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[Deck 91] Quartier von Petty Officer Karen Lind und Crewman Jennifer Poe

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  • [Deck 91] Quartier von Petty Officer Karen Lind und Crewman Jennifer Poe

    Standard-Doppelquartier
    max. 2 Personen

    Beschreibung:

    Durch den Eingang des Doppelquartiers kommt man in einen Wohnbereich, der als Gemeinschaftsaufenthaltsraum dient. Dieser, etwa 20m² große Raum, enthält einen runden Tisch mit vier Stühlen, ein kleines Sofa mit Couchtisch und zwei Sesseln. Anschließend jeweils zwei kleine Schlafgemächer mit einem Einzelbett und Schrank. Ein Gemeinschaftsbadezimmer grenzt an den Wohnbereich.
    Das Quartier befindet sich im Inneren und besitzt demnach keine Fenster.

    Bewohner:

    Petty Officer Karen Lind
    Crewman Jennifer Poe
    Zuletzt geändert von Gabriel; 13.01.2006, 23:39.
    Punkt.

  • #2
    [25.8.2380, 2:30 Uhr]

    Jennifer erwachte. Ihr Körper war von Schweißtropfen überzogen und ihr Short leicht feucht. Das kleine Schlafgemach war bis auf die schwachen blauen Leuchten an der Wand vollkommen dunkel.
    "Computer, Licht."
    Als das Licht angegangen war, wünschte sie, es wäre ausgeblieben. Der Anblick der spartanischen Einrichtung des kleinen Schlafzimmers war einfach grauenhaft. Dies erinnerte sie immer wieder an ihren Stand in der Kette des Lebens.

    Ihre Kehle war vollkommen trocken. Ihr war nach etwas zu trinken. Sie schwang sich aus dem Bett und stand auf. Die Türsensoren registrierte die Person und öffnete die Türen zum Wohnbereich. Die junge Karen Lind war immer noch wach, saß auf dem Sofa und las.

    "Du solltest dir angewöhnen mehr zu schlafen", sagte sie.
    Ihre Haare waren vollkommen durcheinander und auf dem Weg zum Replikator musste sie gähnen.
    "Ginger Ale, kalt."

    Das Gerät summte und ein Glas wurde repliziert. Doch anstatt der bräunlich sprudelnden Flüssigkeit befand sich eine grünliche Masse in dem Glas.
    "Oh nein!"
    Der weibliche Crewman stöhnte genervt, als er sah, dass der Replikator offensichtlich eine Fehlfunktion hatte.
    "Das darf doch nicht wahr sein", sagte sie und betätigte eine Taste an der nah gelegenen Schalttafel, um eine interne Kommunikation herzustellen.

    "Crewman Poe an Technische Abteilung. Könnte bitte ein Techniker in mein Quartier kommen und nach dem Replikator sehen?"
    Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
    Punkt.

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    • #3
      [25.8.2380, 2:31 Uhr]

      [Technik]

      „N’Vek hier. Ich bin unterwegs.“
      Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
      [Albert Schweitzer]

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      • #4
        [25.8.2380, 2:32 Uhr]

        "Danke. Poe Ende."
        Poe war sichtlich erfreut über die Meldung. Vielleicht bekam sie doch noch ihr kühles Ginger Ale und konnte bald wieder schlafen gehen. Auch wenn sie merkte, dass sie damit sicher einige Schwierigkeiten haben würde, denn sie fühlte sich plötzlich gar nicht mehr müde. Doch Schlafen war unabdingbar. Ihr Dienst würde nur in wenigen Stunden weiter gehen und dafür musste sie fit sein. Im Gegensatz zu Karen, kam sie nicht mit wenig Schlaf aus.

        Um der Technikerin nicht in diesem Aufzug zu begegnen – immerhin hatte sie nur eine kurze Hose an und ein T-Shirt, ging sie rasch zurück in ihr Schlafgemach und besorgte sich ihren Morgenmantel. Bekleidet mit dem dunkelblauen Mantel ging sie zurück in den Wohnraum und sorgte dafür, dass das Glas auf dem Tisch klar zu sehen war.
        Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
        Punkt.

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        • #5
          [25.8.2380, 2:35 Uhr]

          N’Vek vergewisserte sich an dem Türschild, dass sie auch richtig war. Sie wollten schließlich nicht aus Versehen die falschen Leute wecken.
          In ihrer linken Hand hielt sie einen kleinen schwarzen Koffer. Er enthielt die nötige Ausrüstung. N’Vek war etwas verwundert, dass sie sich den Replikator mitten in der Nacht ansehen sollte, denn normalerweise warteten die Leute auf die Alpha- oder Betaschicht. Die meisten Crewmitglieder schliefen jetzt oder waren auf ihren Posten und deshalb kam es nicht so sehr oft vor, dass die Technik zu so einem Zeitpunkt gerufen wurde. Der jungen Frau war es nur recht, denn tagsüber gab es immer genug arbeit…

          Die Ingenieurin betätigte den Türsummer.
          Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
          "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
          [Albert Schweitzer]

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          • #6
            [25.8.2380, 2:36 Uhr]

            "Ah, da ist sie."
            Jennifer zog ihren Mantel zurecht und vergewisserte, dass er durch das dünne Band auch wirklich fest genug saß. Schließlich bat sie sie herein.

            "Herrein."
            Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
            Punkt.

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            • #7
              [25.8.2380, 2:36 Uhr]

              N’Vek trat in das Quartier ein. Sie sah sich um und lächelte.

