Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[Coruscant - Tempel der Jedi] Trainingsräume

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [Coruscant - Tempel der Jedi] Trainingsräume

    Dies sind die Räumlichkeiten, die alle Meister mit ihren Schülerm, in den frühen Zeiten der Unterweisung aufsuchen.
    Hier finden sich vielerlei Dinge, um seine Fähigkeiten mit der Macht zu trainieren und geschickter im Umgang damit zu werden.

  • #2
    Gale trat aus dem Gang in den großen Raum hinein. Staunend blickte er sich um. Er spürte die Machtauren aufgetürmter Steinhaufen, Machtfoki, gepolsterter Böden für den Kampf und derlei weiterer Möglichkeiten die Macht einzusetzen.
    Der Meister war noch nicht hier, doch wurde er einer Aura in seiner unmittelbaren Nähe gewahr. Gale konzentrierte sich darauf und ging langsam durch den Raum, bis er einen der Steinhaufen umrundet hatte. Dort saß ein junges Mädchen, das sich mit ausgestreckten Armen auf den Steinhaufen konzentrierte. Sie bemerkte Gale gar nicht und so beobachtete er was sie tat.
    Langsam löste Sie einen der Steine von der Spitze und ließ ihn zu sich herab schweben. Ein zweiter Stein folgte und daraufhin noch einer, bis sie eine Pyramide aus zehn Steinen aufgetürmt hatte.
    Gale war tief beeindruckt und ihm musste der Mund noch immer offen stehen, als sie ihre Augen öffnete und anfing zu lachen. Gale erwachte sofort aus seiner Starre und wurde rot. Sie sollte ihn nicht auslachen, doch irgendwie nahm er es ihr auch nicht sonderlich krumm. Es belustigte ihn eher, denn er musste wirklich zu köstlich ausgesehen haben. Gale fing ebenfalls an zu lachen.

    Gale (sich fangend): "Das war wirklich großartig! Ich wünschte ich könnte das auch schon so gut!"

    Das Mädchen erhob sich. Die Machtaura in ihrem Gesicht wurde etwas intensiver.

    Unbekanntes Mädchen: "Danke. Aber das wirst du auch recht schnell können. Die richtig schwierigen Dinge kommen erst noch." Ein kurze Pause trat ein. "Wie heißt du?"

    Gale: "Ich heiße Gale Arden."

    Sie streckte ihm ihre Hand entgegen. Er ergriff sie zögerlich.

    Unbekanntes Mädchen: "Ich bin Maren Rylesa. Freut mich deine Bekanntschaft zu machen!"

    Gale zog seine Hand recht schnell wieder zurück. Er hatte Sie noch nie in den Quartieren getroffen. Aber Sie musste eine Padawan sein.

    Gale: "Du kommst nicht aus dem Westturm, oder? Ich hab dich nämlich noch nie gesehen."

    Maren (den Kopf schüttelnd): "Nein, ich wohne bei meiner Meisterin. Sie sagt es wäre nicht gut, wenn ich mit anderen Schülern zusammen wäre. Ich denke Sie hat Recht, doch ist es ab und zu etwas einsam."

    Sie senkte den Kopf. Gale wußte nicht was er sagen sollte. Wieder trat eine Pause zwischen ihnen ein.

    Gale (die Situation auflockernd): "Ich warte hier grade auf meinen Meister. Er will heute mit meinem Training beginnen!"

    Maren: "Du bist doch bestimmt schon über 15! Müßtest du nicht schon längst ein Padawan sein?"

    Diese Frage bereitete Gale Unbehagen. Sie hatte Recht, doch das konnte ihm den Triumph, dass er endlich ein Padawan-Schüler war, nicht nehmen.

    Gale: "Ich brauchte eben meine Zeit. Das ist alles."

    Sie nickte verständnisvoll und sah sich im Raum um.

    Maren: "Es ist schon spät. Ich sollte in die Kantine gehen. Wir sehen uns bestimmt wieder!"

    Sie lächelte und wandte sich um. Gale wollte etwas erwidern, doch sein Mund brachte kein Wort heraus. Erst als die Tür sich zischend hinter ihr geschlossen hatte kam seine Stimme krächzend zurück.
    Gale (flüsternd): "Maren Rylesa. Ein hübscher Name."

    Kommentar


    • #3
      Quin betrat den Trainingsraum.
      Ihm begegnete eine junge Schülerin die ihm auch respektvoll zunickte.
      Sie nannten seinen Namen leise, doch es war unmöglich für Gale ihn zu verstehen.
      Quin sah Gale, wie er vor einem großen Steinehaufen stand und versuchte, die Steine mit der Macht zu bewegen.
      Quin stand noch einige Minuten ruhig da und beobachtete Gale, der einige Problem zu haben schien.

      Quin: "Die Kraft eines Jedi wird ihm zwar von der Macht verliehen. Doch die Macht zu nutzen, musst du erlenen. Es ist sehr löblich, dass du versuchst, es schnell zu erlernen, doch je eiliger du dies versuchst, desto schwerer wird es."

      Quin trat auf Gale zu.

