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Jhar Zest - Festungswelt der Wahren Sith

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  • Jhar Zest - Festungswelt der Wahren Sith


    Jhar Zest aus dem Orbit

    [Die Schöpfung der Götter]

    Es ist nur sehr wenig über die Ursprünge des Zest-Systems bekannt. Es handelt sich um ein kleines Sternensystem am äußersten Rande der Galaxis, irgendwo im nördlichen Quadranten des westlichen Spiralarms, in jenem Raumbereich gelegen, der als die Unbekannten Regionen im galaktischen Kern bekannt ist.

    Die vier Welten des Systems sind unscheinbar, drei davon bar jeden Lebens und nur eine, Jahr Zest, eine Dschungelwelt innerhalb der lebenserhaltenden Region des Zentralsterns Zest. Wenn man sich das Alter der Welten aber ansieht, fällt einem auf, dass sie nur einige Hunderttausend Jahre zurückdatieren, was bei einem System in diesem fortgeschrittenen Entwicklungsstand naturwissenschaftlich unmöglich erscheint. Es gibt nur eine Erklärung hierfür: das gesamte Sonnensystem wurde von einer mächtigen Spezies künstlich erschaffen!

    Das einzige Volk, das zeitlich und auch in Anbetracht anderer Leistungen wie der Centerpoint-Station, dem Schlund, dem Hapes-Cluster und dem Kathol Spalt oder der Kosmischen Turbine im Vultar-System für so ein Werk in Frage käme, wären die mysteriösen Architekten. Es ist unbekannt, ob diese Architekten überhaupt jemals existierten oder ob es sich bei all den aufgezählten Phänomenen um von verschiedenen Rassen erzeugte Konstrukte handelt, doch sie alle tragen eine recht ähnliche Handschrift, die von der galaktischen Zivilisation noch nicht annährend entschlüsselt werden konnte.


    Centerpoint im Corellianischen System - eine Kreation der Celestials?

    Die Enthüllunen über das vor 30.000 Jahren herrschende Unendliche Reich der Rakata gab den Experten der Republik neue Gründe zur Spekulation. Offenbar kannten die Rakata eine Spezies namens Celestials, welche vor ihrem eigenen Aufstieg an die Macht spurlos verschwunden war. Diese Celestials hinterließen Artefakte, welche den Rakata möglicherweise als Grundlage für ihre eigene, überlegene und machtaktive Technologie dienten. Viele Wissenschaftler vermuten, dass es sich bei den Architekten um die Celestials handelt, welche in Rakata-Aufzeichnungen erwähnt werden. Wohin sie verschwunden sind und warum bleibt aber ein unerklärliches Mysterium.

    [Der Schattenahmmer]

    Warum sollten die Celestials ein ganzes System erschaffen? Man sagt, sie hätten auch das Corellianische System künstlich erzeugt, um die Centerpoint Station dort zu betreiben. Ein ähnliches Objekt befindet sich auch hier, der Schattenhammer. Anders als Centerpoint handelt es sich beim Schattenhammer um eine Art kristallinen Semi-Organismus, welcher in der Kruste von Jahr Zest selbst verankert ist. Der Schattenhammer erzeugt einen künstlichen Machtnexus ungekannter Stärke und ist in der Lage, diese unfassbare Macht in Bahnen zu lenken und nutzbar zu machen. Die anderen Welten im System scheinen nur zu existieren, um mithilfe von Gravitation - einem mehrdimensionalen Faktor - einige kosmische Konstanten so zu manipulieren, dass der Machtnexus um Jhar Zest sich etablieren kann.

    Es gibt überall auf der Dschungelwelt verteilt Zugangspunkte zu unterirdischen Kontrollräumen, von denen aus man mit speziellen, auf verschiedene Weise auf einen oder mehrere individuelle Nutzer geprägte Kontrollen auf die Superstruktur des Schattenhammers und seine Funktionen zugreifen kann. Die machtaktive Natur dieser celestialischen Technologie spielt hierbei eine zentrale Rolle.

