Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[Planetarischer Verteidigungsjäger] Ch-01 "Interceptor"

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [Planetarischer Verteidigungsjäger] Ch-01 "Interceptor"



    Der Jäger wurde ursprünglich nicht auf Chandrila gebaut, wo er zum Einsatz kam, sondern war eine Produktion der Firma, die sämtliche Planeten mit Jägern des selben Typs ausstattet.
    Bei diesem Jäger handelt es sich um eine Sonderanfertigung. Es handelt sich um einen Zweisitzer und er verfügt über einen Hyperraumantrieb.
    Weitere technische Daten:

    Länge: 13 m
    Spannweite: 6 m
    Bewaffnung: 2 Laserkanone am Bug
    Schildgenerator
    Sonstiges: Hyperraumantriebgenerator
    Zweisitzer
    kleiner Frachtraum im hinteren Teil
    Zuletzt geändert von Dax; 19.05.2005, 14:49.
    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

  • #2
    Quin: "Wir werden zu einer Mine fliegen, die sich außerhalb von Hanna City befindet. Die Sith sind hierher gekommen, um Machtkristalle zu schürfen und sie für ihre dunklen Pläne zu missbrauchen. Solange sie nicht unter republikanischer Kontrolle ist sind weitere Aktivitäten der Sith, auf Chandrila, zu befürchten."

    Der Jäger erhob sich sanft und drehte sich etwas nach links. Er schwebte bis zur Hangardecke empor und drehte sich dann einem Schott zu, das an der Wand eingelassen war.

    Gale: "Das Schott ist noch verschlossen, Meister. Uns bleibt wohl keine andere Wahl als noch einmal zu landen und den Kontrollraum aufzusuchen."

    Quin: "Dafür bleibt kein Zeit, mein Padawan!"

    Der Jedi-Meister drückte auf eine Taste und zog einen Schalter am Steuerknüppel komplett durch....

    Kommentar


    • #3
      Einige Kontrollleuchten begannen an den Cockpitdisplays zu leuchten. Quin checkte kurz die Systeme, die er gerade aktiviert hatte und stellte mit Zufriedenheit fest, dass dieser Jäger perfekt gewartet worden war.
      Der Jedi-Meister zog den Steuerknüppel an sich heran und die Repulsorlifts bewirkten, dass sich der Jäger langsam erhob und in die Vertikale ging. Quin schnallte sich noch schnell an und als das Schiff die Vertikale erreicht hatte, drückte er auf einen Knopf am Steuerknüppel.
      Zwei Laserschüsse verließen die beiden Emitter, die an den Flügeln rechts und links angebracht waren. Sie durchschlugen die Hangartore. Ein gewaltiges Loch entstand und noch bevor Quin komplett hindurchschauen konnte, gab er vollen Schub.
      Der Jäger brauste den herunterfallenden Trümmerteilen entgegen, durchquerte die Schicht und verließ dann den Hangar durch das Loch.
      Quin flog noch einige Sekunden hoch in die Luft um Höhe zu gewinnen und richtete den Jäger dann wieder horizontal aus. Er programmierte in den Navigationscomputer die Koordinaten der Miene ein und gab Vollschub.
      Während der ganzen Zeit sagte der Jedi-Meister kein Wort. Er konzentrierte sich nur auf den Jäger und ließ seinen Padawan-Schüler vorläufig außer Acht.
      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

      Kommentar


      • #4
        Hanna City zog rasch unter ihnen vorbei. Da es bereits dunkel geworden war konnte Gale nur vereinzelte Lichter und ein paar Brandherde wahrnehmen. Die Kämpfe der Widerständler schienen noch immer anzudauern.
        Der Jäger jagte aufs freie Land hinaus und überquerte eine längliche Bergkette. Nur unweit dahinter strahlten drei Flutscheinwerfer in den Himmel und markierten somit die größte Landeplattform der chandrilanischen Mine. Der Autopilot hielt direkt darauf zu und drosselte bald die Geschwindigkeit des leichten Raumers.

