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[Ishtel]

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    Ishtel liegt in einer unbekannten Galaxis. Der Planet ist ein staubig und trocken Planet mit heißem Klima und wenig Wasser. Er wird von einer Rasse bewohnt, die sich selbst "Andere" nennen.
    Die Anderen sind technologisch sehr viel fortschrittlicher als die Republik, auch wenn sie von ihrer Technik kaum gebrauch machen. Sie haben ein extrem hohes Wissen über die Macht und völlig fremde Ansicht von ihr. Die Anderen sind keine kriegstreibende Rasse, auch wenn ihre Geschichte von blutigen Konflikten gegen eine aggressive Spezies geprägt ist, die sich die "Auserwählten" nennen. Vor langer Zeit aber endeten die Angriffe dieser Spezies. Seitdem leben die Anderen in Frieden und vertiefen ihr Verständnis der Macht.
    Zuletzt geändert von janus; 03.07.2007, 17:47.
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  • #2
    "Es ist soweit." sagte der eine. "Was gebrochen war, ist wieder ganz."

    Der zweite nickte. "Dann beginnen wir."

    Der dritte betätigte den Schalter. Dunkelheit umhüllte sie und alles um sie herum begann, zu erzittern. Dann geschah es....


    350 Jahre zuvor


    "Lass es!" brüllte der erste durch die interne Sprechanlage. "Du wirst die gesamte Station in die Luft jagen! Das ist es nicht wert."

    Sie antwortete. "Es muss sein. Eines Tages verstehen wir es alle....Ich...Ich danke dir für alles. Ich werde dich niemals vergessen."

    "Wenn du das jetzt tust, wird dich hier niemand vergessen. Du wirst uns alle ins Verderben stürzen!"

    "Nein, vertrau mir."

    "Das habe ich einmal getan. Es jetzt zu tun wäre ein Fehler!"

    Sie schloss den Kanal und konzentrierte sich wieder auf die Anzeigen vor ihr. Dann betätigte sie den Schalter. Alles um sie herum verzog sich zu einem Wirr-Warr aus Farben und Formen...und dann...explodierte alles vor ihr.

    Hinter ihr ertönten Warnsignale, eine gigantische Feuerwelle zerstörte die Station und so gut wie alles, was sich auf ihr und um sie herum befand. Doch sie hatte es geschafft. Sie lebte. Und war dort, wo sie sein sollte.....
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    • #3
      [420 Jahre zuvor]

      "Sie erwacht."

      "Was ist sie?"

      "Sie ist stark."

      "Sie ist wie wir."

      "Sie ist anders."

      "Ähnlich."


      Sie schlug die Augen auf und begann zu blinzeln. Unter sich spürte sie ein weiches, warmes Bett. Dann schlug sie die Augen auf. Um das Bett herum standen mehrere Gestalten, alle von recht kleinem Wuchs. Der größte unter ihnen vielleicht 1,60 Meter.

      "W..Wo...bin ich?"

      Der größte der Gruppe tart vor.

      "Du bist auf Ishtel. Wir sind die Anderen."

      "Wie...was...."

      Der Mann lächelte schwach.

      "Ein Unfall. Unsere...technikbegeisterten haben ein Experiment mit Sprungantrieben durchgeführt. Und dich dabei hierher geholt."

      "Mein Schiff....?"

      "Zerstört. Es ist in die große Wüste gestürzt. Wir kamen gerad noch rechtzeitig. Wärst du nicht so stark in der Macht, selbst wir hätten dich nicht retten können."

      Sie sank wieder zurück aufs Bett und verlor das Bewusstsein.
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      • #4
        Wieder schlug Sie die Augen auf. Vor ihr stand jetzt nur noch einer. Es war der große, der das letzte Mal mit ihr gesprochen hatte.+

        "Wach?" fragte er.

        Sie nickte. "Mehr oder weniger." meite sie. "Wer bist du?"

        "R'mil'e. Erster der Anderen."

        Sie nickte nur.

        "Und du?"

        Sie überlegte einen Moment. "Ich bin...Niemand."

        Er nickte.

        "Niemand? Soso." sagte er. "Dann vermisst dich auch niemand?"

        "Wohl nicht."

        Wieder nickte er. "Komm." sagte er und deutete auf die Tür. "Du solltest etwas laufen Niemand."

