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Starbase 74

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  • Starbase 74

    Starbase 74 liegt im Tarsas System. Hier können sich Schiffe der Föderation neu versorgen oder Reparaturen durchführen lassen.
    Zuletzt geändert von Dax; 05.04.2008, 11:24. Grund: Handlung in eigenen Post verschoben
    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

    - Florance Ambrose

  • #2
    [12.11.2380, 16:12]

    Selbst mit den Werftarbeitern und Reparaturrobotern, welche noch immer geschäftig über den grau-weissen Rumpf schwärmten, wirkte das Schiff majestätisch. Es schwebte an seiner Andockschleuse vor den grossen Fenstern der Galerie, die letzten noch nicht reparierten Rumpfschäden für die Betrachter gut sichtbar, gerade so als wäre es stolz auf seine Wunden.

    USS Independence. Sovereign-Klasse. Der Stolz der Sternenflotte. 685 Meter lang und über drei Millionen Tonnen schwer. Sechzehn Phaserbänke und nicht weniger als neun Torpedowerfer.

    Alles in allem kein schlechter Posten, dachte Lieutenant Commander Andrej Iljuschin missgelaunt.
    Er war im letzten Jahr selten gut gelaunt gewesen.
    Nach dem Urteil des Kriegsgerichts hatte ernichts lieber tun wollen als der Personalabteilung sein Offizierspatent in Fetzen auf den Schreibtisch zu werfen.
    Ein alter Freund und Mentor hatte ihn davon angehalten.

    Andrej erinnerte sich noch immer kristallklar an die Worte von Admiral Hedriks:
    „Sie sind ein guter Offizier Andrej. Ja, Sie haben einen Fehler gemacht, aber was Ihnen das Kriegsgericht angetan hat war nicht fair. Und ich weiss wie Sie sich jetzt fühlen müssen. Aber ich weiss auch, dass Sie ein loyaler Offizier der Sternenflottte sind. Wir brauchen Offiziere wie Sie. Jetzt dringender den je. Darum bitte ich Sie, zum Wohle der Sternenflotte, auch wenn sie Ihre Loyalität nicht verdient, schlucken Sie die bittere Pille und machen Sie weiter. Wir brauchen Sie, Andrej.“

    Das Jahr, welches folgte, war das härteste in Andrej's langer Dienstzeit gewesen.
    Auf einen Schreibtischposten irgendwo in Hauptquartier verbannt hatte er Briefe herum geschoben und Formulare ausgefüllt.
    Häufig zeigten die Gesichter vorbeikommender Offiziere ein Aufblitzen von Erkennen, gefolgt von einem Ausdruck der Geringschätzung. Und alles was Andrej tun konnte war trotzig zurück zu starren, bis der andere sich abwandte.

    Als er mit gemässigtem Schritt auf die Andockschleuse zustrebte fragte sich Andrej, ob seine Demütigung hier weiter gehen würde. Würde er in den Gesichtern der Besatzungsmitglieder die selbe Geringschätzung sehen? Würde ihn Captain Douché mit der selben Standpauke empfangen wie sein letzter Vorgesetzter?
    Er würde es wohl oder übel herausfinden.

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    • #3
      [12.11.2380, 21:13]

      [Deck 47, Offizierscasino]

      Carolin betrat das Offizierscasino der Starbase 74. Nach den Strapazen der letzten Mission und den vielen neuen Gesichtern, an die sie sich erst noch gewöhnen musste, wollte sie sich eine kleine Auszeit genehmigen.

      Es war schon eine Weile her, dass sie die Independence verlassen hatte.
      Sie suchte sich einen etwas abgelegeneren Tisch und nahm Platz. Sie hatte sich gerade gesetzt, als auch schon einer der Kellner an ihren Tisch kam.

      Kellner: "Darf ich Ihnen etwas bringen, Ma'am?"

      Douché: "Gerne. Bringen Sie mir bitte einen Château Margaux aus dem Jahre 2362."

      Kellner: "Ich...werde sehen, ob ich das möglich machen kann, Ma'am."

      Carolin lächelte freundlich und nickte dem Kellner zu. Sie sah sich um: das Casino war gut besucht. Hauptsächlich Junioroffiziere saßen beisammen und genossen ihren Feierabend.
      Währenddessen trat der Kellner zurück an Carolins Tisch und stellte ein Glas Wein ab. Sie bedankte sich woraufhin sich der Kellner wieder entfernte.
      Sie nahm einen Schluck Wein, stellte das Glas wieder ab und sah gedankenlos aus dem Fenster.

      "Störe ich Sie?"

      Carolin drehte sich leicht erschrocken um. Sie hatte nicht damit gerechnet, von jemandem angesprochen zu werden. Die Stimme kam ihr bekannt vor, doch sie konnte sie nich zuordnen. Sie blickte auf. Ich Blick traf das Gesicht eines Lieutenant-Commanders in etwa ihrem Alter.

