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[Deck 4] Quartier von Lt. j.gr. Josephine Sameth

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  • [Deck 4] Quartier von Lt. j.gr. Josephine Sameth

    An der Quartierbeschriftung hängt ein Display mit folgender Inschrift

    Offiziersquarter
    Lieutenant j.gr. Josephine Sameth
    - Chefingenieur -


    Es handelt sich um ein großes Offiziersquartier, das unter Umständen auch für zwei Personen ausgelegt werden kann.
    Die Wände sind dekoriert mit Gemälden von Schiffe unterschiedlicher Klassifizierung. Die Inneneinrichtung entspricht den normal benötigten Möbeln.
    Meistens ist das Quartier in einem sauberen Zustand, da Lieutenant Sameth in ihrem Quartier einen gewissen Wert auf Ordentlichkeit legt.
    Ihre Lieblingsfarben sind blau und gelb, was sich in Form von Gardinen, Bettbezügen und anderen Dekoartikeln wiederspiegelt.
    Zuletzt geändert von Jaro; 28.08.2005, 13:21.
    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

  • #2
    [26.8.2380, 14:59]

    Es war ein warmer Sommertag und die Sonne knallte auf den weißen Sandstrand der Metropole San Fancisco nieder. Es war einer dieser Tage, an denen sich viele Leute, egal ob Sternenflottenoffiziere oder Zivilisten, am Strand tummelten, um das schöne Wetter und den wunderbaren Ausblick auf das perlenblaue Meer zu werfen, das unter der Sonne wie großer Diamant zu funkeln begann.
    Josephine ging über den Strand und genoß das Gefühl, wie der Sand sich unter ihren Füßen sanft hinwegbewegte.
    Immer wenn sie Erholung brauchte oder nachdenken musste, kam sie hierher. Sie war zwar nie alleine, aber fühlte sich so, als ob sie sich von allem um sich herum lösen konnte.
    Das Geräusch der brechenden Wellen in der Ferne wirkte sehr beruhigend auf sie. Josephine blieb einen Moment stehen und schloss die Augen. Sie atmete einmal tief durch und spürte förmlich, wie sich ihre Lungen mit frischer, freier Luft füllten. Beim Ausatmen fühlte sich Josphine so, als ob eine schwere Last aus ihrem Körper fliegen würde.
    Josephine öffnete wieder ihre Augen. Sie schaute sich um und bemerkte, dass der Strand auf einmal leer war. Sie ganz alleine stand nur noch auf der Fläche der unzähligen Sandkörner.
    Sie alleine und noch etwas. In der Ferne konnte sie eine Gestalt, eine Person erkennen. Die Person ging langsam auf sie zu und beim näherkommen sah sie, dass die Person ein Mann war und nur Badebekleidung trug.
    Das Gesicht kam ihr vertraut vor, doch er war noch zu weit weg, um ihn genau zu erkennen.
    Am Himmel kreisten die Möven. Sie kreischten aber nicht ihre typischen Laute von sich, sondern gaben ein künstlich klingendes Piepen von sich. Josephine kannte das Piepen. Langsam verblasste alles um sie herum.....


    "Automatischer Weckruf 15.00 Uhr. Guten Tag Lieutenant Sameth.", sagte die küsntlich klingende Frauenstimme des Computers.
    Vorsichtig öffnete Jospehine ihre Augen. Sie hatte sich vor einigen Stunden hingelegt, um ein bisschen zu entspannen und den Schlaf von mehreren Tagen wieder aufzuholen. Es war ihr gelungen. Sie hatte schon seit langem nicht mehr so tief geschlafen und so gut geträumt wie in den letzten Stunden.
    Josephine richtete sich langsam auf und rieb sich in den Augen. Sie hätte gerne noch einige Minuten länger geträumt. Es kam nämlich nicht oft vor, dass ein Mann in ihren Träumen vorkam.

