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Obon-Außenposten - Forschungsstation der Föderation

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    Obon-Außenposten

    Geologische Forschungsstation der Föderation
    Ziel: Erkundung bisher unbekannter Mineralien, möglicherweise leistungsstärkerer Ersatz für traditionelles Dilithium

    Nach langen Verhandlungen mit den Safronianern ging die Kontrolle über den Planeten Obon im Rahmen eines Handelsabkommens im November 2380 an die Föderation. Prompt begann der Aufbau eines planetarischen Außenpostens zur weiteren Erforschung der ungewöhnlichen Mineralvorkommen, die nach Meinung führender Föderationswissenschaftler zu einem Ersatz für Dilithium führen könnten, der nicht die Nachteile der Dilithiumdekristallisierung mit sich bringt.

    CO: Commander Michael Denning
    Sicherheitschef: Lieutenant Jennifer Page

    Obon

    Ein Planet der Klasse L. Die Atmosphäre ist nach humanoidem Standard atembar, es gibt jedoch kein einheimisches Tierleben. Obon (exakt: Obon II) liegt im gleichnamigen System, das nur 0.5 Parsec von Safron entfernt ist. Daher erhoben die Safronianer seit 2354 Anspruch auf das System, der bis 2380 nicht herausgefordert wurde.
    Vorläufige Untersuchungen ergaben starke tektonische Instabilitäten, von denen rund 80% des Planeten betroffen sind. Der für die Station ausgewählte Ort gilt jedoch als sicher.

    Safron
    2354 war Safron (III) ein Planet auf einem Entwicklungsstand entsprechend der Erde im frühen 21. Jahrhundert unter unregelmäßiger Beobachtung der Föderation. Bei Sternzeit 31922,9 landete eine orionische Invasionsgruppe auf dem Planeten. Die U.S.S. Yamaguchi entdeckte den Angriff und schlug die Orioner, da die oberste Direktive durch den Angriff einer dritten Macht in diesem Fall nicht zutraf, mit Erlaubnis von Admiral Toleman (Starbase 247) erfolgreich zurück. In den folgenden Jahre leistete die Föderation Entwicklungshilfe, respektierte jedoch den Wunsch der Safronianer nach Unabhängigkeit. Durch die Lage zwischen Föderation und Klingonischem Imperium entwickelte sich Safron in den folgenden Jahren zu einem wichtigen Handelszentrum.

  • #2
    [10.12.2380, 6:55]

    Ein Ruf schallte durch den zu dieser Zeit noch spärlich besetzten Kommandoraum des Außenpostens.
    "Delta Sagittarius wünscht Obon Station einen guten Morgen. Wir benötigen Transportkoordinaten, um unseren Ladung zu löschen."

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    • #3
      [10.12.2380, 6:55]

      "Delta Sagittarius, hier ist die Obon Station, Commander Denning, guten morgen.
      Übermitteln ihnen die Koordinaten."

      Denning machte eine kurze pause in der er die Koordinaten übertrug.

      "Sie kommen spät, was ist geschehen?"
      Banana?


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      • #4
        [10.12.2380, 6:56]

        http://www.scifi-forum.de/intern/sff...ml#post2087045
        "Wir hatten ein kleines Klingonen-Problem"

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        • #5
          [10.12.2380, 6:56]

          "Verstanden.

          Sie müssten die Koordinaten nun bekommen haben, bitte bestätigen."
          Banana?


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          • #6
            [10.12.2380, 6:57]

            Delta Sagittarius:
            "Koordinaten erhalten, Transport beginnt in Kürze."
            Wenig später begannen die Transportcontainer auf dem Vorplatz des Hauptgebäudes zu materialisieren.

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            • #7
              [10.12.2380, 7:06]

              Es dauerte nicht lange, bis der Frachtercaptain routinemäßig den Abschluss des Transports meldete. Denning wollte gerade antworten, als eine weitere Nachricht vom Schiff im Orbit eintraf:
              "Obon, wir haben mehrere Klingonen am Rand des Systems auf den Sensoren. Ich glaube, Sie werden Ihre Satelliten brauchen."
              Zuletzt geändert von Dax; 23.05.2009, 12:05.

