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[Klingonische Separatisten - Basis]

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  • [Klingonische Separatisten - Basis]

    In einem Nebel im klingonischen Hoheitsgebiet nahe der Grenze zur Föderation haben die klingonischen Seperatischen auf einer Gruppe von Asteroiden ihre Basis eingerichtet.
    Durch die starken Störungseffekte auf Sensoren wurde der Nebel bislang nicht erforscht.
    In direkter Linie benötigt ein Raumschiff mit voller Impulsgeschwindigkeit fünf Stunden um den Nebel zu durchqueren.



  • #2
    [31.12.2380, 14:15]

    Nachdenklich ruhte Sein Blick auf den bevölkerten Teil des Asteroiden, den sie vor einigen Monaten in Besitz genommen hatten. Er war damals auf der Suche nach einem Ort, an dem er ungestört seine Armee und seine Flotte aufbauen konnte. Dieser Asteroid, mitten in einem nahezu unerforschten Nebel, sorgte für die ideale Grundlage. Kein Schiff würde freiwillig in diesen Nebel fliegen. Die natürlichen Eigenschaften wirkten wie ein Störfeld und ließen die meisten Antriebe nur mit geringer Effizienz laufen. Der Platz war ideal. Seit Monaten kam nie auch nur ein Schiff vorbei und so konnte Er in alle Ruhe eine Basis aufbauen.
    Direkt vor ihm lag das Arbeitslager. Dort bauten die teils freiwillig, teils auch unfreiwillig, angeheuerten Arbeiter kostbare Mineralien ab. Sie wurden in einen anderen Komplex gebracht und dort entsprechend bearbeitet und veredelt, so dass sie wieder in einer anderen Anlage aufgearbeitet wurden und für den Transport vorbereitet wurden. Außerdem gab es noch Baracken für die Arbeiter und Aufseher. Ein sorgsam durchdachtes Tunnelsystem verband die einzelnen Teile der Basis.

    Er löste seinen Blick und drehte sich um. Der Arbeiter kniete immer noch mit gesenktem Kopf auf dem unbearbeiteten Stahlboden und gab kein Laut von sich. Blut lief ihm über das Gesicht, sammelte sich an seiner Nasenspitze und tropfte regelmäßig auf den Boden. Direkt hinter ihm standen zwei grimmige Klingonen, beide bewaffnet mit Disruptoren und Schmerzstäben. Er nickte einem der Klingonen zu und dieser rammte dem Arbeiter sofort seinen Schwerzstab in den Rücken. Der Mann schrie, bäumte sich auf, nur um sofort wieder in sich zusammenzufallen, nachdem Kontakt zu seinem Rücken gelöst wurde.
    „Du weist warum du hier bist?!“, fragte Er in auffallend ruhiger Stimme. Der Arbeiter hustete einmal laut, spuckte etwas Blut auf den Boden, hob seinen Kopf und versuchte Ihn anzuschauen, doch der zweite Klingone kam ihm zuvor und rammte ihm seinen Schmerzstab in die Seite. Ein erneuter Schrei, ein erneutes Aufbäumen und anschließendes zusammenfallen.

    „Du weist, dass es verboten ist mich anzusehen. Halte dich an diese Regel und vielleicht lasse ich dich am Leben.“

    Der Arbeiter gab keinen Laut von sich. Er wusste allerdings, dass er verstanden hatte.

    „Ich hörte, dass du anderen Arbeitern zu mehr Nahrung verholfen hast. Ist das wahr?“
    Dieses Mal kam eine Antwort.

    „Ich…Sie waren hungrig. Ich gab ihnen etwas von meiner Nahrung.“

    „Aber du weist, dass jedem Arbeiter nur das zusteht, was er verdient. Und die anderen haben nicht mehr verdient als ihnen zugeteilt wurde.“

    „Aber…Sie konnten so bessere Arbeit leisten.

    Mit zwei ruhigen Schritten ging er auf den Arbeiter zu, legte seinen Hand, die sich in einem dicken klingonischen Handschuh befand, unter sein Kinn und hob so seinen Kopf hoch. Die Augen des Arbeiters verengten sich, als er direkt in Sein Gesicht sah.

    „Sie haben mich um einen weiteren Arbeiter gebracht. Und ich brauche Arbeiter.“
    Der Mann verstand offenbar nicht.