    Sie warf ihre Bettdecke von sich und stand aus dem Bett auf.
    "Kaffee, mit einem Schuss Milch.", sagte sie und ging währenddessen auf den Replikator zu. Passend auf die Sekunde war der Becher mit dem heißen Getränk repliziert, als sie danach griff. Josephine trank einen Schluck und ging während dessen in ihr Badezimmer.
    Dort stellte sie den Becher ab und entledigte sie sich ihres Pyjamas. Sie trat unter die Schalldusche.
    Die warmen Strahlen auf der nackten Haut ihres Körpers fühlten sich sehr gut an und lösten ein entspannendes Gefühl aus.
    Josphine schaltete die Dusche aber nach wenigen Minuten wieder ab und verließ das Badezimmer. Sie schaute sich um und sah sofort ihre Schwarze Uniform mit dem gelben Uniformhemd, die sie sorgfältig zusammengelegt hatte.
    Sie seufzte leicht vor sich hin. So gerne sie auch auf diesem Schiff arbeitete, umso mehr hasst sie es zu Beginn einer Schicht diese Uniform anziehen zu müssen.
    Nichts desto trotz tat sie es.

    Im Badezimmer pflechtete sie sich ihr braunes Haar zu einem Zopf und fixierte ihn mit einem roten Haarband. Josphine trank noch schnell ihren Kaffee mit einem großen Schluck aus.
    Nachdem sie noch ihre Bettwäsche wieder zusammengelegt und den Pyjama in einen Schrank verstaut hatte, verließ sie noch einmal stark seufzent ihr Quartier.
    Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:38.
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    • #3
      [27.8.2380 - 09:16 Uhr]

      Josephine betrat extrem erschöpft ihr Quartier. Sie schaute sich um und es war genauso aufgeräumt hinterlassen, wie es sonst der Fall war.
      Nichts hatte sich verändert, jedenfalls nichts, was Josephine sofort aufgefallen wäre.
      Momentan realisierte sie sowieso nicht viel mit ihrem leicht verschlafenen Blick.

      Noch bevor die Türen sich richtig geschlossen hatten, hatte sie schon ihr gelbes, vollkommen durchgeschwitztes Uniformhemd ausgezogen. Die Uniformjacke ließ sie einfach achtlos auf den Boden fallen.

      Nachdem die Josephine sich auch noch ihrer feuchten Hose entledigt hatte, ging sie in Unterwäsche bekleidet ins Badezimmer, wo sie sich komplett entblöste.
      Sie warf einen Blick in den Spiegel und sah ihr Mitleid erregendes Spiegelbild. Zwei müde Augen und ein Gesichtsausdruck der Bände sprach, schauten sie an.

      Benommen trat sie unter die Schalldusche und ließ die vom Computer generierten Strahlen über ihre Haut gleiten...
      Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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      • #4
        [27.8.2380 - 09:28 Uhr]

        Josephine hatte sich mit den Händen an der Wand abgestützt und ihre Augen geschlossen. Mehr als zehn Minuten stand sie unter der Schalldusche und ließ den Tag in Gedanken revue passieren.

        Einen solch anstregenden Tag hatte sie seit langem nicht mehr erlebt und sie konnte niemandem außer sich selbst die Schuld dafür geben. Hätte sie nicht von Anfang an darauf gewartet, dass Medley seine Arbeit beendet hatte, dann wäre es zu dem ganzen Vorfall vermutlich erst gar nicht gekommen.
        Man musste erst die Untersuchungen abwarten um herauszufinden, woran es wirklich lag, doch für Josephine lag der Grund auf der Hand.

        Nach einigen Minuten deaktivierte sie dann die Schalldusche und trat aus dem Badezimmer heraus.
        Mittlerweile war sie wieder ein Stückchen fitter geworden. Die Müdigkeit war etwas zurückgegangen.

        "Computer, aktiviere mein persönliches Computerlogbuch, beginne Aufzeichnung."

        Der Computer bestätigte mit einem Piepton.

