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[Tatooine] Wüstenmeer

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  • [Tatooine] Wüstenmeer

    Das Shuttle landete sanft auf dem staubigen Wüstenboden Tatooines. Die Piloten fuhren die Triebwerke herunter und machten Meldung.
    „Wir sind gelandet, mein Lord.“
    Azgar quittierte die Meldung mit einem kurzen Nicken, dann erhob er sich aus seinem bequemen Sessel und ging zur Shuttlerampe, die sich zischend öffnete und das gleißende Licht der beiden Zwillingssonnen des Planeten einließen. Xelis folgte ihm dichtauf, als er in die sengende Hitze schritt.
    Am Ende der Rampe wurden sie bereits von einer Einheit seiner Soldaten erwartet. Der Kommandant der Einheit trat vor.
    „Lord Azgar, willkommen auf Tatooine. Lady Xelis.“ Der Soldat nickte der jungen Frau kurz zu.
    „Danke, Lieutenant Grivs.“ Azgar schenkte dem Soldaten ein Lächeln, das jedoch ohne die geringste Wärme war.
    „Ich habe nicht viel Zeit, deshalb vergeuden wir sie nicht weiter mit sinnlosem Geplänkel. Ich unterstelle Sie und Ihre Einheit von nun an Lady Xelis. Sie werden ihre Befehle genauso ausführen, wie die meinigen. Haben wir uns verstanden, Lieutenanrd.“ Und etwas leiser fügte sie hinzu: „Viel Glück.“ Dann wandte sie sich Lieutenant Grivs und den übrigen Soldaten zu. „Folgen sie mir.“
    Die Einheit schritt, mit Xelis und Grivs an der Spitze, Richtung Norden. Azgar blickte ihnen nach, bis sie hinter einen Felsformation verschwanden. Dann war er allein.

    Azgar drehte sich um und schritt zu dem Gleiter, den man für ihn bereitgestellt hatte. Er stieg auf den schmalen Sitz und kontrollierte die Instrumente. Dann startete er den Gleiter und brach zu dem ersten Ziel auf seiner langen Reise auf.
    Fress Divim. Er hatte den alten Corellianer nur kurz kennen gelernt… an dem Tag, als auch Meister Quin ihn verraten hatte, dem Tag, als er unehrenhaft aus dem Jedi-Tempel verbannt worden war. Divim hatte nur dagesessen und ihn gemustert. Aber er war da gewesen und Azgar wusste, dass er seine Verbannung befürwortet hatte. Seine Agenten hatten es vor kurzem erst herausgefunden und ihm berichtet. Divim würde der Erste sein, dem sein damaliger Verrat teuer zu stehen kommen würde. Azgar würde es ihm alles zurückzahlen; er würde es allen zeigen… Divim, dem Jedi-Orden, seinem alten Meister Quin… dass er besser war, als sie alle. Er würde ihnen etwas zeigen, was er als Einziger erkannt und verstanden hatte: Die wahre Bedeutung der Macht…
    "In Darkness there can be Light,
    in Misery there can be Beauty,
    in Death there can be Life..."

  • #2
    Der Gleiter hob ab und wirbelte Unmengen Staub auf. Azgar hielt sich an der Einstiegsluke fest, die ,wie bei vielen Modellen, stets offen stand. Die Felsformationen schrumpften unter dem Gleiter hinweg und machten bald der unendlichen Wüste Platz. Selbst in grosser Höhe war die Hitze unerträglich, doch Azgar´s Gedanken waren bereits in der Zukunft, beim Kampf gegen Meister Fress Divim.
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    • #3
      Der Gleiter senkte automatisch die Flughöhe, als eine größere Felsformation in Sicht kam. Hier mussten die Tuskenstämme angesiedelt sein, die Fress Divim zu befrieden versuchte. Kaum dass der Gleiter in den Schatten des Felsens eintauchte, entdeckte der gefallene Jedi mehrere Höhleneingänge. Irgendwo dort drin werde ich ihn finden....