    [Der Wirbel der Finsternis]


    Die Anomalie aus der Ferne

    Vor einem Jahrtausend kam eine Gruppe Flüchtlinge aus dem Alten Sith-Imperium am Rande der Galaxis an. Sie waren Sektenanhänger und glaubten an die führende Macht der Vorsehung, welche sie hierher geführt hatte. Eine Welt namens Tenebran wurde zu ihrem neuen Zuhause, von wo aus sie die Unterwerfung der Galaxis planten und auf die Ankunft des Dunklen Pilgers, ihres Messias, warteten. Rasch lockten die unfassbaren Energien in dieser Raumregion die Sith nach Jhar Zest, wo sie den Schattenhammer fanden, der seit dem Verschwinden der Celestials schlummerte. Mit ihren dunklen Hexereien erweckten die Wahren Sith dieses Werkzeug zu neuem Leben und sie unterrwarfen es ihrem Willen. Der Schattenhammer wurde benutzt, um einen Wirbel der Dunklen Seite zu erzeugen, welcher den Normal- und den Hyperraum gleichermaßen in eine Hölle aus exotischen Energien verwandelte. Der Wirbel sollte das neue und Wahre Sith-Imperium schützen, solange bis die Zeit gekommen war, die ahnungslose Galaxis zu unterjochen.

    Heute ist das gesamte System eine Festung, Jahr Zest selbst mit der Hauptwelt der Wahren Sith - Tenebran - die best bewaffnete und geschützte Welt in ihrem Imperium. Ein mächtiger Gegner könnte den Schattenhammer gegen die Wahren Sith einsetzen und ihre Pläne zur Rache an der Republik und den Jedi so zerschmettern.

    Jüngst war die Machtvorsehung im Fluss und eine Person, die außerhalb dieser Vorsehung steht, ist bereits auf dem Weg, um die Hoffnung der Sith auf Genugtuung zu zertrümmern und sie für immer in den Schatten zu bannen, mit denen sie sich umgeben...
    Coming soon...
    Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
    For we are the Concordat of the First Dawn.
    And with our verdict, your destruction is begun.

  • #2
    Die Pilgrim's Eye zischte durch die dichte Wolkendecke von Jhar Zest und stieg hinab zu den übbigen Dschungeln und Sümpfen des Planeten. Die Atmosphäre war neblig, feucht und roch faulig. Die Dunkle Seite hatte Pflanzen seltsam mutieren lassen und aufgedunsee Kreaturen schleppten ihre trägen, meistens mit Klauen und Zähnen im Überlfuss bewehrten Körper durch den Schlamm.

    Ungeachtet dessen ließ der Dunkle Pilger sein Schiff auf einer Lichtung aufsetzen. Die schwarz schimmernde Außenhülle schien sich zusammenzufalten und wie eine Zunge streckte sich eine Rampe aus flüssigem Metall aus, die sich dann rasch verfestigte. Rantiss Hekhor schritt die Rampe hinab und betrat den weichen, flechtenüberwucherten Boden. Er nahm die Finsternis auf dieser Welt auf, eine uralte Macht, älter noch als die Sith oder die ersten Dunklen Jedi. Der Dunkle Lord des Wahren Sith-Imperiums wusste, wohin er musste. Bald würde seine Schülerin eintreffen, und seine treuen Diener, der Sith-Imperator mit seiner Flotte des Imperiums und der Allmächtige Großmeister des Zirkels mit seinen Sith-Kultisten.

    Und dann schließlich Revan mit den Jedi, der Republik und einer Hand voll Sith-Ketzern.
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    • #3
      Die Doomsday erreichte ein wenig später ebenfalls Jhar Zest und suchte einen geeigneten Landeplatz au dem Planeten. Sie entdeckten die Meditationssphöre ihres Meisters und landete in der Nähe. Devon betrat den Planeten über die Rampe ihres Schiffes und gesellte sich zu ihrem Meister.

      "Meister, ich bringe Kunde von Korriban. Hauptfrau Carson hat alles in die Wege geleitet."
      „Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten.“ - Marquis de La Fayette
      "Wäääh, du riechst wie Sportstunde!"