        "Persönliches Computerlogbuch, Lt. Josephine Sameth, Sternenzeit 56653.1.
        In meiner Schicht, die ich in eine Doppelschicht austahten lassen musste, ging es drunter und drüber. Durch ein Fehlverhalten von mir ist es zu einer Katastrophe gekommen, die beinahe jedem Crewmitglied an Bord dieses Schiffes das Leben gekostet hätte.
        Ein guter Freund hat beinahe mit seinem Leben bezahlt, um das Schiff zu retten. Stevens bedeutet mir sogar mehr, als nur ein guter Freund es mir bedeuten würde. Ich glaube ich empfinde wirklich etwas für ihn. Etwas wie Liebe und starke Zuneigung. Leider scheint er scheinbar schon verlobt zu sein. Es wäre auch das erste Mal, dass ich in meinem Leben Glück mit einem Mann haben hätte können."

        Josephine machte eine kurze Pause und sagte dann seufzend, "Aufzeichnung beenden."
        Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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        • #5
          [27.8.2380 - 09:45 Uhr]

          Nchdem Josephine ihren Computerlogbucheintrag beendet hatte, ging sie zu ihrem Schrank und holte sich einen kurzen weinroten Pyjama heraus, den sie sich schnell überzog.
          Anschließend ging zu ihrem Bett und setzt sich auf die Bettkante.

          "Computer, Weckruf auf 13 Uhr programmieren und deaktviere das Licht."

          Es wurde schlagartig dunkel in ihrem Quartier.
          Josephine kroch unter ihre Bettdecke und schloss die Augen...
          Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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          • #6
            [27.8.2380 - 10:20 Uhr]


            „Feld errichtet.“
            Im selben Moment explodierte unvorhergesehen die Konsole von Stevens. Er wurde mit einer gewaltigen Schockwelle an die Wand des Maschinenraums geschleudert und blieb, umhüllt von einer Rauchwolke, bewegungslos liegen.

            Plötzlich schreckte sie hoch und rannte um ihre Konsole herum. Sie sah Stevens an der Wand lehnen. Mehrere Brandwunden waren über sein Gesicht verteilt. Seine Uniform war zur Hälfte aufgerissen und ebenfalls angeschmort.

            "Sameth an Krankenstation. Medizinischer Notfall."

            Nichts geschah. Josephine schaute hiflos auf den Körper von Stevens.

            "Sameth an Krankenstation. Doktor Mai, hören Sie mich."

            Erneut kam keine Antwort.
            Josephine bekam es mit der Angst zu tun.

            "Sameth an Brücke."

            Keine Antwort. Ihre Hände begannen zu zittern. Sie hätte gerne etwas getan, doch sie konnte nichts tun. Ihr Körper war wie gefesselt und sie schaute weiterhin nur auf Stevens.

            "Maschinenraum an alle, hört mit denn niemand?"

            Tränen lösten sich aus Josephines Augen. Sie begann zu weinen. Dieser Druck, der gerade auf ihr lastete, überreichte bei weitem ihre Grenze der Belastbarkeit. Sie würde ihrem Freund gerne helfen, doch sie konnte es nicht...

            "Weinen Sie nicht Lieutenant. Sie sind dafür verantwortlich, dass ich jetzt in den Händen von Außerirdischen bin."

            Josephine sah, wie sich die Augen von Stevens schlagartig geöffnet hatten. Er bewegte sich nicht, redete aber dennoch mit einer klagenden Stimme.

            "Man will Ihnen helfen.", schluchzte Josephine.

            "Nur Sie hätten mir helfen können, Lieutenant."

            "Aber wie?" Die Tränen in Josephines Augen wurden immer mehr und liefen an ihren Wangen hinunter.

            "Sie hätten mich retten können, doch Sie haben versagt. Sie tragen die Schuld für meinen Tod. Nur Sie.........."

            Josephine schloss die Augen und versuchte sich wegzudrehen.

            "Nur Sie...

            Aber sie konnte es nicht. Ihr Körper war immernoch gefesselt und so sehr sie sich mit all ihrer Kraft gegen diese Kraft stellte, desto stärker wurde sie festgehalten.

            "Nur Sie..."

            Josephine begann fürchtlicher zu weinen. Nicht wegen Trauer, sondern wegen Hilflosigkeit.

            "Nur Sie..."

            "NEIN."

            "Nur Sie..."


