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U.S.S. De Haan NCC-32104

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  • U.S.S. De Haan NCC-32104

    U.S.S. De Haan - Miranda-Klasse



    Klasse: Miranda
    Typ: Mittlerer Kreuzer
    Reg.-Nummer: 32104
    Abmessungen:
    Länge: 242,6m
    Breite: 150,2m
    Höhe: 57,9m
    Decks: 11
    Masse: 655.000 metrische Tonnen
    Crew: 220 Standartcrew
    Bewaffnung:
    6 Typ VII-Phaser
    2x Pulsphaserkanonen
    2x Typ II Photonentorpedewerfer
    Verteidigung:
    Standart-Schildsystem
    Duranium/Tritanium Hülle
    Struktur Integritäts Feld: Stufe X
    Geschwindigkeit:
    Reisegeschwindigkeit: Warp 5, 8
    Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 9,2
    Maximale Geschwindigkeit: Warp 9,6
    Einsatz:
    Patrouillenflüge, Aufklärung, Forschung
    Geschichte:
    Die U.S.S. De Haan zählt zu den letzten gebauten Schiffen der Miranda-Klasse. Dieses leistungsfähige Schiff schlug bereits
    zahlreiche Schlachten und kann seine ganz spezielle Geschichte erzählen.
    Zurzeit wird die De Haan für Patrouillenflüge und Aufklärungsmissionen eingesetzt.
    Die De Haan verfügt bereits über diverse technische Updates, doch auch dieses Schiff kommt in die Jahre.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Xaver; 13.05.2006, 13:02.
    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
    [Albert Schweitzer]

  • #2
    [28.8.2380, 12:29 Uhr]

    Der Raumer der Miranda-Klasse verließ den Warptransit und die Sterne, die sich bis jetzt nur als Fäden zeigten, kehrten in ihre ursprüngliche Form - als wunderschön leuchtende Punkte - zurück. Ab nun übernahmen die Impulstreibwerke die Arbeit des Warpantriebes. Mit einer leichten Neigung flog die U.S.S. De Haan eine leichte Rechtskurve. Das Leuchten eines hellen Sternes zeichnete sich auf der Hülle ab und verlieh dem Schiff ein majestätisches und pompöses Antlitz.

    Auf der Brücke der De Haan herrschte ein ruhiges und entspanntes Treiben und trotzdem konnte man der Crew eine gewisse Aufregung anmerken. Die leichte Aufregung und zum Teil auch Vorfreude war verständlich, denn der Großteil der Crew flog ihrem Ruhenstand entgegen. Dies sollte für sie der letzte Flug mit diesem Schiff sein. Unzählige Jahre diente die Besatzung nun schon unter Captain Adam Taylor. Zusammen hatten sie unzählige Missionen bestritten, sie entdeckten neue Lebensformen und stießen auf fremde Zivilisationen. Doch jeder sollte wissen, wann es Zeit war aufzuhören. Aber nicht nur die Crew der De Haan kam in die Jahre; auch das Schiff selbst zählte zu den Methusalems der Flotte. Die De Haan würde nun komplett überholt werden und man würde Platz machen für eine neue, abendteuerlustige und unverbrauchte Crew…

    Der Offizier, welcher die OPS besetzte öffnete einen Kanal.

    „U.S.S. De Haan an die Hangarkontrolle der Starbase 247. Wir erbitten hiermit Andockerlaubnis.“
    Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:09.
    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
    [Albert Schweitzer]

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    • #3
      [28.8.2380, 12:30 Uhr]

      [Hangarkontrolle - Starbase 247]
      "Hier Hangarkontrolle – Erlaubnis erteilt. Folgen Sie dem Leitstrahl zur Reparaturbucht 1, De Haan. Willkommen."
      „Bestätigt Hangarkontrolle - folgen dem Leitstrahl.“

      Der Raumer der Miranda-Klasse verlangsamte auf ¼ Impuls und folgte nach einer kleinen Kurskorrektur dem Leitstrahl. Es dauerte eine Weile, bis die De Haan die Hangartore passierte; der sich abzeichnende Stern verschwand von der Außenhülle und die De Haan bewegte sich geräuschlos in den großen Haupthangar von Starbase 247.
      Der Impulsantrieb schaltete sich ab und mit der minimalen Leistung der Manövrierdüsen schwebte die De Haan langsam in die Reparaturbucht 1.