      Der Sand knirschte leise unter Azgar´s Stiefeln. Das grelle Licht der Wüste war einem matten Dämmerlicht gewichen. Immer wieder fiel eine Säule aus Licht durch ein Loch in der Decke. Selbst hier, tief in den Höhlen, hielt die Hitze der Zwillingssonnen an und trieb dem einsamen Wanderer den Schweiß auf die Stirn.
      Bald kam Azgar an eine Gabelung und verharrte kurz. Immer wieder war in der Ferne das Schreien und Rufen von Tusken zu hören, doch es brach sich zigfach an den Wänden der Tunnel. Die Verbindungen der Höhlen mochten kilometerweit in die Tiefe des Planeten reichen und es war schwer abzuschätzen welche Teile bewohnt waren. Azgar ließ sich in den Schneidersitz sinken und konzentrierte sich auf jegliche Art von Lebensformen. Er hatte Zeit. Viel Zeit....
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      • #4
        Die Höhlen und Tunnel wechselten sich in großer Geschwindigkeit ab, während der Geist des gefallenen Jedi sich durch sie hindurch bewegte. Immer wieder entdeckte er neue Lebewesen, doch fand nicht die gesuchten. Er ließ ein Womprattennest hinter sich und wandte sich wieder den höher gelegenen Höhlen zu.

        Nach über einer halben Stunde war er wieder nahe seinem Körper und spürte endlich einen Tuskenräuber auf. Es schien eine Wache zu sein, die aus den entlegeneren Höhlen kam. Zwar kam sie direkt auf ihn zu, doch Azgar entschied sich zuerst ihren Weg zurückzuverfolgen. Er würde noch genügend Zeit haben dieses Leben auszulöschen.
        Nein. Das würde Divim nur warnen.
        Er beschleunigte seine Suche und spürte bald mehrere Echos auf. Die Tuskenstämme schienen in der nähe eines unterirdischen See´s zu hausen.
        Wasser? So nah an der Oberfläche? Darum muss es in diesem Streit gehen....
        Azgar kehrte zu seinem Körper zurück und öffnete die Augen. Der Tuskenräuber musste jetzt ganz nah sein. Lautlos erhob sich der gefallene Jedi und verschwand im tiefsten Schatten einer Nische.
        Tatsächlich bog in diesem Moment der Tusken in den Haupttunnel ein, doch verhielt sich vorsichtiger als erwartet. Er hatte seine Waffe mit beiden Händen ergriffen, den Körper leicht vorgebeugt und schien die Luft scharf einzuatmen. Azgar verhielt sich weiterhin ruhig, doch argwöhnte dass der Tusken ihn bemerkt hatte.
        Der in braune Linnen gehüllte Tusken kam auf Höhe der Nische und blieb stehen. Er drehte den Kopf der Dunkelheit zu du horchte. Azgar hob langsam die Hand und griff in die Macht. Der Tusken bewegte sich auf die Nische zu und hob seine Waffe. Irgendetwas war dort in der Dunkelheit. Einen Meter kam er noch näher, dann griff er an. Die Waffe pfiff durch die Luft ohne auf Widerstand zu treffen. Ein Stich hatte dasselbe Ergebnis. Überrascht zog der Tusken die Waffe zurück und stieß einen halblauten Ruf aus. Hatte er sich so sehr geirrt?

