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S.S. Infinitas NAR-85172

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  • S.S. Infinitas NAR-85172

    S.S. Infinitas
    Danube-Klasse



    Klasse: Danube
    Typ: Runabout
    Dienstzeit: 2380
    Abmessungen:
    Länge: 23,1m
    Breite: 13,7m
    Höhe: 5,4m
    Decks: 1
    Masse: 158,7 metrische Tonnen
    Crew: 1-8
    Bewaffnung:
    2 Rampe für Mikrotorpedos (inkl. Photonentorpedos)
    6 Bänke, Typ X
    Verteidigung: Schilde
    Geschwindigkeit:
    Reisegeschwindigkeit: Warp 4,77
    Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 7,84
    Maximale Geschwindigkeit: Warp 8,91 (6 Stunden)
    Laderaum: Je nach Multimissionsmodul
    Wartung:
    Minimal Wartung: 1 Jahr
    Großer Systemcheck, Reparaturen, Aufstockung des Waffen und Deuteriumvorrates
    Standard Wartung: 2 Jahre
    Aufrüstung wichtiger Systeme (Hauptcomputer, Brückenmodul, Antrieb, Waffen usw.)
    General Wartung: 6 Jahre
    Austausch wichtiger Komponenten (Hauptcomputer, Brückenmodul, Antrieb, Waffen usw.)
    Geschichte:
    Runabout (Danube-Klasse):

    Hierbei handelt es sich um einen Shuttletyp bzw. Schiff mit verhältnismäßig vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Das Runabout wird als eigene Schiffsklasse anerkannt (Danube-Klasse). Das Runabout-Cockpit einem Zwei-Personen-Transporter und einem Replikator ausgestattet. Das Mittelsegment enthält ein austauschbares Modul, das an die Erfordernisse unter-schiedlicher Missionen angepasst werden kann. Die hintere Sektion bietet zwar Platz für bis zu 40 Personen, doch sind Runabouts normalerweise für maximal acht Passagiere ausgelegt.
    Im hinteren Bereich gibt es Schlafmöglichkeiten in Form von je zwei Etagenbetten zu beiden Seiten des Raumes. Daher bleibt eine mehrwöchige Mission ohne zusätzlichen Wohnraum in einem Multimissionsmodul nur für maximal vier Personen relativ komfortabel. Desweiteren existiert noch ein Replikator, sowie eine persönliche Arbeitsstation, um beispielsweise das persönliche Computerlogbuch zu aktualisieren.

    S.S. Lantree:

    Die S.S. Lantree ist ein ziviles Schiff. Die Lantree gehört der Föderation als ziviles Forschungsschiff an, steht jedoch nicht unter dem Kommando der Sternenflotte.
    Das Runabout verfügt über einige Modifikationen im Vergleich zu den herkömmlichen Schiffen der Danube-Klasse. Aufgrund des Aufgabenbereiches der Lantree wurden Modifikationen an Schilden, Waffen, Antrieb und vor allem an den Sensoren vorgenommen. Die Modulbauweiße ermöglichte ein kleines wissenschaftliches Labor einzurichten.
    Die Lantree ist ein Einzellmodell und ist auf dem neusten Stand der Technik.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:11.
    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
    [Albert Schweitzer]

  • #2
    Computerlogbucheintrag des leitenden Konstrukteurs, der S.S. Infinitas

    Computerlogbuch der S.S. Infinitas,
    Sternzeit 57643.8,
    Amtierender Captain: Lt. Joseph Mazarin

    Abby Larson und ich sind mit der Infinitas vor etwas drei Stunden aus dem Dock gestartet. Unser Flug wird voraussichtlich etwas über zwei Tage dauern, bis wir die Starbase 247 erreicht haben.
    Ich habe sehr viel Arbeit in dieses kleine Schiff gesteckt. Ich bin froh, dass man mich für diese Aufgabe eingesetzt hat. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit so einem kleinen Team zusammen an Runabout zu arbeiten. die Konstruktion eines Schiffes dieser Größe ist etwas völlig anderes als ein Schiff der Akira-Klasse. Man könnte sagen, dass ich mich an dieses Schiff verliebt habe, doch nun fliegen wir zum Übergabeort. Es wird mir sicherlich nicht leicht fallen, das Schiff an Mr. Tewes zu übergeben. Ich habe mich noch nie so verbunden mit einem Schiff gefühlt und wenn ich das Freunden erzählen würde, würde vermutlich in der nächsten Zeit ein Counselor vor meiner Tür stehen…

    Die Infinitas hat mehrere Testflüge hinter sich und gestern konnte ich das Schiff endlich freigeben. Der Warpkern funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten ausgezeichnet und die weiteren Systeme funktionieren ebenfalls in den erwünschten Parametern. Faszinierend an diesem Schiff finde ich das wissenschaftliche Modul. Es steht den wissenschaftlichen Laboren eines Schiffes der Intrepid um nicht viel nach.

