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U.S.S Moscow NCC-45379

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  • U.S.S Moscow NCC-45379

    U.S.S Moscow NCC-45379

    Constellation Klasse






    Klasse: Constellation
    Typ: Kreuzer
    Reg.-Nummer: NCC-45379
    Indienststellung: 23.07.2330
    Abmessungen:
    • Länge: 310 Meter
    • Breite: 175 Meter
    • Höhe: 86 Meter
    • Decks: 20
    Captain: Jonathan Drace
    1. Offizier: Serak
    Crew: 535 (Offiziere + Crew)
    Bewaffnung:
    • 6 Typ IX-Phaser,
    • 4 Photonentorpedorampen
    Geschwindigkeit:
    • Reisegeschwindigkeit: Warp 6,0
    • Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 8,0
    • Maximale Geschwindigkeit: Warp 8,9 (für 10 Stunden)
    Einsatz:
    Patrouillenflüge, Aufklärung, Eskorte
    Zuletzt geändert von Dax; 04.11.2006, 21:48.
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  • #2
    [20.9.2380, 12:00]

    [Brücke]

    Captain Jonathan Drace gähnte herzhaft und blickte zu seinem ersten Offizier: "Wie lange brauchen wir noch, bis wir Starbase 247 erreichen?"

    Der Vulkanier Serak sah kurz auf seine Konsole und wandte sich dan an Drace: "Noch 3 Stunden Sir."

    Drace lächelte zufrieden: "Gut, dann informieren Sie bitte Doktor Emmerson und die Crew."
    Serak nickte und schritt zum Turbolift. "Ach und fragen Sie den Dotkor, ob er in einer Stunde mit uns speisen möchte.
    Serak nickte: "Sehr wohl, Sir."

    "Ich werde diesen alten Kahn vermissen." McTierney, die rothaarige Irin am Steuer seufzte schwermütig und gab einige Befehle ein.
    Jonathan stand auf und baute sich lächelnd hinter dem Steuer auf.
    "Kopf hoch Mac. Ich bin sicher, die Alabama wird Ihnen sehr gut gefallen."
    Mac sah ihn traurig an: "Bei diesen neumodischen Pötten komme ich mir mehr wie ein Fahrer vor, nicht wie ein Pilot."
    "Ach, kommen Sie. Sie sind die beste Pilotin, mit der ich je geflogen bin. Nach ein paar Monaten wird es Ihnen gefallen."

    Die junge Frau lächelte gequält. "Ja sicher." Sie seufzte: "Haben Sie schon einen Ersatz für Desmond und..und.." sie schluckte und fuhr dann fort: "Und für Reece gefunden?"
    Beim Gedanken an Reece musste sie sich eine Tränen aus dem Gesicht wischen. Jonathan legte ihr eine Hand auf die Schulter. "Wollen Sie in Ihr Quartier?"
    McTierney schüttelte traurig den Kopf: "Nein. Also?"
    "Für Desmond habe ich jemanden gefunden. Einen Lt. Commander Sierian Miller. Hat eine exzellente Reputation. Wurde mir vom Captain der Dublin ans Herz gelegt. Und für Reece...nun, da hoffe ich, jemanden auf der Starbase überreden zu können."
    Mac zog ine Braue: "Wen denn?"
    Jonathan grinste und setzte sich in seinen Sessel: "Sie werden sehen."
    McTierney bohrte nicht weiter nach und wandte sich wieder ihrer Konsole zu.
    Zuletzt geändert von janus; 06.11.2006, 19:21.
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    • #3
      [20.9.2380, 12:02]

      [Deck 6, Gästequartier von Dr. Emmerson]

