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Starbase 234

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  • Starbase 234


    Starbase 234



    Eine der zur Sternenbasis zugehörigen Orbitalstationen

    Bei Starbase 234 handelt es sich um einen Knotenpunkt aller Sternenflottenaktivitäten nahe der klingonischen Grenze und der Romulanischen Neutralen Zone im Beta-Quadranten der Michlstraßengalaxie. Die Basis besteht nicht aus einer einzelnen Raumstation, sondern aus vielen planetengebundenen und orbitalen Einrichtungen, die zusammenarbeiten, um den Raumschiffen der Föderation in den umliegenden Sektoren einen sicheren Hafen und eine funktionierende Infrastruktur zu liefern.


    Die U.S.S. Sutherland in einem Trockendock der Sternenbasis - 2367

    Mitte der 2360er Jahre stand die Basis unter dem Kommando von Admiral Stewart und avancierte nach der Schlacht bei Wolf 359 zu einem herausragenden Forschungszentrum hinsichtlich Verteidigungsmaßnahmen gegen die Borg. Commander Elizabeth Shelby leitete die entsprechende wissenschaftliche Abteilung.
    2367 hatte Flottenadmiralin Taela Shanthi das Kommando über Starbase 234 und der Stützpunkt erwies sich als essentiell zur Wahrung föderierter Interessen während der interstellaren Krise im Zuge des Klingonischen Bürgerkrieges.
    Im Dominion Krieg wurden einige Werften und Raumstationen von Jem'Hadar Überfallkommandos zerstört, die Schäden konnten nach Kriegsende jedoch weitestgehend repariert werden.
    Ende der 2370er übernahm schließlich Admiral Owen Paris das Kommando, das er noch immer innehält.
    Coming soon...
    Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
    For we are the Concordat of the First Dawn.
    And with our verdict, your destruction is begun.

  • #2
    Orbitalstation Drei, Andockring Beta - 21.01.2381, 13:17 Uhr

    Commander T'Arleya sah von ihrem Datenpadd auf, in das sie während des letzten Abschnittes ihrer Reise vertieft gewesen war.
    Die Computerstimme des Transporters bestätigte den erfolgreichen Andockvorgang an die Orbitalstation und die Wissenschaftlerin erhob sich, um die Station zu betreten.
    Sie hatte versucht, sich eine Vorstellung davon zu machen, warum man sie von Cardassia abbeordert hatte. Ihre Aufgabe als Beraterin der Übergangsregierung war noch lange nicht beendet, doch schien sich ihr ehemaliger Captain Vice Admiral Thrass th'Zarath wohl sicher, sie hier dringend zu benötigen.
    Die Informationen waren eher spärlich, wie immer wenn es sich um die romulanische Neutrale Zone handelte...
    Doch immerhin hatte sich ein äußerst mysteriöses Phänomen ereignet, welches es rechtfertigte, eine ganze Gruppe der hochrangigsten Wissenschaftler auf die Sternenbasis zu berufen, unter ihnen sogar ihr ehemaliger Mentor Semok, den T'Arleya seit den Vorfällen auf Delta Vega nicht wieder gesehen hatte.
    Es war in ihren Augen äußerst akzeptabel, erneut mit ihm zusammen zu arbeiten.
    Doch sie konnte sich kaum eine Vorstellung über dieses Phänomen machen.
    Scheinbar hatte das bloße Auftauchen des Subraumspaltes bereits für Spannungen mit den Klingonen geführt, während sich die Romulaner momentan noch ruhig verhielten.
    Die Situation war ohnehin schwer genug, seit das Sternenimperium von einer Krise nach der anderen nach Shinzon gebeutelt wurde.
    Sie waren auf einem neuen Weg, die Romulaner, doch kannten sie scheinbar das Ziel noch nicht...
    Nun wußte aber selbst die Sternenflotte nicht, wie sie mit dem Subraumphänomen verfahren sollten und die Taskforce der Fünften Flotte vor Ort erwartete eine Untersuchung der Wissenschaftler.
    Sie selbst als Xenosoziologin und Biologin hier zu stationieren liess die Vermutung zu, dass die Sternenflotte von einem intelligenten Einfluß ausging.
    Die Vulkanierin war durchaus gespannt, als sich das Schott öffnete und sie die Orbitalstation betrat.
    Zuletzt geändert von T`Pau; 03.12.2012, 20:33.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #3
      [Orbitalstation Drei, Andockring Beta - 21.01.2381, 13:18 Uhr]