            "NEEEEIIIINN."
            Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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            • #7
              [27.8.2380 - 10:21 Uhr]

              Josephine schreckte aus ihrem Bett hoch.
              Es war stockduster in ihrem Quartier.

              "Computer, Licht.", sagte sie reflexartig und sofort wurde es hell.

              Schweißperlen hatten sich auf ihrer Stirn gesammelt und ihr Puls schlug mit einer extrem hohen Frequenz.
              Laut atment stieg Josephine langsam aus ihrem Bett und torkelte in das Badezimmer, wo sie sich mit einer handvoll Wasser das Gesicht wusch.
              Der Blick auf das Chronometer verriet, dass sie noch nicht einmal eine Stunde geschlafen hatte.

              Der Vorfall im Maschinenraum machte der jungen Ingenieurin ernsthaft zu schaffen. Sie fühlte sich deutlich verantwortlich dafür, was mit Stevens geschehen war und dies verfolgte sie sogar bis in ihre Träume.

              Josephine trat zurück in den Hauptraum ihres Quartieres und sah sich um. Ins Bett wollte sie nicht mehr. Die Müdigkeit war schlagartig verflogen und eine gewisse Angst vor einem weiteren Alptraum sorgte dafür, dass sie sich gegen das Bett entschied.

              Nachdenklich und sichtlich betrübt verließ Josephine in ihrem roten Pyjama ihr Quartier.
              Sie brauchte jetzt etwas zu essen, um sich abzulenken.
              Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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              • #8
                [27.8.2380 - 10:56 Uhr]

                Mit müden Augen schaute Josephine in ihr Quartier hinein , als sich die Türen öffneten. Das Licht erhellte den Raum sofort und mit tapsigen Schritten, trat sie über die Schwelle.
                Die Türen schlossen sich mit dem bekannten Zischen und Josephine war nun alleine in ihrem Quartier.

                Die kleine Stärkung im Casino hatte ihr gut getan, doch nun sollte sie sich wirklich etwas ausruhen. Bald musste sie ihre Schicht wieder antreten und bis dahin war nicht mehr viel Zeit.

                Ohne sich weiter umzuziehen, den Phyjama hatte sie ja immernoch an, legte sich Josephine unter ihre Bettdecke und deaktivierte das Licht. Es wurde schlagartig dunkel...
                Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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                • #9
                  [27.8.2380, 11:29]

                  Die interne Kommunikation heuelte auf
                  Zitat von der Computerstimme
                  Lt. Sameth wird sofort zum Wissenschaftlichen Labor gebeten. Es ist dringend, beepbeep
                  Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
                  Wir sind die Borg! Widerstand ist Spannung durch Stromstärke!
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                  • #10
                    [27.8.2380, 11:25]

                    Josephine wurde aus ihren Träumen gerissen. Sie vernahm das unglaublich freundlich klingende Geräusch ihrer Quartiertür. Normalerweise mochte Josephine dieses helle Piepen, doch gerade sammelten sich eine Reihe von negativen Gefühlen in ihr.
                    Langsam öffnete die junge Ingeniuerin ihre Augen und starrte an die Zimmerdecke, die wegen der Dunkelheit im Zimmer noch dunkler zu sein schien, als es sonst der Fall war.

                    Josephine versuchte sich zu bewegen, doch ihr Körper entschied sich dagegen. Ihre Kräfte waren längst nicht zurückgekommen und sie spürte starke Schmerzen im Rücken und in den Beinen.
                    Die letzte Schicht hatte sie stärker mitgenommen, als sie es sich gedacht hatte. Kein Wunder, denn sie war ja die ganze Zeit auf den Beinen gewesen und stand enorm unter Stress.

                    Erneut piepte der Türsummer.
                    Josephine fiel wieder ein, warum sie überhaupt wach geworden ist. Jemand stand vor ihrer Quartiertür und wollte sie sprechen.
                    Wer auch immer es ist, ich breche ihm die Arme, dachte sich Josephine voller Zorn.
                    Sie hatte gehofft wieder ihren letzten Traum weiterträumen zu können, doch daraus wurde nichts.
                    Langsam raffte sich die junge Ingenieurin auf. Sie begann damit vorsichtig die Beine zu bewegen und rollte sich an die Bettkante, wo sich Josephine dann bedacht und unter Schmerzen aufraffte.

