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[Nar Shaddaa] Unterwelt

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  • [Nar Shaddaa] Unterwelt

    Nar Shaddaa liegt im Huttenraum und wird von allerlei Abschaum bevölkert. Man sagt auf Nar Shaddaa gäbe es alles zu kaufen und tatsächlich legen pro Tag mehrere dutzend Schiffe aus der ganzen Galaxis an diversen "legalen" Häfen an, um ihre "legale" Ware an den Meistbietendsten zu verscheuern. Es gibt hier weder Ehre noch Gesetz. Es wird nach dem Prinzip der Stärke gelebt. Wer zu schwach ist wird getötet.

    Da Nar Shaddaa, wie Coruscant, ein Stadtplanet ist und vor allem weil die Gebäude steil in die Höhe ragen, wird es oft die "Vertikale Stadt" genannt.



    Zuletzt geändert von Talerion; 13.08.2004, 17:43.

  • #2
    Jaruun schreckte aus dem Schlaf hoch. Sofort lag in seiner Hand ein Blaster, den er halb erhoben hielt während er sich umsah.
    Nichts rührte sich, doch Jaruun war selbst im Schlaf zu wachsam als das er jetzt einfach so erwacht sein konnte.
    Es klopfte energisch an der Tür, wahrscheinlich schon das zweite Mal und Jaruun beeilte sich aufzustehen. Als er öffnete erblickte er Zarina, eine junge Twi´lek, die ihm Rango immer wieder als Masseuse schickte, wenn er gute Arbeit geleistet hatte.
    Heute jedoch war sie geziemt verhüllt und hielt in der rechten Hand eine Data-Disc. Sie überreichte sie ihm und ließ dabei den Blick genüsslich über seinen nackten Oberkörper fahren. Jaruun warf einen kurzen Blick auf die Disc und sah Zarina mit einem Kopfschütteln nach.

    Jaruun (murmelnd): "Was für eine Vergeudung..."

    Er warf die Tür wieder zu und ließ die Disc im Einleseschlitz des Holo-Projektors verschwinden.
    Während er sich auf die Kante seines Lagers niederließ und einmal hart durch sein Gesicht fuhr, aktivierte sich der Holo-Emitter des Projektors und erschuf ein circa dreißig Zentimeter großes dreidimensionales Bild eines Planeten. Es war unverkennbar Coruscant. Dieser beinahe vollkommen zugebaute Planet, den Jaruun einst Heimat genannt hatte.
    Das Bild wechselte und zeigte eine Miniaturansicht der Akademie der Jedi. Jaruun wurde schlagartig aufmerksam. Über der Miniaturansicht erschienen mehrere Namen, die er nur kurz überflog, denn in diesem Moment aktivierte sich die auf der Disc eingespeicherte Voice-Message und Rango´s rauchige Stimme war zu hören. Der alte Gangster ließ es sich nicht nehmen die Missionsziele selbst auf die Disc´s zu sprechen, was jedem Auftrag eine durchaus gefährliche Note gab. Denn wer versagte sollte beten bereits tot zu sein, wenn Rango´s Männer ihn fanden.

    Rango: "Mit dem letzten Auftrag waren der Kunde und ich sehr zufrieden, denn es gab gute Arbeit für gutes Geld!"

    Jaruun verdrehte leicht die Augen. Rango hörte sich selbst gern reden, doch tatsächlich stahl er damit jedem nur die Zeit. Er sollte lieber zur Sache kommen. Und tatsächlich...

    Rango: "Mit deinem nächsten Auftrag verhält es sich etwas anders. Mir wurde doppelt soviel wie gewöhnlich für eine diffizile Informationsbeschaffung geboten. Der einzige Haken ist, dass es sich bei dem Ziel um ein Terminal in der Akademie der Jedi handelt. Aber genau aus diesem Grund habe ich dich für diese Mission ausgesucht! Du wirst dich sicherlich problemlos mit den gefälschten Frachtpapieren in die Akademie begeben können und sie auch ebenso wieder verlassen. Die zu beschaffenen Informationen betreffen alles was du zu den drei aufgeführten Namen herausfinden kannst. Deine Ausrüstung bekommst du wie immer in den Katakomben. Die Reise nach Coruscant würdest du eigentlich auf dem Frachter „Lance of Shaddaa“ antreten, doch für deine spezielle Fracht benötigst du dieses Mal einen Ein-Mann-Raumjäger. Du brichst in genau zwei Stunden auf!"

