."
                Han:"So schlecht also?"
                Bei langeweile hier klicken: Viel Spaß

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                  #23
                  Der Droide zwitscherte fröhlich, als er das Passwort gesagt bekam und setzte sich sofort in Bewegung. Er rollte zwischen mehreren Lagerhäusern hindurch, doch folgte dabei anscheinend keinem ersichtlichen Kurs. Oder aber er will sicher gehen, dass niemand folgt.

                  Nach mehreren Minuten hielt der Droide schließlich vor einem kleinen Schott und pfiff und piepte. Eine kleine Klappe öffnete sich weiter unten und ein hydraulisch ausfahrbarer Arm versenkte sich in einer Öffnung an der Tür. Wenige Sekunden später glitt das Schott auf, doch der Droide machte keine Anstalten wieder die Führung zu übernehmen.

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                    #24
                    Gale wartete schon seit über einer Viertelstunde auf Allan, doch der Offizier erschien nicht. Ungewöhnlich, dass er sich so viel Zeit lässt? Die Flotte ist doch sonst immer auf Pünktlichkeit bedacht. Er hatte damit begonnen in seinem Quartier auf und ab zu gehen. Schon seltsam, was sich heute alles Quartier schimpfen darf. Gale hatte von Anfang an den Eindruck gehabt, dass er sich in einer umgebauten Lagerhalle befand und ein kurzer Streifzug hatte ihm diese Vermutung auch bestätigt. Die „Quartiere“ lagen direkt unter dem Dach, damit der untere Lagerbereich weiterhin genutzt werden konnte. Immer wieder hörte Gale, wie Kisten herein gebracht wurden, nur um später wieder abgeholt oder umgeräumt zu werden. Doch seit geraumer Zeit tat sich nichts mehr. Nicht unbedingt ungewöhnlich. Dennoch war Gale aufmerksamer geworden. Er hatte gelernt seiner Intuition zu vertrauen, doch hatte andererseits schon lange den Jedi den Rücken zugekehrt. Als er die Tür seines Quartiers öffnete, um einen Blick durch die Fenster im Gang zu werfen, hörte er plötzlich ein Geräusch. Es war ein gedämpftes Klacken und Zischen, das er früher oft gehört hatte. Es war eine Sonde, wie sie die Jedi zu Übungszwecken verwendeten! Gale drehte sich in den Raum zurück und verharrte an der Wand. Das Geräusch kam näher und musste sich ungefähr auf zwei Metern Höhe befinden. Gale konzentrierte sich. Zwar konnte er nach wie vor durch die Macht sehen, doch sein Machtgespür, außerhalb des eigentlichen Sichtradius´, war mit der Zeit stumpfer geworden. Auch jetzt konnte er die Sonde nicht erfassen, obwohl sie keinen Meter entfernt sein konnte. Was hat das zu bedeuten? Die Sonde erreichte den Türrahmen und scannte kurz den, für sie sichtbaren, Bereich. Dann schwebte sie weiter und verschwand bald am Ende des Ganges. Gale hatte die ganze Zeit über reglos an der Wand gelehnt und machte nun einen schnellen Schritt zu seinen gepackten Habseligkeiten. Kaum hatte er sie aufgenommen, war er zurück an der Tür und lugte in den Gang hinaus. Alles schien ruhig zu sein. Vermutlich wurde Allan absichtlich aufgehalten. Ich sollte hier verschwinden. Er lief geduckt den Gang entlang, bis zur Treppe. Leider gab es nur diesen einen Abgang und die Sonde musste bald zurück kommen, da sie in eine Sackgasse geschwebt war. Gale stieß die Tür auf und lief ein Stockwerk tiefer. Über den Steg komme ich am schnellsten zur Außentreppe. Er stieß die nächste Tür auf und rannte über besagten Steg. Metallisch klangen seine Schritte nach und ließen den Steg leicht schwanken. Endlich erreichte Gale die Außentür, riss sie auf und...erstarrte...

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                      #25
                      Mit gezündetem Lichtschwert stand eine Ritterin vor ihm. Im Gegensatz zu Gale schien sie ihn erwartet zu haben, denn sie fixierte ihn kühl und entgegnete:

                      Selira: „Im Namen des Ordens der Jedi stelle ich euch unter Arrest, Abtrünniger.“

                      Gale wich einen Schritt zurück, doch sie folgte der Bewegung sofort. Ihre Klinge zielte direkt auf sein Herz und zitterte kein Stück. Dem Jungen gingen Allan´s Worte durch den Kopf. Die Jedi gehen erschreckend rigoros gegen jeden vor, der sich aus ihren Reihen lösen könnte. Ein besonderes Augenmerk haben sie auf all jene geworfen, die in den letzten Jahren den Tempel aus undurchsichtigen Gründen verließen. Und zum Teil mögen sie damit auch richtig liegen, doch haben sie auch schon viele Exilanten ungerechtfertigt in den Tempel zurückgeholt, um sie dort zu verhören.