        Kommentar


        • #5
          Quin übernahm nun wieder selber die Kontrolle des Jägers. Er umkreiste die Landeplattform vorerst einmal um sich mit seinen eigenen Augen ein Bild von der Situation zu machen.
          Nachdem er eine Runde gekreist war, brach er endlich die Stille.
          "Es scheint niemand mehr da zu sein. Die Landefläche ist komplett frei. Die Evakuierung schien recht schnell von statten gegangen zu sein. Ich werde landen. Halte du aber weiterhin die Augen auf, mein Schüler."
          Quin schaute wieder auf seine Instrumente und bereitete alles für eine Landung vor.
          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

          Kommentar


          • #6
            Gale konzentrierte sich vollkommen auf die Umgebung und spürte mit der Macht nach jeglicher Lebensform. Nichts regte sich.

            Gale (flüsternd): "Es ist kein Leben weit und breit, Meister."

            Quin nickte leicht und ließ den Jäger tiefer gleiten. Als die Landekufen aufsetzten und die Instrumente unter mehreren Befehlen langsam erstarben öffnete der Jedi-Meister das Cockpit und sprang ohne zu zögern heraus. Gale folgte ihm sofort und gemeinsam ließen sie ihre Blicke über die hell beleuchtete, aber leblos daliegende, Minenoberfläche wandern.

            Kommentar


            • #7
              Quin prüfte mit mehreren Blicken die Umgebung und konnte erneut nichts feststellen, was auf eine Präsenz der Sith oder deren Anhänger hindeuten würde.
              Er schaute zu seinem Padawan.
              "Ich werde mich zum Kontrollraum begeben, um dort die wichtigsten Daten zu sammeln. Fühlst du dich bereit mich zu begleiten, oder möchtest du beim Jäger bleiben?"
              "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

              Kommentar


              • #8
                Gale zuckte unter Frage kurz zusammen. Natürlich würde er seinen Meister begleiten, obwohl er sich noch immer zu schwach fühlte jegliche Anstrengung zu unternehmen. Nach seiner Verfehlung durfte er sich einfach keine Schwäche mehr leisten und musste jederzeit Stärke zeigen. Der Padawan öffnete den Mund, um zu antworten, als sein Meister den Kopf schüttelte.

                Quin: "Gale, du wirst noch erkennen, dass es nicht die eigene Stärke ist die uns Jedi unsere Kraft gibt. Es ist allein die Macht. Ich weiß sehr wohl wie du dich nun fühlst und möchte daher, dass du beim Jäger bleibst und auf mich wartest. Meditiere und sammle neue Energie."

                Gale hatte noch immer den Mund geöffnet, doch nun aus Erstaunen. Er nickte stumm und senkte den Kopf. Er fühlte sich nicht wirklich zurechtgewiesen oder wie ein kleines Kind behandelt, doch spürte er die Sorge, die sein Meister seinetwegen hatte.
                Quin sah ihn noch einmal ernst an, wandte sich schließlich um und ging auf eine Gruppe dunkler Gebäude zu....

                Kommentar


                • #9
                  Der Jedi-Meister hatte die ganze Zeit die extreme Erschöpfung seines Padawans gespürt. Während des Fluges hatte Gale kein Wort gesagt, was nicht daran lag, dass er sich wegen seiner Taten schämte, sondern er nutzte die freien Minuten um die Augen zu schließen und einen Moment auszuruhen. Quin war froh darüber, dass Gale zwar alles dafür tun würde die Mission zu einem guten Abschluss zu bringen, doch auch ein Jedi muss erkennen, dass die Erschöpfung und die Müdigkeit kein Feind ist, gegen den man kämpfen soll, sondern den man durch Meditation und Ausruhen überwinden soll.
                  Quin hatte nun die Landefläche passiert und stand nun unmittelbar vor einem größeren Zugangsschott zu einem großen Gebäude. Das Schott und die Form des Gebäudes ähnelte einem Hangar. Vermutlich waren hier noch einzelne Transport- und Lastengleiter untergebracht. Quin drückte einen Knopf auf einer externen Türkontrolle, die recht ungewöhnlich war für einen Hangar. Das Schott öffnene sich und Quin betrat den Hangar.
                  Zuletzt geändert von Jaro; 28.10.2004, 11:31.
                  "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                  Kommentar


