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    Dies ist der Planet Chandrila.
    Die Bevölkeurngsdichte ist minimal und es kommt eher vor, dass ein Reisender eine Siedlung trifft, als auf eine große Stadt.
    Der Planet ist ansonsten überzogen von fruhtbarem Land und Wasser.
    Die Haupstadt von Chandrila ist Hanna City.
    Zuletzt geändert von Dax; 19.05.2005, 14:49.

  • #2
    Gale ließ grosse Vorsicht walten als er durch das Loch stieg. Die Ränder glühten noch und unter ihm lagen vier Meter die er springen musste.
    Mit einem schweren Schlag landete er und rollte mehr schlecht als recht ab, was ihm eine lange Schramme am rechten Arm einbrachte. Der Stoff seiner Robe färbte sich langsam rot und er biss die Zähne zusammen als sein Meister neben ihm aufkam.
    Von aussen ließ sich das volle Ausmaß des Schadens überblicken. Das Shuttle hatte zwei der ehemals drei Triebwerke eingebüßt und das letzte ragte wie verstümmelt in die Höhe. Der untere Teil war an viele Stellen aufgeschlitzt und Treibstoff sickerte in grossen Pfützen zusammen. Wenn das Feuer nicht unter Kontrolle geriet würde der Torso des Shuttles bald von einer Explosion zerrissen und es war besser, wenn sie dann nicht mehr in der Nähe waren.
    Apropos! Gale sah seinen Meister an.

    Gale: "Was hat das zu bedeuten, Meister?!"

    Hatte man etwa mit Absicht auf sie geschossen?!

    NRPG: Dieser Post stammt ursprünglich von Talerion, der obere von Wilmor. Da Talerions Post nachträglich in diesen Thread eingefügt wurde, mussten die Posts getauscht werden, um die Reihenfolge zu erhalten.
    Zuletzt geändert von Dax; 31.07.2004, 16:01.
    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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    • #3
      Quin: "Ich weiß nicht, was es damit auf sich hat, jedoch weiß ich, dass dies nicht zufällig geschah. Aber wir werden dies ergründen."

      Quin schaute sich das Shuttle an und bemerkte, dass die Treibstoffpüftze nun bedrohlich nahe am Feuer war.

      Quin: "Wir müssen hier verschwinden. Die Explosion ist nicht mehr aufzuhalten."

      Quin schaute sich um und zeigte anshcließend auf einen in der Nähe liegenden Hügel.
      Er begann zu laufen und Gale folgte ihm schwer atment. Quin wusste, dass sein Schüler einige Verletzungen von dannen getragen hatte, doch momentan war es wichtiger sein Leben zu retten, als den Schmerz zu lindern.
      Sie rannten den Hügel hinauf und kamen dann auf der abgewnadten Siete zum stehen.

      Quin: "Duck Dich."

      Genau im richtigen Moment presste sich Gale zu Boden. Die Explosion des Shuttles ließ den Boden einmal kräftig erschüttern und erzeugte eine gewaltige schwarze Wolke, die sich in den Himmel streckte.
      Quin schaute auf und sah, dass sich das Feuer nun komplett ausgebreitet hatte und das Shuttle umhüllte.
      Er blickte wieder seinen Schüler an.

      Gale: "Zeig mir deine Wunden. Ich muss sie verbinden, sonst verlierst du zu viel Blut."
      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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      • #4
        Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen und weit entfernt standen einige Gestalten, die mit grimmigen Wohlwollen nickten.

        "Wieder zwei von dem Pack weniger!"

        "Sehr gute Arbeit! Dennoch sollten wir Vorsicht walten lassen. Dieser Zwischenfall könnte sie unnötig mißtrauisch machen. Wir wollen nicht noch mehr von ihnen auf Chandrilla haben."

        "Sehr wohl, my Lord!"

        Die Gestalten wandten sich um und verließen das Hochplateau. Ein leichter Wind kam auf und trieb Staubwolken vor sich her. Ebenso trieb er die schwarzen Rauchschwaden auseinander.