    Damit fiel die Holoprojektion in sich zusammen und Jaruun machte sich widerstrebend an die Vorbereitungen.

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    • #3
      Eine Viertelstunde vor offiziellem Start erhielt Jaruun die kleine Frachtkiste, die ihn in die Jedi-Akademie bringen sollte.
      Er staunte nicht schlecht als er auf dem Data-Pad las, dass es sich um Machtkristalle handeln sollte. Er öffnete die Kiste kurz und fand darin zwei Dutzend der fünfzehn Zentimeter langen Kristalle vor, die normalerweise in Lichtschwertern zu finden waren und den eleganten Waffen ihre Form gaben.
      Jaruun bewunderte einen Moment den wahren Regenbogen, der ihm aus der Kiste entgegenflutete. Er ließ sich kurz in die Hocke sinken und griff nach einem gelben Kristall. Nachdenklich drehte er ihn in den Händen.
      Woher Rango sie wohl hatte?
      Aus seinen Tagen als freier Dieb wusste er, dass die Jedi jeglichen Kristalltransport schwer bewachen ließen. So dumm oder gerissen war selbst Rango nicht einen solchen Transport kapern zu lassen!
      Aber woher kamen die Kristalle dann?
      Jaruun dachte unvermittelt an die zahllosen Schlachtfelder, die der Krieg der Sith gegen die Jedi hinterlassen hatte. Sollten diese Kristalle etwa aus alten Lichtschwertern stammen? Dann war es auch gut möglich, dass ein paar der Kristalle einmal einer Sith-Klinge ihre Energie gegeben hatten.
      Jaruun legte den Kristall wieder zurück, verschloss die Kiste und brachte sie zum Raum-Jäger. Er stieg ins Cockpit, verstaute seinen Rucksack hinter dem Sitz und begann den Jäger mit einigen schnellen Berührungen zu starten.

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      • #4
        Als der Raumjäger geschmeidig abhob hatte Jaruun die Starterlaubnis bereits erhalten. Über ihm öffnete sich ein großes Schott, das den einzigsten Ein- und Ausgang zu dem verborgenen Hangar bildete.
        Rango war schon immer stolz auf seinen kleinen Hangar gewesen, da er ihn den anderen Unterweltbossen unabhängiger und bevorteilter machte.
        Der Jäger glitt senkrecht in die Höhe und passierte das Schott, das sich sofort unter ihm wieder zu schließen begann. Jaruun beendete den Steigflug und schaltete ein weiteres Mal das Com-Link ein als eine kleine Lampe darunter hektisch zu leuchten begann.


        Jaruun: "Ja?"

        Eine vertraute, wenn auch momentan nicht willkommene Stimme meldete sich. Es war Jason, ein junger Technikfreak, der gern den Posten des Communications-Technikers übernahm. Leider war er entweder etwas übermotiviert oder hatte nicht mehr alle Tassen im Schrank, denn er hielt sich selbst für den wichtigsten "Mitarbeiter" aus Rango´s Truppe.

        Jason: "Ab geht´s, was Jaruun!? Wen legst du dieses Mal um?"

        Jaruun fuhr weiterhin fort den Jäger für den Hyperraumflug vorzubereiten, als er antwortete.

        Jaruun (leicht ungehalten): "Sollte ich jemals jemanden im Auftrag töten, so hoffe ich dass du das bist!"

        Jason: "Hey, du riskierst aber ne ganz schön dicke Lippe! Aber du weißt ja, wenn du mal in Schwierigkeiten steckst kannst du dich auf mich verlassen. Eine Hand wäscht..."

        Jaruun hatte das Com-Link einfach abgeschaltet und griff nach der Steuerung. Er musste sich an den Zeitplan halten! Natürlich konnte ein so kleiner Raumjäger nicht allein in den Hyperraum springen, aber genau deswegen gab es den "kostengünstigen Alternativplan". Und für eben diesen war der Zeitplan ausgearbeitet worden.
        Es musste jeden Moment losgehen!