    So richtig habe ich immer noch nicht verstanden, was mit diesem Mr. Tewes ist. Mrs. Larson erzählte mir, dass er zurzeit noch Starfleet angehören würde aber, dass er seine Kündigung schon geschrieben hätte. Zurzeit soll er sogar noch an Bord eines Schiffes sein und seinen Dienst leisten, doch warum tritt er aus? Ich meine, Starfleet besteht aus Forschungsschiffen und wenn er Forscher sein will, dann ist er hier richtig! Mich geht das zwar nicht an, aber komisch ist es schon. Mrs. Larson hat mir keinen genaueren Details erzählt, obwohl sie seit beginn der Planung der Infinitas mit dabei war. Ich kann also sagen, dass ich sie schon relativ gut kenne. Ich glaub, dass auch sie mir fehlen wird, aber sie hat versprochen mich zu besuchen.

    Ich rede schon wieder zu viel und eigentlich gehört einiges hiervon in mein persönliches Logbuch, doch ich denke, dass man mir verzeihen wird.

    Logbucheintrag Ende.
    Zuletzt geändert von Dax; 15.06.2006, 15:02.
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    • #3
      [23.8.2380, 12:17 Uhr]

      Die Infinitas befand sich im Warptransit und Joseph Mazarin befand sich in der Achtersektion des Schiffes. Joseph stand vor dem Replikator und ließ sich eine große Portion Chili con Carne replizieren. Das Ausgabefach des Replikatirs leuchtete auf und sofort drang dem Lieutenant der Geruch seiner Lieblingsspeise entgegen. Er nahm einen Löffel und setzte sich mit seinem Essen an den Tisch, welcher mitten im Raum stand.
      Auf dem Tisch lag ein PADD, auf dem er gerade einen Eintrag für das Computerlogbuch erstellt hatte. Zurzeit hatte er das Kommando, des kleinen Schiffes.

      Auch wenn das Chili con Carne für seine Verhältnisse etwas zu lasch war, schmeckte es. Joseph sah nach hinten aus dem Fenster. Lange Fäden zogen sich parallel zum Runabout. Jeder von diesen dünnen und langen Fäden war ein eigener Stern…

      Joseph konstruierte normalerweise Schiffe der Nova und Akira-Klasse und keine Runabouts – auf Schiffen dieser Klassen befand er sich während der Testflüge fast immer im Maschinenraum und hatte nie die Gelegenheit aus dem Fenster zu sehen. Ständig überprüfte er die Anzeigen und half dem Chefingenieur sich zu Recht zu finden. Alles im Allem war es auf einem großen Schiff stressiger. Er musste die Verantwortung für ein großes Projekt tragen und ein Schiff der Danube-Klasse war kein so sehr großes Projekt. Alles ist übersichtlicher und kann besser organisiert werden.
      Er sollte den jetzigen Moment genießen. Kein Stress, er konnte sich Zeit lassen und entspannen. Schon nächste Woche würde er wieder für den Bau einer Akira verantwortlich sein.