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      • #4
        Wie erwartet traf sie also ein, die Shadow Hand.
        "Meine Schülerin.", grüßte der Sith-Lord sie knapp, als wären sie nur Minuten getrennt gewesen. Ein Wesen seiner Macht hat weder Zeit noch Verwendung für Floskeln.
        "Willkommen auf Jahr Zest, dem Kronjuwel der Celestials. Sagt, was wisst Ihr von ihnen?".
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        • #5
          "Es sagt mir rein gar nichts, Meister.", wandte sich Devon an Rantiss Hekhor. Sie hatte keinerlei Erinnerung jemals diesen Namen oder dieses Wort gehört oder gelesen zu haben.
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          • #6
            "Wir dachten, dass die Rakata mächtig waren, doch auch ihnen ist eine Rasse vorangegangen, die weitaus mächtiger war. Centerpoint-Station, der Schlund, der Hapes-Cluster... all diese Dinge wurden von den Celestials erschaffen, meine Schülerin. Ganze Sternensysteme!".
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            • #7
              "Die was, Meister? Ich habe von den Celestials noch nie etwas gehört. Wer waren sie, dass sie solche gewaltigen Sachern erschaffen konnten.", erwiderte sie fasziniert und wartete auf weitere Erklärungen Rantiss Hekhors.
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              • #8
                "Man weiß sehr wenig über sie, nur, dass sie vor den Rakata herrschten. Angeblich haben sie gegen mächtige Wesen gekämpft, Dämonen der Macht, wie den Wahren. Es ist aber egal. Nun dient diese Macht den Sith. Der Schattenhammer generiert den Wirbel der Finsternis, Revan wird hier ansetzen wollen, um unsere Pläne zu vereiteln.".
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                • #9
                  "Dann sollten wir alles daran setzen, dass Revan nicht dazu kommt uns dazwischen zu funken, denn wir werden es verhindern. Revan wird sich nciht in unsere Angelegenheiten einmischen, ohne dass wir ihn jagen und vernichten werden.", antwortete Devon entschlossen.

                  Sie wollte gerade weitersprechen, als sie die Ankunft der Zirkel-Flotte spürte. Sie lächelte kurz und wandte sich dann an Rantiss Hekhor.

                  "Sie sind da."
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                  • #10
                    "Ja, das sind sie. Sie und die Flotte des Sith-Imperators. Nun heißt es warten.".
                    Rantiss ließ einen Teil seines Geistes durch die machtaktiven Systeme der Celestial-Anlage fließen und sein endloser Geist wurde damit über die gesamte Ausdehnung des Wirbels getragen. Es war, als sei er bereits jetzt ein Gott, ein Wesen, das aufgestiegen war und die körperlichen Beschränkungen hinter sich gelassen hatte.
                    Seine Wahrnehmung streifte die Flotten im Orbit. Die Truppen des Roten Zirkels waren kalt. Tote Objekte in der Macht, einfache wenn auch effiziente Maschinen, gefüllt mit strahlenden Lichtern, welche voller Ehrfurcht und Verehrung für die Sith-Lords waren. Selbst der Allmächtige Großmeister fühlte so.
                    Dann war da nicht die Sith-Armada selbst. Machtaktive Einheiten, vernetzt durch eine erweiterte Art der Sith Schlachtkoordination. Nicht nur die Seelen der Besatzungen waren verbunden, nein, auch die KIs der Schiffe selbst.
                    Es war ein wunderbares Gefühl.
                    Diese Feuerkraft war unüberwindlich und sie würden siegen.
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                    • #11
                      [Orbit - Flotte des Wahren Sith Imperiums, Lamesh'Tra]