      Nachdem das Schiff mit Andockklammer fixiert wurde, schaltete der CONN-Offizier auch die Manövrierdüsen ab. Die De Haan hatte ihr Ziel erreicht…

      Captain Taylor starrte nachdenklich auf den Hauptschirm - nun war es also Zeit zu gehen...
      Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:09.
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      • #4
        Korridore
        [28.8.2380, 12:55 Uhr]

        Inzwischen hatten sie das Schiff betreten und Clark musterte sein Umfeld.

        "Selbst wenn die meisten in den Ruhestand gehen, irgendwer hat Interesse, dass dieses Schiff noch nicht ausgemustert wird. Und wenn es jemand ist, der früher darauf gedient hat. Kein Techniker in leitenden Positionen würde dieses Schiff noch einmal generalüberholen für weitere 15 Jahre Dienst. Nicht so ein Schiff. Nicht eine Miranda."

        Die beiden Offiziere schritten durch die Gänge und Clark sah sich immer wieder um.

        "Wie dem auch sei, selbst wenn es einen anderen Grund gibt, ich möchte mich nicht auf solch einem Schiff befinden, wenn ein Torpedo der Breen auf das Schiff trifft. Sie etwa?"
        Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:07.
        Punkt.

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        • #5
          Korridore
          [28.8.2380, 12:55 Uhr]


          „Ich glaube sie unterschätzen das Potenzial dieser Schiffe etwas. Sicherlich kann ein Schiff der Miranda-Klasse nicht mit einem Schiff der Galaxy oder Akira-Klasse mithalten, doch auf einem Forschungsschiff der Nova-Klasse wäre sie auch nicht sicherer.“

          Auf dem Weg zum Maschinenraum begegneten den beiden Ingenieuren noch vereinzelt Crewmitglieder der De Haan, welche mit einen Koffer in der Hand in Richtung Luftschleuse marschierten.
          Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:07.
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          • #6
            Korridore
            [28.8.2380, 12:56 Uhr]


            "Das bleibt zu beweisen, Lieutenant", grinste Clark.

            Nach einigen weiteren Schritten ergriff Sev wieder das Wort: "Sie sind ein Fan von alten Schiffen, nicht wahr?"
            Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
            Punkt.

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            • #7
              Korridore
              [28.8.2380, 12:57 Uhr]


              „Eigentlich eher weniger. Mich fasziniert eher das Neue; neue Technologien… Aber jedes Schiff hat eine besondere Faszination für mich - auch wenn sie von derselben Klasse sind hat jedes Schiff sein eigenes Problemchen. Man hat genug Abwechselung und es gibt immer eine neue Herausforderung, sodass es nie langweilig wird.“

              Akio grinste und fuhr dann fort: „Ich könnte mir zum Beispiel schlecht vorstellen den ganzen Tag in einem Maschinenraum zu stehen und die Systeme des Schiffes zu überwachen. Jeden Tag dasselbe Schiff… Hier in der ASDB-Einrichtung befasse ich mich mit den unterschiedlichsten Klassen und nach dem Abschluss eines Projektes lässt sich ein deutliches Ergebnis erkennen! Danach kommt das nächste Schiff: etwas Anderes und Neues - die Abwechselung…“

              Der junge Ingenieur bemerkte, dass er ins schwärmen geriet, doch er liebte seine Aufgabe. Bis jetzt hatte er es keine Sekunde lang bereut zu den Utopia-Flottenwerften gegangen zu sein. Er hätte sich nach Abschluss der Akademie auch als Ingenieur auf irgendein Schiff einsetzen lassen können, doch er hatte richtig entschieden.

              Die Lieutenants Clark und Takasu erreichten den Maschinenraum der De Haan. Drei Techniker des ASDB-Teams hatten bereits begonnen das nötige Werkzeug heranzuschaffen.
              Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
              "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
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              • #8
                Maschinenraum
                [28.8.2380, 12:59 Uhr]


                "Sie wissen das eine Schiff erst richtig zu schätzen, wenn Sie auf einem stationiert sind. Das wird als Ingenieur dann ihr ganz eigenes Schiff."

                Clark machte eine kleine Pause. Einen Satz, in dem er zu einem Counselorgespräch riet, verkniff er sich zunächst. Dennoch wäre es sicher nicht das schlechteste gewesen.

                "So, da wären wir", sagte Sev und sah sich um.
                Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                Punkt.

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                • #9
                  Maschinenraum
                  [28.8.2380, 12:58 Uhr]


                  Akio wusste, dass dieses Thema noch nicht beendet war…

                  Und Maschinenraumtüren schlossen sich hinter den Ingenieuren und sofort eilte ein Bolianer, im Rand eines Chief Petty Officers, auf die Lieutenants zu und begann zu sprechen.