              „Wie kann ich ihnen helfen?“

              Das Quartier rief Erinnerungen wach. Sie wohnte ebenfalls einmal in einem Zwei-Mann-Quartier. Zwar nur für einen Monat, doch die Zeit war mehr als ausreichend. N’Vek brauchte einen Platz für sich alleine. Etwas, wo sie ungestört war und sich zurückziehen konnte und in einem Gemeinschaftsquartier war dies immer relativ schwierig. Sie war froh, dass sie nicht noch länger auf dem Schiff der Miranda-Klasse verbringen musste. Der Komfort auf Schiffen, dieser alten Klasse, war nicht gerade groß.
              Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
              "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
              [Albert Schweitzer]

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              • #8
                [25.8.2380, 2:37 Uhr]

                Als sie sah, dass sich ein Lieutenant darum kümmerte, kam in ihr das schlechte Gewissen auf. Sie war im Unterbewussten fest der Überzeugung, dass sich jemand den Schaden ansehen würde, der keinen so hohen Rang hatte.

                Sie versuchte einigermaßen gerade zu stehen, auch wenn weit gefehlt des korrekten Salutierens.
                "Der Replikator, Ma'am. Er hat das dort fabriziert…"
                Jennifer zeigte auf das widerliche Zeug in dem Glas auf dem Tisch.
                Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
                Punkt.

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                • #9
                  [25.8.2380, 2:37 Uhr]

                  N’Vek schluckte einmal und sah das Glas an. Die junge Ingenieurin glaubte kaum, dass der Crewman diese was auch immer mit Absicht repliziert hatte. Sie kannte dieses Phänomen, besser gesagt, sie hatte einen Bericht über solch einen Defekt des Replikators gelesen. Selber hatte sie sich mit dem Problem noch nicht beschäftigt.

                  „Darf ich mir den Replikator mal ansehen.“

                  N’Vek wartete keine Antwort ab, denn schließlich wurde sie dafür gerufen. Sie öffnete den Koffer und nahm eine kleine Lampe und einen Tricorder heraus…
                  Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
                  "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                  [Albert Schweitzer]

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                  • #10
                    [25.8.2380, 2:38 Uhr]

                    Der Crewman sah genau zu, was sie Technikerin dort tat.
                    "Tut mir leid, dass ich Sie zu so später Stunde gerufen habe, Ma'am", bemerkte Jennifer. Ihr war es immer noch ein wenig unangenehm.
                    "Ich wollte mir eigentlich etwas zu trinken replizieren und dann erschien diese Brühe dort", kommentierte sie weiter, während N'Vek ihrer Arbeit nachging.
                    Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
                    Punkt.

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                    • #11
                      [25.8.2380, 2:38 Uhr]

                      N’Vek scannte inzwischen das Innere des Replikators. Die grüne Masse hatte der Tricorder als einen Verbund aus mehreren Stoffen identifiziert. Eigentlich konnte man gut daran sehen, wie viele verschiedene Dinge der Replikator replizieren konnte.

                      „Sie müssen sich nicht entschuldigen, dass sie mich gerufen haben. Das schließlich mein Job und auch die Nachtschicht hat die gleichen Aufgaben…“

                      Die junge Ingenieurin lächelte und sprach ohne sich vom Repliaktor abzuwenden.

                      „In der Nachtschicht passt es mir sogar besser, denn tagsüber gibt es immer genug Arbeit.“
                      Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
                      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                      [Albert Schweitzer]

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                      • #12
                        [25.8.2380, 2:39 Uhr]

                        Das beruhigte den Crewman.
                        "Wenn das so ist, versuche ich so etwas von nun an immer nachts erledigen zu lassen", scherzte Jennifer.

                        Nachdem Poe einen Moment lang schwieg und den Lieutenant ihre Arbeit tun lies, schien es, als hätte sie etwas entdeckt.
                        "Haben Sie etwas gefunden?"
                        Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
                        Punkt.

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                        • #13
                          [25.8.2380, 2:40 Uhr]

                          „In der Tat.“

                          N’Vek sah sich die Daten des Tricorders an.

                          „Die Moleküle werden während der Replikation wahllos zusammengesetzt, ohne ein bestimmtes Muster…“

                          Es war dasselbe Problem, wie in dem Bericht, den sie vor kurzem gelesen hatte. Das entsprechende Teil musste ersetzt werden.
                          Die junge Ingenieurin aktivierte ihren Insignien-Kommunikator und beauftragte einen Crewman ihr das entsprechende Teil zu bringen. Es handelte sich um ein sehr kleines Teil, welches leicht zu ersetzen war.

                          „Der Crewman wird gleich hier sein.“

                          N’Vek lächelte und sah sich in dem Raum um. Jetzt hieß es warten…

                          „Wo arbeiten sie?“
                          Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
                          "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                          [Albert Schweitzer]

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                          • #14
                            [25.8.2380, 2:40 Uhr]

                            Die junge Frau hatte aufmerksam zugehört und war mit ihren Gedanken vollkommen bei dem Replikator. Es stimmt schon, man lernte einige Dinge erst zu schätzen, wenn man mal auf sie verzichten muss. Und bei dieser Sache war es nun wirklich eine Kleinigkeit.
                            Umso mehr war sie von der Frage überrumpelt.

                            "Eh… O-Ops. Zurzeit Hangarkontrolle", antwortete sie.
                            Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:14.
                            Punkt.

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                            • #15
                              [25.8.2380, 2:41 Uhr]

                              „Hangarkontrolle“, wiederholte N’Vek.

                              Sie stellte sich diese Position als eher ruhig vor. In der Technik und ihm Reaktorkontrollraum gab es oft hektische Momente. Doch die Verantwortung war wohl in Positionen groß.

                              „Sind sie zufrieden mit ihrer Position?“

                              Der weibliche Lieutenant sprach sehr freundlich, denn sie wollte nicht, dass die Unterhaltung wie ein Verhör wirkte.
                              Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 13:15.
                              "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                              [Albert Schweitzer]

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