      Nachdem Der Lieutenant mit dem Essen fertig war, lehnte er sich in dem Stuhl zurück und sah sich die langen Fäden an…
      Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:25.
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      • #4
        Abby saß auf dem Sitz des Piloten und überwachte, den Flug des Runabouts. Der Computer flog das Schiff, doch Abby traute den Systemen noch nicht so ganz. Bei den Testflügen gab e öfters mal Störungen und Abby wollte nicht, dass sie gleich bei ihrem ersten Flug irgendein Asteroiden rammten. Der Lieutetant, der für die Konstruktion dieses Schiffes verantwortlich war, war hinten in der Wohnsektion und wollte eigentlich etwas essen.
        Abby wusste nicht so richtig, worüber sie sich während des Fluges mit ihm unterhaltne sollte. Sie kannten sich zwar schon seit beginn des Baus des Runabouts, doch fast zwei Tage mit ihm zuverbringen empfand sie nicht gerade als fantastisch. Der Lt. war ein netter Kerl, doch er war die Art Mann, die sie nicht mochte.
        Sie freute sich da doch schon mehr auf Xaver. Sie und Xaver kannten sich seit der Highschool und waren immer gute Freunde. Xaver gign in die Sternenflotte und Abby entschied sich für die zivile Forschung, als sie hörte, dass er vielleicht austreten wollte, sah Abby ihre Chance und nun würde Xaver mit ihr zusammenarbeiten. Die Infinitas wurde auf Xavers Namen registriert, da Abby bereits ein Schiff zu Schrott geflogen hatte, ohne ein Ergebnis mit ihren Forschungen zu erziehlen. Die föderation war nicht mehr bereit ihr noch ein Schiff zugeben und deshalb wurde Xaver als Captain eingetragen.
        Through The Darkness Of Light

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        • #5
          [23.8.2380, 18:49 Uhr]

          Joseph hatte inzwischen einige Zeit geschlafen und die Achtersektion verlassen und betrat nun die Brücke. Er ging durch den Vorraum, wo auch die Transporterplattform und ein Replikator waren und kam dann schließlich ins Cockpit.
          Abby saß auf dem Platz des Piloten und Joseph stellte sich an die kleinen taktische Konsole in der Mitte des Cockpits. Während der Testflüge wurden von dieser Konsole aus, die wichtigen Systeme überwacht und auch jetzt erfüllte die Konsole noch diesen Zweck. Eine taktische Konsole brauchte man im Moment nicht. Der Lieutenant bevorzugte die älteren Modelle, wo es die taktische Konsole noch nicht gab und der Transporter direkt im Cockpit war, doch nun setzte man den Transporter weiter nach hinten und ergänzt eine zusätzliche Konsole.

          Das Runabout flog mit einer Geschwindigkeit von Warp 5,9 und war somit noch lange nicht an der maximalen Grenze. Ein Runabout mit standardmäßigem Antrieb würde nicht viel mehr als Warp 6 schaffen, doch die Infinitas bekam einen stärkeren Warpkern. Man hatte die Infinitas extra für längere Missionen konzipiert und um die Reisezeit zu verkürzen entschloss man sich einen stärkeren Antrieb zu installieren. Hinzu kam, dass man mehr Energie für Sensoren, Schilde und strukturelle Integrität brauchte. Das Runabout musste auch unter verschiedenen Bedingungen funktionieren. Normalerweise bekäme Forscher eine andere Klasse, bei der diese Eigenschaften gegeben waren, doch ein Schiff einer anderen Klasse käme in diesem Fall nicht in Frage, da es sich für nur zwei Besatzungsmitglieder nicht lohnen würde zum Beispiel ein Schiff Raven-Klasse einzusetzen.
          Es stand zwar zur Debatte doch man entschied sich letztendlich für ein modifiziertes Schiff der Danube-Klasse.

          Joseph stellte zufrieden fest, dass alle Systeme innerhalb normaler Parameter funktionierten.
          Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:25.
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          • #6
            [23.8.2380, 18:51 Uhr]

            Mühevoll hielt Abby ihre Augen offen. Die letzten Stunden hatte sie sich nicht von ihrem Platz fortbewegt. So sehr sie auch Vertrauen in ihre Fähigkeiten hatte, doch die Angst, dass die Infinitas etwas unvorhergesehenes tun würde, war noch zu groß.
            Abby war während der gesamten Zeit an der Konstruktion des Schiffes beteiligt und kannte daher jeden Winkel, doch auch dies flöste ihr kein sonderliches Vertrauen in das Schiff ein.

            Auf ihrer Steuerkonsole blinkte ein Display auf. Abby drückte sofort auf eine Taste und wollte sich eine Erklärung dafür holen.
            Es handelte sich um eine Warnung, dass der Kurs um einige wenige Grad abgewichen war, der Computer jedoch schon wieder korrigiert hatte.
            'Ich wusste, dass der Computer nicht perfekt programmiert ist.', dachte sich Abby.