      Douché: "Verzeihung, aber kennen wir uns?"

      "Carolin, Carolin...Dein Gedächtnis war noch nie das Beste..."

      Douché: "Bitte?"

      "Julian Rahe...wir waren zusammen auf der Akademie."

      Douché: "Julian?? Herrjeh, wie lange ist das jetzt her? Das letzte Mal haben wir uns gesehen bei unserem Abschluss..."

      Julian setzte sich und nickte Carolin zustimmend zu.
      Julian und Carolin waren auf der Akademie die besten Freunde gewesen; über die Jahre entwickelte sich ihre Freundschaft zu einer echten Beziehung die besser nicht hätte laufen können.
      Zumindest bis zu dem Tage, als Carolin das erste Mal in ihren Leben feststellen musste, wie chmerzlich es war, von einem Menschen, dem man bedingungslos vertraut, veraten, belogen und betrogen zu werden. Es hatte lange gedauert, bis sie wieder Vertrauen zu jemandem fassen konnte. Seit der Abschlussfeier an der sie beide eine letzte, unterkühlte Unterhaltung geführt hatten, hatte sie Julian nicht mehr gesehen oder gesprochen.

      Rahe: "Captain, wie ich sehe..."

      Douché: "Richtig...Captain der U.S.S. Independence. Und wie lief Deine Karriere bisher so? Lieutenant-Commander..."

      Rahe: "Ja, ich bin verantworltich für die Dockkontrolle dieser Station."

      Douché: "Das klingt aufregend. Viele Schiffe, immer neue Leute, kein allzutiefer Kontakt, weil alle wieder irgendwann gehen werden...das passt doch zu Dir."

      Julian sah betroffen auf die Tischplatte vor sich. Er hatte sich erhofft, dass die Zeit und die Distanz die zwischen ihnen gelegen hatte, etwas verändert hätte.

      Rahe: "Du trägst mir immernoch nach, was vor mehr als 11 Jahren geschehen ist?"

      Douché: "Das, was Du vor 11 Jahren getan hast, Julian, werde ich auch in weiteren 11 Jahren nicht vergesen haben."

      Carolin nahm einen Schluck Wein. Sie war wütend darüber, dass sie gerade Julian treffen musste. Noch schlimmer währe nur ein Treffen mit ihrem Ex-Mann gewesen.

      Rahe: "Aber weißt Du...in all diesen Jahren...ich vermisse..."

      Douché: "Das reicht jetzt. Verlassen Sie meinen Tisch, Lieutenant-Commander Rahe."

      Rahe: "Carolin, das was wir..."

      Douché: "Das war ein Befehl!"

      Julian erhob sich und nahm Haltung an.

      Rahe: "Aye, Ma'am."

      Julian entfernte sich in niedergeschlagener Haltung von Carolins Tisch. Carolin nahm unterdessen einen weiteren Schluck Wein und ließ ihren Blick wieder gedankenlos in die Weiten des Weltalls schweifen...
      - Captain Carolin Douché, U.S.S. Independence (Commanding Officer)
      - Lieutenant-Commander Thomas Christian McQueen, U.S.S. Valiant (Leitender Wissenschaftsoffizier)

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      • #4
        [13.11.2380 06:15]

        Junior Lieutenant Sarah Hale betrat das Casino der Starbase. Eigentlich sollte sie sich gleich nach Ankunft an Bord melden, aber sie brauchte erst etwas warmes, süsses in den Bauch bevor sie sich zeigen konnte.
        Sie setzte sich an die Bar und bestellte einen Zartbitter-Kakau. Durch die Panoramafenster hatte man einen wunderbaren Blick auf das Dock und die dortigen Schiffe.
        Eine Sovereign hing nicht weit von ihr entfernt im Vakuum des Docks. Sie war das einzige Schiff dieser Klasse, also nahm Sarah an, dass es sich um die Independance handelte.

        „Sind Sie neu hier, Lieutenant?“ Fragte des Barkeeper.
        Sarah hatte nicht damit gerechnet angesprochen zu werden. So brauchte sie einen Moment um zu antworten. „Oh..ja, gerade angekommen.“ Sie drehte sich um und lächelte den Mann an. Trotz dem ermüdenden Flug im Runabout fühlte sie ein Kribbeln im Bauch und eine gewisse ....“Zappeligkeit“ beim Gedanken daran zum ersten mal auf einem Schiff zu arbeiten.
        „Ich komme auf komme auf ein Schiff.“ erklärte sie weiter und ihr Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen. „Die Independance!“
        Der Barmann lächelte zurück. „Ihr erstes Mal auf einem Schiff?“ „Mhmm!“ Sarah nickte enthusiastisch.
        „Na dann kann ich Ihnen nur viel Glück wünschen.“
        Sarah bedankte sich mit einem Lächeln, stellte die leere Tasse ab und verliess das Casino.
        Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