      "Föderationstransporter S.S. Lhasa hat planmäßig an Andockschleusen Sieben bis Zwölf angelegt. Föderationstransporter S.S. Lhasa hat planmäßig an Andockschleusen Sieben bis Zwölf angelegt.", hallte eine von einem angenehm harmonischen Signalton angekündigte Lautsprecherdurchsage durch den geschäftigen Beta-Andockring von Orbitalstation Drei.
      Gerade dieser Tage herrschte emsiges Treiben auf der Raumbasis.
      Eine komplette Sternenflotten Task Force der Fünften Flotte kreuzte immerhin über dem Planeten und alle Installationen von Sternenbasis 234, ob auf der Oberfläche oder im Weltraum, waren vollends damit beschäftigt, die dutzenden Schiffe und ihre Besatzungen zu versorgen.
      Es kursierten allerlei Gerüchte, vor allem unter den zivilen Mitarbeitern auf dem Stützpunkt. Angeblich hatten die Borg einen Transwarpkanal in der Neutralen Zone errichtet. Andere behaupteten, dass eine suprematistische Gruppierung des Tal Shiar die Macht im Sternenimperium der Romulaner an sich gerissen hätte und eine Großoffensive mit neuen Subraumwaffen vorbereite, um die Föderation und das Klingonische Reich zu vernichten.
      Das Gerede nahm immer haarsträubendere Züge an, und das war auch nur nachvollziehbar, bedachte man den Geheimhaltungsgrad, mit dem die Sicherheitsorgane die komplette Situation bedacht hatten.
      Der normale Bürger wusste nur, dass eine beachtliche Streitkraft der Sternenflotte in unmittelbarer Nähe zum romulanischen und zum klingonischen Raum aufmarschiert war, dass die Klingonen ebenfalls Schiffe sammelten und dass sich in der Neutralen Zone etwas befand, das die interstellaren Großmächte offenbar in Atem hielt.

      Auffällig viel und gut ausgerüstetes Wachpersonal patrouillierte die Andocksektionen nicht nur von Orbitalstation Drei, die wegen der großen Zahl andorianischer Besatzungsmitglieder auch Kathela genannt wurde, nach einem Kontinent auf Andor. Die Sicherheitsleute trugen anstelle ihrer gewöhnlichen Uniformen polymorphe Kampfanzüge in Schwarz. Lediglich die Schultern zeigten etwas Gelb, was ihre Abteilung kennzeichnete.
      Eigentlich neigte die Sternenflotte nicht zu derart zur Schau gestellten Muskeln, doch nach dem desaströsen Konflikt mit dem Dominion hatten sich viele Dinge im Quadranten grundlegend verändert.
      Die Föderation konnte sich anpassen oder das Vertrauen ihrer Mitgliedsplaneten verlieren. Dieser Tage drehte sich vieles nach wie vor darum, ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
      Dem Sternenflottenkommando war das ebenso klar wie dem Föderationsrat.
      Einer der Sicherheitsleute, ein andorianischer thaan mit jugendlichen Zügen, auf dessen gepanzertem Oberarm die Rangabzeichen eines Lieutenants Junior Grade zu sehen waren, schritt gezielt auf T'Arleya zu, während hunderte Personen das zivile Transportschiff verließen, das aus dem cardassianischen Raum gekommen war.
      Hauptsächlich handelte es sich um Sternenflottenpersonal, Fachleute und Offiziere, die von ihren Vorgesetzten wegen besonderer Expertise angefordert worden waren. Sie kamen bereits seit Tagen an, beinahe ohne Unterbrechung, aus allen Ecken und Enden des föderierten Territoriums, ganz gleich, von welchen Missionen man sie auch abziehen musste. Die Admiralität meinte es offenbar ernst, egal was sie auch ausheckte.
      "Commander T'Arleya?", erkundigte der junge thaan sich bei der Vulkanierin.
      Er konsultierte den kleinen Holobildschirm an seinem Handgelenk, und nickte ihr dann überzeugt davon, die richtige Person vor sich zu haben, zu.
      "Willkommen auf Starbase 234, Orbitalstation Drei, um präzise zu sein. Admiral Thrass erwartet Sie in seinem Büro. Er hat das Verlangen zum Ausdruck gebracht, Sie persönlich in die Situation einzuweisen.".
      Zuletzt geändert von Space Marine; 03.12.2012, 20:31.
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      • #4
        Orbitalstation Drei, Andockring Beta - 21.01.2381, 13:18 Uhr