                    Erneut piepte der Türsummer.
                    Da hat es wohl jemand eilig, dachte sich Josephine.
                    Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
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                    • #11
                      [27.8.2380, 11:29]

                      Josephine stand mittlerweile auf ihren Beinen und ging langsam zur Tür, wo sie denjenigen erwartete, der dafür verantwortlich war, dass sie aus ihren Träumen gerissen wurde.
                      Gerade als Josephine das Kontrollpanel mit ihrem Finger betätigen wollten, wodurch die Tür geöffnet werden würde, erklang die freundlich, weibliche Stimme des Computers.

                      Lt. Sameth wird sofort zum Wissenschaftlichen Labor gebeten. Es ist dringend, beepbeep
                      Die junge Ingenieurin schloss ihre Augen. Wut machte sich in ihr breit und sie ballte ihre Fäuste mit ihrer ganzen Kraft, so dass die Fingernägel beinahe Schnittwunden an den Handinnenseiten hervorriefen.
                      Mit einer kraftvollen und wütenden Bewegung drückte sie das Panel und die Tür öffnete sich.

                      Josephine blickte ihn die erschrockenen Augen von Medley und einem anderen Techniker niederen Rangs.
                      "Was wollen Sie?", fragte Josephine höchst gereitzt.
                      Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
                      "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                      • #12
                        [27.8.2380, 11:29]

                        Medley hatte schon mit solch einer Begrüßung gerechnet. Sicherlich war Josephine sauer darauf, dass gerade er sie vom Schlafen abhielt, doch in Anbetracht der Wichtigkeit dieser Angelegenheit, durfte kein Aufschub geduldet werden.

                        "Entschuldigen Sie die Stöhrung Ma'Am, aber es gibt einen erneuten Zwischenfall. Scheinbar sind die technischen Probleme auf dem Schiff um einige tiefgründiger, als wir erwarteten."

                        Er deutete auf Thompson und hoffte darauf, dass der Crewman sein Zeichen verstand.

                        Josephine verstand natürlich. Wenn es sich wirklich um ein größeres Problem handelte, dann war es selbstverständlich, dass man sie wecken musste, doch dies besserte ihre Laune keineswegs...
                        Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
                        "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                        • #13
                          [27.8.2380, 11:29]

                          Thomsen hielt mittlerweile nur noch schleim in den Händen.

                          "Das war mal ein Relay, und ein ziemlich wichtiges noch dazu. Es gab auch irgendwo Berichte über Gelpacks, soll ich das auch noch prüfen?"
                          Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:40.
                          Wir sind die Borg! Widerstand ist Spannung durch Stromstärke!
                          Ich bin ein Signaturvirus/ Kopiere mich, damit ich mich vermehren kann!!
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                          • #14
                            [27.8.2380, 11:29]

                            Josephine riss die Augen auf, als sie die Substanz in den Händen von Thompson sah. Sie hielt dies schon fast für einen schlechten Scherz, aber in Anbetracht der Tatsache, dass sie auch schon ins wissenschaftliche Labor bestellt wurde, war dem wohl nicht so.

                            "Haben Sie noch nie bei einem Offizier Bericht erstattet, Crewman?"

                            Josephine erwartete, dass wenn man sie schon wegen sowas aus dem Bett holte, wenigstens eine vernünftige Berichterstattung vollzogen wurde und nicht so ein unvollständiges Gemurmel.
                            Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:39.
                            "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                            • #15
                              [27.8.2380, 11:30]

                              Thompsen: "Tut mir leid, aber mehr wissen wir noch nicht. Genau deswegen wurden sie in das wissenschaftliche Labor geordert. Dort sollte sich auch schon ein Crewman mit einer Probe des Relais befinden."

                              Thomsen war entwas verlegen, sonst war er nicht so ungenau. Es war ihm fast peinlich.
                              Zuletzt geändert von Dax; 18.06.2006, 00:40.
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