        Sie stand auf und folgte ihm ins Sonnenlicht. Sie musste erst einen moment lang blinzeln, bevor sie sich umsehen konnte. Es war ein einfaches Dorf. Hütten aus Stein, Bäume, Wege, ab und an eine Bank.

        Einige Kinder spielten und tollten herum. Wie sollte so eine Speizies etwas bauen, das sie hierhin brachte?

        Doch dann sah sie etwas, was sie erstaunte. Die Kinder spielten - aber mit der Macht. Sie warfen die Bälle nicht, sie levitierten sie. Sie sah zu ihm und er nickte nur....
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        • #5
          Sie schritt neben R'mel'e durch den Wald. Die Sonne brach durch die Baumwipfel und warf ein seltsames Licht auf den Pfad.

          "Also bist du auf der Suche." fragte er Sie.

          SIe überlegte lange, ehe sie ihm antwortete.

          "Sind wir das nicht alle? Suchen wir nicht alle das, was uns antreibt? Suchen wir nicht alle den größeren Sinn? Die Verbindung zwischen den Dingen?"

          "Wohlmöglich. Aber wer sagt, das wir dies nicht schon alles gefunden haben? Das wir nur auf der Suche nach der Erkenntnis sind, das wir schon alles wissen?"

          "Aber... wenn es das ist... wenn wir es schon haben... warum dann all die Kriege, das Leid? Der Krieg zwischen Gut und Böse... die Macht..."

          "Die Macht?" rief er aus. "Die Macht ist nichts. Sie entscheidet gar nichts. Wir bestimmen den Weg. Wir entscheiden, was gut, was böse ist. Doch das verstehen die Jedi nicht. Die Sith nicht. Niemand..."

          "Aber woher...?"

          "Woher wir von den Jedi und den Sith wissen?" fragte er mit einem geheimnissvollen Grinsen. "Nun, Niemand... das ist eine lange Geschichte...."

          "Ich habe viel Zeit, R'mel'e..." sagte sie. "Sehr viel Zeit...."
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          • #6
            "Also versinkt alles im Chaos..." sagte R'mel'e.

            Sie zuckte mit den Schultern. "Jedi, Sith, Normale.... ein Krieg folgt dem anderen. Eine Vernichtung der nächsten. Ja, man könnte sagen: alles versinkt im Chaos.

            Der Mann lächelte schwach.

            "Und du willst diesem Chaos entkommen?"

            "Nun.... ich bin doch eher durch Zufall hier, als durch mein Wollen, oder?"

            "Nun... sicher das du nicht hier sein willst?"

            "Wer weiß?" führte sie nachdenklich an. "Ich glaube jedenfalls.... dass das hier besser ist, als das, wo ich herkomme."

            Wieder lächelte er.

            "Nun.... du kannst bleiben solange du willst. Und wenn du etwas brauchst.... werde ich für dich da sein. Wir werden für dich da sein, Vahanian."

            Überrascht hob sie eine Braue.

            "Ihr sprecht meine Sprache?"

            "Es gibt vieles, was dich hier überraschen wird." sagte er lachend. "Also... was willst du?"

            Erneut zuckte sie mit den Schultern. "Den Weg finden, die Balance zwischen allem. Zwischen gut und böse. Hell und Dunkel. Denn ich weiß nicht, was ich bin. Wer ich bin. Oder wohin ich gehen werde."

            Er sah sie tadelnd an.

            "Ich habe dir doch etwas zur Macht gesagt, oder? Es gibt nur die Macht. Die Macht ist nicht geteilt. Sie ist eins. EIne Quelle. Ein Ursprung. So wie wir Licht in uns tragen, so tragen wir auch Dunkelheit in uns. Es ist an uns. Wir sind das, was den Ausschlag gibt. Unser Denken, unser Handeln.... das ist Hell und Dunkel. Es gibt nichts, außer der Balance."

            "Und Balance schaftt Ordnung?" fragte sie.

            "Ja. Durch Balance haben wir hier unsere Ordnung- Kriege, Leid.... all das ist für uns völlig fern."

            "Und wenn jemand die Balance stört? Wenn etwas... kippt?"

            "Dann... nun... das würde uns vernichten. Es würde zu etwas machen.... es würde uns machen wie... wie...."

            "Es würde aus euch das machen, was ich bin. Was alle sind."

            Lange schwieg er.

            "Wie du noch bist. Wie alle noch sind. EInes Tages... werden alle verstehen. Eines Tages werden alle sehen, das ein jeder selbst den Ausschlag gibt..."
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