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        • #5
          Der automatische Countdown auf dem Display hatte soeben die Null erreicht und blinkte nun stetig. Jaruun hob die Schnauze des Raumjägers leicht an und flog die verlassene Häuserschlucht entlang. Er hielt die Geschwindigkeit konstant und tippte auf einem zusätzlich eingebauten Display eine Zahlenkolonne ein, die die Frequenz eines Störsenders einstellte. Mithilfe dieses Senders wurde für gut zehn Sekunden ein Signal ausgesendet, das sämtliche Scanner störte und somit den Raumjäger vor der Ortung verbarg. Dieses Prinzip verwendete Rango nun schon seit über drei Jahren mit großem Erfolg. Es ermöglichte nämlich, dass ein einzelner Jäger sich an die Unterseite eines mittelgroßen Frachters hängen konnte und ohne eigenen Treibstoffverbrauch an den jeweiligen Zielort kommen konnte, der meistens einige Tage oder Stunden im Hyperraum entfernt lag.
          Und genau das war der Plan. In wenigen Sekunden würde die „Lance of Shaddaa“ am schmalen Schluchtausgang vorbeikommen und sich auf den Weg nach Coruscant machen. Die einzigste Schwierigkeit, die jedes Mal bestand war schnell genug unter den Frachter zu kommen und die magnetische Verriegelung zu aktivieren, um sich unter der hinteren Aufbaute festzuhaken.
          Als sich in diesem Augenblick der Frachter vor die Schlucht schob gab Jaruun Gas. Er hatte dieses Manöver erst zweimal geflogen, aber zwang sich innerlich zur Ruhe. Wenn er jetzt einen Fehler machte und dieses illegale Unternehmen verriet war seine Mission sofort beendet und das würde ihn den Kopf kosten. Immerhin ging es hier um viel Geld für seinen „Besitzer“ und Rango sah es nicht gern, wenn dicke Fische in die Meere zurückglitten.
          Er hatte die Schlucht beinahe verlassen, als er den Störsender aktivierte. Sofort danach riss er den Jäger herum und hängte sich an den Frachter, der bereits im Steigen inbegriffen war.
          Noch fünf Sekunden! Jaruun lenkte den Jäger unsanft unter den Bauch des Frachters und hieb zielsicher auf die magnetische Verriegelung. Ein dumpfes Dröhnen erscholl und Jaruun glaubte bereits das gesamte Schiff musste den Anprall gehört haben, als sie die Atmosphäre verließen und nur wenige Sekunden später der Himmel von gleißenden Sternen überzogen wurde, die allesamt als helle Linien an ihnen vorbeizogen.
          Er hatte es geschafft! Er war auf dem Weg nach Coruscant, doch würde nun viel Zeit haben sich seine nächsten Schritte genau zu überlegen, denn die Reise dauerte viele Tage.

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          • #6
            Der anfänglichen Nervosität, die ihn vor jeder Mission befiel, folgte schon bald eine gewisse Langweile, die ihn beim Anblick des Hyperraums heimsuchte. Während er normalerweise mit einem der Frachter unterwegs war und sich dort frei bewegen konnte fühlte er sich hier wie in einem Gefängnis. Seine Glieder schmerzten bald und die bedrückende Enge folgte ihm bis in die Träume...