        Als der Wind die Jedi erreichte hatte Gale Meister Quin´s Wunden bereits verbunden. Er warf noch einen kritischen Blick darauf und nickte dann. Quin erhob sich.

        Quin: "Das war wirklich sehr knapp. Wären wir nicht im Bunde mit der Macht, so wären wir jetzt wahrscheinlich tot."

        Gale sah ihn erstaunt an. Er konnte noch immer nicht glauben, dass man absichtlich auf sie geschossen haben sollte.

        Gale: "Haben wir Feinde auf diesem Planeten, Meister?"

        Quin stützte sich an einem der grossen Felsen ab und starrte in die zerklüfftete Landschaft. Er wußte es selbst nicht.
        Zuletzt geändert von Talerion; 05.08.2004, 20:23.

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        • #5
          Quin: "Wir müssen uns nach Hannah City begeben. Dort werden wir sicherlich den Grund für den Vorfall finden."

          Gale: "Woher wisst Ihr das, Meister?"

          Quin: "Ich fühle es."

          Quin schaute sich Gale genauer an und bemerkte, dass er ebenfalls einige Wunden hatte.
          Er verband sie recht sorgfältig und zügig und gemeinsam standen sie nun auf dem Hügel.
          Quin holte aus seiner Robe ein Elektro-Fernglas und überprüfte damit die Umgenung.

          Quin: "Keine Siedlung weit und breit. Nur dort, am Ende dieser Ebene. Das ist Hannah City. Wir werden einige Stunden für den Fußmarsch benötigen."

          Quin hatte vollstes Vertrauen in seinen Schüler und wusste, dass Gale ihn nicht enttäuschen würde.
          Gemeinsam machten Sie sich nun auf, um nach Hannah City zu gelangen.
          Bereits nach wenigen Metern hörte Quin und Geräusch. Er drehte sich um und konnte mit Hilfe des Elektro-Fernglases einen Landgleiter in unmittelbarer Entfernung erkennen, der direkt auf die Absturzstelle zu raste.

          Quin: "Vermutlich Landarbeiter."

          Quin ging vorsichtig auf den Landgleiter zu. Dieser änderte seinen Kurs und fuhr nun direkt auf Quin zu.
          Wenige Sekunden später verringerte er seine Geschwindigkeit und kam neben Quin zum stehen.
          Ein Mann in einer schmutzigen Robe saß am Steuer.

          Mitchell: "Geht es Euch gut? Ward Ihr in diesem Shuttle?"

          Quin: "Ja, dies ist unser Shuttle und es geht uns gut."

          Der Mann warf einen prüfenden Blick auf das Shuttle. Er erkannte die Schriftzeichen auf der Außenhülle und schaute dann wieder zu Quin.

          Mitchell: "Was treibt Euch den weiten Weg von Coruscant hierher?"

          Quin konnte in den Gedanken des Mannes lesen, dass er nicht bemerkt hatte, dass ihm ein Jedi-Meister und sein Padawan-Schüler gegenüber standen. Er wollte dieses ausnutzen.

          Quin: "Der Handel. Unsere Triebwerke versagten und wir mussten hier notlanden."

          Mitchell musterte die beiden erneut.

          Mitchell: "Braucht Ihr Arznei?"

          Quin: "Nein, nur eine Möglichkeit um nach Hannah City zu gelangen."

          Mitchell: "Dann kann ich Euch nicht helfen. Niemals mehr fahre ich freiwillig nach Hannah City."

          Mitchell schaute mit einem ängstlichen Blick auf die Amaturen seines Landgleiters.
          Quin fühlte große Angst in ihm und es schien deutlich etwas mit der Hauptstadt zu tun haben.

          Quin: "Was ist in Hannah City vorgefallen?"

          Mitchell: "Die Auftsände sind schlimmer geworden. Nun verfügen diese Wahnsinnigen über Waffen und liefern sich Feuergefechte mit der örtlichen Sicherheit. Diese wurde jedoch auch schon abgesetzt und versucht nun die Kontrolle über die Stadt zurückzubekommen. Viele Lebewesen fielen bereits und noch mehr werden fallen."