    „Niemand teilt seine Nahrung. Niemand wiedersetzt sich meinen Regeln. Und niemand bekommt eine zweite Chance.“
    Der Mann verstand offenbar immernoch nicht. Mit einem Grinsen blicke Er nun tief in die Augen die Arbeiters.

    „Du weist, was mit denjenigen passiert, die mich ansehen?“

    Jetzt verstand er. Gerade als er etwas entgegnen wollte stöhnte er einmal kurz auf. Das Leben wich aus seinen Augen und er sackte in sich zusammen. Mit einem Ruck riss Er seinen Dolch aus dem Leib des toten Arbeiters. An der Klinge lief das Blut Seines Opfers hinab. Mit ruhigen Schritten ging Er wieder zurück zum Fenster und blickte hinaus.

    „Bringt ihn hinaus und hängt seinen Körper als Warnung vor die Arbeiterbaracke.“
    Die Klingonen gehorchten Seinem Befehl und zogen den Toten aus dem großen Raum hinaus. Er hob die Klinge, die immer noch in seiner Hand ruhte, an, streckte seine Zunge heraus und leckte das Blut genüsslich von dem scharfkantigen Material.

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    • #3
      [31.12.2380, 17:15]

      Die schweren Schritte des massigen Klingonen Rantok ließen das Metallgitter des Ganges scheppern. Das Leder seiner Kleidung zerrte und quietschte leise auf bei jedem Schritt. Als ihm ein anderer sehr junger und schmaler Klingone entgegen kam, holte Rantok aus als sie auf gleicher Höhe waren und wuchtete ihn mit einem Hieb gegen seine Brust zu Boden. "Du läufst wie ein Mensch!" rief er ohne stehen zu bleiben dem Jungen zu und spuckte in seine Richtung. "Lauf wie ein KLINGONE!" brüllte er noch lauter. Rantoks Lachen hallte anschließend noch einige Sekunden in den Gängen umher.
      An seinem Ziel angekommen schlug er kräftig gegen den Türöffner, der beide großen metallischen Hälften beiseite fuhren ließ.
      Rantok sah zwang sich zu Boden zu schauen und vermied jeden direkten Blickkontakt.
      "Die Tor'Ga und die Beluth'Ur sind startbereit, Herr. Die Schilde wurden verstärkt, die Waffen überholt und eneuert. Die Panzerung fast so stark wie einer Vor'Cha-Klasse!" rief Rantok in den Raum, ohne sich weiter umzuschauen.
      Punkt.

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      • #4
        [31.12.2380, 17:16]

        Mitten in Bewegung hielt er inne. Die sich windenden Gagh Würmer befanden sich nur wenige Zentimeter von seinem offenen Mund entfernt. Sein Blick wanderte in Richtung Tür und blieb an dem kräftigen Klingonen hängen, der gerade unangemeldet in seine Mahlzeit reinplatzte. Vorsichtig senkte er seine Hand wieder ließ die Würmer los, die sofort zum Rest der Mahlzeit zurück auf den Teller fielen.

        "Auch wenn du meine rechte Hand bist, hast du nicht das Recht hier einfach reinzuplatzen.", begann er mit ruhigen Worten. "Jeden anderen hätte ich mit seinem eigenen Dolch getötet."
        Langsam erhob er sich und ging um den großen Tisch, der sich in der mitte des Raumes befand, herum und trat an Rantok heran.

        "Sieh es als letzte Warnung an.", fügte er noch mit einer bedrohlichen Tonlage hinzu.

        Er ließ von ihm ab, wendete sich nach rechts und trat auf die große Fensterfront zu.

        "Die Tor'Ga soll die Ki'lar auf ihrer Patrouille ablösen.", begann er seine Befehle zu erteilen. Im Dominionkrieg hatte er genug taktische Erfahrung gesammelt um die Bewegung mehrerer Schiffe gekonnt zu koordinieren. Dies hier war nicht anders, sie befanden sich fast im Krieg.

        "Die Beluth' soll den Nebel verlassen und die Umgebung nach ungeladenen Gästen absuchen. Es werden bestimmt bald welche kommen, da bin ich mir ganz sicher.", mit diesen Worten drehte er sich um.

        "Du sollst das Kommando auf der Beluth' übernehmen."