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              • #8
                [10.12.2380, 7:07]

                Denning gab Alarm. Sekunden später erschien Lieutenant Page im Kontrollraum.
                Der Commander informierte sie kurz: "Fünf Bird of Preys auf Abfangkurs. Wir haben einen Versorgungsfrachter und einen Eskortjäger im Orbit."
                "Verstanden, ich übernehme die Waffen."

                Jetzt hieß es abwarten. Denning lief nervös auf und ab, während die Angreifer immer näher kamen. In dieser Stärke hatten die Klingonen die Verteidigung des Außenpostens noch nie getestet, aber eigentlich sollten seine Satelliten damit fertig werden.

                "Sir, der Jäger geht auf Abfangkurs."
                "Sind die verrückt? Das schaffen die doch nie."

                Denning blieb vor einem Sensorbildschirm stehen und beobachtete das Geschehen. Der kleine Jäger - "Balrog", laut Transponder - legte irgendwie einen der Bird of Preys lahm, konnte aber gegen die anderen nichts ausrichten. Einer nahm Kurs auf die Balrog, der Rest war weiter unterwegs zum Planeten.
                Der Commander sah zu Page, die verstand und die Waffenplattformen ausrichtete - aber sie sollte sie nicht brauchen: Der Jäger zerstörte einen Bird of Prey, und die anderen drehten ab und tarnten sich.

                "Nicht schlech...was zur Hölle?"
                Page richtete geistesgegenwärtig die Waffen auf das Wrack des klingonischen Schiffs, aber es war zu spät: Der trudelnde Bird of Prey kollidierte mit einem der Satelliten und zerbarst in einer grellen Explosion.
                "Bericht." sagte Denning betont ruhig.
                "Satellit 4 ist weg. 5 von Trümmern beschädigt und außer Betrieb."
                "Verbindung zur Delta Sagittarius."
                "Sprechen Sie."
                "Nächstes Mal halten Sie Ihre schießwütigen Wahnsinnigen bitte zurück. Obon Station Ende."

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                • #9
                  [10.12.2380, 11:17]

                  José stieg aus dem alten Sporak 460, den ein weiser Planer nach Obon verschifft hatte, und setzte als erstes seinen obligatorischen Strohhut auf. Die Sonne war erträglich, aber draußen, im Feld, sah man ihn selten ohne.
                  "Das dauert nicht lange" sagte er zu seinem Begleiter und griff seinen Trikorder aus der Tasche in der Beifahrertür.
                  Sensorstation 3-21 war nur ein paar Meter entfernt. Der Wissenschaftler kniete vor dem kleinen Gerät und setzte seinen Hut ab, während er die Anzeigen studierte. Dann öffnete er den Trikorder und scannte die Station. Er drückte einige Tasten an der Station, scannte sie nochmal und nickte dann. Für den kurzen Weg zurück zum Sporak setzte er den Hut nicht wieder auf.
                  "Wieder ein Beben, dass die Software durcheinander gebracht hat" verkündete er, während er wieder Einstieg. "Das macht...8 diese Woche?"

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                  • #10
                    [10.12.2380, 11:18 Uhr]

                    „Neun“, korrigierte ihn sein Begleiter, während der die Temperatur der Klimaanlage ein weiteres Mal um zwei weitere Grad herabsetze.
                    „Diese verdammte Hitze!“ Mit dem Uniformärmel wischte sich der Mann stöhnend die Schweißperlen von der großen Stirn. Er hasste diese Hitze, die stehende Luft.
                    Er fragte sich ein weiteres Mal, warum er dieser Versetzung zugestimmt hatte. Seit nun mehr drei Tagen befand sich Thalen auf diesem gottverdammte Planeten - drei unerträgliche Tage, in denen sich sein Körper noch nicht an die tropischen Klimabedingungen gewöhnt hatte. Er schwitze ununterbrochen, seine Uniform klebte, die Sonne brannte.
                    Der humanoide Xindi hatte die drei vorangegangenen Monate Ausgrabungen auf einem Planten der Klasse P geleitet. Seine Durchschnittstemperatur lag bei 47° - unter Null. Das Außenthermometer im Armaturenbrett des Sporak zeigte eine ähnliche Temperatur, jedoch über Null. Die Temperaturdifferenz zwischen Obon und diesem gottverdammte Eisplaneten, auf dem es sogar Tage gab, an denen Thalens Wimpern zusammenfrohren, war gigantisch und eine extreme Belastung für den Körper des Xindi. Noch vor zwei Wochen wünschte er sich nichts sehnlicher als dieser eiskalten Hölle zu entkommen – nun, nachdem er erfolgreich entkommen war, wünschte er sich beinahe die Kälte zurück.