                      Gale: „Ihr denkt ich bin ein „Jünger der wahren Macht“, nicht wahr?“

                      Selira: „Darüber zu urteilen obliegt allein dem Rat. Ihr werdet mich nun zum Tempel begleiten.“

                      Gale wusste, dass es keinen Sinn hatte mit ihr zu diskutieren. Doch er konnte auch nicht mit ihr kommen. Allan brauchte ihn und Maren wahrscheinlich auch. Doch wie konnte er sich dem Zugriff der Ritterin entziehen, ohne ihr dabei zu schaden? Oder selbst zu Schaden zu kommen. Er machte einen weiteren Schritt und warf einen flüchtigen Blick über die Schulter. Die Halle fiel, von hier gesehen, sicherlich noch acht Meter in die Tiefe. Doch es gab einige Kistenstapel, auf denen Gale sicher würde landen können.

                      Selira: „Denkt nicht einmal an Flucht.“

                      Verdammt! Er hatte vergessen wie gut die Jedi waren. Das würde wirklich schwierig werden. Oder unmöglich. Sein Blick streifte ihren Ausrüstungsgürtel und einen Moment dachte er daran, was er nützliches bei sich hatte. Sieht finster aus.

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                        #26
                        Allan hatte sich über eine halbe Stunde verspätet, obwohl er sich extra einen Gleiter geliehen hatte. Gehetzt hielt er hinter dem Lagerhaus, in dem er Gale versteckt hatte und eilte nun die Außentreppe hinauf. Verwundert bemerkte er, dass die Tür weit offen stand, doch als er die Ritterin sah, die Gale bedrohte, wurde ihm sofort der Ernst der Lage bewusst.

                        Allan: „Was geht hier vor?“

                        Die Ritterin war einen Moment lang abgelenkt und Gale hechtete über die Brüstung. Selira schickte einen Machtstoß gegen Allan und sprang Gale hinterher. Noch während der Offizier die Treppe hinunter stürzte, kam Gale auf einem Container auf und rollte sich ab. Ich muss unbedingt das Haupttor erreichen. Einen anderen Weg hier raus gibt es nicht. Er sprang weitere zwei Meter in die Tiefe und hörte wie über ihm die Ritterin aufkam.
                        Allan kam in diesem Moment ächzend am Fuß der Treppe an und hielt sich den schmerzenden Arm. Mühsam raffte er sich auf und stieg in den Gleiter. Ich muss Gale da raus holen. Er trat den Beschleuniger durch und jagte um das Lagerhaus herum.
                        Innen rannte Gale um sein Leben, denn die Ritterin war ihm hart auf den Fersen. Durch die verschiedensten Kistenstapel hatte sich ein wahres Labyrinth gebildet, das allerdings nur unzureichend Schutz bot. Während Gale sich durch die verzweigten Gänge auf das Haupttor zubewegte, blieb Selira auf den Kisten und verschaffte sich so einen besseren Überblick. Kurz bevor Gale sein Ziel erreicht hatte, löste sich eine Kiste vor ihm und versperrte den Weg. Beinah im selben Moment sprang Selira hinter ihn und rief:

                        Selira: „Das Spiel ist aus.“

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                          #27
                          Die 5 sahen zuerst zum Droiden und dann zum Schott. Wortlos durchquerten sie es, als alle abrupt stehen blieben.

                          Thila:"Spürt ihr das auch?"

                          Elanor:"Gale!"
                          Zuletzt geändert von Luminara; 17.02.2006, 13:04.
                          Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                          Luke:"Unverändert."
                          Han:"So schlecht also?"
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                            #28
                            Für Gale sah es schlecht aus. Wenige Schritte trennten ihn noch von der Ritterin und es schien unausweichlich zu sein, dass er unverletzt aus dieser Situation heraus kam. Hektisch riss er seinen Rucksack nach vorn und griff wahllos hinein. Bluffen! Mehr bleibt mir nicht mehr. Seine Hand schloss sich um einen länglichen Gegenstand und er riss das Lichtschwert heraus. Selira verharrte überrascht im Schritt und hob ihre Waffe zur Abwehr. Leider war kein Kristall mehr in Meister Quin´s alter Waffe, doch Gale blieben so ein paar mehr Sekunden, um einen Ausweg zu finden. Wie soll ich bloß eine voll ausgebildete Jedi besiegen? Er sah sich erneut um, doch wurde enttäuscht. Moment, ich hab doch...