                  • #10
                    Der Padawan hatte wieder im Jäger Platz genommen und entspannte sich, soweit es seine schmerzenden Glieder zuließen. Sein Meister war bereits in der Dunkelheit verschwunden, die hinter dem großen Schott gähnte und würde sicher einige Minuten brauchen.
                    Gale schloss die Augen und konzentrierte sich auf das Geschehene. Er tauchte immer intensiver in die Erinnerungen ein, die seine dunkle Seite erlebt hatte. Wie Sterne im Hyperraum zogen die Bilder an ihm vorbei und Wortfetzen prasselten auf den Padawan nieder, die er kaum zuzuordnen verstand. Er konzentrierte sich weiter und schaffte es langsam Ordnung in das Chaos zu bringen....

                    Kommentar


                    • #11
                      Die Erinnerungen zogen an Gale vorbei und er griff sich immer wieder eine heraus, die ihm interessant erschien. Die Wortfetzen waren zu einem Flüstern herabgesunken und kamen von Zeit zu Zeit an sein Ohr, als wollten sie ihm etwas wichtiges in Erinnerung rufen, dass er noch nicht entdeckt hatte.

                      "....eine uralte Waffe der Sith....vor 150 Jahren....der Quell der Macht....Seliares Alarn....Caibur...."

                      Die Satzstücke wollten einfach keinen Sinn ergeben. Was hatten die Sith vorgehabt, dass seine dunkle Seite sich ihnen entgegenstellte und nicht anschloss? Gale strengte sich noch mehr an, doch erreichte nur, dass sein Kopf anfing zu schmerzen. Es gab momentan keine Aussichten auf Erfolg. Er musste es später noch einmal versuchen....

                      Kommentar


                      • #12
                        Quin stoppte den Lastengleiter direkt neben dem Jäger. Er schaute in das Cockpit und sah, dass sein Padawan mit geschlossenen Augen auf dem Platz des Co-Piloten saß.
                        "Öffne den Frachtraum, Padawan.", sagte Quin in einem neutralen Ton.
                        "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                        Kommentar


                        • #13
                          Gale erwachte aus seiner Meditation und erblickte seinen Meister durch das spiegelnde Material des Cockpits. Er nickte deutlich sichtbar und beeilte sich den Boden des Frachtraums abzusenken, damit Quin die Kiste, die er bei sich führte, darauf abladen konnte. Was er wohl heraus gefunden hatte?

                          Kommentar


                          • #14
                            Die Zugansluke zu dem Frachtraum hatte sich nun geöffnet und Quin verstaufte mit Hilfe des Gleiters die Kiste in dem Frachtraum. Nachdem er den Gleiter ein paar Meter weiter entfernt geparkt hatte, überprüfte er noch einmal, ob die Kiste unbeschadet im Frachtraum lag, sicherte sie und begab sich dann zum Cockpit.
                            Er nickte Gale zu und sein Padawan-Schüler schloss den Frachtraum wieder.
                            "Wie geht es dir?", fragte Quin mit einem durchaus besorgten Unterton in der Stimme.
                            "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

                            Kommentar


                            • #15
                              Gale: "Mein Körper erholt sich langsam von den Strapazen, doch mein Geist will nicht zur Ruhe kommen. Da ist eine Erinnerung, die wichtig zu sein scheint, aber ich kann sie nicht eindeutig erfassen. Es ist wie ein Chor aus flüsternden Stimmen...."

                              Quin setzte sich zu ihm und ließ den Jäger auf Stand-by hochfahren. Er schien einen Moment lang die Worte seines Padawan zu überdenken und antwortete schließlich:

                              Quin: "Wir werden noch einmal nach Hanna City zurückkehren und dort unser Lager für die Nacht beziehen. Wenn du die Ruhe findest, die du benötigst, wirst du deine innere Ruhe wieder herstellen können."

                              Gale nickte nur und sah abwesend aus dem Fenster. Unter dem Jäger schrumpfte die Minenlandschaft immer weiter zusammen, bis sich der Rumpf drehte und gen Hanna City schoss.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X