                    „Wohin geht’s als nächstes?“, fragte der Commander während er zusah, wie José auf dem Beifahrersitz des alten Gefährts Platz nahm und die Tür hinter sich schloss.
                    Zuletzt geändert von Xaver; 27.06.2009, 15:08.
                    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                    [Albert Schweitzer]

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                    • #11
                      [10.12.2380, 11:19]

                      "Ostquadrant, Sektor 4. Einer der Sammler ist voll." antwortete der Spanier und legte seinen Hut auf dem Amaturenbrett ab.
                      Die automatisierten Probensammler könnten zwar auch zur Station zurückkehren und dort entleert werden, aber die Erfahrung der ersten Tage hatte gezeigt, dass sie auf dem Weg zu viele Schäden erlitten. Deshalb hatte man entschieden, sie in ihrem Einsatzgebiet zu belassen. "Zumindest etwas, dass produktiv läuft" grummelte José leise, während Thalen das Fahrzeug in Bewegung setzte.

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                      • #12
                        [10.12.2380, 11:19 Uhr]

                        Der Sporak 460 schoss über den unebenen Untergrund von Obon und zog eine dichte Wolke Staub hinter sich her, der von den 6 Rädern des kleinen Gefährts ausgewirbelt wurde. Während der Xindi mit der linken Hand das Gefährt über das Land manövrierte, hielt er mit der rechten Hand einen Tricorder, der auf seinem großen Display den Weg zum Sektor 4 des Ostquadranten wies.

                        „Wie viele Sammler sind hier im Einsatz?“, fragte Thalen, der sich bis jetzt nur die nötigsten Informationen über den Obon-Außenposten angeeignet hatte.
                        "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                        [Albert Schweitzer]

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                        • #13
                          [10.12.2380, 11:21]

                          "Zwölf" antwortete José und lehnte sich im Sitz des Sporak zurück. "Wir bräuchten natürlich mehr, um genug Proben zu bekommen und die Bohrungen zu starten."
                          Aber Starfleet hatte nicht mehr Ressourcen - oder wollte nicht mehr auf Obon einsetzen. José hatte den Traum, irgendwann mal eine Mission zu haben, bei der er die Unterstützung bekam die er brauchte, um die Ergebnisse zu liefern die man von ihm haben wollte. Bisher war das noch nie passiert.

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                          • #14
                            [10.12.2380, 11:21 Uhr]

                            „Wär’ ja mal was Neues, wenn wir genug Ressourcen hätten um vernünftig arbeiten zu können“, ergänzte der Xindi, mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Genau wie José, und wohl jeder andere Wissenschaftler innerhalb von Starfleet, kannte auch er nur zu gut den chronischen Mangel an Ausrüstung, Zeit und auch Personal. Thalen hatte gelernt diesem Problem ein Schnippchen zu schlagen: Er hatte eine simple, aber effiziente Lösung gefunden, um genau so viele Ressourcen und Teammitgliedern bewilligt zu bekommen, wie er auch tatsächlich benötigte. Seine Missionsplanung, einschließlich der Liste mit benötigter Ausrüstung und Anzahl der Teammitglieder, veranschlagte seit einigen Jahren grundsätzlich 25 Prozent mehr als eigentlich benötigt.

                            „Für wann ist der Beginn der Bohrungen denn geplant?“

                            Thalen warf einen weiteren flüchtigen Blick auf die Navigationsanzeige seines Tricorders. Der Sporak näherte sich allmählich seinem Ziel.
                            "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                            [Albert Schweitzer]

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                            • #15
                              [10.12.2380, 11:22]

                              "Laut Plan in frühestens 6 Wochen, außer man findet noch einen Grund es später zu machen."
                              José hatte einen Plan entwickelt, der es erlauben würde schon in einigen Tagen mit ersten Bohrungen zu beginnen. Aber der war abgelehnt worden, weil er nicht dem Starfleet-Standard entsprach. Danach mussten sie erst ausreichende Gesteinsproben an der Oberfläche sammeln, bevor invasive Prozeduren gestartet wurden - obwohl davon kaum neues Wissen zu erwarten war.

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