        T'Arleya musterte den jungen Andorianer scheinbar eindringlich, dabei war es einfach nur ihre natürliche Art, ihr Gegenüber anzusehen.
        Oftmals wurde dieser Blick von Humanoiden als unangenehm und durchdringend empfunden, selbst wenn es von der Wissenschaftsoffizierin nicht beabsichtigt war.
        "Lieutenant.."
        grüßte sie ihn knapp.
        "Dann führen Sie mich bitte in sein Büro."
        wies sie den jungen Mann an.
        Ein Gespräch mit dem Vizeadmiral selbst würde hoffentlich einige ihrer Fragen beantworten.
        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
        Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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        • #5
          [Orbitalstation Drei, Zentralsektion - 21.01.2381, 13:26 Uhr]

          "Jawohl, Ma'am.", bestätigte der Andorianer.
          Etwas im Blick der Vulkanierin jagte ihm kalte Schauer den Nacken hinunter, aber er ließ sich davon nicht von seiner Pflichterfüllung ablenken.
          Er führte den Commander aus dem Andockbereich heraus und zu einem der Turbolifts mit beschränktem Zugang.
          Der Lift beförderte die beiden Sternenflottenangehörigen in die zentrale Sektion der Orbitalstation und machte auf einem der oberen Decks Halt.
          Zischten teilten die Türen sich vor ihnen, woraufhin der Sicherheitsoffizier auf den Gang hinaustrat und T'Arleya zum nächsten Raum führte, vor dem zwei weitere Wachleute, eine menschliche Frau und ein andorianischer chan, der von zweigeschlechtlichen Spezies kaum von einem thaan unterschieden werden konnte, mit hinter den Rücken verschränkten Armen in Habachtstellung ausharrten.
          Der junge Lieutenant hielt der Frau seinen rechten Arm mit dem Holodisplay am Handgelenk hin, über welches diese ihren Tricorder wandern ließ.
          Ihr Blick glitt sodann zu T'Arleya.
          "Commander, dürfte ich Ihre Identität scannen?", fragte sie mit oberflächlich freundlichem Ton, so als würde einer Vulkanierin nicht auffallen, dass sie in Wahrheit keine andere Wahl hatte, wollte sie nicht in einer Arrestzelle enden.
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          • #6
            Orbitalstation Drei, Zentralsektion - 21.01.2381, 13:26 Uhr

            Natürlich verzog der Commander keine Miene.
            Das hier war die Vorschrift und natürlich mußte sie eingehalten werden.
            Selbst wenn es sich um eine Offizierin handelte,die dem Vizeadmiral sehr wohl bekannt sein dürfte.
            "Sie dürfen mich scannen."
            stellte sie mit kühler Fassade fest.
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            • #7
              [Orbitalstation Drei, Zentralsektion - 21.01.2381, 13:27 Uhr]

              Ein rascher Sensorscan erfasste T'Arleyas biometrische Daten, die in Echtzeit mit dem stationsinternen Zentralspeicher der Sternenflottensicherheit abgeglichen wurden.
              Die Sicherheitsoffizierin befestigte den Tricorder wieder an ihrem Ausrüstungsgürtel, nachdem die Vulkanierin einwandfrei identifiziert worden war.
              "Willkommen auf der Station, Commander. Der Vice Admiral erwartet Sie bereits.".
              Ein Druck auf das Bedienfeld an ihrem Handgelenk ließ die Tür zum Büro des hochrangigen Offiziers aufgleiten.
              Der andorianische Lieutenant nahm Haltung an und erwartete, von T'Arleya entlassen zu werden.
              Das Gespräch zwischen ihr und Thrass th'Zarath betraf ihn nicht, er hatte sie nur hier her eskortieren sollen.
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              • #8
                Orbitalstation Drei, Zentralsektion - 21.01.2381, 13:27 Uhr