                  „Sir. Das Schiff ist nun mit der Station verbunden und bezieht von der Starbase die nötige Energie. Die internen Energiequellen sind offline.“

                  Akio nickte nur und erwiderte: „Der XO wollte mich noch einmal sprechen…?“

                  „Ach ja; ich soll ihnen ausrichten, dass er sich vorrauschsichtlich morgen bei ihnen meldet.“

                  Akio nickte zufrieden und die drei Männer durchschritten den Maschinenraum. Am Warpkern angekommen begutachtete Akio diesen von oben bis unten…
                  Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                  "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                  [Albert Schweitzer]

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                  • #10
                    Maschinenraum
                    [28.8.2380, 12:59 Uhr]


                    "Wäre schön, wenn wir nur den Kern austauschen müssten...", murmelte Sev, als er sich den dunklen Kern betrachtete.
                    Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                    Punkt.

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                    • #11
                      Maschinenraum
                      [28.8.2380, 12:59 Uhr]


                      „Nicht nur der Kern wird gewechselt - der komplette MARK wird ausgetauscht oder zumindest modernisiert“, merkte Akio an, während er sich elegant unter dem Geländer, welches den Warpkern umgab, hindurch schwang.

                      Akio zog einen Werkzeugkoffer heran und suchte sich das nötige Werkzeug um den Warpkern vom restlichen Materie-Antimaterie-Reaktions-Komplex zu trennen.
                      Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                      [Albert Schweitzer]

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                      • #12
                        Maschinenraum
                        [28.8.2380, 13:00 Uhr]


                        „Ich könnte ihre Hilfe gebrauchen“, merkte Akio eher beiläufig an, während er eine Verbindung zwischen dem Kern und dem Materie-Antimaterie-Reaktions-Komplex trennte.

                        Der Bolianer hatte sich inzwischen wieder seiner ursprünglichen Arbeit zugewandt…
                        Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                        "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                        [Albert Schweitzer]

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                        • #13
                          Maschinenraum
                          [28.8.2380, 13:00 Uhr]


                          Clark seufzte innerlich.
                          "Das es nicht reicht den Warpkern auszuwechseln, ist mir klar", sagte Clark, begab sich an eine der Konsolen nahe des Kerns und startete eine routinemäßige Überprüfung.

                          "Wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist, warten Sie!"
                          Sevs Finger gaben einige Befehle in die Konsole ein und er wartete auf ein Ergebnis.

                          "Eine der Antideuteriumzuleitungen zum Kern wurde nicht richtig geschlossen. Das Ventil zeigt unregelmäßig eine Fehlfunktion an", erklärte der Lieutenant, während er auf die kurz blinkende Anzeige sah, die kurze Zeit später wieder weg war und einige Augenblicke später wieder eine Fehlfunktion zeigte.
                          "Zurzeit ist der Kern zwar leer, aber ich glaube nicht, dass das lange so bleiben wird. Wenn wir den Kern so demontieren, wird das nicht nur uns nicht bekommen, sondern vermutlich der ganzen Station aufstoßen."
                          Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                          Punkt.

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                          • #14
                            Maschinenraum
                            [28.8.2380, 13:01 Uhr]


                            Trotz der anscheinend gefährlichen Situation blieb der junge Offizier ruhig und konzentriert. Akio legte sein Werkzeug wieder in den kleinen schwarzen Koffer und sah auf.

                            „Eine unregelmäßige Fehlfunktion? Ist das Ventil defekt oder die Sensoren, welche das Ventil überwachen?“

                            Warum wurde der Defekt nicht von den Technikern entdeckt? Sie waren zwar keine Warpantrieb-Spezialisten, doch eigentlich hätte sie so etwas erkennen müssen. Der junge Ingenieur bedauerte, dass sein Vertrauen in seine Techniker wohl ein Fehler war.
                            Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                            "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                            [Albert Schweitzer]

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                            • #15
                              Maschinenraum
                              [28.8.2380, 13:02 Uhr]


                              "Das sollten wir herausfinden", murmelte Sev.

                              Wieder tippte er auf der Konsole herum, um zu versuchen dem nach zu gehen. Doch sicher war er sich nicht. Das einfachste war, es manuell zu verschließen.
                              "Chief!", rief er zu dem Bolianer.
                              "Gehen Sie in die Jeffriesröhren das Ventil zu den Antideuteriumzuleitungen manuell verschließen und überprüfen Sie die Sensoren in dem Bereich", rief er weiter, nachdem sich der Unteroffizier umgedreht hatte.
                              Zuletzt geändert von Dax; 12.06.2006, 02:08.
                              Punkt.

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