                      Der Sith-Imperator zog seine Aura aus der Macht zurück und vereinte den kleinen, von seinem Bewusstsein abgetrennten Teil wieder mit der Hauptmasse seiner Seele.
                      Nun war er wieder ganz. Seine Visionen hatten ihn angeleitet. Alles verlief tatsächlich so, wie er es geplant hatte. Der Pilger mochte auf die oberflächlichen Gedanken des Imperators zugreifen und vielleicht die tieferen Schichtungen sehen, in denen Gedanken des Verrats schwelten. Das würde ihm nur seine Sorge nehmen, er würde sich in seiner Arroganz von ihm abwenden und nicht weiter nachforschen. Verrat war der Weg der Sith. Solange der Imperator nur mit dem Gedanken des Verrats spielte, falls der Dunkle Pilger scheiterte, war das nur normal.
                      Ein Lächeln tief im schwazen Verstand des Sith-Imperators deutete sich an. Ja... der Dunkle Pilger hielt sich für den größten Anhänger der Dunklen Seite aller Zeiten, aber er fürchtete Revan.
                      Niemals würde er verstehen, wie der Imperator es geschafft hatte, sich Revan genau zu einem Zweck Untertan zu machen: den Pilger zu zerstören.

                      Diese Gedanken waren unter unzähligen Schichten der mentalen Mauern begraben, Wällen aus Finsternis, Panzerschotts aus Täuschung und Intrige. Nicht einmal der Dunkle Pilger würde ihn durchschauen können.
                      Diese Galaxis würde ihm gehören.
                      Noch 300 Jahre, bis die Sith den Endsieg erringen würden?
                      Ja... diese Vision bestätigte den Plan des dunklen Imperators nur.
                      Es war sein Imperium.
                      Zuletzt geändert von Space Marine; 14.06.2010, 10:28.
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                      • #12
                        [Orbit - Flotte des Roten Zrikels der Machtvorsehung, Thalos Khorva XXV]

                        Die Flotte des Zirkels war eine ansehnliche Streitmacht. Hunderte Schiffe nach Cambri-Schema, Zerstörer, Kreuzer, Fregatten, Kanonenboote und mehr. Es befanden sich neben der Thalos Khorva selbst auch dutzende andere große Kommandoschiffe bei der Armada. Schiffe der Centurion-Klasse wie die New Order oder die Thanatos und ihre fünf brandneuen Schwesternschiffe.
                        Geladen hatten diese Schiffe Armeen der Finsternis, über 100.000 Zirkel-Cyborgs Mark 1.0, eine Million Kampfdroiden von Dambuzz verschiedenster Bauart, mehrere hunderttausend Zirkel-Trooper, vor allem Cambri und Klone von Geonosis, die bisher auf Troasa V nicht hatten umgewandelt werden können. Die zehntausend besten Einheiten waren aber die Cyborgs Mark 2.0. Basierend auf den kaminoanischen Klonkörpern, ausgestattet mit einer starken Cortose-Legierung und modernsten Subsystemen würden diese Kriegsmaschinen marschieren, erfüllt von der Macht des Uthax-Phatox, eines uralten Sith-Artefakts. Dazu geellten sich tausende Zirkler, Assassinen, Meister und Großmeister gleichermaßen.
                        Ladnungsboote glitten nun aus den Schiffen und stürzten hinab zur Oberfläche, um diese Truppen dort zu entladen. Die Jedi und die Republik würden einen Bodenangriff starten, soviel war klar, also würde man sie gebührlich empfangen.

                        Zufrieden beobachtete der Allmächtige Großmeister des Roten Zirkels das Treiben. Er hatte hier alles aufgefahren, was sein Sith-Kult in den letzten Jahrhunderten aufgebaut hatte, von dem Kernpersonal der verbliebenen Stützpunkte und den Zirklern mandalorianischer Abstammung, die unter Supreme High-Commander Joro Mendrell im Mandalorianischen Bürderkrieg um die Seele der Mando'ade kämpften, mal abgesehen.
                        Der Allmächtige war ein zufriedener Mann. Seine schwarze Kapuze hatte er tief ins Gesicht gezogen, als er auf seinem Thron aus Obsidian saß und das taktische Holo der Flotten und Bodentruppen musterte.