        Azgar (hinter dem Tusken): „Danke, dass du mir den Weg gewiesen hast.“

        Der Tusken drehte sich um und schwang seine Waffe, doch der dunkle Jedi hielt sie mit der Macht zurück und entriss sie ihm schließlich. Erstaunt brüllte der Tusken auf und wollte sich mit bloßen Händen auf den Eindringling stürzen. Azgar ließ die freischwebende Waffe auf ihn herabschwingen und streckte den Tusken damit nieder. Einen Moment später landete die Waffe neben dem Ohnmächtigen im Staub.
        Azgar wandte sich um und schritt tiefer in die Höhlen hinab....
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        • #5
          Die Höhle, in dem der unterirdische See lag, öffnete sich weit vor Azgar, als er endlich den rechten Weg gefunden hatte. Zwischen natürlichen Steinsäulen sah er mehrere Tuskenreittiere stehen, die nur von einem Mann bewacht wurden. Noch bevor dieser dem gefallenen Jedi in den Weg treten konnte, schwenkte Azgar seine Hand und suggerierte: Ich gehöre zum Stamm. Sofort entspannte sich der Tusken und ließ ihn passieren.
          In weiterer Entfernung flackerte Lagerfeuer, dass deutlich eines der Lager markierte. Azgar orientierte sich am schwachen Licht des Feuers, doch trat nicht näher an die Zelte aus Tierhäuten heran. Die wilden Wächtertiere der Tusken würden ihm nur unnötige Probleme bereiten und noch wollte er keine Aufmerksamkeit erregen.

          Nachdem er sich einen Überblick über die Höhle verschafft hatte, erreichte er eine große Steinsäule, die nahe am Wasser lag. Hinter ihr führte ein schmaler, aber natürlicher, Weg zu einem Plateau auf dem sich mehrere Personen befanden. Wie es schien wurde der Ort von den anderen Tusken gemieden und diente den Anführern als neutraler oder heiliger Boden.
          Ein kurzer Blick hinter der Säule hervor ließ Azgar drei Tusken und Meister Divim zählen. Es musste sich hierbei um die beiden Anführer der zu befriedenden Stämme und eine Wache handeln. Keine nennenswerten Gegner wie der gefallene Jedi fand. Er ergriff sein Lichtschwert und trat auf den Weg hinaus....
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          • #6
            Er wurde im selben Moment entdeckt, wie er seine Präsenz preisgab. Der Wächter hob sofort seine Waffe und stürmte auf in zu, während die beiden Stammesführer aufsprangen und einen Dolch zogen. Nur Meister Divim blieb vollkommen ruhig, auch wenn er etwas überrascht wirkte einen Verbündeten der Macht zu sehen.
            Was er auch immer denkt und tut, es wird ihn nicht retten dachte Azgar grimmig lächelnd.
            Sein Lichtschwert fuhr aus der Klinge und fegte den Wächter beiseite. Der tote Körper kippte zur Seite und verschwand im Wasser. Die Stammesführer brüllten laut und ereiferten sich in Drohgebärden. Verrat klang es in Azgar´s Kopf. Doch ihre Belange waren für ihn vollkommen unwichtig, sodass er sie ohne zu zögern töten würde.
            Tatsächlich wollten die Stammesführer ihn in diesem Moment angreifen, doch Fress Divim erhob sich und rief einen scharfen Befehl. Sofort verharrten die Tusken und sahen ihn abschätzend an.

            Divim: „Dies ist ein Gegner gegen den ihr auch im Bund nichts ausrichten könnt.“

            Sie sahen einander an und nickten dann widerwillig. Die Dolche verschwanden wieder unter der Kleidung und sie zogen sich hinter den Jedi-Meister zurück.

            Azgar (voll Hohn): „Immer noch ein Beschützer der Wehrlosen und Schwachen, Divim?“

            Divim (ruhig): „Es ist nicht jedem möglich das Gleichgewicht der Galaxis positiv zu beeinflussen. Ich bin hier, weil es der dunklen Seite nicht gestattet werden darf einen Krieg zwischen zwei friedlichen Stämmen heraufzubeschwören.“

            Azgar: „Ihr seid so arrogant wie jeder andere Jedi, Divim. Und eure Arroganz verschließt euch die Augen für die Wahrheit der Macht. Es gibt keine dunkle Seite. Es gibt nur Macht und solche die zu schwach sind sie zu ergreifen.“

            Divim: „Ihr seid kein Sith, wenn ihr so sprecht. Für einen Sith gäbe es nur den extremen Gegensatz zur Seite des Lichts. Und das wäre die Dunkelheit.“