          Quin verzog eine Augenbraue.
          "Es ging schneller als ich dachte. Doch was haben die Aufständigen gegen die Jedi? Möglicherweise haben die Sith doch ihre Finger im Spiel."

          Mitchell: "Ich kann Euch aber vorerst mit auf meine Farm nehmen. Dort könnt Ihr euch ausruhen."

          Quin willigte ein und sprang zusammen mit Gale in den Landgleiter....
          Zuletzt geändert von Jaro; 05.08.2004, 20:45.
          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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          • #6
            Gale fühlte sich auf diesem Planeten nicht wohl. Erst der Abschuss und nun sollten sich auch noch bewaffnete Gruppen Feuergefechte mit der allgemeinen Sicherheit liefern. Das hörte sich beinahe an wie ein Pulverfass, das nur noch einen Funken zum entzünden brauchte.
            Rasch zog die Landschaft vorbei und Gale blies ein starker Fahrtwind ins Gesicht. In einiger Entfernung spürte er einen weiteren Gleiter, der wohl ebenfalls an der Absturzstelle gehalten hatte.
            Nach einiger Zeit kamen sie auf einen deutlich erkennbaren Weg, der an einer kleinen Siedlung vorbei führte. Gale konnte nur noch ausgebrannte Hüllen der einstigen Häuser erkennen und roch den Geruch des Todes und der Verwesung.

            Gale (an sich gewand flüsternd): "Etwas schreckliches ist hier passiert und es wird sich auf dem gesamten Planeten wiederholen."

            Aus der Siedlung am Rande des Weges wurde wieder ein unebenes Wogen verschiedenster Farben. Gale spürte plötzlich wie sehr er erschöpft war, doch zwang sich wach zu bleiben. Er wußte, er durfte nicht einschlafen oder der böse Geist der über diesem Teil des Landes lag würde sich seiner bemächtigen. Wie von selbst rutschte seine Hand zu seinem Lichtschwert und er fühlte sich durch die Berührung des kalten Metalls um einiges sicherer.

            Nach langer Fahrt wollte Gale etwas sagen, doch die Ruhe, die sein Meister ausstrahlte ließ ihn zögern. Was tat er? Er konzentrierte sich auf ihn.
            Und nach einigen Sekunden wußte er es. Sein Meister überblickte das Land mithilfe der Macht und suchte nach Zeichen für die greifbare Bedrohung, die sich bereits über Hanna City ausgebreitet hatte.
            Gale versenkte sich ebenfalls in Meditation und erkannte bald worauf sich sein Meister konzentrierte.

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            • #7
              Ihm war als schwebe er weit über der Planetenoberfläche. Gale konnte die weite felsige Landschaft und die zerklüffteten Felsformationen gut erkennen, doch in diesem Zustand des Seins wurde ihm etwas anderes in den Vordergrund der Wahrnehmung gerückt.
              Wolken hingen an manchen Stellen über Chandrilla, doch sie wirkten transparent. Darunter konnte Gale klar und deutlich eine wogende Dunkelheit erkennen, die bereits begonnen hatte in den Planeten einzusickern. Die Wolke mochte nur ein paar dutzend Kilometer messen und im Verhältnis zum Planeten verhältnismäßig klein sein, aber es war nicht ihre Größe, die Gale sorgte, sondern ihre Intensität.
              Er sank tiefer hinab, um sich ein besseres Bild der wogenden Massen machen zu können, als er einem Schemen gewahr wurde, das nur wenige Meter über ihm schwebte. Es musste sein Meister sein, der sich unbewegt auf den Planeten konzentrierte. Gale zögerte mit seinem Abstieg einen Moment, doch als das Schemen seines Meisters sich nicht rührte gab er seiner Neugier nach.
              Kälte schlug ihm entgegen. Keine Kälte, die in eisigen Regionen zu spüren war, sondern eine solche, die die Seele berührt und etwas bestimmtes auslöst. Angst und Verzweiflung!
              Gale erschauderte. Wer auch immer in diese Wolke eintauchte und nicht Herr seiner Gefühle war musste unweigerlich den ureigensten Ängsten anheim fallen. Was aber am entsetzlichsten war, die Wolke schwebte zu grossen Teilen direkt über Hanna City.
              Der junge Padawan schwebte nun drei Meter über der wogenden Masse, doch zog es vor darüber zu bleiben, als hineinzutauchen. Er hatte Angst sich als Geist seiner selbst dort hinein zu begeben, denn wusste er nicht, ob er jemals zu seinem Körper zurück finden würde.
              Er verhielt kurz. Da war etwas im wogenden Meer der Dunkelheit. Ein kurzes Schimmern, vielleicht ein Signalfeuer?! Aber dafür wirkte es zu unnatürlich und Gale war sich sicher, dass er es nur in mit der Macht wahrnehmen konnte. Es musste mit dieser Wolke zu tun haben, doch solange er nicht in sich eindrang konnte er nicht näher herausfinden was.
              Er zögerte kurz. War es gefährlich? Vielleicht konnte er einen kurzen Moment eintauchen und wieder zurückkehren ohne grossen Schaden zu nehmen?! Er war bereit es zu probieren. Er schwebte auf die Dunkelheit zu, nahm all seinen Mut zusammen und...