                "Sie können wegtreten, Lieutenant."
                Commander T'Arleya trat nach diesen Worten in das Büro des Vizeadmirals.
                Sie verschränkte die Arme hinter dem Rücken, denn die meisten vulkanischen Offiziere bedienten sich nicht der menschlichen Angewohnheit zu salutieren.
                "Commander T'Arleya meldet sich zum Dienst."
                teilte sie ...in ihren Augen überflüssiger Weise, war sie doch hier...mit.
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                • #9
                  [Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:28 Uhr]

                  "Stehen Sie bequem, Commander.", wies der andorianische Vice Admiral die Vulkanierin mit emotionskalter Stimme an.
                  Er saß hinter seinem großen, elegant geschwungenen Schreibtisch mit Glasplatte und legte das Data-Padd zur Seite, mit dem er sich gerade befasst hatte.
                  Thrass th'Zaraths harter Blick wurde nach wenigen Sekunden weich und er erhob sich, um auf T'Arleya zuzuschreiten.
                  "Ich freue mich, Sie wiederzusehen. Es ist gut, dass Sie meinem Ruf gefolgt sind. Mir ist bewusst, dass es auf Cardassia Prime noch viel zu erledigen gibt, aber ich benötige für meine Arbeit hier die Besten, die ich kriegen kann.".
                  Eine Geste in Richtung einer der bequem aussehenden Sitzgelegenheiten vor dem Schreibtisch des Offiziers folgte.
                  "Nehmen Sie doch bitte Platz. Ich habe Sie in Erinnerung an unseren gemeinsamen Dienst auf der Venture hergebeten, aber auch, weil ich einige spezielle Informationen und Anweisungen für Sie habe.".
                  Mit distinguierten Handgriffen holte er zwei Gläser und eine Flasche andorianischen Ales aus einer Vitrine an der Wand hervor und schenkte der Wissenschaftlerin und sich selbst großzügig ein.
                  "Ich bestehe darauf. Es mag gegen die Vorschriften sein, aber ohne ein Glas hin und wieder hätten die vergangenen Tage mich bereits umgebracht.", lachte er, wobei seine Antennen vor Amüsement regelrecht bebten.
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                  • #10
                    Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:28 Uhr

                    T'Arleya nahm Platz und das Glas mit hochgezogener Augenbraue entgegen.
                    "Vielleicht sollten Sie in Zukunft auch andere lebenserhaltende Maßnahmen in Betracht ziehen als nur Alkohol,Sir."
                    schlug sie vor.
                    Sie neigte im Gegensatz zu vielen ihrer vulkanischen Kollegen nicht dazu, auf Vorschriften herumzureiten.
                    Der Vizeadmiral kannte diese und wenn er sich darüber hinwegsetzen wollte, liess er sich sicher nicht von einem Einwand ihrerseits davon abbringen.
                    "Ich bin Ihrem Ruf gerne gefolgt, Admiral."fuhr sie fort.
                    "Ich muß zugeben, die Informationen erwecken mein Interesse in wissenschaftlicher Sicht.
                    Doch auch der Umstand, wen Sie noch herbeordert haben, lässt mich neugierig werden.
                    Ein so gewaltiges Team von Wissenschaftlern wegen eines Subraumspaltes?"
                    sie sah ihn nun fragend an.
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                    • #11
                      [Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:29 Uhr]

