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Netzspinner Naskeel

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  • Netzspinner Naskeel


    Tholianischer Netzspinner Naskeel


    Die Naskeel in der Seitenansicht

    Hintergrund:

    Die Naskeel ist ein tholianischer Netzspinner mittlerer Größe.
    An Bord herrscht eine für Tholianer angenehme Temperatur von über 200 Grad Celsius.
    Das Schiff ist problemlos dazu in der Lage, Langstreckenaufklärungsmissionen und Kampfeinsätze zu bestreiten.
    Kommandiert wird die Naskeel von Commander Veskane. Unter ihm dient eine Besatzung bestehend aus etwa 20 weiteren Tholianern.


    In Formation mit anderen Netzspinnern beim Weben eines tholianischen Dämpfungsnetzes

    Allgemeine Informationen:

    Registriernummer: Unbekannt
    Schiffsklasse: Netzspinner
    In Dienst gestellt: 2370er

    Technische Details des Schiffes:

    Generelle Spezifikationen:
    Länge: ca. 180 Meter
    Decks: 7
    Besatzung: in der Regel etwa 20 Tholianer

    Warpantrieb:
    Normale Reisegeschwindigkeit: Warp 7
    Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 8
    Maximalgeschwindigkeit: Warp 9,6 für acht Stunden
    Reaktortyp: Unbekannt

    Impulsantrieb:
    Drei Impulstriebwerke

    Transporterausrüstung:
    2 Standard
    1 Fracht
    2 Notfall

    Defensive Systeme:
    Schilde und Panzerung (nähere Spezifikationen unbekannt)
    Quantenmaskierung


    Commander Veskane, der CO des Netzspinners

    Offensive Systeme:
    Diverse Energiedämpfungswaffen und Partikelwaffen (nähere Spezifikationen unbekannt)

    Coming soon...
    Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
    For we are the Concordat of the First Dawn.
    And with our verdict, your destruction is begun.

  • #2
    Netzspinner Naskeel - 15.02.2381, 01:57 Uhr

    Hochmagisterin Ethara kam langsam zu Bewußtsein.
    Der Betäubungsschuß hatte sie noch immer gelähmt und sie sah nur verschwommen.
    Immerhin war sie am Leben, soviel war festzustellen. Doch wo sie genau war, war ihr schleierhaft.
    Sie beschloß abzuwarten, in ihrem momentanen Zustand konnte sie ohnehin noch nichts ausrichten.
    Zuletzt geändert von T`Pau; 11.05.2013, 18:12.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #3
      [Zellensektion - 15.02.2381, 01:57 Uhr]

      Ethara wurde bald aufgeholfen.
      Die Berührung hatte nichts künstliches an sich, es handelte sich also nicht um einen Tholianer in Exoskelett.
      Stattdessen sah ihr ein rigelianischer Wissenschaftskollege ins Antlitz und versuchte, sich verständig zu machen.
      "Können Sie mich hören, sind Sie bei Bewusstsein?".
      Es handelte sich um jenen Mann, der auf der Station mit Hochmagister Semok Dreidimensionales Schach gespielt hatte.
      Er trug einen orangefarbenen Einteiler mit tholianischen Schriftzeichen auf der Brust.
      Tatsächlich hatte auch Ethara während des Transportvorgangs die Kleidung gewechselt.
      Beide Personen befanden sich in einem kleinen Raum, dessen Decke, Wände und Boden aus einem blanken, texturlosen Metall gefertigt waren.
      Die Umweltbedingungen waren an vulkanoide Vorlieben angepasst worden, zwei schlichte Pritschen und ein an der Wand befestigter Tisch mit zwei am Boden befestigten Stühlen bildeten die einzige nennenswerte Einrichtung.
      Es war hell. Sehr hell sogar. Mehrere im Raum verteilte Leuchtstreifen spendeten grelles, kalt wirkendes Licht.
      Der einzige Ausgang war eine fünfeckige geschlossene Panzertür mit einem ebenso geschlossenen Sichtfenster auf Augenhöhe.
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      • #4
        Zellensektion - 15.02.2381, 01:57 Uhr