              ...und kehrte mit einem Schrei in sein Bewußtsein zurück. Der Gleiter hatte bereits angehalten und der Farmer sprang soeben heraus, als Gale der Hand auf seiner Schulter gewahr wurde. Sein Meister blickte ihn durchdringend an und schüttelte leicht den Kopf. Gale wusste in diesem Moment, dass er es nicht zurück geschafft hätte und ihn sein Meister im letzten Moment gerettet hatte.

              Gale (flüsternd): "Da war ein Licht. Ein Licht, das seinen Ursprung in der Macht hat."

              Quin nickte leicht und nahm die Hand von der Schulter senes Schülers.

              Quin: "Deine Intuition zeichnet dich aus, mein Schüler. Doch du begibst dich leichtsinnig in Gefahr, obwohl du dich auf den Augenblick konzentrieren solltest. Die Macht ist ein mächtiger Verbündeter, doch nur in Einklang von Körper und Geist bist du vor bösem Einfluss weitestgehend geschützt. Vergiss das nie!"

              Gale nickte. Sein Meister hatte recht. Er konnte sich dem Problem noch früh genug zuwenden, wenn sie erst einmal in Hanna City angekommen waren.
              Quin nickte ihm zu und schwang sich aus dem Gleiter. Gale folgte ihm kurz darauf.

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              • #8
                Die Landgleiter hatte an einer kleinen Farm gehalten.
                Quin verschaffte sich schnell einen Überblick und konnte auf einigen frischen Wiesen ein paar Tiere ausmachen, die anscheinend der Landwirtschaft dienten.
                Sie waren ziemlich groß und hatten einen stark ausgeprägten Kopf, an dem keine Ohren oder ähnliche Hörorgane zu finden waren. Das Fell war sehr lang und hing fast auf dem Boden.
                "Dies ist meine Farm. Kommt, wir gehen rein.", sagte der Mann und deutete mit einer Armbewegung auf eine Tür, die sich unmittelbar in der Hauswand befand.
                Quin musterte die Konstruktions des Hauses und schätzte, dass dieses Haus seit mehr als fünfzig Jahren so stand, wie es nun zu sehen war. Einige kleine Reparaturen stachen ihm sofort ins Auge, aber es wurde weder vergrößert noch gravierend erneuert.
                Quin nickte MItchell zu und sie betraten das Haus.
                Sofort kam ihnen ein Frau entgegen, die sich um den Hals von Mitchell war und ihm einen dicken Kuss auf den Mund drückte.
                Michtell schaute wieder zu den beiden Jedi.
                "Darf ich Ihnen meine Frau Marta vorstellen."
                Quin nickte.
                "Ich bin Kaio Quin und das ist Gale Arden."
                Quin zeigte auf seinen Schüler.
                Marta machte einen Knicks. Sie wollte gerade anfangen eine Frage zu stellen. Vermutlich eine von der Art, wie sie hier herkamen oder was sie hiern zu suchen hatten.
                Doch Mitchell unterbrach sie.
                "Ich habe ihnen ein Quartier für die Nacht angeboten. Ihr Shuttle aus Coruscant ist abgestürzt und sie hatten keine Möglichkeit weiter zu reisen."
                "Das ist sehr bedauerlich. Aber ich habe gerade einen Topf Suppe erhitzt. Sie wird gleich fertig sein. Kommt doch näher und setzt euch hin. Die Reise war sicherlich sehr anstrengend."
                Quin nickte dankbar.
                "Es traten einige Komplikationen auf, doch Gale ist ein ausgezeichneter Pilot. Daher war das einzig bedrohliche das Versagen der Triebwerke gewesen, welches dann auch unseren Absturz zur Folge hatte."
                Marta und Mitchell leiteten die vier Personen in einen anderen Raum, wo ein großer Tisch stand.
                Mitchell bat den beiden Jedi einen Stuhl an und sie setzen sich. Marta war im hinteren Teil des Raumes mit der Hocheinheit beschäftigt.
                "Du bist noch recht jung und trotzdem ein guter Pilot der Shuttles im Weltraum fliegt? Wie kommt dies?"
                Quin nutzte diese Pause in sienem Gespräch und musterte den Raum von innen.
                "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                • #9
                  Kaio Quin! Gale hatte den Namen seines Meisters zuvor noch nie vernommen, doch nun, da er ihn gehört hatte schossen ihm tausend Gedanken gleichzeitig durch den Kopf. Er erinnerte sich an viele Gespräche mit den anderen Padawan und daran in welchem Zusammenhang der Name seines Meisters gefallen war.