            Natürlich war es absurd sowas zu denken. An Bord eines größeren Raumschiffes kam es noch viel häufiger zu Abweichungen und niemand machte ein Drama draus. Abby empfand es in diesem Fall aber als etwas anderes.
            Ohne länger über das Problem nachzudenken, zog sie ihren stündlichen Systemcheck vor...
            Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
            "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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            • #7
              Cockpit
              [25.8.2380, 04:37 Uhr]


              Die vergangenen eineinhalb Tage waren ruhig und schon fast langweilig. Bis auf eine defekte Beleuchtung funktionierte die Infinitas perfekt. Abby und Joseph hatte die Zeit genutzt um eine erneute Rekalibrierung der Sensoren durchzuführen. Die Einstellungen waren nicht hundertprozentig und durch die Rekalibrierung konnte die Sensorauflösung um 1,1% verbessert werden. Diese 1,1% waren zwar nicht die Welt, doch konnte es nicht schaden…
              Der Flug von der Schiffswerft, in welcher das Runabout konstruiert wurde, bis zur Starbase 247 war insgesamt ein sehr angenehmer und ruhiger Flug. Joseph kam mit Abby gut aus und war nun nicht erfreut über den Abschied. Abby war bei der Konstruktion der Infinitas die meiste Zeit dabei und so kannten sich Joseph und Abby auch einigermaßen gut. Alles in Allem war es eine perfekte Zusammenarbeit.
              Joseph wusste, dass er nun seine Arbeit erledigt hatte. Nach einer Wochen Aufenthalt würde er die Starbase wieder verlassen, aber vorher hatte er noch die erfreuliche Aufgabe Xaver Tewes die Infinitas vorzuführen. Xaver würde begeistert sein. Joseph wusste, dass Xaver ein leidenschaftlicher Pilot war und ihm sicher die präzise Steuerung gefallen würde.

              Joseph saß an der CONN der Infinitas und begann den Landeanflug auf die Shuttelrampe 1.
              Zuvor hatten sie etwas über eine Stunde warten müssen, da die Starbase auf gelben Alarmzustand war. Kein Schiff durfte die Station verlassen und auch keins an der Station andocken.
              Nun hatte die Infinitas eine Dockerlaubnis erhalten und das Runabout näherte sich mit einem viertel Impuls den Hangartoren. Die Infinitas flog eine leichte Rechtskurve und verlangsamte, bis sie schließlich das Kraftfeld der Shuttlerampe schnitt. Die Shuttlerampe war gut gefüllt und viele kleine Shuttles und Schiffe belegten die Landebuchten. Joseph konnte nur zivile Schiffe erkennen.
              Über der vorgegebenen Landebucht drehte Joseph mit den Schubdüsen das Schiff um 180° und setzte schließlich sanft auf dem Boden auf…
              Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24. Grund: "Schönheitsfehlerchen" ;)
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              • #8
                Cockpit
                [25.8.2380, 04:38 Uhr]


                "Da wären wir.", sagte Abby, während sie sich vom Platz des Co-Piloten erhob.

                Sie fühlte sich sehr entspannt. Die letzten Stunden hatte sie damit verbracht in seinem Sessel zu dösen und ein bisschen über die vergangenen und noch bevorstehenden Tage nachzudenken
                Bald würde die junge Frau ihren Bekannten wiedertreffen.

                "Wie wäre es mit einem Kaffee?"
                Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                • #9
                  Cockpit
                  [25.8.2380, 04:38 Uhr]


                  Joseph streckte sich und strich mit seiner Hand durch seine Haare.
                  Mit Schrecken hatte er vor einigen Tagen ein graues Haar unter den vielen Dunkelblonden gefunden. Aber solange die Haare nun grau wurden und noch nicht ausfielen war es noch zu verkraften.

                  „Gerne, ich könnte jetzt einen gebrauchen.“

                  Der Lieutenant hatte inzwischen die Treibwerke deaktivierte und wendete sich nun von der Konsole hab an sah zu Abby.
                  Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                  "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
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                  • #10
                    Cockpit
                    [25.8.2380, 04:39 Uhr]


                    "Dann schauen wir mal, ob auf dem Promenadendeck dieses Kolosses nicht ein Café zu finden ist."