            Azgar: „Ihr habt ganz recht. Ich bin kein Sith. Ich bin ein verstoßener Jedi, der Jahre lang nach einem Weg zur Macht gesucht hat. Und endlich habe ich ihn gefunden. Endlich wird die Rache mein sein und der Orden der Jedi wird vor mir erzittern.“

            Bei diesen Worten griff er unter seine Kutte und berührte ein Amulett, dass er um den Hals hängen hatte. Er hatte es noch nicht lange in seinem Besitz, doch war sich seiner Bedeutung und Macht sehr wohl bewusst. Dieses Amulett würde ihm helfen seine Peiniger in den Staub zu zwingen.
            Meister Divim hatte bei Azgar´s Worten den Kopf gesenkt und in die Macht gegriffen. Alte Erinnerungen flogen durch seinen Kopf und verweilten kurz, wenn der Meister sich genauer erinnerte. Ein Ereignis, von vor neun Jahren, erweckte das besondere Interesse des Jedi und er zog es näher an sich heran. Damals hatte er noch im Rat gesessen und über einen Padawan urteilen müssen, der im Zorn einen Mitschüler getötet hatte. Das Urteil war einstimmig ausgefallen und hatte den Padawan somit aus dem Tempel verbannt. Es musste einer der Padawan von Meister Quin gewesen sein....

            Azgar: „Ja, genau das habt ihr mir damals angetan!“

            Es schien als wusste er genau woran Divim im Moment dachte. Der Meister ließ die Gedanken wieder in der Vergangenheit entschwinden und hob den Kopf.

            Divim: „Veruus Azgar. Einstiger Padawan von Meister Kaio Quin.“

            Azgar (wütend): „Sprecht diesen Namen nicht aus! Quin wird bald nicht mehr als eine Fußnote in den Analen des Jedi-Ordens sein! Genau wie ihr!“

            Divim: „Wenn ihr also Rache sucht für das was euch damals zustieß, so sollten wir es an einem anderen Ort austragen. Die Tusken haben damit nichts zu tun.“

            Er wollte an Azgar vorbeitreten, doch dieser hob seine Lichtschwertklinge und versperrte somit den Weg.

            Azgar: „Wir werden es hier und jetzt austragen! Ihr werdet vor den Augen dieser wertlosen Kreaturen euer Leben aushauchen und ihnen somit ein Zeichen setzen. Nämlich, dass ihre Bemühungen vollkommen umsonst waren.“

            Divim straffte Azgar mit einem verachtenden Blick und trat einen Schritt zurück. Der gefallene Jedi begann dunkel zu lachen und hob seine Waffe vor den Körper.

            Azgar: „Nach euch, Meister!“
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            • #7
              Rot und Violett spiegelten sich im unruhigen Wasser. Azgar leckte sich mit Vorfreude über die Lippen und griff sein Lichtschwert fester. Meister Divim hielt sein Lichtschwert nur in einer Hand, denn mit der anderen Hand fuhr er unter die Robe und ergriff sein Jedi-Com. Lautlos tippte er die Zahlenkombination 1-3-9 ein. Allgemeingültig hieß dies, dass ein Gefallener mit dunklen Absichten aus dem Exil zurückgekehrt war und ein Ordensmitglied bedrohte. Kaum hatte Divim das Signal abgeschickt, da riss Azgar die Hand vor und griff in die Macht. Das Jedi-Com wurde dem Jedi-Meister entrissen und flog auf den Gefallenen zu. Kurz bevor es ihn erreichte hieb Azgar sein Lichtschwert in die Höhe und zerstörte das handliche Gerät.