                  [Vier Jahre zuvor]

                  Die Padawan saßen auf einer der Aussichtsplattformen des Tempels und erzählten sich die neuesten Dinge.
                  Sie waren zu sechst, neben Gale waren noch Milana, Daron, Kelbas, Tuare und Kal´thar anwesend und letzterer führte, wie so oft, das Wort.

                  Kal´thar (aufgeregt): "Vor fünf Stunden ist ein Frachter gestartet, der einen "Gefallenen" an Bord gehabt haben soll. Der Kerl soll gegen fast alle Regeln des Tempels verstoßen haben und wurde dafür verbannt. Selbst sein Lichtschwert haben sie ihm abgenommen und es zur Demontierung geschickt."

                  Ein "Gefallener", so nannten alle Padawan die Schüler, die sich ihren negativen Gefühlen hingaben und sich vor allem ihren Meistern widersetzt hatten. Für all jene gab es nur den Weg zurück in ihre Heimat, auch wenn sie eine potenzielle Gefahr darstellten. Doch der Tempel war eisern in diesen Grundsätzen und würde nicht mehr tun können, als den "Gefallenen" unter Beobachtung zu behalten.
                  Daron riß ihn aus seinen Gedanken.

                  Daron: "Ich habe mich mal umgehört und erfahren, dass momentan der einzigste Meister ohne Schüler ein gewisser Kaio Quin sein soll.
                  Und ich glaube, dass eben dieser Meister diesen "Gefallenen" als Padawan hatte."

                  Tuare (hastig einwerfend): "Was dieser Quin wohl falsch gemacht hat, dass sein Schüler derart über die Strenge geschlagen ist?"

                  Alle murmelten sie irgendeine Vermutung, nur Gale nicht. Er hörte kaum noch hin, denn der Name des Meisters hatte etwas in ihm ausgelöst. Er wußte damals nicht was es war doch...

                  [Vier Jahre später]

                  ...nun wurde es ihm klar. Ihm war eine "Vorahnung" zuteil geworden und nun wusste er was sie zu bedeuten hatte. Kaio Quin sollte eines Tages auf ihn treffen und eine wichtige Rolle in seinem Leben spielen, doch welche, wußte Gale, trotz der Tatsache das er Padawan, war nicht zu sagen. Es würde eine Rolle sein, die sich noch offenbaren würde.

                  Der Farmer fragte ihn erneut und erst jetzt realisierte Gale seine Worte.

                  Mitchell: "Du bist noch recht jung und trotzdem ein guter Pilot der Shuttles im Weltraum fliegt? Wie kommt dies?"