      Esis Emmerson schritt zum Replikator. Der Enddreißiger fühlte sich müde und ausgelaugt. Seit er auf der Moscow war, hatte er nichts anderes getan, als gelsen, geschlafen und gegessen. Sein Quartier hatte er nur zweimal verlassen. Einmal, um mit dem Captain und dem Kommandostab zu essen und einmal, um einem völlig unerfahrenen, jungen Arzt bei einer Notoperationen zu helfen. Bei der Explosion einer Plasmaleitung waren der CMO und der leitende Sicherheitsoffizier lebensgefährlich verletzt worden. Der CMO erlag noch auf dem Weg zur Krankenstation seinen Verletzungen. Esias hatte auf der - nach seinen Maßstäben primitiven - Krankenstation versucht, wenigstens den Sicherheitsoffizier zu retten, doch die Wunden und Verbennungen waren einfach zu schwer gewesen.
      Esias schüttlete den Kopf. Die Moscow war in einem mehr als schlechten Zustand. Zum Glück war dies ihr letzter Flug.
      Der Schwede wollte gerade sein Mittagessen bestellen, als jemand an der Tür klingelte. Er seufzte. Hatte er denn niemals Ruhe?
      "Ja bitte."

      Die Türen glitten zur Seite und Serak trat ein. Esias nickte ihm zu. "Commander."
      "Doktor Emmerson, der Captain lässt Sie wissen, das wir Starbase 247 in 3 Stunden erreichen werden."
      Esisas nickte erneut. "Danke, Commander. Wenn das alles wäre..."
      "Der Captain hat mich gebeten, Sie zu fragen, ob Sie um 13 Uhr mit ihm und dem Stab speisen möchten."

      Esias hohlte tief Luft.
      Dieser Captain hat eine eigenwillige Art, sein Schiff zu führen. Ach, was solls.
      "Commander, richten Sie dem Captain aus, das ich sehr gerne seiner Einladung nachkomme."
      Serak nickte knapp und ließ Esias wieder allein zurück.

      Der Arzt lächelte gequält und griff nach einer frischen Uniform.
      Zuletzt geändert von janus; 06.11.2006, 19:21.
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      • #4
        [20.9.2380, 13:10]

        [Deck 4 - Messe]

        Esias betrat die Messe. Außer ihm war noch kein Mitglied des Stabes anwesend. Der Schwede seufzte und stellte sich vor das riesige Aussichtsfenster. Er betrachte die vorbeifliegenden Sterne und lächelte. Bald...

        Hinter ihm öffnete sich die Tür und Captain Drace, sowie die komplette Kommandocrew traten ein.
        Jonathan ging lächelnd auf den Arzt zu. "Doktor Emmerson, ich freue mich, das Sie sich unserer Runde anschließen." Esias nickte freundlich: "Ich freue mich über Ihre Einladung Captain." Drace deutete mit dem Kopf in Richtung des Tisches und alle nahmen Platz. Einige Crewmen trugen Fleisch, Beilagen und Salat auf.
        Drace blickte in die Runde: "Also Freunde, ein letztes mal, greift zu." Traurige Lächeln zeichneten sich auf den Gesichtern der Crew ab. Verständlich. Wie lange sind sie jetzt schon alle hier? 10 Jahre? 20 Jahre? Manchmal wünschte ich, ich würde so lange an einem Ort bleiben.
        Esias sah in die Runde. Die Crew unterhielt sich nun, lachte auch. Der Schwede grinste und spießte ein Stück seines Steaks auf.

        [14:35]

        Am ende des Tisches erhob sich Captain Drace und die Gespräche verstummten.

        "Meine Freunde, zum allerletzten Mal möchte ich hier etwas sagen und, entgegen meiner Art, fasse ich mich sehr kurz.. Es war mir eine Ehre mit jedem einzelnen von euch zu dienen und ich hoffe, das wir noch auf der Alabama lange Zeit zusammenbleiben werden Daher: auf uns und auf jene von uns, die heute nicht bei uns sind." Die Crew erhob ihre Gläser und trank.
        Allmählich löste sich die Runde auf, um ihre Sachen zusammenzusuchen und auf die Alabama zu ziehen. Nur Esias und Drace blieben zurück.