                        Die Zirkel-Armada war gewaltig, verblasste aber im Vergleich zu der Flotte der Wahren Sith. Die Heiligen hatten eine Streitmacht versammelt, wie sie den Zirkel verblassen ließ. Sie besaßen gewaltige, keilförmige Sternenzerstörer, allesamt mit mächtigen, hochmodernen Waffen ausgerüstet. Der Kern ihrer Flotte bestand zudem aus Schiffen, die in der Macht förmlich brannten.
                        Es waren machtaktive Einheiten, gesegnet von der Dunklen Seite und mit eigenen Bewusstseinen ausgestattet, sogenannten Macht-Matrizen.
                        An der Seite solcher Wunder zu kämpfen war etwas Großartiges, wie der Allmächtige Großmeister gewahrte. Er würde alsbald seinen Platz in der Mitte des Sith-Rates einnehmen... nur überboten vom Sith-Imperator, der Shadow Hand und dem Dunklen Pilger selbst.

                        Vor lauter Verzückung fiel dem Allmächtigen nicht einmal auf, dass die Sith-Armada im Gegensatz zum Roten Zirkel kaum Bodentruppen absetzte, nur ein paar Fähren, die nicht mehr als einige hundert Krieger tragen konnten...
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                        • #13
                          [Orbit - Flotte des Wahren Sith Imperiums, Lamesh'Tra]

                          Der Sith-Imperator schwebte in seiner Meditationskammer etwa einen Meter über dem Grund der Meditationsgrube. Diese Grube war von rot glühenden Sith-Runen übersät. Diese Runen wiederum waren aus einem durch Sith-Alchemie erschaffenen Material hergestellt worden, einem Fast-Stoff, der ebenso selten wie kraftvoll war. Es handelte sich um semistofflich gewordene Energie, um geronnene Macht der Dunklen Seite, die in der Begrenztheit des Normalraums dazu fähig war, die so eingeschränkten Gesetze der Natur zu umgehen. Adern aus diesem machtaktiven Material durchzogen die Lamesh'Tra. Diese Technologie war die Vervollkommnung jenes Pfades, den einst die Rakata beschritten hatten. Die Dunkle Seite und die Macht selbst machten jede Form der konventionellen Technik obsolet, denn reine Feuerkraft oder Rechenleistung waren nichts im Vergleich zu der Kraft, die die Macht einem verlieh.

                          Hier, an diesem Punkt in der Raumzeut, in der Meditationskammer des Dunklen Imperators, genau im Zentrum der Meditationsgrube, hier schwelte ein künstlicher Nexus der Macht. Ein Nexus, der die Grenzen zwischen den Realitäten verwischen ließ, der die Dimensionen ineinander fließen und die Kraft des finsteren Herrschers der Wahren Sith ins nicht mehr fassbare potenzieren ließ. Die Visionen des Sith-Imperators wurden immer klarer. Die Machtvorsehung spielte keine Rolle mehr, sie starb mit ihrem Falschen Messias, dem Dunklen Pilger. Die Schicksalslinien dieses Narren und seiner loyalen Diener endeten in sehr, sehr naher Zukunft. Der Imperator würde den letzten Nagel in den Sarg dieser lebendigen Leiche schlagen, die wieder aus ihrem Grab gekrochen war.

                          Und dann... in nur drei kurzen Jahrhunderten... würde er erreichen, was seine Boten Revan und Malak nicht vermocht hatten... was sie aber in Wahrheit auch niemals hätten erreichen sollen. Revans Zweck lag darin, den Pilger zu zerstören. Coruscant würde nur ein einziges Wesen schleifen: der Dunkle Imperator der Sith selbst.
                          Die Schatten in der Kammer flossen um die schwebende Gestalt, welche Raum und Zeit um sich herum brach und das Schicksal dieser Galaxis in seinen kalten Klauen hielt.
                          Der Geist des Sith-Imperators griff hinaus in die Weiten der Galaxis. Seine Macht erlaubte ihm, überall wo er wollte Phantome zu erschaffen, wenn er ein Lebewesen in der Nähe als Ankerpunkt nutzen konnte.
                          Diesmal wanderte seine Seele zwischen den Dimensionen nach Korriban, zur Geburtswelt und zum großen Heiligtum der Sith.
                          Der Rote Zirkel der Machtvorsehung - ein Instrument, das der Imperator in sein reformiertes Imperium integrieren würde - zog langsam von diesem Mausoleum ab. Das war bedauerlich, weckte soetwas wie Trauer im Imperator, doch es war notwendig. Die Jedi und die Republik kannten Korriban - Dromund Kaas kannten sie nicht. Dromund Kaas würde seine Thronwelt sein, das Herz seines neuen Reiches. Das Auge der Finsternis war verloren - vorerst. Aber alle, die den Weg hier her kannten, würden sterben oder es im Laufe der Jahrhunderte vergessen, denn so waren die einfachen Geister, wenn ihre Leben weitergingen, wenn die akkute Bedrohung weggewischt war. Die Billiarden dummen Kreaturen in der Galaxis machten den wenigen großen Geistern wie dem Imperator ihr Werk wirklich einfach.