                  Gale schüttelte leicht den Kopf und suchte nach einer Antwort, die ihn und seinen Meister nicht sofort als Jedi verraten würde.

                  Gale (zögerlich): "Mein Vater hat schon sein ganzes Leben Fahrzeuge auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt. Er kannte sich mit jedem Modell in jedem Hangar aus und war überall gern gesehen auf ...Nar Shaddar... Er ließ mich immer wieder mitfliegen, wenn es einmal eine Testreihe gab, die sein Können erforderte."

                  Diese Worte entsprachen sicherlich nicht ganz der Wahrehit, doch lügen wollte Gale auch nicht direkt. Sicher, sein Vater hatte ein Händchen für Maschinen gehabt, aber bekannt war er auf Worus III nicht gewesen.
                  Wie es ihm jetzt wohl ging? Über sechs Jahre war es nun schon her, dass er ihn verlassen und sich im Tempel gemeldet hatte.
                  Gale spürte plötzlich einen leichten Stich in der Brust. Er wollte seinen Vater bald besuchen, sobald es die Ausbildung zuließ. Er hoffte sein Meister würde ihm diese Möglichkeit geben.
                  Wieder hörte Gale die Worte Farmers nicht, doch als dieser energischer nachhaken wollte kam seine Frau mit der versprochenen Mahlzeit herein und teilte üppig aus. Gale zog es vor in seine Suppe zu starren und sich dem Gespräch zu entziehen.
                  Da waren einfach zuviele Gedanken. Zuviele Fragen!

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                  • #10
                    Die Mahl verging ohne Worte und Quin fühlte eine starke Unruhe in Gale.
                    Er wusste, dass sein Padawan-Schüler in den letzten Minuten etwas mitbekommen hatte, was ihn so unruhig werden ließ.
                    Quin wollte nicht genau erfahren, warum dies so war. Er entschied sich dafür,Gale später darauf anzusprechen.
                    Die UNruhe in Gale konnte man deutlich ansehen und dies durfte in Zukunft auf keinen Fall wieder passieren. In einer schwierigen Situation könnte er damit sich und seine Mission verraten und zum scheitern verurteilen.
                    Nachdem Mitchell seinen Becher ausgelöffelt hatte und ihn demonstrativ weggeschoben hatte schaute er in die Runde.
                    Quin und Gale waren ebenfalls fertig und seine Frau hatte ihre winzige Portion auch schon zuvor vertilgt.
                    "Ich zeige euch jetzt euren Schlafplatz.", sagte Mitchell und stand auf.
                    Quin tat es ihm gleich und nickte Marta zu.
                    "Vielen Dank für das sättigende Mahl. Es hat mir wohlwollend geschmeckt."
                    Marta nickte ihm zu und bedann damit die Teller abzuräumen.
                    Mitchell führte derweil Gale und Quin aus dem Haus hinaus.
                    Es war mittlerweile stark düster geworden und Quin konnte in der Ferne nichts mehr erkennen.
                    Mitchell führte sie über den Hof in einen kleinen Stall hinein, wo Stroh den Boden bedeckte.

                    Mitchell: "Im Winter schlafen hier die Tiere. Jetzt brauchen wir ihn nicht, daher könnt ihr hier drin übernachten. Ich lasse euch die Lichteinheit hier. Gute Nacht."

                    Mitchell verschwand ohne ein weiteres Wort.
                    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                    • #11
                      Gale sah Mitchell nach, bis er wieder im Hauptgebäude verschwunden war. Erst dann drehte er sich zu der kargen Lagerstätte um und musterte sie kurz.
                      Mit Verschwinden des Farmers hatte sich eine Atmosphäre im Raum breit gemacht, die Gale sofort klar machte, dass sein Meister mit ihm reden wollte. Wenn nicht sofort, dann später, aber es war unumgänglich.
                      Gale überlegte. Was sollte er ihm sagen? Dass er ihm plötzlich skeptisch, ja vielleicht sogar ängstlich gegenüber stand, weil er momentan einem verjährten Gerücht mehr Gewichtung schenkte als seiner Intuition?!
                      Sein Meister mochte es vielleicht falsch auffassen und es war sogar denkbar, das es alte Wunden aufriß, die vielleicht nie wirklich verheilen konnten da sie die Seele Kaio Quin´s verletzt hatten.
                      Der junge Padawan zog die Tür bis auf einen spaltbreit zu und entschied sich über alles zu meditieren. Wenn er sich jetzt falschen Gefühlen hingab konnte es leicht zum Zwist zwischen ihnen kommen und das wollte Gale, nach all den Jahren des Wartens, nicht riskieren. Er würde abwägen und am Ende zu einer Antwort kommen, die er klar vertreten konnte.
                      So setzte er sich in eine mit Stroh ausgelegte Ecke und begann sich zu konzentrieren.