        Emmerson wandte sich an den Captain: "Sie und Ihre Crew...Sie scheinen mehr zu sein als bloß Captain und Mannschaft, oder?"

        Drace lächelte schelmisch: "Wissen Sie Doktor, ich diene seit fast einem Vierteljahrhundert auf diesem Schiff. Den Großteil davon als Wisenschaftsofizier und dann als erster Offizier. Mit den meißten dieser Leute diene ich hier seit 10, 15 Jahren. Da wächst man eng zusammen."

        "Wissen Sie, ich beneide Sie. So eine Crew...und so einen Captain findet man selten."

        "Wenn Sie nicht auf die Starbase gehen würden, dann würde ich Ihnen anbieten, mit uns auf die Alabama zu kommen. Einen so fähigen Arzt würde ich jederzeit nehmen. Bei der Gelegenheit, ich wollte Ihnen noch für Ihre Bemühungen bei Lt. O´Malley danken."

        Esias schüttelte enttäuscht den Kopf. "Danken Sie mir lieber nicht. Es hat nichts genutzt."

        "Immerhin haben Sie alles menschenmögliche getan."

        Der Schwede seufzte. "Was geschieht eigentlich mit den beiden?"

        Drace atmete tief ein: "Lt. Duchampe wird auf Starbase 247 mit allen Ehren beigesetzt. Und Lt. Commander O´Malley wird den Wünschen seiner Frau entsprechend in seiner Heimat bestattet."

        Emmerson stutze: "O´Malley war verheiratet?"

        "Ja, mit Lt. Commander McTierney."

        Esias zog die Luft zischend ein. "Das... überrascht mich. Es schien, als ob die zwei sich spinnefeind wären."

        Drace lachte rau: "Wenn man die zwei besser kennt, merkt man, das sie perfekt zueinander passen."
        Esias nickte nur. Irgendwie fühlte er den Verlauf desGespräches als unangenehm. "Captain, ich danke Ihnen für das Essen. Ich wünsche Ihnen auf der Alabama alles gute."

        Drace nickte zurück: "Nichts zu danken Doktor. Auch Ihnen alles gute."

        Eilig verließ Esias die Messe, ging in sein Quartier und räumte die letzten Dinge in seine Taschen.

        [15:15 Uhr
        Deck 1 - Brücke]


        Jonathan hatte ein letztes Mal im Kommandosessel platz genommen. Die Überprüfung des Schiffes war ohne Probleme von statten gegangen und so flog die Moscow ihrem letzten Ziel entgegen.

        "Wir haben Starbase 247 erreicht."

        Jonathan lächelte traurig Tja, das wars dann wohl, altes Mädchen:

        "Öffnen Sie einen Kanal."

        "Kanal geöffnet Sir.

        "Moscow an Starbase 247. Wir erbitten Andockerlaubniss"
        Zuletzt geändert von janus; 06.11.2006, 19:38.
        Es ist alles wahr
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        • #5
          [20.9.2380, 15:17 Uhr]

          Sternenbasis 247:
          Zitat von PO van Nijevelt Beitrag anzeigen
          "Hier Sternenbasis 247, Hangarkontrolle. – Wie lautet der Grund Ihres Hierseins, U.S.S. Moscow?"
          Punkt.

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          • #6
            [20.9.2380, 15:18 Uhr]

            [Deck 1 - Brücke]

            Drace:

            "Überführung Ihres neuen CMO, sowie die Verlegung der Crew auf ein anderes Schiff."
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            • #7
              [20.9.2380, 15:19 Uhr]

              Sternenbasis 247:
              Zitat von PO van Nijevelt Beitrag anzeigen
              Verstanden, U.S.S. Moscow. – Bitte bleiben Sie auf Position.
              Punkt.

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              • #8
                [20.9.2380, 15:25 Uhr]

                Sternenbasis 247:
                Zitat von PO van Nijevelt Beitrag anzeigen
                Erleubnis erteilt. Folgen Sie dem Leitstrahl. Sternenbasis Ende.
                Punkt.