                          Doch er war nicht nach Korriban gereist, um über solche Dinge nachzusinnen.
                          Nein, der Dunkle Imperator suchte etwas... er suchte jemanden. Er würde einen Schüler brauchen, wenn er dereinst herrschen wollte. Sein Imperium war voller guter Diener, aber kein einziger davon hatte den notwendigen Ehrgeiz zu tun, was getan werden musste... dann fand er etwas. Einen noch schwachen, kleingeistigen Verstand, der aber Potential hatte, geformt zu werden. Man musste ihn einfach nur zerbrechen und die eigenen Ranken dort pflanzen.
                          Es war eine junge Togruta. Ashla Ti... der Name lag an der Oberfläche ihres Bewusstseins und der Imperator fischte ihn ohne Weiteres heraus.
                          Ja... die junge Frau war tatsächlich geeignet. Also nutzte der dunkle Herrscher den Anker, den er sich auserwählt hatte und erschien dort, auf Korriban...
                          Zuletzt geändert von Space Marine; 06.07.2010, 11:09.
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                          • #14
                            [Oberfläche - Taral Festung]

                            Die Festung Taral - das Wort war aus der arkanen Sprache der Sith entnommen worden und bedeutete soviel wie Beschützer oder Verteidiger - war in den letzten Wochen in den Dschungeln von Jhar Zest errichtet worden. Es handelte sich um einen Bau erschaffen aus den besten Werkstoffen, die der Rote Zirkel und das Imperium zu bieten hatten. Inform eines typischen Sith-Tempels, also einer Stufenpyramide, erhob sich die zentrale Kommandobasis. Sie war aus einem schwarzen Kristall gemacht worden, dessen Oberfläche glänzte, als sei sie mit Glas überzogen worden. Das besondere an diesem Material war, dass es in der Macht so spürbar war, wie ein richtiges, von der Dunklen Seite korrumpiertes Lebewesen.
                            Es handelte sich um keinen verarbeiteten Rohstoff und eigentlich auch um keinen richtigen Kristall. Wollte man der Wahrheit genüge tun, so war das hier nicht einmal Materie. Es war formgewordene Macht, kreiert durch die Anwendung von dunkelster Sith-Alchemie. Der Pilger selbst hatte die Konstruktion überwacht und die Schmiede-Kaste sowie die Hexer-Kaste des Imperiums hatten unfassbare Rituale und Macht-Zauber durchführen müssen, um all das zu vollbringen.
                            Schattenkristall nannte man dieses Wunder. Kristallisierte dunkle Energien, die Macht, inform eines Semistoffes formgeworden, der nicht aus Molekülen und Atomen bestand, sondern gänzlich anders aufgebaut war.
                            Sah man ihn an, so hatte man den Eindruck, unter der Oberfläche lebte etwas, wand sich etwas, wollte etwas sehr Mächtiges und Böses heraus und einen verschlingen. In der Nähe des Schattenkristalls verloren die Schwachen ihren Verstand und die Starken wurden stärker. So fokussierte das Hauptquartier der Festung solche Mengen an exotischer Energie, dass ganze Systeme damit hätten zerfetzt werden können.
                            Kuli Kardeshui, ein uralter und genialer Sith Lord, hatte die Theorien so eine Technologie betreffend schon vor langer Zeit aufgestellt, doch der Dunkle Pilger hatte die Macht, sie auch umzusetzen.
                            Dagegen waren selbst die perfektionierten machtaktiven Subsysteme der mächtigen Kerntruppen des Sith-Imperiums lächerlich. Ihre Machtmatrizen waren hoch entwickelte, semibewusste Wesenheiten, doch mit Schattenkristall würde man eine generelle Revolution herbeiführen können. Computer, Durastahl, sogar Blasterkanonen und Hyperantriebskerne würden obsolet werden. Man brauchte nur die Macht der Dunklen Seite selbst, um die absolute Zivilisation zu erschaffen, nach welcher es den Dunklen Pilger Rantiss Hekhor so sehr verlangte.