                    Abby schickte sich an das kleine Schiff zu verlassen.
                    Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                    • #11
                      Cockpit
                      [25.8.2380, 04:39 Uhr]


                      „Na dann mal los.“

                      Joseph deaktivierte mit einem Lächeln einige übrige Systeme und öffnete dann die Ausstiegsluke des Runabouts. Nachdem Abby und er das Schiff verlassen hatte schloss er die Luke und beide machten sich auf den Weg zur Hauptpromenade der Station.
                      Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
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                      • #12
                        [28.8.2380; 10:43 Uhr]

                        Persönliches Computerlogbuch von Xaver Tewes

                        Persönliches Computerlogbuch: Xaver Tewes
                        Sternzeit: 57659.3

                        Erst heute, zwei Tage nach meiner Abschiedsfeier auf der Harlem kommen ich dazu diesen Logbucheintrag zu verfassen.

                        Vor zwei Tagen wurde ich feierlich von der Besatzung der Harlem verabschiedet. Es waren längst nicht nur Offiziere für mich. Es war meine Familie, meine Freunde, mein Leben; es fällt mir schwer mich von ihnen zu verabschieden, doch ich werde mich immer an diese Zeit erinnern. Es war eine unvergessliche Zeit, doch ich muss mein Leben leben und meinen eigenen Weg gehen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass dies einer der emotionalsten Tage in meinem Leben war. Jeder der Crew war anwesend und ich hätte es mir niemals soo schwer vorgestellt. Zum Abschied habe ich ein riesiges Gemälde der „Alabama Hills“ bekommen. Die Crew kennt mich einfach zu gut - Ich liebe die Alabama Hills. Bergsteigen wird dort zu einem unbeschreiblichen Gefühl. Das Gemälde kommt direkt neben mein Bett in meinem Quartier. Ach wo wir gerade bei Quartieren sind: Gestern haben Abby und ich unsere Quartiere zugewiesen bekommen. Beide Quartiere liegen auf demselben Deck und sind so kalt und ungemütlich, wie man es von einem Standartquartier erwartet. Aber ich bin sicher, dass ich das irgendwie bewohnbar machen kann.
                        Aber das Gemälde war nicht alles, was ich zum Abschied bekommen habe. Jeder der Crew hat einen persönlichen Gruß an mich aufgenommen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war ich überwältigt. Auch wenn ich einige Mitglieder der Crew nur flüchtig kenne, sind auch ihnen sehr passende Worte eingefallen. Ich habe mir bereits jeden, der fast 80 Grüße angesehen.
                        Ich werde die Crew der Harlem nie vergessen…

                        Doch ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Das, was sich ereignet hat, darf sich niemals wiederholen und deshalb ist mein Austritt aus Starfleet der einzige richtige Weg, denn nur so kann ich eine Wiederholung verhindern. Ich leide noch immer sehr darunter. Gerade heute Nacht hatte ich wieder einen Alptraum. Es ist grausam und vielleicht sollte ich doch mit einem Counselor darüber sprechen.
                        Ich hoffe, dass die Alpträume nachlassen; vielleicht muss ich einfach nur abgelenkt werden.

                        Für heute haben Abby und ich den ersten Flug mit der Infinitas angesetzt. Ich spüre schon das Kribbeln an den Händen - ich kann es kaum erwarten dieses wunderschöne Schiff zu fliegen. Es war nicht sehr schwierig sich mit der jungen Lady vertraut zu machen, doch sie unterscheidet sich so von anderen Schiffen. Von ihr geht ein ganz besonderer Charme aus; ein Charme, dem ich nicht widerstehen kann. Man könnte beinah sagen, dass ich mich wie ein kleines Kind freue, welches kurz vor Heiligabend auf seine Geschenke wartet…
                        Zuletzt geändert von Dax; 15.06.2006, 14:59.
                        "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                        [Albert Schweitzer]

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                        • #13
                          Aufenthaltsraum
                          [28.8.2380; 10:46 Uhr]


                          Die Wohnsektion der Infinitas war schwach beleuchtet und Xaver saß auf einem Stuhl mit den Füßen aus dem Tisch, welcher in der Mitte des Raumes stand. Auf seinem Oberschenkel hielt er eine dunkelrote Akustikgitarre, welche noch per Hand gefertigt wurde. Der relative harte aber doch harmonische Klang, war typisch für eine spanische Gitarre aus dem 20.-21. Jahrhundert.
                          Diese wunderschöne Gitarre hatte er von seinem Vater zu seinem 20. Geburtstag bekommen. Es war keine replizierte Gitarre sondern eine, wie sie vor 400 Jahren gebaut wurde. Xavers Vater stammte aus dem früheren Spanien und so verband auch Xaver eine Menge mit diesem Land, seinen Traditionen und Lebensweisen. Zwar hatte Xaver nicht ein ganz so stark ausgeprägtes Temperament, wie sein Vater, doch die dunkelbraunen Augen, die dunkle Haut und die schwarzen Haare hatte er gewiss geerbt.