                            Allan hielt vor dem Tor des Lagerhauses an und fluchte. Es war noch verschlossen. Von innen waren alle Lagerhaustore manuell zu öffnen, doch von außen war ein Code oder ähnliches von Nöten. Gale schien das Tor noch nicht erreicht zu haben oder die Jedi hielt ihn auf. Oder... An diese schreckliche Alternative wollte Allan lieber gar nicht denken. Er versuchte kurz das Tor mittels Code-Eingabe zu öffnen, doch zog schließlich seinen Blaster. Hoffentlich klappt das. Er zielte. Ich muss einfach nur Glück...Vertrauen in die Macht haben. Der Schuss zerschmolz die Konsole komplett und ließ Funken daraus hervor sprühen. Im ersten Moment geschah gar nichts, doch dann ging ein Ruck durch das Tor. Es schnellte nach oben und gab den Blick auf die gefüllte Halle frei...

                            Gale warf das Lichtschwert wieder in den Beutel zurück und nestelte das kleine Holzkästchen auf. In diesem Moment war Selira heran und griff ihn an. Gale ließ sich nach hinten fallen und entging nur knapp dem schweren Schlag. Die Klinge glitt lautlos in eine der gelagerten Kisten und machte es Selira schwer sie sofort wieder herauszubekommen. Der Beutel fiel neben Gale auf den Boden und das Holzkästchen zerbrach splitternd. In dem Moment, in dem Selira ihr Lichtschwert wieder frei hatte, schloss sich Gale´s Hand um das Trainingslichtschwert. Selira´s Klinge schnellte herab, doch wurde im letzten Moment von einer blauen Klinge abgefangen. Gale trat nach der Ritterin und ließ sie zurück taumeln. Behände kam er hoch und zielte auf eine Kiste, schräg über sich. Ich brauche mehr Zeit... Die Klinge prallte knirschend auf das Metall, doch durchdrang es nicht. Die Wucht des Schlages verdreht Gale die rechte Hand und er schrie vor Schmerz auf. Warum hat es nicht geklappt?

                            Selira (höhnisch): „Wenn du schon eine Trainingswaffe benutzt, musst du damit rechnen, dass sie niedriger eingestellt ist.“

                            Das war es! Wie hatte er das nur übersehen können? Die Ritterin war wieder heran und führte mehrere Attacken gegen ihn. Gale parierte die Angriffe nur mühsam und versuchte die Intensität der Waffe zu erhöhen. Doch das Ergebnis blieb dasselbe. Dann eben anders. Er drehte sich zur Seite und täuschte einen Angriff vor. Die Abwehrbewegung der Ritterin folgte sofort und Gale hakte sein Schwert plötzlich unter ihres. Mit einem kräftigen Ruck riss er es zurück und jagte es diagonal in die Halterung einer Reihe Fässer. Sofort löste sich diese und donnerten in den Gang hinab. Gale sprang sofort zurück, doch Selira war einen Moment zu lange mit ihrem verkeilten Schwert beschäftigt. Eines der Fässer prellte ihr den Griff aus der Hand und kostete sie weitere Sekunden. Sekunden die Gale nutzte, um seine Habseligkeiten an sich zu reißen und umständlich über die blockierende Kiste zu klettern. In diesem Moment ertönte vor ihm ein dumpfer Schuss und das Tor ruckte nach oben. Allan stand vor dem Tor und winkte ihn hektisch zu sich herüber. Während der Offizier um den Gleiter herum rannte, erscholl ein ohrenbetäubender Lärm in der Lagerhalle. Mehrere Fässer hatten sich gelöst und schossen hinter Gale her.