                      "Ich bin noch auf der Suche nach einer Alternative.", versicherte der Vice Admiral der vulkanischen Wissenschaftsoffizierin und nahm wieder hinter seinem Schreibtisch Platz.
                      "Sie glauben mir nicht, mit was ich mich in den vergangenen Tagen habe rumschlagen müssen. Dagegen war der Dominion Krieg ordentlich und durchorganisiert. Nicht genug, dass dutzende Wissenschaftler aus der gesamten Föderation auf der Starbase herumschnüffeln und ich noch immer die strikten Geheimhaltungsauflagen des Flottennachrichtendienstes durchsetzen muss, nein, das Sternenflottenkommando sitzt mir praktisch ununterbrochen im Nacken und kontrolliert jeden meiner Schritte. Uzaveh sei Dank hat Admiral Paris es geschafft, mir zumindest etwas Freiraum zu verschaffen, um auf seinem Stützpunkt effektiv arbeiten zu können. Von den diplomatischen Implikationen möchte ich gar nicht anfangen, Commander. Die Klingonen rasen förmlich wegen der Stationierung meiner Task Force bei Starbase 234 und die Tholianer haben eine Reihe außerordentlicher Flottenmanöver entlang unserer gemeinsamen Grenze anberaumt, um ihrer eigenen Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Die Romulaner verhalten sich ruhig. Sie bereiten mir folglich die schlimmsten Kopfschmerzen.".

                      Er nahm einen Schluck des Ales und stellte das Glas dann vor sich ab.
                      "Hätten wir es mit einem gewöhnlichen Subraumphänomen zu tun, dann stünden wir nicht am Rand eines Konflikts mit mindestens sieben Spezies, die sich allesamt durch unsere Truppenverschiebungen provoziert fühlen. Der Quadrant ist nach den vergangenen Krisen paranoid geworden. Borg, Jem'Hadar, die bürgerkriegsähnlichen Zustände im Sternenimperium, die wiederholten Vertragsverletzungen durch die Breen Konföderation, die anhaltende Anarchie in weiten Regionen des cardassianischen Raums... die Sternenflotte und das Diplomatische Korps haben alle Hände voll zu tun, um den Frieden zu erhalten. Die Öffnung dieses... Spalts vor sechs Tagen hat alles verändert. Wir können uns der Anomalie nicht nähern, da wir sonst gegen die Vertragsauflagen des Abkommens mit den Romulanern verstoßen würden, aber selbst Langstreckenscans zeigen, dass es sich um ein künstliches Phänomen handelt. Es beeinflusst nicht nur den Subraum, sondern emittiert auch teilweise unbekannte Formen exotischer Strahlung. Wir haben sogar Spuren negativer Energie gefunden, womöglich auch von instabilen psionischen Partikeln. Es sieht so als, als würde irgendeine Form der Intelligenz den Spalt justieren. Die Messergebnisse schwanken ständig, die transphasische Verzerrung der lokalen Raumzeit fluktuiert, gleicht sich jedoch allmählich wieder den Standardwerten unseres realräumlichen Kontinuums an.".
                      Thrass sah T'Arleya erwartungsvoll an.
                      Sie würde wissen, was er andeutete...
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                      • #12
                        Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:29 Uhr

                        T'Arleya schnupperte an dem Ale, trank jedoch noch nicht davon.
                        "Angesichts dieser Fakten sollten die Klingonen dankbar sein, daß hier nicht noch mehr Militär herbeordert wurde."
                        stellte sie trocken fest.
                        "Irgendetwas...Irgendwer versucht ein Tor in unseren Normalraum zu öffnen.
                        Und niemand weiß, was aus diesem Tor hinauskommt."
                        fuhr sie fort.
                        "Niemand ausser den Romulanern, möglicherweise.
                        Macht das die Klingonen nicht nervös?"
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                        • #13
                          [Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:30 Uhr]