      Quin: "Du musst lernen, die Macht für deine Zwecke zu nutzen."
      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

      Kommentar


      • #4
        Gale erschrak als er dem Meister gewahr wurde. Er ließ seine Hände sinken und verneigte sich kurz.

        Gale: "Meister, ich werde mich nach dem richten, was ihr mich lehrt. Ich weiß der Weg ist weit, aber je länger ich ihn beschreite, desto mehr werde ich ihn verstehen."

        Gale verneigte sich erneut und wartete auf eine Reaktion seines Meisters.

        Kommentar


        • #5
          Quin: "Du wirst nur verstehen, wenn du dich der Macht hingibst. Dich von ihr leiten lässt und nicht versuchst sie zu kontrollieren."

          Quin ging in die Mitte des Raumes und blieb dort stehen.
          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

          Kommentar


          • #6
            Gale trat vor seinen Meister und ließ den Kopf gesenkt. Was sein Meister sagte war verständlich doch war in ihm eine Ungeduld, die nicht warten wollte. Handeln, danach verlangte es ihn! Doch vielleicht spürte sein Meister dies und hielt ihn deswegen absichtlich zurück!?
            Gale konzentrierte sich auf seinen Meister und merkte, wie sehr er im Einklang mit seiner Umgebung war. Auch Gale versuchte sich in Einklang mit sich und seiner Umgebung zu bringen, doch noch war er zu aufgeregt.

            Ein Bild erschien vor seinem geistigen Auge. Eine Aura, die er erst eben gesehen hatte. Das Padawan-Mädchen? Gale versuchte den Gedanken beiseite zu schieben, doch hielt er sich hartnäckig. Er wurde unruhig, sein Meister mußte er merken, wenn er sich nicht genug Mühe gab.
            Gale versenkte sich in sein tieferes Bewußtsein und endlich ließ ihn der Gedanke los. Er spürte Ruhe und Ausgeglichenheit und war erleichtert.

            Sie standen sich schweigend gegenüber. Minutenlang. Es gab keine Regung, doch es begann sich ein geistiges Band zu knöpfen.

            Kommentar


            • #7
              Quin fühlte ein wirres Bild von Gedankenströhmen in Gale und er wartete darauf, dass sein neuer Padawan-Schüler, aus dem Chaos eine Einheit machen konnte.
              Quin übte sich lange in Geduld und wartete deswegen. Er regte sich nciht, sondern konzentrierte sich ganz auf seine Umgebung und auf Gale.
              Gale schien einige Mühe zu haben, bis er dann doch endlich soweit war, eine klare Gedankenlinie zu haben.
              Quin nickte nun mit dem Kopf und öffnete wieder die Augen.
              Er sagte nichts mehr zu dieser Übung, sondern wollte gleich mit der nächsten beginnen.

              Quin: "Du musst nun dein Geschick im Umgang mit der Macht erlernen. Diese Aufgabe kann ich nicht für dich übernehmen. Alleine du bist dafür verantwortlich, ob du Erfolg hast oder ob dich eine Niederlage einholt."
              "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

              Kommentar


              • #8
                Gale hob den Kopf. Die Worte des Meisters verwirrten ihn leicht. Was hatte er vor?

                Gale: "Ich werde mir Mühe geben Meister, welche Aufgabe ihr mir auch nennt."

                Er streckte sich, um zu zeigen, dass er bereit war. Er forschte nach Veränderungen in der Machtstruktur, doch noch regte sich nichts. Seine Aufmerksamkeit richtete sich wieder voll und ganz auf seinen Meister.

                Kommentar


                • #9
                  Quin: "Konzentriere dich ganz auf diesen Raum. Sage mir was du siehst."
                  Zuletzt geändert von Jaro; 13.04.2004, 13:29.
                  "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                  Kommentar


                  • #10
                    Gale lenkte seine Konzentration von seinem Meister und ließ Sie durch den Raum fließen. Vor ihm bauten sich die Dinge auf, die er zuvor schon gesehen hatte. Die Steine, die Machtfoki und alles Andere. Doch erst als er Alles erfasst hatte begann er leise zu sprechen.

                    Gale: "Hinter mir befindet sich ein Steinhaufen, anderthalb Meter hoch. In allen vier Ecken des Raumes steht jeweils ein Sockel mit einem Machtfokus darauf. Eine blauer, ein roter, ein gelber und ein grüner. Alle sind ebenseitige Würfel. An den Wänden befinden sich alte Waffen aus vergangenen Schlachten, meist aus Holz bestehend. Die Waffen zu meiner Linken sind komplett aus einem schweren Metall. Zu meiner Rechten sehe ich Übungsmatten, für waffenlose Kämpfe. Wir stehen beinahe im Zentrum eines Übungskreises, der für Lichtschwertkämpfe gedacht ist."

                    Gale brach ab. Er vermochte noch zu spüren was hinter den Wänden war, doch hatte der Meister die Aufzählung der Dinge in diesem Raum als Aufgabe gestellt. So schwieg er.

                    Kommentar


                    • #11
                      Quin nickte zufrieden.