                            Was waren alle Schiffe und Waffen der Galaxis im Vergleich zu der Stärke, welche die Macht einem verlieh?
                            Besonders ihre finsterste Seite.

                            Nicht die ganze, mehrere Quadratkilometer bedeckende Anlage bestand aus dem wundersamen Kristall.
                            Es gab noch genüg Bereiche, die aus Ferrobeton, Durastahl und Plastoid gebaut worden waren. Die Alchemie, die notwendig war, um Schattenkristall aus der Macht zu manifestieren war zu kompliziert, um sie in einem derartigen Stil auszuführen. Nicht so schnell.
                            Nicht ohne mehr... Opfer.
                            Mächtige Blastergeschütze ragten aus den Schanzwerken. Humanoide Soldaten der von den Sith im Bereich des Auges der Finsternis unterworfenen Völkern patrouillierten auf den Mauern, gerüstet in schwarze Plastoid-Kampfmonturen oder in den feuerroten Rüstungen der Wächter. Massassi-Krieger, riesige, in Cortosepanzerungen gehüllte und von der Dunklen Seite entstellte Bestien des Krieges, schauten auf die dichte Vegetation hinab, in den Klauen gewaltige Laserhellebarden, an deren Enden rote Lichtklingen glühten, an den Unterarmen Lanvaroks, die machtbeschleunigte und -geladene Geschosse abfeuern konnten. Generell befanden sich deutlich weniger Imperiale als Zirkler in der Festung. Das war dem Dunklen Pilger nicht entgangen, aber eine Rücksprache mit seiner rechten Hand im Imperium, dem Sith-Imperator, hatte zum Ergebnis geführt, dass dieser es für notwendig hielt, eine mächtige Reserve in der Hinterhand zu halten und die Republik und die Jedi aus dem Hinterhalt anzugreifen, wenn es soweit war.
                            Die Einheiten der Sith konnten mit Landekapseln aus dem Orbit rasch abgesetzt werden, was sie zu optimalen Schocktruppen machte.

                            Rantiss Hekhor gefiel diese Idee.
                            Sie gefiel ihm sogar sehr.