                          Des Admirals Miene gefror nun förmlich.
                          Die Lockerheit des Gesprächs war spätestens jetzt Anspannung gewichen.
                          "Der Sternenflottengeheimdienst arbeitet daran, aber nach dem anfänglichen diplomatischen Tauwetter haben die Romulaner wieder verstärkt isolationistische Tendenzen gezeigt. Der Machtkampf im Sternenimperium hält noch immer an, auch wenn er nicht mit offener Waffengewalt ausgetragen wird, sondern hinter der Bühne. Es gibt Berichte von Aufrüstung, geheime Werftanlagen, neue Waffentechnologien, bisher unbekannte Forschungseinrichtungen des Tal Shiar und des Militärs. Viele kluge Köpfe vermuten, dass die Romulaner etwas mit dem Spalt zu tun haben. Die Spekulationen reichen allerdings davon über die Vorbereitung einer großangelegten Borg-Invasion bis hin zur Beteiligung von extremistischen Xindi-Splittergruppen. Alles in allem bewegen wir uns noch im Dunkeln. Ohne einen Tiefenscan der Anomalie aus nächster Nähe wird das vorerst auch so bleiben. Verhandlungen mit den Klingonen laufen bereits, aber Praetorin Tal'aura verweigert Gespräche mit der Föderation, solange wir nicht bereit sind, Kaiserin Donatras Imperialen Staat offiziell und in aller Förmlichkeit als illegal zu deklarieren und Tal'auras Regierung als die einzig legitime romulanische Autorität anzuerkennen. Der Föderationsrat lehnt es jedoch ab, sich derart instrumentalisieren zu lassen und es ist auch anzuzweifeln, dass diese diplomatischen Zugeständnisse dazu führen, dass Tal'aura uns in die Neutrale Zone einmarschieren lässt, um den Spalt zu untersuchen. Ich glaube persönlich, es handelt sich nur um ein Ablenkungsmanöver. Entweder weiß die Praetorin genau, mit was wir es zu tun haben, oder sie interessiert sich schlicht nicht für das Phänomen und ist nur darauf aus, Zeit zu gewinnen, um ihre Machtbasis zu konsolidieren und sich dann letztendlich aus einer Position der Stärke heraus dem Spalt zuzuwenden.".
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                          • #14
                            Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:30 Uhr

                            Die Brisanz der Situation war allzu deutlich.
                            T'Arleya runzelte die Stirn und überlegte, während sie nun doch einen Schluck des Ales trank.
                            "Die Sternenflotte gedenkt doch sicher nicht, abzuwarten, was passiert und wer aus dem Tor hinauskommt?"
                            erkundigte sie sich.
                            "Aber ein Eindringen in die Neutrale Zone ist ebenfalls undenkbar.
                            Was also gedenken Sie zu tun?"
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                            • #15
                              [Orbitalstation Drei, Zentralsektion, Büro des Vice Admirals - 21.01.2381, 13:30 Uhr]

                              "Es ist möglich, dass wir mit den Klingonen zu einer Übereinkunft gelangen und uns auf eine zahlenmäßig sehr begrenzte Gruppe Schiffe beider Seiten einigen, welche zum Spalt vordringen und vor Ort präzisere Untersuchungen durchführen können.", legte der Andorianer dar.
                              "Da Praetorin Tal'aura jede Gesprächsbereitschaft verweigert, werden wir uns an Kaiserin Donatra und ihre romulanische Fraktion wenden müssen. Natürlich höchst inoffiziell. Es handelt sich um eine delikate Vorgehensweise, aber womöglich können unsere Kontakte im Sternenimperium und vor allem im Einflussbereich von Donatras abtrünnigem Staat uns Aufschluss darüber liefern, ob Tal'aura überhaupt willens und in der Lage dazu ist, einem begrenzten Eindringen in die Neutrale Zone mit Gewalt zu begegnen. Wenn alles nach Plan verläuft, kann Donatra uns womöglich an Tal'auras Stelle die notwendigen Garantien liefern, unbelligt unsere Nachforschungen erledigen zu können. Romulus darf offiziell niemals davon erfahren, das versteht sich von selbst, aber die Lage ist heikel genug, um einen eingeschränkten Vertragsbruch zu rechtfertigen - zumindest in den Augen des Sternenflottenkommandos und der Geheimdienste. Der Föderationsrat zögert noch, aber ich bezweifle nicht, dass sie rasch zu einer Entscheidung kommen werden, sobald wir unsere Möglichkeiten mit Kaiserin Donatra erörtert haben. Botschafter Spock und seine Untergrundbewegung sind ideal für diese Aufgabe geeignet. Wenn jemand Wunder vollbringen kann, dann er.".
                              Coming soon...
                              Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
                              For we are the Concordat of the First Dawn.
                              And with our verdict, your destruction is begun.

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