        - Florance Ambrose

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        • #5
          [12.11.2380, 21:23]

          Nachdem Carolin ihren Wein getrunken hatte, beschloss sie sich nun doch ins BEtt zu begeben. Auch wenn das Gespräch sicherlich nicht gerade schlaffördernd war, musste sie dennoch fit sein für den nächsten Tag.
          - Captain Carolin Douché, U.S.S. Independence (Commanding Officer)
          - Lieutenant-Commander Thomas Christian McQueen, U.S.S. Valiant (Leitender Wissenschaftsoffizier)

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          • #6
            [24.11.2380, 12:03]
            Offizierskasino


            ...teilen wir Ihnen hiermit mit, dass Ihre Versetzung auf die U.S.S. Independence unter Captain Carolin Douché bestätigt wurde. Bleiben Sie bis auf Weiteres auf Sternenbasis 74 und erwarten Sie die Ankunft der Independence.

            Hochachtungsvoll...


            Bereits zum vierte Mal laß James die letzten Zeilen des PADs, welches ihm am Morgen vom Kommander der Station überreicht wurde. Er konnte es noch gar nicht richtig glauben. Endlich würde er wieder auf ein Raumschiff zurückkehren und endlich wurde sein Traum wahr, auf einem Großkampfschiff der Föderation zu dienen.
            Erfreut blickte er dem Mann hinter dem Tresen und nickte ihm zu.

            "Meinen Sie nicht, dass Sie langsam genug haben, Commander?", fragte dieser mit freundlicher Stimme.

            "Es bleibt immernoch mir selbst überlassen zu entscheiden wann ich genug habe.", entgegnete James. "Heute ist ein Tag zum Feiern, also geben Sie mir noch einen."

            Der Mann nickte und stellte dem Commander ein weiteres Glas, gefüllt mit einer lilanen Flüssigkeit auf den Tisch. Gerade als er die drei bereits leeren Gläser abräumen hielt ihn James mit einer einhaltenden Handbewegung auf.
            "Das wäre dann auch alles. Danke.", sagte er in einem freundlichen, aber durchaus bestimmenden Tonfall.

            Während sich der Kellner um seinen Tresen kümmerte, nahm James das Glas mit dem Aldorianischen Bier in die Hand und drehte sich zum großen Panoramafenster. Von dort aus konnte er dem Treiben innerhalb des riesigen Hangars der Sternenbasis folgen. Zahlreiche Schiffe waren heute angekommen und nur wenige flogen sofort wieder ab. Besonders begeistert war James von der Toragente, die nun schon seit mehreren Tagen im Hangar angedockt war. Jahrelang hatte er auf dem Schiff gedient, nun würde er es wohl für immer verlassen.

            "Auf die Toragente.", sagte James einmal laut und trank sein Glas in einem Zug leer. Er stellte es wieder auf dem Tresen ab und nahm sein Pad zur Hand.

            ...teilen wir Ihnen hiermit mit, dass Ihre Versetzung auf die...
            Zuletzt geändert von Minkowski; 19.02.2009, 16:57.

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            • #7
              [24.11.2380, 12:12]
              Offizierskasino


              James blickte auf die digitale Anzeige der Uhr im Casino. Es war schon recht spät und eigentlich wollte er schon seit einer Stunde nicht mehr hier sitzen, doch sein PAD, der Anblick des Hangars und die durchaus amüsante Gesellschaft des Kellners verlängerten seinen Aufenthalt.
              "Machen Sie es gut Mr. Handerson.", verabschiedete sich James mit freundlichen Worten und stellte sein letztes leeres Glas auf den Tisch.
              Der Commander nahm sein PAD und ging mit langsamen und ruhigen Schritten in Richtung des Bereitschaftsraums des kommandierenden Offiziers dieser Station.

              [12:24]
              Bereitschaftsraum:


              "Herein.", sagte ein Mann mittleren Alters hinter einem Schreibtisch, komplett überdeckt mit DatenPADs.

              James betrat den großzügig eingerichteten Raum. Mit wenigen Schritten ging er auf den Schreibtisch zu, der sich direkt vor einem Panoramafenster zum Hangar hin befand und blieb stehen.
              "Sie wollten mich sprechen, Commander Hanson, Sir?"