                            So stand er mit vor der Brust verschränkten Armen auf der offenen Plattform oben auf der Spitze des Kommandozentrums. Dort, wo seine schwarzen Stiefel den Boden berührten glühte der glasartige Kristall seltsam und violette Energiereflexe zuckten unter der Oberfläche umher, Boten einer Macht, die so tief und so endlos war, dass man sie sich kaum vorstellen konnte.
                            Und trotzdem war es für den Dunklen Pilger nur der Anfang. Er musste finster lächeln, als er an seine alte Hülle dachte. Ein unzureichendes Insekt war er gewesen, ohne Macht, ohne Gedächtnis, ohne den adäquaten Leib. Aber die wahre Natur eines Auserwählten konnten weder Tod noch Wiedergeburt verwischen. Der Geist wog soviel mehr als die Materie und nun stand er wieder als das Wesen hier, das vor sovielen Jahrtausenden aus freiem Willen gestorben war, um die Machtvorsehung zu erfüllen.
                            Alles war an seinem Platz. Und wenn es noch einmal ein Jahrtausend oder auch fünf Jahrtausende dauern sollte... am Ende war er die Kulmination der Dunklen Seite. Er war schon lange über den Punkt hinaus, an dem er sich als ein einfaches Wesen ansah. Rantiss Hekhor war fleischgewordene dunkle Macht, so wie das Gebäude, auf dem er stand, reinste Finsternis war, die Form angenommen hatte.
                            Er konnte gar nicht anders, als die Dunkle Seite durchzusetzen. Er war die Dunkle Seite.
                            Alles hatte auf seine Machtübernahme hingearbeitet, alles, seitdem Xendor der Allererste sich gegen die Jedi-Ritter erhoben hatte... und vielleicht schon lange Zeit davor.
                            Die orange brennenden Augen des Pilgers überblickten das Land. Um die Festung herum war die Vegetation entfernt worden, doch nur wenige hundert Meter weiter war der Dschungel so dicht und so voller Leben wie eh und je.
                            Graue Kampfläufer marschierten vor den Mauern. Schwarze Repulsorpanzer waren kompanieweise aufgestellt worden. Warbots, die schrecklichen Kampfdroiden des Sith-Imperiums, von einem Gehirn aus machtleitenden Schaltkreisen angetriebene lebendige Maschinen, welche selbst Lichtschwerter führen und Machtsensitive herausfordern konnten, komplettierten an der Seite von Sith-Kriegswürmern, Sith-Behemoths und mutierten Gefechtsrancors sowie Silooths, allesamt durch und durch Mutanten, die durch Sith-Alchemie erschaffen worden waren, die Truppen der Imperialen.
                            Die riesige Armee des Zirkels aus über 100.000 Zirkel-Cyborgs Mark 1.0, einer Million Kampfdroiden von Dambuzz verschiedenster Bauart, mehreren hunderttausend Zirkel-Troopern, vor allem Cambri und Klonen von Kamino und den zehntausend besten Einheiten, den Cyborgs vom Typ 2.0, basierend auf den kaminoanischen Klonkörpern, ausgestattet mit einer starken Cortose-Legierung und modernsten Subsystemen, erfüllt von der Macht des Uthax-Phatox, eines uralten Sith-Artefakts und damit durchaus in der Lage, die Kräfte der Dunklen Seite eingeschränkt zu wirken, machte den Hauptteil der Bodentruppen aus. Dazu gesellten sich tausende Zirkler, Assassinen, Meister und Großmeister gleichermaßen.

                            Sie waren bereit und Rantiss Hekhor, Erwählter der Vorsehung und Dunkler Pilger, wusste das. Er blickte zu seiner Schülerin, die neben ihm stand und ebenfalls hinabsah auf die Glorie der Dunklen Seite.
                            Zwei Kriegswürmer rissen gerade einen unvorsichtigen Zirkel-Trooper auseinander und labten sich an dem armen Cambri.
                            Die riesigen Mutantenbestien brüllten dabei eindringlich, ein Geräusch, das nicht nur akustisch sondern auch über die Macht übertragen wurde und beim Pilger ein wohliges Gefühl in Anbetracht seiner animalischen Brutalität auslöste.
                            ''Wirst du mir etwas versprechen, Devon?'', fragte er plötzlich, so absolut außerhalb seines sonstigen Schemas, die Meister-Schüler Beziehung förmlich zu halten. Eine Staffel VX-38 Bulldog-Sternjäger der Zirkel-Kultisten schoss mit kreischenden Triebwerken über sie hinweg.
                            Zuletzt geändert von Space Marine; 16.10.2010, 05:30.
                            Coming soon...
                            Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
                            For we are the Concordat of the First Dawn.
                            And with our verdict, your destruction is begun.

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                            • #15
                              Zitat von Space Marine Beitrag anzeigen
                              [Oberfläche - Taral Festung]

                              ''Wirst du mir etwas versprechen, Devon?'', fragte er plötzlich, so absolut außerhalb seines sonstigen Schemas, die Meister-Schüler Beziehung förmlich zu halten. Eine Staffel VX-38 Bulldog-Sternjäger der Zirkel-Kultisten schoss mit kreischenden Triebwerken über sie hinweg.
                              [Oberfläche - Taral Festung]

                              "Ja, das werde ich tun, Meister.", antwortete Devon ohne einen Moment zu zögern. Sie vertraute ihm und würde fast alles tun und verpsrechen, was er von ihr verlangte.
                              „Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten.“ - Marquis de La Fayette
                              "Wäääh, du riechst wie Sportstunde!"

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