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[Deck 3] Büro von Lieutenant Thies

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  • [Deck 3] Büro von Lieutenant Thies

    Büro des leitenden Ops-Offiziers Lieutenant Lester Thies.

    Standard-Büro für Offiziere in der Abteilungsleitung.
    Punkt.

  • #2
    [14.9.2380, 7:40 Uhr]

    Mit gemischten Gefühlen stand Jennifer vor der Tür des Mannes, der zwar ihr Chef war, den sie jedoch so gut wie nie zu Gesicht bekommen hatte. Wenn sie mehr darüber nachdachte, wurde ihr klar, dass er bei weitem nicht alle aus seiner Abteilung kennen konnte.
    Dennoch erinnerte sie sich noch sehr gut an den peinlichen Vorfall, den sie mit ihm in den Gängen der Station hatte, hoffte aber, dass er sich dessen nicht mehr wirklich bewusst war. Wenn sie sich zu sehr in sein Gedächtnis gebrannt hatte, konnte das bei ihrem Anliegen nur hinderlich sein, befürchtete Jennifer.

    Kurz bevor ihr Finger die Schaltfläche der Türklingel berührte, schoss ihr noch einmal ihr Kollege Mike in den Sinn. Sie ahnte, dass ihm das nicht sehr gefallen würde, wenn er davon hörte. Und doch hatte sie nicht vor ihm das persönlich zu sagen, sondern lieber darauf zu warten, bis er selbst darauf kam, spätestens wenn er in der Hangarkontrolle einen neuen Kollegen sitzen sah.

    Poe aktivierte die Klingel und wartete auf Antwort.
    Punkt.

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    • #3
      [14.9.2380, 7:41 Uhr]

      Eine Antwort blieb aus.

      Doch bevor Jennifer Poe wieder gehen konnte trat der OPS-Offizier aus dem Turbolift. Langsam schritt er in Richtung seines Büros. Um 8:00 Uhr begann seine Brückenschicht, doch vorher musste er noch einige Dinge erledigen.

      Genauso überrascht wie müde sah er Jennifer an. Zu seiner Beruhigung stellte er fest, dass sie diesmal keinen Kaffeebecher in ihren Händen hielt…

      „Guten Morgen Crewman“, brachte Lester mit leiser aber freundlicher Stimme heraus.
      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
      [Albert Schweitzer]

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      • #4
        [14.9.2380, 7:43 Uhr]

        Doch Jennifer fuhr erschrocken zusammen.
        Sie wandte sich um und stellte sich aufrecht hin.

        "Guten Morgen, Sir!", sagte sie mit straffer Stimme.
        "Ich dachte… Ich wollte… Ich habe…"
        Punkt.

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        • #5
          [14.9.2380, 7:43 Uhr]

          Lester runzelte die Stirn und musterte den Crewman, bevor er neben sie trat und die Schaltelemente der Tür bediente. Die beiden Türhälften glitten mit einem leisen Zischen auseinander und der Lieutenant überließ der Frau den Vortritt.
          Ohne ein weiteres Wort betraten beide das kleine Büro. Lester bot Jennifer einen Platz an und setzte sich schließlich selbst hinter den Schreibtisch.

          „Was kann ich für Sie tun?“
          "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
          [Albert Schweitzer]

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          • #6
            [14.9.2380, 7:46 Uhr]

            "Danke, Sir."
            Jennifer räusperte sich möglichst dezent und riss sich zusammen.
            "Ich habe erfahren, dass eine Stelle in der Quartiermeisterei frei ist, Sir", sagte sie und versuchte diesen unangenehmen Kloß in ihrem Hals hinunter zu schlucken, was ihr zugegebenermaßen nicht leicht fiel.

            Doch zumindest einen Schritt hatte sie hinter sich. Vielleicht sogar den Schwersten.
            In diesem Moment gingen ihre lauter Gedanken im Kopf herum, warum er ausgerechnet sie für die Aufgabe nehmen sollte. Immerhin war dies eine Petty-Officer-Stelle und sie noch einfacher Crewman. Und irgendwie wollten ihr einfach keine guten Gründe einfallen.
            Punkt.

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            • #7
              [14.9.2380, 7:46 Uhr]

              „Petty Officer 3rd Class Renald Charles - er hat sich vergangene Woche versetzen lassen“, murmelte Lester zu sich selbst.