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        • #5
          [31.12.2380, 17:17]

          Rantok kochte innerlich, dass er sich eine solche Abmahnung abholen musste. Soetwas albernes, fand er. Klingonen klopfen nicht an und warten bis man sie hinein lässt. Dadurch sollte man sich doch nur klein und schäbig fühlen.
          Das Kommando über ein Schiff begrüßte Rantok wiederrum. Es war Zeit diesen Fels zu verlassen und tätig zu werden. Doch musste er vorsichtig sein. Sein Herr war gerissen und voller Taktik. Und wenn es darauf ankam, dann würde er sein eigen Fleisch und Blut zermalmen, dachte Rantok.
          "Was für Gäste erwartet ihr?! Und was machen wir mit den 'Gästen'?", fragte er ohne den Blick zu erheben, selbst wenn er den Kopf gerade trug.
          Punkt.

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          • #6
            [31.12.2380, 17:18]

            "Die Föderation ist berechenbar wie zu Zeiten des Krieges.", lachte er laut vor sich hin und blickte weiterhin aus dem Fenster. "Sie werden ihrem Protokoll entsprechend ein Schiff schicken und das Verschwinden der Frachtschiffe untersuchen."

            Zähneknirschend drehte er sich um und trat an den großen Tisch in der Mitte des Raumes heran. Wütend knallte er seine Hand, in in dem dicken klingonischen Handschuh steckt, auf die Tischplatte, so dass das Scheppern laut durch den Raum hallte.

            "Dank der Unfähigkeit eines der Schiffskommandanten werden wir es mit großer Sicherheit mit der Föderation zu tun bekommen."

            In seinen Gedanken manifestierte sich das Bild des Kommandanten und der Gesichtsausdruck, nachdem er ihm sein Messer in die Kehle gerammt hatte. Verrat und Unfähigkeit wurden bestraft und vergolten.

            "Wenn wir sie sofort zerstören, dann kommen noch mehr. Das wäre zu früh.", griff der Gebieter die zweite Frage von Rantok auf.
            "Verfolge daher ihre Schritte und zerstöre sie nur wenn sie uns zu Nahe kommen."

            Wohlwissend, dass Rantok ein Problem mit dieser Vorgehensweise hatte blickte er in beherrschend an.

            "Ich weiß, dass du sie am liebsten sofort vernichten möchtest. Doch übe dich in Geduld und besinne dich auf die Worte Kahless'."

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            • #7
              [31.12.2380, 17:19]

              Rantok brummte und schnaufte.
              Was weißt du schon von Kahless, dachte sich Rantok und verfluchte ihn innerlich für eine solche Anmaßung.

              "Diese Förderation wird erst eingreifen wenn wir einen Frachter plündern! Vorher werden Sie nur zuschauen und sich beraten, beobachten und diskutieren!", sagte der Klingone abschätzig. "Wenn Sie sich einmischen, werden sie es bereuen."
              Während er sprach sah Rantok nie nach oben, starrte lediglich den Tisch an. Er kam sich albern vor und merkte wie sein Blut kochte.
              Punkt.

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              • #8
                [31.12.2380, 17:19]

                "Ich hoffe, dass du deinen klugen Kopf im Kampf genauso einzusetzen weist wie hier.", erwiederter der Gebieter und ließ wieder von Rantok ab. Er ließ sich wieder auf seinen Stuhl fallen und nahm eine Hand voll Gagh von dem Teller vor ihm.

                "Du kannst gehen."

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                • #9
                  [31.12.2380, 17:20]

                  Mit einem Schnaufen nickte er und wandte sich sofort um. Keine Sekunde länger wollte er in seiner Nähe verbringen.
                  Ohne noch etwas zu sagen stapfte er mit festen Schritten aus der blechernen Halle durch die schwere Metalltür hindurch.
                  Er ging so schnell die Lederkluft es zuließ, aber ohne zu rennen. Und er bemerkte, dass er das brauchte. Er musste sich abreagieren und das half irgendwie.

                  Er machte sich sofort auf den Weg zu dem Schiff.
                  Punkt.

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                  • #10
                    [31.12.2380, 17:21]

                    Der Gebieter blickte Rantok mit einer nachdenklichen Miene hinterher. Er wurde das Gefühl nicht los, dass sich noch entscheiden müsste, ob Rantok hinter ihm stand, in den Händen die Loyalität oder ein Messer.
                    'Vielleicht muss ich ihn eines Tages selber töten. Vielleicht sogar sehr bald...', dachte sich der Gebieter und stopfte sich die Reste des Gagh in den Mund.

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