            ...Jaruun war wieder in einer der engen Zellen auf dem Piratenschiff, das sie damals gekapert hatte. Noch immer schmerzte sein Körper von Treffern mehrerer Schockwaffen. Er war lange ohnmächtig gewesen und hatte erst hier wieder zu sich gefunden. Die einzigsten „Menschen“, die er hier zu Gesicht bekam waren zwei Wächter und ein schmieriger Koch, der etwas austeilte, das er liebevoll die „tägliche Ration“ nannte. Jaruun wurde schon allein vom Geruch jedes Mal übel und er fragte sich warum man sie nicht einfach und offensichtlich vergiftete, anstatt es auf die siechende Methode zu tun. Aber um einigermaßen bei Kraft zu bleiben musste er es herunterwürgen. Das ging ganze fünf Tage so. Während dieser Zeit hörte er immer wieder wie wahllos einer seiner einstigen Kameraden abgeholt wurde, um von einem ungewissen Schicksal nur selten wiederzukommen. Jaruun wusste, dass er bald an der Reihe sein würde. Was ihn auch immer erwartete, er würde sein Fell teuer verkaufen und sich nicht brechen lassen! Als es dann soweit war traf es ihn vollkommen unerwartet. Mitten in der nächsten Nacht riss man ihn aus dem Schlaf und schleifte ihn durch unzählige Korridore, bis er in einen runden Raum gestoßen wurde, dessen Boden aus hartem Sand bestand. Hinter ihm glitt das Schott wieder zu und er gewahrte, noch immer schlaftrunken, auf der gegenüberliegenden Seite ein weiteres. Als er ein paar Schritte getan hatte erscholl über ihm ein amüsiertes Lachen. Jaruun blickte auf und sah, dass die Wände des Raums über ihm in großem Bogen aufeinander zu strebten. Die Decke bestand in einem Radius von fünf Metern aus Glas, durch das er einige Gestalten sehen konnte. Viele von ihnen hielten kleine Scheine in der Hand. Wettscheine! Der Gedanke durchzuckte den Dieb wie ein Blitz. Er musste sich in einer kleinen Arena befinden und jeden Moment würde sich das gegenüberliegende Schott öffnen und irgendeine exotische Scheußlichkeit ausspeien.
            Wieder erscholl das amüsierte Lachen und Jaruun wurde eines hochgewachsenen Mannes gewahr, der unverkennbar der Captain des Dreadnaughts war. Er trug eine abgetragene Uniform der Republik, die er selbst mit allerlei „Verzierungen“ oder vielleicht auch „Trophäen“ versehen hatte. Er blickte ihn kalt an, doch konnte die Vorfreude in seinem Gesicht nicht ganz verhehlen. Er trat einen Schritt vor.

            Captain: „Ich freue mich, dass du es einrichten konntest und heute Nacht zu unserem Amüsement beitragen willst. Die Wetten auf dich stehen gut und ich selbst erhoffe mir zumindest gute Unterhaltung.“

            Jaruun (kalt): „Wer sind sie und was wollen sie?“

            Captain (gespielt schockiert): „Ich bitte vielmals um Verzeihung! Wie unhöflich von mir mich nicht vorzustellen! Meine Name ist Captain Yzarius Dellert, Kommandant der „Devils Tooth“ und das sind meine Männer!“

            Jaruun spuckte aus. Es waren ganz eindeutig Piraten. Niemand in den Weiten des Weltraums war überheblicher und selbstgefälliger. Aber die Erkenntnis änderte nicht das geringste an seiner jetzigen Situation. Er würde um sein Überleben kämpfen müssen und sah an den braunen, eingetrockneten Blutflecken, dass es schon viele vor ihm nicht geschafft hatten.

            Captain: „So ungehalten du auch bist, ich kann dir nicht gestatten uns so früh zu verlassen, denn immerhin bist du doch momentan unser „Gast“ und ich will mich als guter Gastgeber erweisen. Deshalb gebe ich dir folgenden Rat: Versuch an eine der Waffen aus dem Raum der Bestie zu kommen. Andernfalls gebe ich dir keine fünf Minuten.“

            Mit diesen Worten hob er den rechten Arm und aktivierte ein kleines Pad das in seiner Hand lag. Sofort begann sich das Schott zu öffnen und aus dem Schatten trat...

            Jaruun fuhr hoch und stieß sich unangenehm den Kopf an der Kanzel. Sterne tanzten ihm vor den Augen als er in den Pilotensitz zurücksank. Er war schweißgebadet und sein Herz klopfte hart gegen den Brustkorb.
            Es war nur ein Traum gewesen, rief er sich zur Ordnung. Mehr nicht! Doch er beruhigte sich erst Minuten später. Ein Blick auf das Display zeigte ihm, dass er noch vier Tage von Coruscant entfernt war. Jaruun schloss mit einem Seufzer die Augen und fuhr sich über die Stirn. Er musste sich ablenken, denn sonst, so war er sich sicher, würden die Träume zurückkehren. Und es würde nicht besser werden, eher noch schlimmer!

