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Theta Hydrae

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  • Theta Hydrae

    Das Theta Hydrae-System (klingonisch: Kut'luch; romulanisch: Coris) liegt unweit von Starbase 234 und Starbase 247 knapp außerhalb der romulanischen neutralen Zone. Der dritte Planet gehört der M-Klasse an und wurde vor kurzem von den Klingonen besiedelt. Die 5000 Einwohner der Kolonie leben ausschließlich in der ursprünglichen Siedlung, die auch die einzige Stadt des Planeten ist.
    Zuletzt geändert von Dax; 16.07.2006, 01:38.

  • #2
    [14.9.2380, 15:52]

    Romulanisches Scoutschiff Narava
    „Status der Tarnvorrichtung?“
    Commander Tolek wurde in dieser Phase einer Mission immer nervös, schaffte es aber sich nichts anmerken zu lassen.
    „Tarnvorrichtung arbeitet nominal“ antwortete Lieutenant Kalara.
    „Position?“ fragte der Kommandant der Narava.
    „Haben die neutrale Zone verlassen. 7 Minuten bis Coris.“
    „Oder Kut'luch, wie es unsere Nachbarn neuerdings nennen.“
    Tolek erlaubte sich ein Lächeln. Wenn alles nach Plan liefe, würden sich die Klingonen nicht lange über ihre neue Kolonie knapp außerhalb der neutralen Zone freuen können.
    „Wie ist die Starfleet-Aktivität im Sektor?“
    Kalara überprüfte ihre Anzeigen, während sie antwortete:
    „Keine gerichteten Sensoraktivitäten von Starbase 247...und keine von Starbase 234. Keine Schiffe in Reichweite.“
    „Sie können uns nicht sehen. Gut.“


    „Wir haben den Rand des Systems erreicht.“
    „Deaktivieren Sie den Warpantrieb.“
    Der Steuermann bestätigte den Befehl: „Ssuaj-ha“.
    „Commander!“ Kalara war bleich geworden. „Tachyonenaktivität. Anscheinend von getarnten Sensoren...sie haben uns gefunden!“
    Tolek nahm in seinem Kommandosessel platz.
    „Enttarnen. Schilde hoch. Führen Sie Programm Beta-2 aus.“
    Von überall auf der Brücke ertönten Bestätigungen, während der Kommandant sich für seinen letzten Befehl an Bord des Schiffs sammelte.
    „Evakuierung vorbereiten.“
    Eine Selbstmordmission war zwar für den Fall einer Entdeckung geplant gewesen, aber er konnte seine Crew nicht einfach in den Tod schicken. Auf dem Planeten würden sie vielleicht eine Chance haben, zu überleben...diese Loyalität zu seiner Besatzung war es wohl, was seit Jahren seine Beförderung zum Admiral verhinderte.
    „Geschwindigkeiten bei doppeltem Impuls, steigend. Sind in Transporterreichweite.“
    „Gehen Sie.“
    Die Besatzungmitglieder sahen ihren Kommandanten unschlüssig an, bevor einer nach dem anderen seinen Posten verließ. Kurz darauf war die Brücke und wenig später fast das ganze Schiff leer. Tolek nahm gerade an der Steuerkonsole Platz, als die Schilde ein weiteres mal gesenkt wurden, damit die letzte Gruppe von Bord gehen konnte. In diesem Moment spürte er, wie ihn ein Transporterstrahl erfasste.
    „Fvadt!“ fluchte er, während er im Unterbewusstsein registrierte, dass es ein klingonischer Strahl war.

    Ohne Besatzung, mit fest programmiertem Kurs und zu schnell, um eingeholt zu werden steuerte das Schiff auf die klingonische Kolonie und ihre 5000 Einwohner zu. Nur zwei Minuten, nachdem es entdeckt worden war, bohrte es sich in den Planeten.
    Zuletzt geändert von Dax; 11.06.2006, 18:48.

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    • #3
      [16.9.2380, 6:46]

      Von U.S.S. Arthur Compton
      Zitat von Captain Gali
      Hier ist das Föderationsraumschiff Arthur Compton. Wir sind hier um medizinische Hilfe zu leisten.
      Punkt.