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                • #9
                  [20.9.2380, 15:26 Uhr]

                  [Deck 1. Brücke]

                  Drace nickte:

                  "Verstanden. Danke Hangarkontrolle."

                  Er wandte sich an Mac und nickte ihr zu. "Bringen Sie uns rein."

                  Die junge Frau lächelte und setzte Kurs. Langsam folgte die Moscow dem Leitstrahl und dockte schließlich an.

                  Jonathan sah zu Serak, der der Crew mitteilte, das sie in 4 Tagen ihren Dienst auf der Alabama antreten würden. Danach wandte er sich an McTierney: "Würden Sie bitte Dr. Emmerson zur Luftschleuse begleiten?"
                  Die Irin nickte knapp und verließ die Brücke.

                  [Deck 6, Gästequartier von Dr. Emmerson]

                  Esias sah sich nocheinmal im Quartier um und nickte. Nichts liegengelassen...wäre schade, wenn irgendwas mit verschrottet würde.
                  Der Schwede stellte noch eine Tasche zu seinen Sachen und verließ das Quartier. Er wandte sich zur Luftschleuse und prallte mit McTierney zusammen, die nach hinten umkippte. Emmerson reagierte und fing sie auf. "Nana, Commander, nicht so schnell." Sie lächelte: "Danke Doktor." Sie stellte sich auf und sah ihn dann an: "Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich Sie begleite?" Er grinste: "Nach Ihnen." Die beiden schritten langsam und schweigend nebeneinander her. Schließlich erreichten Sie die Luftschleuse. Der Arzt blickte die Irin nocheinmal an und reichte ihr die Hand: "Commander." Die Frau ergriff die dargebotene Hand. "Doktor. Ich...ich wollte Ihnen noch danken...dafür, das Sie versucht haben..." Sie schluckte. Esias hob eine Hand : "Commander, das ist nicht nötig. Es war meine Pflicht." Sie lächelte verschmitzt: "Ich weiß, aber..."
                  "Kein aber."
                  "Gut..Nun Doktor, ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf der Starbase."
                  "Danke Commander. Vielleicht fliegt die Alabama mal durch diesen Sektor."
                  "Ganz sicher."
                  Esias lächelte erneut und schritt dann durch die Luftschleuse und wandte sich in Richtung Brücke.
                  Es ist alles wahr
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                  • #10
                    [20.9.2380, 15:39 Uhr]

                    Hätte er sich ankündigen sollen? Einfach so hereinzuplatzen erschien ihm nun doch ein wenig unhöflich. Zu spät!
                    Die Türen des Turbolifts öffneten sich mit dem gewohnten Zischen. Die Brücke hatte er sich anders vorgestellt… irgendwie modernen. Jetzt verstand er, warum dieses Schiff nun ausgedient hatte. Im Gegensatz zu der De Haan schien dieses Schiff noch nie eine Generalüberholung genossen zu haben.
                    Mit kleinen Schritten verließ Akio den Turbolift und näherte sich zielstrebig dem Mann in der Mitte der Brücke. Der Leiter der ASDB-Einrichtung hatte die Notizen nur kurz überflogen, aber es reichte um noch den Namen des Captains zu wissen - Captain Jonathan Drace.

                    „Captain Drace“, begann Akio mit einem freundlichen Lächeln, „ich bin Akio Takasu, der Leiter der ASDB-Einrichtung. Ich bin für die Ausmusterung verantwortlich.“
                    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                    [Albert Schweitzer]

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                    • #11
                      [20.9.2380, 15:40 Uhr]

                      Mein Gott, sind die schnell. Die Moscow wird warscheinlich schon zerlegt sein, bevor wir mit der Alabama den ersten Testflug gemacht haben.