              Azgar: „Ihr glaubt doch nicht, dass euer Signal von hier aus den Rat erreichen wird!? Und selbst wenn! Niemand wird euch jetzt noch helfen können!“
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              • #8
                Elanor atmete tief durch, spang aus der Luke und landete auf dem weichen Sand, der nur wenige Meter weiter verschwand. Felsen ragten dort empor.
                Elanor rief die Macht zu sich und versuchte die nächste machtbegabte Person zu finden. Zwei machtbegabte Personen im Kampf müssten eine deutliche Aura abgeben.
                Elanor entdeckte sie schnell. Sofort lief sie los. Hoffentlich würde sie nicht zu spät sein.
                Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                Luke:"Unverändert."
                Han:"So schlecht also?"
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                • #9
                  Die aufeinandertreffenden Lichtschwerter erhellten das natürliche Zwielicht der Höhle Mal um Mal. Azgar griff Divim energisch an, während dieser sich vorerst auf seine Verteidigung konzentrierte. Die anwesenden Tusken schienen dem Kampf mit steigender Nervosität beizuwohnen, da sie es nicht gewohnt waren tatenlos zuzusehen. Doch sie entsprachen damit dem Wunsch des Jedi-Meisters und wollten ihn in keinem Fall enttäuschen.
                  Eine schnelle Folge seitlich geführter Schläge trieb Divim etwas zurück, doch ließ ihn sofort wieder vorstoßen. Azgar hatte in seinem ungestümen Verhalten seine Deckung zu sehr vernachlässigt und trug nun eine lange Kerbe in seinem Umhang davon.

                  Divim: „Ihr habt seit eurer Verbannung nichts dazugelernt.“

                  Azgar: „Ihr irrt euch! Ich habe mir die Anwendung der Macht selbst beigebracht und bin viel mächtiger geworden als ihr! Und bald schon werde ich mächtiger sein als jeder verdammte Jedi in dieser Galaxis.“

                  Divim: „Es ist nicht zu spät sich von der dunklen Seite abzuwenden. Ich kann eure Verbitterung verstehen....“

                  Azgar (auffahrend): „Nichts versteht ihr! Ihr tragt die Schuld daran, dass ich in die Dunkelheit hinausgejagt wurde. Ich fand mich in einer Welt wieder, die ich kaum kannte und die grausamer war als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Ihr habt die Wahrheit und das Elend vor mir verschwiegen, um mich auf eurem Weg zu halten. Und als ich später meinen Stolz überwandt und euch um Hilfe bat, habt ihr mich abgewiesen.“

                  Die Lichtschwerter trafen zischend aufeinander und verharrten gekreuzt.

                  Divim: „Dir wurde angeboten auf einem anderen Planeten einer redlichen Arbeit nachzugehen....“

                  Azgar (brüllend): „Unsinn! Ihr wolltet mich loswerden, damit ich nicht mehr euer Problem bin. Ihr hättet mir Aufgaben aufgetragen, die eines Jedi nicht würdig sind!“

                  Divim (scharf): „Ihr seid kein Jedi!“

                  Azgar (gereizt): „Dieses Recht wurde mir von jenen genommen, die es ebenfalls nicht wert sind sich Jedi zu nennen. Ich musste selbst einen Weg finden mich zu behaupten. Und ich habe letztendlich erkannt, dass ich nur überleben würde, wenn ich mich der Dunkelheit anpasse.“

                  Divim: „So habt ihr den falschen Weg eingeschlagen. Ihr seid den Einflüsterungen der dunklen Seite erlegen, die eure Schwäche ausgenutzt hat.“

                  Azgar: „Nein. Ich lasse mich von niemandem kontrollieren. Auch nicht von der dunklen Seite! Und dennoch macht mich die Macht stark.“

                  Divim: „Ihr seid blind, Azgar. Die dunkle Seite wird euch immer etwas mehr nehmen, als sie euch gibt. Eines Tages werdet ihr dies merken, doch dann ist es zu spät!“