              Der Mann hinter dem Schreibtisch legte ein DatenPAD aus seinen Händen auf einen Stapel von weiteren PADs rechts von ihm und blickte den Commander an.
              "Ich habe Sie vor einer halben Stunde erwartet, Commander Browdy.", begann er mir ruhigen Worten.
              "Da ich vermute, dass Sie von etwas...Wichtigen...", dabei betonte er dieses Wort sehr deutlich, "aufgehalten wurden, werden wir dieses Mal das Kriegsgericht vergessen."

              James nickte dankend.
              "Ja Sir, Danke Sir.", sagte er ohne viele Worte zu verlieren.

              "Nun gut, Commander. Sie wurden von Captain Douché angefordert und werden hiermit auf die Independence versetzt. Herzlichen Glückwunsch."

              "Vielen Dank Sir.", antwortete James etwas irritiert. Er wunderte sich darüber, dass ihm der Kommandant dieser Station zu dieser Versetzung gratulierte, da er, betrachtete man einmal seinen Schreibtisch, sicherlich mehr zu tun hatte.

              "Nun Commander, ich möchte Ihnen anbieten, dass Sie hier auf dieser Station bleiben. Ich könnte einen ersten Offizier gebrauchen. Ich könnte jemanden wie Sie gebrauchen.", sagte Hanson und deutete auf eines der PADs auf dem Schreibtisch. James konnte erkennen, dass es sich dabei um seine Personalakte handelte.

              "Auf einer Sternenbasis haben Sie weitaus mehr Möglichkeiten als auf einem Schiff. Sie könnten hier sogar Ihr eigenes Kommando übernehmen James. Das neue Flagschiff der Stationsperimeterverteidigung wurde gerade erst in den Dienst gestellt.", begann Hanson dem Commander sein Angebot schmackhaft zu machen.

              James musste aber nicht lange überlegen.

              "Danke für das Angebot Sir, aber ich habe mich bereits entschieden.", antwortete er und blickte dem Commander dabei in die Augen.

              Hanson atmete einmal tief durch.

              "Sind Sie sicher?", fragte er mit durchdringender Stimme. Man konnte klar hören, dass er mit der Reaktion des Commander nicht zufrieden war.

              "Ja Sir, ich bin mir sehr sicher."

              Hanson nickte einmal, nahm sich wieder eines seiner DatenPADs und begann weiterzulesen.

              "Sie können wegtreten, Commander Browdy.", sagte er nach einigen Augenblicken, ohne James noch eines Blickes zu würdigen. Leicht verwirrt verließ James das Büro.
              Zuletzt geändert von Minkowski; 22.02.2009, 13:29.

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              • #8
                [24.11.2380, 12:55]
                Luftschleuse


                Mit schnellen Schritten durchquerte James die Korridore der Station und erreichte die Luftschleuse, die ihm den Zugang zu seinem neuen Schiff, der Independence gewährte.
                Mehrere Crewmitglieder und Teile des Stationspersonals durchquerten die Luftschleuse, der Abflug des Schiffes stand kurz bevor.
                Glücklich darüber, dass er auf einem so besonderen Schiff Dienst verrichten durfte betrat James die Independence.
                Zuletzt geändert von Minkowski; 22.02.2009, 14:07.

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                • #9
                  [24.11.2380, 15:17]
                  Gästequartier, Ensign Divari