                          Xaver selbst liebte die Musik, doch Komponisten wie Mozart, Wagner, Bach, Brahms und Beethoven konnte er wenig abgewinne. Seine Vorlieben galten eher dem Genre des Rocks und vor Allem spanischer Musik. Er selber sprach perfekt und leidenschaftlich spanisch.

                          „Él son de mi cuba
                          Me da los buenos días
                          Desayuno y al salir
                          Todo el mundo ya esta arriba
                          Oye chico súbele el volumen
                          Me encanta ese bolero
                          Y esta cola para el pan
                          Le da la vuelta al mundo entero
                          Ahora ya en La Habana
                          Viejas calles con aire colonial
                          Los problemas no se ocultan
                          Pero hay dulzura al pasar
                          Las palmas como el Ché
                          Orgullecen el paisaje
                          Voy cantando
                          De donde son los cantantes
                          Por mi isla mi compadre voy cruzando
                          Solo en shorts, con mis gafas
                          Mi chevy y el sol ardiente
                          Hoy es un día especial
                          Porque hoy me voy para Oriente”

                          Xaver sang leise und ruhig - der Klang der Gitarre und seine Stimme vereinigten sich zu einer harmonischen Melodie. Er liebte dieses Lied, konnte den Text auswendig…
                          Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                          "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                          [Albert Schweitzer]

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                          • #14
                            Cockpit
                            [28.8.2380; 10:47 Uhr]

                            Das vertraute Brummen des Antriebs war im Cockpit etwas lauter zu hören als im restlichen Teil des Schiffes. Abby hatte dies auf dem Hinflug zur Sternenbasis bemerkt, konnte sich aber keine Erklärung dafür geben. Die Daten des Warpkern waren alle im normalen Bereich und es traten auch keine ungewöhnlichen Vibrationen auf. Alles ließ also darauf schließen, dass es normal war, doch genau das war es nicht. Abby hatte schon öfters Runabouts geflogen und bis zur Infinitas hatte sie dieses Phänomen nie beobachten können. Vermutlich war es eine Eigenschaft des Schiffes...

                            Abby saß an der CONN und überprüfte zum fünften Mal innerhalb der letzten zwei Stunden den Kurs. Auch wenn sie schon fast davon überzeugt war, dass der Computer fehlerfrei funktionierte, wollte sie sich noch nicht ganz auf ihn verlassen.

                            Vor zwei Stunden hatten sie den Hangar der Sternenbasis verlassen und Kurs auf einen Nebel gesetzt, der mehr als zwei Tage mit Reisegeschwindigkeit entfernt war. Er lag an der neutralen Zone zum romulanischen Imperium und sollte ihr erstes Forschungsobjekt sein.

                            Das Brummen des Antriebs veränderte sich. Es klang nun nicht mehr so eintönig, sondern veränderte sich zu einer Melodie. Erst als der Gesang einer tiefen männlichen Stimme hinzukam wusste Abby, dass sich das Brummen nicht verändert hatte. Xaver war am singen...
                            Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                            "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                            • #15
                              Cockpit
                              [28.8.2380; 10:50 Uhr]


                              Nach einer Weile legte Xaver die Gitarre an die Seite und sah aus einem Fenster hinaus. Es tat gut sich etwas zu entspannen und einfach mal abzuschalten. Gerade bei dem bisschen Schlaf, welchen er nur hatte tat eine Pause besonders gut.
                              Der junge Halbspanier stellte das Licht der Wohnsektion wieder auf die normale Stufe zurück und brachte seine inzwischen leere Tasse in den Recycler. Die Tasse verschwand daraufhin und Xaver kehrte ins Cockpit zurück.

                              „Hey Abs, was machst du gerade?“

                              Der Computer konnte die Infinitas fliegen, doch anscheinend vertraute Abby diesem nicht so recht, denn sonst hätte sie wohl kaum die letzten Stunden ununterbrochen den Computer überwacht.
                              Zuletzt geändert von Dax; 10.06.2006, 20:24.
                              "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                              [Albert Schweitzer]

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