                  Azgar: „Eines Tages. Aber nicht heute!“

                  Der gefallene Jedi ließ sich von der Macht durchströmen und gab sich ihr voll hin. Natürlich hatte der Jedi-Meister recht, doch der Durst nach Rache verschleierte Azgar´s Wahrnehmung. Er schwang seine Waffe und hieb auf Divim ein. Mit jedem Schlag wurde seine Kraft größer und er trieb den Meister immer weiter zurück. Für den Jedi wurde es immer schwieriger sein Gleichgewicht zu halten und er beschloss seinerseits aktiver zu werden.
                  Das war der Moment auf den Azgar gewartet hatte. Er blockte einen Schlag von oben ab, drehte sich seitlich weg und zog die Waffe hoch. Seine Klinge fuhr direkt durch Divim´s Lichtschwertgriff und ließ den Meister besiegt zurückstolpern. Drohend ragte Azgar über Divim auf. Er hatte das Verlangen es sofort zu beenden. Doch er zwang sich zur Ruhe und spürte wie die Trunkenheit der Macht langsam abebbte.
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                  • #10
                    Divim (schwer atmend): „Ihr mögt diesen Kampf gewonnen haben, doch vor anderen Jedi´s werdet ihr scheitern. Mein Tod bringt euch gar nichts....“

                    Der gefallene Jedi fuhr sein Lichtschwert ein und ließ es unter der Kleidung verschwinden. Dann trat er an den Meister heran und ergriff ihn am Kragen.

                    Azgar: „Da habt ihr ganz recht. Ich mag anderen Meistern unterlegen sein, doch ich weiß ich kann auf eure Hilfe zählen. Und deshalb kann ich es euch auch noch nicht gestatten zu sterben.“

                    Er zog den Jedi hoch und holte das Amulett unter der Kleidung hervor. Sofort begann es zu leuchten und den Meister in mattes Licht zu hüllen. Azgar spürte wie das alte Artefakt in seiner Hand zu pulsieren begann. Gleichzeitig wurde Divim schwächer und wurde bald nur noch von Azgar´s Kraft auf den Beinen gehalten.
                    Als das Amulett aufhörte zu leuchten regte sich der Jedi-Meister kaum noch. Azgar brachte seinen Mund nah an Divim´s Ohr und flüsterte:

                    Azgar: „Jetzt gestatte ich euch zu sterben.“

                    Er drehte sich herum und stieß den Meister vom Weg herunter. Langsam zog Azgar seinen rechten Handschuh ab und steckte ihn an den Gürtel. Einen Moment lang beobachtete er noch, wie der Jedi darum kämpfte über dem Wasser zu bleiben, dann streckte er die Hand aus und schoss grelle Blitze in das wertvolle Element....
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                    • #11
                      Bald entdeckte sie Höhlen. Sie lief auf den nächsten Eingang zu, stoppte aber dann. Sie hatte Tusken entdeckt. Was machte ein Jedimeister bei den Tusken? Aber für Spekulationen war jetzt keine Zeit. Sie lief weiter auf den Eingang zu und als die Tusken reagieren wollten, sahen sie niemanden mehr. Elanor hatte einen Geistestrick angewandt und die Tusken sahen sie nicht mehr. Elanor rannte so schnell durch sie durch, dass sie nur einen Windhauch wahrnahmen.
                      Elanor lief weiter. Sie konnte jetzt ganz deutlich zwei Auren unterscheiden. Sie kam ihnen immer näher. Doch dann erkannte sie, dass eine der Auren immer schwächer wurde, bis sie kaum mehr zu erkennen war. Der Gefallene hatte wohl gesiegt.
                      Er sah die Personen hinter einer Biegung.
                      Divim schwamm in einem unterirdischen See und die Person aus ihrer Vision über ihm. Sie sah noch wie diese Person Machtblitze in den See schießen ließ. Dann spürte Elanor wie das Leben aus dem Jedimeister entwich. Diese Gestalt hatte gesiegt.

                      Sie stieß einen Schrei aus:Nein!!!!