                  "Hallo, mein Kind, wie geht es Dir? Gefällt Dir das Schiff? Wie ist denn die Besatzung zu Dir?"
                  "Langsam, Mutter!" Shanara Divari lächtelte ihre Mutter auf dem Com-Bildschirm an, die vor lauter Aufregung wieder einmal alles durcheinander brachte. "Ich bin doch noch nicht auf dem Schiff, erst auf einer Sternenbasis, Starbase 74. Die Independence ist noch unterwegs. Ich weiß nicht, wie lange es noch dauern wird. Ich habe erst mal nur ein Gästequartier bekommen, bis ich entgülig auf das Schiff versetzt werde."
                  "Oh je, Du Ärmste! Das muss ja schrecklich für Dich sein, so ganz alleine und unter so vielen fremden Leuten!" Larenia betrachtete ihre Tochter sorgenvoll "Was fühlst Du gerade, Kind? Wie geht es Dir? Ach, wie gerne würde ich jetzt Deine Gedanken hören."
                  "Tja, leider reichen Deine telepathischen Fähigkeiten nicht von der Erde hierher." sagte Shanara schmunzelnd, wurde aber sogleich ernst. "Es geht einigermaßen mit den Leuten hier. Ich empfange zwar ihre Emotionen, aber wenn ich regelmäßig meditiere und mich ablenke, wird es schon klappen. Auf der Akademie ging es ja auch. Ich muss mich nur richtig konzentrieren."
                  "Mein armes Kind, Du hast es nicht einfach. Wieso musstest Du auch so weit weggehen, und dann zu so vielen Leuten? Wenn Du hier bei uns wärst, wärst Du auch glücklich und alles wäre viel einfacher für Dich." seufzte die Mutter.
                  "Dass es einfach würde, hat niemand behauptet." entgegnete Shanara "Aber ich wollte nunmal weg und am liebsten zur Sternenflotte. Ich freue mich auf meinen Dienst auf der Independence und ich werde schon meine Emotionen unter Kontrolle halten... die meiste Zeit zumindest."
                  "Das will ich auch gut für Dich hoffen. Nicht, dass Du in einem Deiner Wutausbrüche eine Dummheit begehst." mahnte Frau Divari ihre Tochter "Und lass ja die Finger von dieser Gedankenverschmelzung! Du erinnerst Dich doch noch an den Vorfall auf der Akademie -"
                  "Ich weiß, Mutter, und ich werde auch keine Geistesverschmelzung mehr machen. Es sei denn, ein höher gestellter Offizier befiehlt es mir."
                  Bevor ihre Mutter noch weiter gutgemeinte Ratschläge erteilen konnte, die sie alle schon bei Shanaras Abreise von ihrem Zuhause in Finnland gesagt hatte, fuhr Shanara fort:" Wie geht es denn Vati? Ist er daheim?"
                  "Nein, leider nicht. Suvik musste auf eine wichtige Konferenz nach Vulkan." erklärte ihre Mutter "Ich soll Dir aber ausrichten, Du mögest lange und in Frieden leben."
                  "Sag ihm vielen herzlichen Dank für seine Glückwünsche und ich vermisse ihn auch. " erwiderte Shanara, die die Sprache ihres halbvulkanischen Vaters sehr gut kannte. "Und Dich natürlich auch, Mutter."
                  "Ach, mein Kind!" rief die Mutter mit zitternder Stimme und schneuzte in ein Taschentuch.
                  "Mutter, bitte!" erwiderte Shanara "Ich bin doch schon länger von Zuhause ausgezogen, das müsstest Du doch mittlerweile kennen."
                  Doch bevor ihre Mutter etwas antworten konnte, hörte Shanara im Hintergrund ein lautes Bellen.
                  "Q, mein Hundi!" rief die junge Frau erfreut "Mutter, hol ihn doch mal vor den Bildschirm, ich möchte ihn sehen."
                  Die Mutter entfernte sich kurz vom Bildschirm und kam mit einem großen Golden Retriever wieder zurück.
                  "So, hier ist er." verkündete Frau Divari und kraulte dem Hund den Kopf "Schau doch mal, Q, "sagte sie zu ihm "da ist Dein Frauchen. Sag doch mal hallo!"
                  Der Hund bellte einmal kurz.
                  "Sag doch auch einmal etwas, Shanara. Nicht, dass er Dich nachher nicht mehr kennt."
                  Shanara erschrak. Sie wusste, dass ihre Mutter eigentlich nur einen Scherz machen wollte, aber dennoch gab es ihr einen Stich ins Herz. Sie merkte, wie die Tränen kamen. Sie, ganz allein hier auf einer Sternenbasis, weit weg von ihrer Familie, nicht sicher, wann sie wieder nach Hause käme...
                  "Ich muss Schluss machen, Mutter." sagte sie schnell "Ich melde mich wieder, wann ich auf dem Schiff angekommen bin, und ja, ich passe auf mich auf. Machs gut!"
                  Ehe ihre Mutter noch etwas sagen konnte, unterbrach sie die Verbindung.

                  Langsam stand der frischgebackene Fähnrich von ihrem Platz auf und legte sich auf das Bett. Sie hörte Stimmen. Erst von ganz fern, dann immer lauter... alle sprachen durcheinander... es mussten tausende sein...
                  Shanara hielt sich die Ohren zu, doch das vertrieb auch nicht die Gedanken der Anderen auf der Starbase aus ihrem Kopf.
                  Schließlich stand sie auf, zündete ein paar Kerzen an und begann zu meditieren... langsam, ganz langsam wurden die Stimmen schwächer, bis sie bald darauf ganz verstummten...
                  Zuletzt geändert von Dax; 07.12.2009, 14:53.
                  Nur ungern nimmt der Klingonenmann
                  statt barer Münze Tribbles an!