              Der junge Offizier war überrascht darüber, wie schnell sich solche Dinge herumsprachen. Er selbst hatte noch keinen Ersatz für den Petty Officer angefordert…

              „Ja, die Stelle ist im Moment frei.“
              "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
              [Albert Schweitzer]

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              • #8
                [14.9.2380, 7:47 Uhr]

                "Sir… Ich… Ich würde gerne diese Stelle übernehmen, Sir", sagte Jennifer zögerlich und war unsicher, ob sie nicht ein 'Sir' vergessen hatte.
                Langsam bemerkte sie, wie ihr leicht übel wurde.
                Punkt.

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                • #9
                  [14.9.2380, 7:47 Uhr]

                  Lester musterte den weiblichen Crewman erneut. Von der Hangarkontrolle zur Quartiermeisterei versetzt zu werden, war unüblich. In der Quartiermeisterei hatte man zwar genug Arbeit, doch Spaß machte diese Job sicherlich nicht. Die Hangarkontrolle sollte im Vergleich eine bessere Wahl sein.
                  Aus diesem Grund konnte Lester die Bitte des Crewmans nicht nachvollziehen.

                  „Haben Sie einen bestimmten Grund für die Versetzung?“
                  "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                  [Albert Schweitzer]

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                  • #10
                    [14.9.2380, 7:48 Uhr]

                    'Was sag ich jetzt nur…', bangte Poe.
                    "Ich möchte gerne etwas Abwechslung, S… Sir. – Und Sir, ich denke eine neue Aufgabe wäre... wäre das Richtige, Sir", antwortete sie.
                    Und dieser verfluchte Kloß in ihrer Kehle wollte sich immer noch nicht lösen, dachte Jennifer.
                    Punkt.

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                    • #11
                      [14.9.2380, 7:48 Uhr]

                      Poe konnte den jungen OPS-Offizier nicht wirklich überzeugen. Abwechselung war das, was man bei der Quartiermeisterei eigentlich nicht fand. Doch es war ihre Entscheidung und nicht seine.

                      „Ich werde Sie als Nachfolgerin von Petty Officer Charles mit in Erwägung ziehen.“
                      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                      [Albert Schweitzer]

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                      • #12
                        [14.9.2380, 7:49 Uhr]

                        Jennifer nickte nachdenklich.
                        "Ich.. Danke, Sir", sagte sie immer noch ein wenig verkrampft und lächelte für einen Augenblick.
                        Punkt.

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                        • #13
                          [14.9.2380, 7:49 Uhr]

                          „Ich informiere Sie, sobald ich eine Entscheidung getroffen habe“, antwortete Lester freundlich.

                          Der junge Offizier betrachtete die Bordzeit auf dem Monitor und stellte fest, dass er kaum noch Zeit hatte seine Arbeit vor Schichtbeginn zu erledigen…
                          "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                          [Albert Schweitzer]

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                          • #14
                            [14.9.2380, 7:50 Uhr]

                            Jennifer erhob sich rasch, stand angespannt da und sagte: "Vielen Dank, Sir!"
                            Sie hatte es hinter sich gebracht und das Gefühl, als sei ein Stein von ihr gefallen, war sehr erleichternd.
                            Punkt.

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                            • #15
                              [14.9.2380, 7:50 Uhr]

                              Lester nickte nur knapp und begann mit seiner Arbeit, während der Crewman sein Büro verließ.
                              Doch der OPS-Offizier kam nicht zu seiner Arbeit - er musste die ganze Zeit an Crewman Poe denken. Sie erfüllte ihre Pflichten mit Bravur, doch eben nur ihre Pflichten. Es fehlte das Besondere… etwas, wo sie aus der Menge herausragen konnte. Vermutlich war es fast unmöglich bei der Hangarkontrolle etwas ‚Besonderes zu leisten’, doch gerade dies machte eine guten Offizier aus…
                              Lester unterbrach seinen Gedankengang - Crewman Poe war kein Offizier… vielleicht legte er einfach nur die falschen Maßstäbe an. Lester war selbst noch ein junger Offizier und hatte wenig Erfahrung mit solchen Dingen und genau aus diesem Grund würde er wohl einen alten Freund um Rat fragen müssen…
                              "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                              [Albert Schweitzer]

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