                      Sie war zu spät gekommen.
                      Zuletzt geändert von Luminara; 27.06.2005, 07:38.
                      Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                      Luke:"Unverändert."
                      Han:"So schlecht also?"
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                      • #12
                        Azgar achtete im ersten Moment gar nicht auf die graue Jedi. Ein Gefühl der Befriedigung hatte ihn in dem Moment erfüllt, als Meister Divim reglos unter die Wasseroberfläche geglitten war. Langsam zog der Gefallene den rechten Handschuh wieder an und wandte sich um.
                        Die Tusken wagten es nicht sich ihm zu nähern, sondern blieben auf dem kleinen Plateau. Beinahe wie verängstigte Tiere zuckte der spöttische Gedanke durch Azgar´s Gedanken. Er ging in die Dämmerung der Höhle hinaus und bemerkte erst am Durchgang zu einem der Tunnel eine ihm unbekannte Gestalt. Vage erinnerte er sich, dass jemand einen Schreiausgestoßen hatte, als Divim sein Leben ausgehaucht hatte. Er verhielt im Schritt, doch würdigte die Fremde keines Blickes. Sein Lichtschwert ließ er am Gürtel, denn eine Eingebung sagte ihm, er habe vorerst nichts von ihr zu befürchten.

                        Azgar (dunkel lächelnd): "Ich hoffe ihr seid nicht hier, um mit Meister Divim zu sprechen. Es wäre nämlich ein recht einseitiges Gespräch."
                        Zuletzt geändert von Tylon; 27.06.2005, 20:42.
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                        • #13
                          Elanor durchflutete ein seltsames Gefühl. Es war eine Mischung von Trauer, Wut aber auch von Befriedigung. Schließlich hatte er sich für ihren Rauswurf ausgesprochen.
                          Elanor konnte nur schwer den Blick von dem toten Jedimeister abwenden.

                          "Ich hoffe ihr seid nicht hier, um mit Meister Divim zu sprechen. Es wäre nämlich ein recht einseitiges Gespräch."
                          Elanor fiel es schwer diese Worte zu realisieren, aber dann schob sie ihre Gefühle zur Seite. Sie fixierte den gefallenen Jedi vor sich. Er schien sie nicht zu beachten. Sie spürte seine Genugtuung. Elanor bemerkte, dass seine Aura um einiges stärker geworden war als zu Beginn des Kampfes. Er hatte die Macht des Meisters absorbiert!!
                          Gleichzeitig bemerkte sie, dass sie durch den Weg durch die Höhlen Kraft gekostet hatte. Ein Kampf wäre jetzt im Moment nicht ratsam.

                          Elanor legte ihren Umhang ab und ihre weiße Robe kam zum vorschein. Ihre Lichtschwerter glätzten am Gürtel. Sie verschränkte ihre Arme und sagte kühl:

                          "Das sehe ich jetzt auch so."

                          und nach einer kurzen Pause fuhr sie fort:

                          "Ich bin beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Kampf so schnell zu Ende sein würde."
                          Zuletzt geändert von Luminara; 27.06.2005, 11:24.
                          Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                          Luke:"Unverändert."
                          Han:"So schlecht also?"
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                          • #14
                            Azgar: "Dann haben wir einen gemeinsamen Gedanken, aber mehr auch nicht."

                            Er wandte ihr seinen Blick endlich zu und betrachtete sie einen Moment. Wenn er überhaupt etwas fühlte, dann registrierte er es nicht. Doch seine Aufmerksamkeit wurde durch eine Erinnerung geweckt. Kannte er sie vielleicht?

                            Azgar: "Weswegen seit ihr hierher gekommen? Hier gibt es nichts. Nur die Wüste und den Tod."
                            "In Darkness there can be Light,
                            in Misery there can be Beauty,
                            in Death there can be Life..."

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                            • #15
                              Elanor:"Ich habe den Notruf erhalten, und dachte ich könnte hier irgendwie helfen. Aber da war ich wohl zu spät."

                              Elanor sah bei diesen Worten zum toten Jedimeister hinüber, fixierte allerdings sofort dannach wieder den Gefallenen vor sich.
                              Er kam ihr bekannt vor allerdings erinnerte sie sich nicht an seinem Namen.

                              Elanor:" Mit wem habe ich hier überhaupt das zweifelhafte Vergnügen?"

                              Sie sah ihn fragend an.
                              Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
                              Luke:"Unverändert."
                              Han:"So schlecht also?"
                              Bei langeweile hier klicken: Viel Spaß

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