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                  • #10
                    [24.11.2380, 18:30]
                    In der Nähe der Station; Shuttlerampe; Gästequartier, Petty-Officer-Third-Class Sasaki Willhelmovich



                    Die leichte Raumfähre näherte in der Stille des Alls an die Station an.
                    In ihrem Inneren machten sich die Pasagiere für das Verlassen der Fähre bereit.
                    Sasaki war froh, endlich das kleine Schiff verlassen zu dürfen. Er hatte zwar keine Platzangst, dafür jedoch ständig ein Gefühl der Angreifbarkeit, wenn er sich in einer - seiner Meinung nach - nur unzulänglich bewaffneten Raumfähre befand, welche auch noch von einem Piloten gesteuert wurde, den er nicht einschätzen konnte.
                    Er nahm sein Gepäck von der Ablage - welches aus einer großen Tasche und einem kleinen Koffer bestand -, wobei er unbewusst den kleinen Koffer, welcher eine demontierte Version eines Typ 3 Phasers beinhaltete, welche er persönlich zu einem Scharfschützengewehr umgerüstet hatte (das war im Rahmen eines Sondereinsatzes mit der Crew der USS-Heritage gewesen, doch der Betreffende Scharfschütze wollte es später nicht mehr haben, deswegen behielt es der Ingeneur) ein wenig fester fasste. Er war aufgeregt. Und wenn er aufgeregt war, konnte er nicht unter Menschen -oder anderen Wesen- sein. Selbst die zehn Personen aus der Fähre waren ihm schon zu viel.
                    Beim Aussteigen schleppte er sich still und in sich versunken hinter der Gruppe her. Einem außenstehenden Betrachter musste der kleine Mann jetz vorkommen, als wollte er direckt im Boden verschwinden: Die Schultern gesenkt, den Blick auf seine Füße gerichtet und ein wenig abseits der Gruppe.

                    Als die Neuankömmlinge die Shuttlerampe verlassen hatten, trat ihnen ein Ensign des Stationspersonals entgegen.
                    "Willkommen auf der Starbase 74.
                    Wenn ich richtig Informiert bin, wird niemand von ihnen dauerhaft hier bleiben. Ich werde sie daher zu den Gästequartieren führen." er drehte sich um.
                    "Wenn sie mir bitte folgen würden."
                    Dort angekommen wies der Ensign jedem ein Quartier zu.
                    "Für weitere Informationen ziehen sie bitte das Computerterminal in ihrem Quartier zu Rate." Warf er noch hinterher.

                    Dann war Sasaki endlich allein. Er warf sich aufs Bett und seuftzte.
                    "USS-Independence" murmelte er "Neue Crew neues Glück."
                    Nach einer Weile stillem Vor-Sich-Hin-Liegens kramte er eine kleine Flöte aus seiner Tasche und begann, darauf zu spielen.
                    Zuletzt geändert von Dax; 07.12.2009, 14:53.
                    Leben ist Jazz.
                    Jazz ist Leben.
                    Improvisation ist die einzige Möglichkeit, klarzukommen.

                    Kommentar


                    • #11
                      [24.11.2380, 20:00]
                      Eine Kantine

                      Sasaki war -bemüht, mit niemandem zusammenzustoßen- zu einer Kantine geirrt, nachdem er sich entschieden hatte, ein leichtes Abendessen einzunehmen.
                      Nun, dort angekommen, verlies ihn sein Mut langsam. Er war sich überhaubt nicht mehr sicher ob er in einer Kantine essen wollte.
                      Die Kantine war zwar keineswegs voll -es gab noch viele freie Tische und die Schlangen an den Replikatoren waren nur sehr kurz-, aber es waren immernoch viele Leute. Tief lufthohlend betrat er dann doch die Kantine und bestellte sich an einem der Replikatoren eine Kartoffelsuppe mit Brot und ein Glas Milch.
                      Sein Abendessen materialisierte sich auf einem Tablett, welches er mit zu einem etwas abgelegeneren Tisch nahm.
                      Während er seine Suppe löffelte schweiften seine Gedanken ab. Verträumt ins Leere starrend überlegte er, welche Instrumente er noch aus verschiedenen Raumschiffteilen bauen könnte... Sein Scharfschützengewehr... der Projektilwerfer gab bestimmt eine gute, elektrische Flöte -und nützlich würde es auf dem Neuen Schiff hoffendlich nicht sein-... Tasteninstrumente... da lies sich doch bestimmt was Replizieren... Ragtime-Klavirmusik...
                      Melodieen entstanden in seinem Kopf. Rhytmisch klopfte er dazu mit den Fingern auf den Tisch, überlegte sich Grifffolgen für Akkorde, melodieen und lies seine Hand über den Tisch gehen, als hätte er eine Klaviatur, die nur er sehen würde.
                      Zuletzt geändert von SadamSkywalker; 07.12.2009, 14:49.
                      Leben ist Jazz.
                      Jazz ist Leben.
                      Improvisation ist die einzige Möglichkeit, klarzukommen.

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                      • #12
                        [24.11.2380, 19:55]
                        Gästequartier Ens. Divari


                        Nach einiger Zeit Meditation fühlte sich Shanara besser. Sie bekam Hunger.
                        Sollte sie etwas aus ihrem Replikator nehmen? Oder lieber ins Offizierskasino gehen?
                        "Ich muss später auch mit vielen Menschen zusammen sein, warum nicht auch jetzt?!" sprach Shanara zu sich, und beschloss also, in der Kantine zu essen.