                      Quin: "Der Steinhaufen ist zwei Meter hoch Gale. Du hast dich nicht ausreichend konzentriert. Doch ich bin zufrieden mit dir."

                      Quin wartete einen Moment.

                      Quin: "Nun konzentriere dich erneut und sage mir, welche Schüler hier als letztes ihre Übungskämpfe absolviert hatten."
                      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                      Kommentar


                      • #12
                        Gale blieb die Luft weg. Welche Schüler hier ihren Übungskampf absolviert hatten? Sollte er tatsächlich in die Vergangenheit blicken? Das war doch unmöglich! Seine Gedanken drehten sich, um die ihm gestellte Aufgabe. Hatte er schon jemals von einem Schüler solches gehört?
                        Gale rief sich selbst zur Ruhe. Vielleicht wußte der Meister es ja selbst nicht und es konnten irgendwelche Namen sein. Nein, der Meister würde es sofort merken, wenn er ihm einen erfundenen Namen vorsetzte.
                        Er muste sich konzentrieren, darin lag doch immer der Schlüssel! Gale schloss die Augen und spürte nach Restauren, die sich noch, nach Verlassen des Raumes, von einer Person erkennen ließen. Tatsächlich, da war etwas. Schwach, aber existent. Doch er konnte es nur als leichten Nebelschleier erkennen und in keinem Fall zuordnen.
                        Gale konzentrierte sich noch kurz darauf, dann ließ er die Konzentration sinken.

                        Gale: "Verzeiht Meister. Ich sehe zwar einen leichten Schleier von zwei Personen, doch ich kann sie nicht identifizieren."

                        Gale senkte den roten Kopf und erwartete ein Rüge des Meisters. Er hatte versagt, das war offensichtlich.

                        Kommentar


                        • #13
                          Quin: "Konzentriere dich erneut. Jedes Lebewesen hinterlässt eine MAchtaura, egal wo es sich aufhält. Bei Jedi ist diese Machtaura besonders stark und wir können sie noch Stunden später fühlen. Benutze die Macht um die Schleier verschwinden zu lassen."
                          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                          Kommentar


                          • #14
                            Gale war leicht am verzweifeln. Eine Machtaura, die jeder Jedi hinterläßt. Aber wie ist es bei Padawanschülern? War ihre Machtaura ebenso stark? Gale strengte sich an. Wieder sah er die beiden Schleier und näherte sich ihnen. Bläulich schimmerten sie vor ihm und trieben immer wieder auseinander, um sich ím nächsten Moment wieder zusammenzufügen. Gale kam im Geiste noch näher und durchdrang eine der Nebelschwaden. Das bläuliche Schimmern wurde heller und als er in die Aura eintauchte meinte er ein Wispern zu hören.
                            Das Summen von Lichtschwertern, es roch nach verbrannter Luft und Stimmen wurden laut.

                            Stimme: "Ich hab dich erwischt Riko! Du räudiger Sith bist tot."

                            Riko: "Vergiss es! Ich hab nur einen kleinen Kratzer, aber du wirst gleich Banthafutter sein!"

                            Wieder das Summen von Lichtschwertern. Riko schien dem anderen Schüler stark zuzusetzen. Er brachte ihn zu Fall. Eine Welle von Angst überkam Gale. Der Schüler mußte wirklich Todesangst empfunden haben, sosehr war die dunkle Kälte zu spüren.

                            Stimme: "Halt, hör auf! Ich ergebe mich!"

                            Riko: "Also hat der Sith dieses Mal über den Jedi triumphiert! Was aus solch einer Niederlage folgt ist dir doch klar, Helarn?!"

                            Wieder diese dunkle Welle, doch etwas Anderes unterbrach sie plötzlich, denn auf einmal wurde es merklich wärmer.

                            Gale kehrte in sich zurück.

                            Gale (kuechend): "Meister, Riko hätte Helarn beinahe getötet, aber irgendjemand hat sie beide plötzlich zur Ordnung gerufen."

                            Gale war verwirrt. Das war nicht nur ein Übungskampf, es wäre beinahe ein Duell auf Leben und Tod gewesen.

                            Kommentar


                            • #15
                              Quin nickte.

                              Quin: "Riko und Helarn sind zwei besonders disziplinlose Schüler. Sind noch sehr jung und haben den richtigen Weg noch nicht betreten. Mehrmals wurde ihnen ein Verweis erteilt, doch es scheint so, als würden sie sich nicht dafür interessieren. Der hohe Rat berät darüber und ich vermute, dass sie dieses Mal den Tempel verlassen müssen."

                              Quin machte eine Pause und lächelte Gale an.

                              Quin: "Ich bin stolz auf dich mein Schüler. Als Jedi ist es wichtig, sich immer der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft bewusst zu sein. Doch niemals auf Kosten des Momentes. Sei dir der lebendigen Macht bewusst junger Padawan."

                              Quin trat aus dem Kreis hinaus.
                              Er stellte sich hinter Gale und schloss seine Augen.

                              Quin: "Benutze die Macht und bewege den Stein."
                              "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X