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                      • #12
                        Quin ignorierte die Tatsache, dass Gale jetzt meditieren wollte. Er wollte seinem Schüler eine weitere Lektion lehren und dies durfte nicht länger warten.
                        "Du musst lernen dich in wichtigen Momenten zu konzentrieren. Vorhin warst du deutlich abwesend. Deine Träume nahmen überhand und so kam es dazu, dass du nicht bei der Sache warst. Du musst deine Konzentration nur auf der hier und jetzt lenken. Nicht in die Zukunft und blicken und erst gar nicht in die Vergangenheit[B]. Hast du das verstanden?"

                        Quin sprach dieses Wort sehr deutlich aus.
                        "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                        • #13
                          Gale hatte gehofft sein Meister würde ihm die Zeit zum Nachdenken geben und wenn er ehrlich war so war ein Gespräch jetzt das letzte das er führen wollte. Dennoch drangen die Worte klar zu ihm vor und sie beide wussten, dass er sie nicht ignorieren konnte. Nicht in diesem frühen Stadium der Meditation. Also öffnete er die Augen und entspannte sich, als er seinen Meister ansah.

                          Gale (mit monotoner Stimme): "Es geschieht immer so plötzlich, Meister. Es sind Dinge aus Vergangenheit und Gegenwart, die mich immer wieder heimsuchen und die mir die Konzentration nehmen. Ich kann doch nicht einfach alles vergessen was mir lieb und teuer war und ist. Ich würde damit mein vorheriges Leben verleugnen!"

                          Er hatte sich bei diesen Worten langsam erhoben und stand nun mit geballten Fäusten vor Quin. Dieser jedoch zeigte keinerlei Reaktion auf diese Gebärde und fuhr in seiner Lektion fort.

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                          • #14
                            Quin: "Verdrängen und unter Kontrolle haben sind zwei verschiedene Dinge. Du musst lernen deine Träume zu kontrollieren. Träume wenn du schläfst. Konzentriere dich wenn du handeltst."

                            Quin ließ Gale einen kurzen Moment Pause, damit er die Worte begreifen konnte.

                            Quin: "Du schienst sehr unruhig zu sein. Unruhe heraufprovoziert durch deine Träume. Was hast du gesehen?"
                            "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                            • #15
                              Gale zögerte wenige Sekunden, um die Worte wirklich zu begreifen. Doch dann fasste er sich ein Herz und antwortete wahrheitsgemäß:

                              Gale: "Euch. Nun ja, eigentlich nicht direkt euch, aber es war das was ich zum ersten Mal von euch gehört habe, Meister. Es ist eine Erinnerung, die bereits vier Jahre zurück liegt. Damals saß ich mit mehreren Padawan zusammen und wir redeten über die neuesten Geschehnisse. Dabei war auch ein Gerücht über einen "Gefallenen", der irgendwie mit euch in Verbindung gestanden haben musste.
                              Dieser Gedanke erfüllte mich im ersten Moment mit Furcht und Schrecken, aber jetzt weiß ich nicht was ich denken soll. Deshalb wollte ich meditieren, um eine endgültige Klarheit meiner Gefühle zu bekommen."

                              Er hatte sein Haupt gesenkt. Aus der herausfordernden Haltung war eine Beschämung geworden. Gale hatte Angst und Sorge zugleich, das er seinen Meister nun doch verletzt hatte.

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