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            • #7
              Jaruun war die Data-Disc mehrfach durchgegangen und hatte sich die drei relevanten Namen gut eingeprägt. Es würde natürlich schwer sein an die Informationen heranzukommen, doch aus irgendeinem Grund schien seinem Auftraggeber sehr viel an diesen Jedi-Meistern zu liegen. Und hatte Rango nicht gesagt, dass er das doppelte des normalen Preises für den Auftrag erhielt!? Entweder war der Auftraggeber ein Narr oder er wusste wie wertvoll die Informationen wirklich waren.
              Das Display wechselte die Ansicht und spuckte die Disc wieder aus. Jaruun verstaute sie, griff nach dem Rucksack und begann ihn durchzugehen. Es war im Grunde das Übliche. Energiezellen für den Blaster, eine Sprengkapsel, etwas Werkzeug, ein handtellergroßer Holo-Projektor, usw.
              Der Blaster war voll bestückt und funktionierte einwandfrei. Es würde keine Probleme mit der Technik geben, das hatte es noch nie, aber wie würde all diese Technik gegen die Jedi funktionieren? Natürlich hatte Jaruun Respekt vor den Lichtschwertern und den Fähigkeiten der Macht, doch sollte er wirklich ertappt werden so stand es außer Frage einen offenen Kampf zu riskieren, geschweige denn sich zu ergeben.
              Der Plan war sich im Hangar zu melden und nach den routinemäßigen Abhandlungen erst einmal in die Starshine Cantina zu gehen. Später wenn alles ruhiger war konnte er zurückkehren und ohne großes Aufsehen nach dem Terminal suchen. Leider gaben die Informationen der Disc her, dass das Terminal nicht extern angezapft werden konnte und somit ein direkter Zugriff unbedingt nötig war. Aber bis es soweit war machte sich Jaruun keinen Kopf. Es würde alles wie immer laufen und er würde, sobald er zurück war, um einiges reicher sein. Sowohl in Bezug auf Kredits, wie auch auf Erfahrung.

              Mehrere Stunden später flackerte endlich die Warnlampe auf. Der Hyperraum musste sie jeden Moment wieder freigeben. Jaruun drückte ein paar Tasten und machte sich bereit die Verriegelung des Magneten wieder zu lösen, als die Bahnen heller Sterne endlich wieder ihre Ursprungsform annahmen und ein Planet vor ihnen auftauchte. Während die "Lance of Shaddaa" ihren Kurs korrigierte und auf einen der großen Raumhäfen zuflog löste sich der kleine Raumjäger und glitt, wieder mit kurzzeitigem Störsignal, in die Atmosphäre.
              Als die Wolken sich endlich lichteten konnte Jaruun unter sich Millionen von Lichtern sehen, die den Planeten in alle Himmelsrichtungen überzogen. Er war schon lange nicht mehr hier gewesen und nach all den Jahren der Entbehrung war Jaruun "glücklich" seine Heimat wieder unter sich zu sehen. Doch ihn betrübte der Gedanke diese Welt nicht als freier Mann betreten zu können, sondern als Sklave.
              Nach langem Sinkflug war der Raumjäger nun nah an die Gebäude herangekommen. Unter ihm bewegten sich die unzähligen Kolonnen von Fähren und Gleitern in einer nicht enden wollenden Schlange. Jaruun blieb absichtlich höher, um die Geschwindigkeit nicht drosseln zu müssen und suchte auf dem Display die Akademie. Sie konnte nicht mehr weit entfernt sein und als er sie endlich fest anvisiert hatte stellte er den Autopiloten auf Halbautomatik ein.

              Keine Viertelstunde später passierte der Jäger die Tore der Akademie und landete.

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              • #8
                Doh Dans Schiff begann mit dem Landeanflug. Eine eher tiefere Landeplattform nahe der Nebel. Als Doh Dan das Schiff verließ sah er sich umsichtugm um, doch entdeckte er niemanden. Was nichts heissen mochte, da die Nebel einiges verschleierten. Doh Dan warf einen Blick auf sein Datenpad, sein Zielobjekt war nicht fern...und so setzte Doh Dan sich mit seinem tödlichen Auftrag in Bewegung...
                »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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                • #9
                  "Siiiithhhhh..." fauchte eine zischende Stimme und Doh Dan schreckte wild herum. "Wer ist da?" ein in einer schwarzen Kutte verhüllter Mann trat aus dem Schatten hervor. "Mein Name ist Lurk...Ich habe euch erwartet." Das Wesen hielt Doh Dan für einen Sith? Gut! Doh Dan sah auf sein Datenpad...das war die Kontaktperson. Und er musste ihn nicht einmal töten. Er war ebenfalls ein Werkzeug von Doh Dans Auftraggeber. "Habt ihr ihn bei euch?" "Natürlich, dunkler Krieger. Habt ihr den Teil eurer Abmachung eingehalten?" Doh Dan wusste nicht so recht um was es ging. "Was genau? Da waren einige Teile die es einzuhalten gab." "Wie wäre es mit allen?" die Stimme von Doh Dans Gegenüber wurde etwas ungehaltener. "Natürlich habe ich alles erledigt...hälst du mich für einen Stümper madige Kreatur?" fluchte Doh Dan. "Nein, natürlich nicht. Doch wie sagt man so schön? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser." Die Kreatur reichte Doh Dan einen kleinen Beutel welchen Doh Dan sogleich öffnete. Der Stein darin glich dem anderen den er dem toten Wookie aus den kalten Fingern nahm bis aufs kleinste Detail. Einzig allein die Färbung schien ein wenig anders zu sein. Doh Dan nickte zufrieden und steckte den Beutel ein. "Und wo bleibt meine Bezahlung?" "Was hat mein AUftraggeber mit euch ausgemacht?" "Den Kopf von Moocha!" fauchte die Kreatur...Doh Dan nickte, beugte sich zum Boden und hob den Beutel in welchem er den Kopf eingesackt hatte auf. "Hier, er fängt ohnehin schon an zu stinken!" Doh Dan überreichte der Kreatur den Sack und begab sich in Richtung seines Schiffes zurück.