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      • #4
        [16.9.2380, 6:47]

        Die Wälder von Coris
        Kalara hörte den Ruf, den das Föderationsschiff auf einem offenen Notfallkanal ausstrahlte, leise über die Komeinheit mit und danke in Gedanken Kavaal, der daran gedacht hatte das Gerät mitzunehmen. Sie blickte zu der Stelle, an der sie den Centurion, ehemals erster Offizier der Narava, begraben hatten und fluchte leise. Danach blickte sie sich um und ließ ihren Blick auf jedem ihrer Untergebenen ruhen...Untergebenen. Natürlich war es Kalaras Traum gewesen, ein Kommando zu bekommen. Aber von so einem Kommando hatte sie nicht geträumt.
        Für einen Moment zog sie es sogar ein Erwägung, mit dem Föderationsschiff Kontakt aufzunehmen. Seit ihre Schwester vor ein paar Jahren Spocks Vereinigungsbewegung beigetreten war, war in ihr ein großes Interesse an den 'Feinden' des Imperiums herangewachsen. Aber sie konnte es nicht riskieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade Kavaal der Tal'Shiar-Agent an Bord der Narava gewesen war - und darüber, das es einen gab machte sie sich keine Illusionen - war verschwindend gering. Dazu war er viel zu gut mit dem Commander befreundet gewesen. Also lief es für sie darauf hinaus: Sie konnte versuchen, eine Verbindung herzustellen und sofort erschossen zu werden, oder sie konnte warten und wahrscheinlich von den Klingonen erschossen werden. Oder von der Föderation gefangen genommen, wenn sie Glück hatte. Natürlich wählte sie die zweite Option und instruierte ihre Untergebenen ein weiteres Mal - überflüssigerweise - zum still halten.

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        • #5
          [20.9.2380, 14:52]

          Kalara versuchte, wie schon die letzten Tage, den Durst und den Hunger zu ignorieren. Die Notrationen waren schneller als erwartet zur Neige gegangen. Wieder und wieder blickte sie zu der Komeinheit und dachte über das nach, was Commander Tolek ihr einmal gesagt hatte: 'Die Loyalitäten eines Kommandanten sind hier draußen nicht immer so wie sie der Prätor vorgibt. Wir sollen zuerst dem Imperium verpflichtet sein, dann erst allem anderen. Aber so kann ein guter Kommandant nicht denken. Zuerst gilt unsere Loyalität unserer Besatzung. Denn nur eine Besatzung, die Ihnen vertraut wird Ihnen im Notfall gehorchen.'

          ...unsere Loyalität gilt unserer Besatzung...
          Sie wollte keine Verräterin sein. Aber sie wollte auch ihre Leute nicht verraten. Sie musste versuchen, sie zu retten. Vielleicht wäre es dem Imperium recht, wenn die gesamte Crew der Narava hier verdurstete. Aber - und damit fällte sie ihre Entscheidung - ein Imperium, das so dachte war ihrer Loyalität nicht würdig.

          Langsam, ganz langsam kroch sie zu der Komeinheit, während sie mit einer Hand vorsichtig ihren Disruptor entsicherte. Niemand beachtete sie im Moment. Alle Überlebenden litten unter der Hitze und dem Nahrungsmangel.
          Sie erreichte das Gerät und programmierte vorsichtig eine andere Sendefrequenz ein, die sie sich damals im Krieg gegen das Dominion eingeprägt hatte. Sie stellte eine Verbindung her. Noch immer hatte niemand Notiz genommen, aber bald würde sich sprechen müssen. Dann würde sich der Tal'Shiar-Agent zu erkennen geben.

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          • #6
            [20.9.2380, 14:54]

            Die Anzeige, die das Zustandekommen der Verbindung bestätigte leuchtete auf. Kalara prüfte noch einmal die Einstellung ihres Disruptors, bevor sie zu sprechen begann.
            "Hier spricht Lieutenant Kalara vom romu-" Da! Es war Teval, der zweite Maschinenoffizier. Er sprang mit gezogenem Messer - für ihn war kein Disruptor übrig geblieben, was Kalara wahrscheinlich das Leben rettete - auf sie zu. Sie zielte blitzschnell und traf ihn mittig in die Brust. Aus dem Augenwinkel sah sie ihn noch zusammenbrechen, als sie sich schon wieder auf den geöffneten Komkanal konzentrierte.
            "Vom romulanischen Scoutschiff Navara. Der Rest der Besatzung und ich sind auf diesem Planeten gestrandet und bitten die Föderation um Asyl."
            Sie hätte gern noch mehr gesagt, wollte aber nicht riskieren dass die Klingonen die Transmission doch nocht entdeckten. Die Romulanerin hoffte, dass der Captain des Föderationsschiff schnell entscheiden würde. Sie machte sich keine Illusionen darüber, was zumindest die stärker indoktrinierten Offiziere mit ihr machen würden, sobald ihnen klar würde was sie getan hatte.

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            • #7
              [20.9.2380, 14:56]

              "Wie viele Personen betrifft das, Lieutenant?"
              "Wir sind hier zu elft." Kalara machte eine Pause, bevor sie in einem bittenden Tonfall weitersprach. "Captain, bitte handeln Sie schnell. Die Klingonen werden uns jeden Moment entdecken."

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              • #8
                [ 20.9.2380, 14:58 ]

                Zitat von Captain Gali Beitrag anzeigen
                Wir beamen Sie hoch, halten Sie sich bereit!
                Punkt.

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