                        [24.11.2380, 20:00]
                        Kantine (Offizierskasino)


                        Shanara betrat die Kantine und war erstaunt, wie wenig hier los war. Sie hatte wesentlich mehr Menschen erwartet.
                        An einem Tisch bemerkte sie einen jungen Mann mit schulterlangen dunklen Haaren, der schon in ihrem Shuttle zur Station mit dabei war. Er hatte die Augen geschlossen und - spielte Klavier!
                        Natürlich nicht richtig, aber er bewegte die Finger über die Tischplatte wie über eine Klaviatur. Shanara als Pianistin erkannte es sofort.
                        Sie spielte schon mit dem Gedanken, sich zu ihm zu setzen, aber seine Stimmung, die sie spürte, war eher so, dass er wohl lieber allein sein wollte.
                        'Ich darf nicht in Gedanken anderer herumschnüffeln!' mahnte sich Shanara, schloss die Augen und ging zielstrebig auf einen Replikator zu, vor dem nur noch zwei andere standen. 'Dennoch' stieg ein anderer Gedanke in ihr hoch, 'dennoch ist es praktisch zu wissen, ob man zu jemandem gehen sollte oder nicht.' Shanara verdrängte den Gedanken sofort wieder. Sie wusste von ihrer Mutter, dass Gedanken Nicht- telepatischer Spezies ungehindert lesbar waren, da diese nicht im stande waren, sie zu unterdrücken - ja noch nicht einmal auf die Idee kamen, sie zu unterdrücken! Wieso auch? Die Gedanken sind frei.
                        Tja...die Gedanken sind frei... Shanara seufzte... das musste sie unter allen Umständen berücksichtigen.
                        Sie merkte gar nicht, wie sie an der Reihe war.
                        "Hey, geht's hier noch mla weiter?" wurden Stimmen hinter ihr laut.
                        Shanara stammelte ein leises "Entschuldigung" und bestellte ein indisches Curry-Reis- Gericht.

                        Sie nahm ihr Tablett und setzte sich an einen Tisch weit weg von dem jungen Mann - jedoch so, dass sie ihn stets im Augenwinkel beobachten konnte...
                        Zuletzt geändert von Dax; 07.12.2009, 14:53.
                        Nur ungern nimmt der Klingonenmann
                        statt barer Münze Tribbles an!

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                        • #13
                          [24.11.2380, 20:01]
                          Eine Kantine

                          Sasaki biss ein Stück von seinem Brot ab und wagte einen Blick in die Runde.
                          Viele, viel zu viele Leute. Das hatte er zu Hause immer furchtbar gehasst. Seit er in der Sternenflotte arbeitete war es ein Bisschen besser geworden: wenigstens trugen diese Leute keine zerschlissenen Piloten-Overalls, sondern saubere Uniformen. Und keiner von ihnen schmiedete Pläne ihm beim nächsten Rennen -an denen er sowiso nicht teilnehmen wollte- (Wie gut, dass es soetwas in der Sternenflotte nicht gab.) abzuschießen, sein Flugerät zu sabotieren oder in sonst irgendwie um die Ecke zu bringen.
                          Aber dennoch: Er fühlte sich nicht dazugehörig. Irgendwie fühlte sich SEINE Uniform -obwohl sie genau so sauber und ordendlich wie die der Anderen war- immernoch genau wie der zerschlissene Overall an, den er auf Movurnik immer getragen hatte.
                          Er würde gerne in die Gesichter der Leute schauen, und wenigstens ein paar Leute erkennen, sich zu ihnen gesellen, und DABEI zu sein. Doch seine Irrationale Angst vor Leuten hinderte ihn daran auf irgendjemanden zuzugehen. Auf der "Heritage" hatte er auch niemanden gehabt. Die Sturmteams hatten nur mit ihm gesprochen, wenn es unbedingt nötig war. Weil er mit einem kleinen Handphaser einfach nicht umgehen konnte behandelten sie ihn immer wie ein kleines Kind. Die Scharfschützen waren ein bisschen netter zu ihm gewesen, doch auch dort hatte er nicht dazugehört. Bei den Mechanikern war es kaum anders gewesen.