                  Irgendwann überkam ihn das Gefühl verfolgt zu werden...
                  »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                  Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                  Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                  Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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                  • #10
                    Im ersten Moment war Kairi richtig sauer, dass niemand sie begleiten würde.

                    Ihr Feiglinge!, dachte sie- ehe sie feststellte, dass Stone ihr doch gefolgt war. Ohne es ihm zu zeigen, war Kairi sehr erleichtert, dass Stone weiter an ihrer Seite sein würde.

                    "Kannst du sein Schiff sehen?", fragte sie ihren flatternden Begeliter.

                    "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

                    Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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                    • #11
                      Stone schaute auf den Empfänger. "Es muss direkt hinter dem nächsten Hangar liegen."

                      Stone flatterte darauf zu und blieb an der Kurve stehen. Vorsichtig spähte er um die Ecke. "Ja, da hinten ist es."
                      Zuletzt geändert von Counselor; 08.10.2004, 14:49.
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                      • #12
                        Auch Kairi lugte um die Ecke und entdeckte das Schiff.

                        "Und nun? Gehe ich einfach hin, klopfe an und frage nach dem Herrn des Hauses?"

                        Kairi wurde nun sehr nervös, da sie nochnie mit einem Sith Kontakt hatte und es auch nicht wollte. Doch wie es aussah, stand ihr so eine Begegnung nun unmittelbar bevor.

                        "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

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                        • #13
                          "Wenn du magst, von mir aus. Wenn wir ihn sehen würden, könntest du ihm vielleicht auch mehr oder weniger zufällig über den Weg laufen." Stone wandte sich von Kairi ab und schaute sich angestrengt um. Schließlich hatte er jemanden erspäht. "Da hinten kommt jemand. Das könnte er sein." Er deutete auf einen Mann, der in Richtung des Schiffes ging.
                          Signatur außer Betrieb

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                          • #14
                            Als Doh Dan innehielt und sich umsah, sah er kurz einen flatternden Schatten hinter einer Häuserecke verschwinden. Doh Dan verengte die Augen zu Schlitzen, und vergrub den Stein tiefer in seinen Taschen. Misstrauisch, ließ er sich allerdings nichts anmerken und ging einfach weiter zu seinem Schiff. Doch kurz bevor er zu der Landeplattform ging, schwenkte er in eine Seitengasse, und ging dort schnurstracks in die nächste und dorthin zurück wo er den Schatten gesehen hatte.
                            Als er sich der Ecke näherte vernahm er murmelnde Stimmen, gleich würde er wissen ob ihn seine Sinne täuschen würden oder nicht, und so bog Doh Dan um die Ecke...
                            »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                            Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                            Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                            Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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                            • #15
                              Kairi musste schmunzeln. Stone wollte es sich immer so einfach wie möglich machen und am liebsten alles schön von außen beobachten. Das war seine Art. Daher hatte sie genau die Antwort erwartet, die er gegeben hatte.

                              Kairi war grade dabei, den ersten Schritt in Richtung des Schiffes zu machen, als plötzlich jemand um die Ecke hinter ihnen bog. Schnell drehte Keiri sich um und erkannte im erstem Moment nur einen schwarzen Schatten. Erschrocken sah sie Stone an...

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