                      Jonathan lächelte dem jungen Asiaten freundlich zu und reichte ihm eine Hand: "Lieutenant Takasu, willkommen auf der Moscow."
                      Immer noch lächelnd fuhr er fort: "Können Sie es gar nicht abwarten, die...Heimat eines alten Mannes zu verschrotten?"
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                      • #12
                        [20.9.2380, 15:40 Uhr]

                        Akio schüttelte die Hand des Captains, bevor er etwas erwiderte:

                        „Genau genommen verschrotten wir Ihre Heimat nicht. Wir werden alle noch verwendbaren Komponenten ausbauen und das Schiff schließlich auf einen Weltraumfriedhof schleppen.“

                        Der junge Ingenieur ließ erneut seinen Blick über die Brücke schweifen. Auf dem Hauptschirm sah man den internen Hangar der Starbase - es wurde Zeit, dass Akio mal wieder etwas anderes sehen würde, als andauernd diesen Hangar. Es war schon einige Monate her, als der junge Japaner seinen letzten Urlaub genommen hatte… er hatte etwas nachzuholen.

                        „Ich hielt es für angebracht mich Ihnen vorzustellen, denn immerhin übernehme ich bald das Kommando dieses Schiffes.“

                        Aus dem Lächeln wurde ein gut gemeintes Grinsen.
                        "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                        [Albert Schweitzer]

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                        • #13
                          [20.9.2380, 15:41 Uhr]

                          Verwendbare Komponenten. Das wird nicht sehr viel sein.

                          Jonathan erwiderte das Grinsen und deutete mit der Hand auf seinen Sessel. "Nun Lieutenant, dann gehört die Moscow wohl Ihnen. Wir wollen Sie nicht aufhalten - auch wenn einige von meiner Crew sicher mit diesem Gedanken gespielt haben."

                          Der alte Captain ließ den Blick über die Brücke gleiten. So viel hatte er hier erlebt. So oft hatte er hier Feinden wie Freunden gegenüber gestanden. Traurig sah er zu der Plakette neben dem Lift:

                          Now we, that are strong, ought to bear the infirmities of the weak and not please ourselves.

                          Dann sah er wieder zu dem jungen Mann: "Eine Bitte hätte ich noch." Er deutete auf die Plakette. "Auch wenn es etwas komisch klingen mag; könnten Sie mir die zukommen lassen?"
                          Zuletzt geändert von janus; 16.11.2006, 21:23.
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                          • #14
                            [20.9.2380, 15:41 Uhr]

                            „Kein Problem“, antwortet Akio knapp.

                            „Wir werden in den nächsten Tagen mit der Arbeit hier an Bord der Moscow beginnen. Ich wollte mich einfach nur bei Ihnen vorstellen, bevor Sie das Schiff verlassen. Sie sollen wissen, dass die Moscow in guten Händen ist.“

                            Der Ingenieur neigte oft dazu Schiffe zu vermenschlichen; jedes dieser Schiffe hatte eine eigene Geschichte zu erzählen und je älter ein Schiff war, desto länger war auch seine Geschichte. Ein Schiff ist nicht nur ein Haufen Metal und Computer - ein Schiff ist die Heimat von mehreren hundert Leuten. Es fällt ihnen immer schwer sich von einem Schiff zu trennen, auch wenn sie auf ein Schiff mit dreimal so viel Komfort versetzt werden…

                            „Es freut mich Sie kennen gelernt zu haben“, sagte der junge Japaner, während er sich bereits wieder auf den Weg in Richtung des Turbolifts machte…
                            "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                            [Albert Schweitzer]

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                            • #15
                              [20.9.2380, 15:42 Uhr]

                              Jonathan sah einen Moment ins leere, bevor er Akio wieder in sein Blickfeld nahm. Der junge Mann war schon fast am Turbolift angelangt:
                              "Ach, Lieutenant. Eine Frage hätte ich noch. Ich suche ein Besatzungsmitglied der Starbase - Lieutenant Ren Noral. Ihnen ist nicht zufällig bekannt, wo ich ihn zu dieser Zeit antreffen könnte?"

                              Drace glaubte zwar nicht, das der Lieutenant es wusste, aber vielleicht hatte er ja Glück.
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