                          Sein Blick schweifte weiter und traf sich kurz mit dem einer Vulkanierin -Moment irgendwie nicht ganz... sie hatte zwar spitze Ohren, sah aber irgendwie nicht wirklich aus, als würde sie von Vulkan stammen. Sie hatte blaue Augen und schwarze, gelockte Haare.
                          Beobachte sie ihn? Sofort jaulten die alten, antainierten Alarmglocken in seinem Kopf: "Was versucht sie herauszufinden? Wann ist das nächste Rennen, was könnte die Neue..." doch da stoppte er. "Ich muss keine Rennen mehr fliegen. Niemand versucht meine Strategieen zu erraten!" Beruhigte er sich selbst.
                          Vermutlich nur ein dummer Zufall. Und er hatte sich natürlich zum Narren gemacht. Sie musste seine Aufregung förmlich gespürt haben und nun dachte sie bestimmt, dass ER SIE beobachtete. Obwohl warscheinlich nichteinmal SIE IHN beobachtete.
                          Daraufhin wendete er sich wieder seiner Suppe zu.
                          Zuletzt geändert von SadamSkywalker; 07.12.2009, 14:48.
                          Leben ist Jazz.
                          Jazz ist Leben.
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                          • #14
                            [24.11.2380, 20:01]
                            Eine Kantine


                            Shanara konzentrierte sich auf ihr Essen und versuchte die Leute um sie herum zu ignorieren. Doch plötzlich spürte sie einen Blick - seinen Blick - der auf sie gerichtet war. Für einen Bruchteil einer Sekunde schnappte sie in seinen Gedanken das Wort "Vulkanierin" auf. Shanara wurde rot und strich sich sorgfältig ihre Haare über ihre Ohren.
                            'Wehe, der denkt was über meine Ohren!' rief eine Stimme wieder in ihr. Die andere Stimme ermahnte sie wieder, die Gedanken anderer nicht zu beachten und vor allem nicht zu hören...
                            Aber die Gedanken des Fremden wurden irgendwie nicht schwächer... von welchen Rennen redete er da? Welche Strategien? Shanara wurde nicht wirklich schlau daraus. Aber sie spürte hinter diesen Gedankenfetzen auch Feindseligkeit und Angst... eine Angst, die tief in ihm verwurzelt war... Es musste etwas mit diesen Rennen auf sich haben...
                            Shanara wurde sich plötzlich bewusst, dass sie den Mann schon die ganze Zeit anstarrte, und errötete erneut. Hastig sah sie weg und widmete sich wieder ihrem Essen. Nach 4 Versuchen schaffte sie es endlich, ein Stück Hühnchenfleisch auf die Gabel zu legen, ohne dass es ständig wieder herunterfiel. Dies war ihr sehr peinlich, zumal sie die Blicke des Fremden noch immer spürte.
                            Zuletzt geändert von Dax; 07.12.2009, 14:53.
                            Nur ungern nimmt der Klingonenmann
                            statt barer Münze Tribbles an!

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                            • #15
                              [24.11.2380, 20:05]
                              Eine Kantine


                              Nachdem er eine Weile an seiner Suppe gelöffelt und sich etwas beruhigt hatte, schaute Sasaki noch einmal kurz zu der -anscheinend irgendwie halb- Vulkanieren herüber, da er glaubte, sie schoneinmal irgendwo gesehen zu haben.
                              Tatsächlich! Sie gehörte zu den anderen Passagieren des Shuttles, mit dem er auf die Station gekommen war! Sie würde ebenfalls auf der "Independence" dienen, wie er aus Gesprächen im Shuttle erfahren hatte, welche er belauscht hatte, ohne sich zu trauen, daran teilzunehmen.
                              Er überlegte, ob er zu ihr gehen und versuchen sollte, schoneimal einen Kontakt zu knüpfen, welcher ihm auf der Independence hilfreich sein würde.
                              Aber er traute sich nicht. Auf Wesen zuzugehen und sie ansprechen machte ihm Angst. Vielleicht, überlegte er, währe es gut, wenn sie ihn ansprechen würde. Vielleicht könnte er dann mit ihr schprechen. Aber so waren die Leute nicht. Sie sprachen einen nicht an, nur weil man DACHTE, dass man mit ihnen sprechen wollte. Man musste schon auf sie zugehen. Letztendlich fand er eine Ausrede in einem kleinen, goldenen Kreis an ihrem Kragen: Sie war ein Ensign, ein Offizier. Und sie sah nicht nach Maschinenraum aus. Er würde ihr auf dem Schiff wahrscheinlich eh nicht oft begegnen. Das war eine schlechte Ausrede, das wusste er. Er wusste auch, dass er früher oder später auf jemanden zugehen musste, wenn er auf der "Independence" nicht dasselbe Lied wie auf der "Heritage" erleben wollte. Aber später klang irgendwie sicherer.
                              Zuletzt geändert von SadamSkywalker; 07.12.2009, 14:48. Grund: "Hatte bei der Ankunft erfahren" war noch von einer verworfenen Satzkonstruktion
                              Leben ist Jazz.
                              Jazz ist Leben.
                              Improvisation ist die einzige Möglichkeit, klarzukommen.

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