                            Allan: „Pass auf!“

                            Er riss seinen Blaster hoch und feuerte wahllos auf die improvisierten Geschosse. Mehrere Fässer prasselten bereits an Gale vorbei, doch eines traf ihn im Rücken und ließ ihn taumeln. Ein weiteres Fass flog in hohem Bogen heran und zielte direkt auf den Kopf des Jungen. Im letzten Moment wurde es von einem glücklichen Blasterschuss beiseite geschleudert und zerschellte am Boden. Gale kam wieder hoch und kippte mehr in den Gleiter, als irgend etwas anderes. Allan saß einen Moment später am Steuer und jagte mit ihm davon.
                            Keine zwei Sekunden später stand Selira, wo vorher noch der Gleiter gewesen war. Sie deaktivierte ihr Lichtschwert und hängte es sich an den Gürtel. Um sie herum waren einige der Fässer aufgerissen und hatten ihren rotflüssigen Inhalt in großen Lachen verteilt. Was zuerst wie künstliches Blut aussah, stellte sich schnell als Rotblielswein heraus. Darum werden sich Droiden kümmern. Sie konzentrierte sich. Ihr werdet mir nicht entkommen. Dann schoss sie los und die Macht trug sie...

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                              #29
                              Allan hielt den Gleiter in einer Gasse neben dem Lagerhaus, in dem die anderen Jedi schon lange warten mussten. Er griff sich die Metallbox, die er auf dem Rücksitz hatte und rannte mit Gale zur Vorderseite. Dort stand auch schon R17 und pfiff fröhlich, als er Allan erkannte.

                              Allan: „Schwarzblielswein, R17.“

                              Der Droide machte sich enttäuscht pfeifend an die Arbeit das Schott zu öffnen.

                              Gale: „Ist das Zeug nicht rot?“

                              Allan: „Ja, aber ich habe R17 diesen Code eingegeben, damit er sofort dieses Schott öffnet. In jedem anderen Fall hätte er mich noch nach meinem Wohlbefinden oder ähnlichem gefragt. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie geschwätzig manche Droiden sind.“

                              Er sah sich nervös um, denn jeden Augenblick konnte die Jedi sie einholen. In diesem Moment ging das Schott auf und R17 rollte hinein. Allan und Gale folgten sofort und ließen das Schott von der anderen Seite aus zuschnappen. Ein hastig eingegebener Code verriegelte es noch weiter.
                              Allan wollte weiter laufen, doch wurde plötzlich zweier Gestalten gewahr. Bei der Macht. Sie haben den Hangar bereits entdeckt.

                              Gale: "Elanor, Arnara. Wie schön euch zu sehen!"

                              Elanor? Allan hielt die Hand auf dem Blasterhalfter und sah genauer hin. Verdammt. Der Junge hat recht.
                              Es waren zwei der angeworbenene Jedi, die von R17 schon hereingelassen worden sein mussten.

                              Allan: "Dafür ist jetzt keine Zeit! Wir müssen sofort los!"

                              Durch einen kurzen Gang gelangten sie in einen geräumigen Lagerraum, der zu einem Hangar umgebaut worden war. Der von Allan erwähnte Frachter stand startbereit in der Mitte und daneben warteten bereits eine Jedi, zwei Padawan und zwei weitere Offiziere. Letztere salutierten knapp, als sie Allan gewahr wurden und machten sich daran den Frachter zu bedienen. Allan kam auf die anderen Jedi zu und überlegte wie er alle am schnellsten in den Frachter bekam, ohne aber irgendwie Argwohn zu erregen.

                              Allan: „Bitte entschuldigen sie die Verspätung. Ich musste noch unseren Gast abholen. Manche von ihnen kennen Gale ja bereits und für alle weiteren Floskeln sollten wir die Zeit im Hyperraum nutzen.“

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                                #30
                                Elanor nickte.

                                Elanor:"Schön dich zu sehen, Gale. Ist eine Weile her."

                                Sie hatte schon geahnt, dass irgendetwas bei dieser Mission faul war. Sie ließ es sich aber nicht anmerken und betrat mit Arnara und Thila das Schiff. Sie hatte erkannt, dass der Offizier ziemlich nervös war. Irgendetwas war passiert. Warum hatte Allan bei Sichtweite an seine Waffe gefasst. Aber vielleicht sollte sie ihn das wirklich erst im Hyperraum fragen.

                                Liana war hatte ebenfalls etwas bemerkt. Der Offizier war nervös und schaute sich immer wieder insgeheim um. Warum hatte er es so eilig? Waren sie verfolgt worden oder waren sie allgemein nur spät dran? Ihr Gefühle war nicht eindeutig. Einerseits riet es ihr zu warten, andererseits riet es ihr zu gehen. Letzteres gewann schließlich die Oberhand. Sie folgte den anderen, allerdings hatte sie sich vorgenommen, den Rat zu kontakten. Irgendetwas stimmte hier nicht.
                                Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                                Luke:"Unverändert."
                                Han:"So schlecht also?"
                                Bei langeweile hier klicken: Viel Spaß

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