        Langsam lichteten sich die Nebelschwaden, die ihren Geist noch umspülten und Ethara begann klarer zu sehen.
        Sie kam auf die Füße, blinzelte kurz und nickte schließlich.
        "Ich bin bei Bewußtsein."
        ein kurzer Rundumblick folgte.
        "Sie haben uns also entführt."
        stellte sie sachlich fest, als würde sie nur eine mathematische Tatsache vortragen.
        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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        • #5
          [Zellensektion - 15.02.2381, 01:58 Uhr]

          "Hochmagisterin Ethara von Vulkan, nicht wahr?", fragte der Rigelianer, während er ihr auf die Beine half.
          Sie fühlte sich offenbar noch etwas schwach, was er nachvollziehen konnte.
          Ihm ging es selbst nicht wirklich besser.
          "Ich bin Professor Dosheen. Wir haben gemeinsam auf Orbitalstation Drei am Paragon Projekt gearbeitet, kamen aber glaube ich niemals dazu, uns einander förmlich vorzustellen. Und ja, die Spinnenbeine haben uns offensichtlich entführt.".
          Er führte sie zu einer der Pritschen.
          "Setzen Sie sich. Die Wirkung ihrer Betäubungswaffen lässt nur langsam nach. Ich sehe auch noch alles dreifach.".
          Zuletzt geändert von Space Marine; 12.05.2013, 17:15.
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          • #6
            Zellensektion - 15.02.2381, 01:58 Uhr

            Ethara setzte sich auf ihre Pritsche und zwinkerte erneut.
            "Ich grüße Sie, Professor."
            antwortete sie förmlich und versuchte wieder ein klares Sichtfeld zu bekommen.
            "Sollte uns die Sternenflotte hier nicht herausbekommen, so stehen uns wohl einige unbequeme Stunden bevor."
            Die Vulkanierin massierte sich die Schläfen und versuchte sich zu konzentrieren.
            Die langen silbergrauen Haare fielen über die Schläfen und gelöst über die Schultern.
            Zuletzt geändert von T`Pau; 12.05.2013, 00:36.
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            • #7
              [Zellensektion - 15.02.2381, 01:58 Uhr]

              Dosheen nahm neben der Vulkanierin Platz.
              "Stunden dürfte optimistisch geschätzt sein.", ging der Rigelianer auf Etharas Aussage ein.
              "Falls wir nicht gerettet werden, ehe die Tholianer auf Warpgeschwindigkeit springen, dürften sie uns eine ganze Weile gefangen halten. Unser Wissen ist außerordentlich wertvoll für sie. Wir sind eben nicht die einzigen, die ein Paragon Projekt initiieren wollen.".
              Zuletzt geändert von Space Marine; 12.05.2013, 17:15.
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              • #8
                Zellensektion - 15.02.2381, 01:58 Uhr

                "Scheinbar haben sie Hochmagister Semok nicht gefangen nehmen können. Es besteht also noch die Möglichkeit, daß er an diesem Projekt weiterarbeiten kann, falls die Sternenflotte die Starbase doch noch halten kann."
                überlegte sie.
                Dann mußterte sie den Eingang.
                "Für uns kommt eine Flucht kaum in Frage. Ich vermute, die Umweltbedingungen ausserhalb dieser Zelle sind uns nicht zuträglich."
                Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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                • #9
                  [Zellensektion - 15.02.2381, 01:59 Uhr]

                  "Ich weiß nicht so recht.", gab der rigelianische Professor skeptisch zurück.
                  "Ich denke nicht, dass das hier die einzige Zelle an Bord ist, und die Tholianer haben hunderte Schiffe im System. Womöglich wurde Hochmagister Semok einfach nur andernorts eingesperrt.".
                  Sein Blick folgte dem ihren.
                  "Und ich dachte, Ihr Volk bevorzugt warmes Klima.".
                  Ein Scherz, geboren aus Nervosität und Verzweiflung und an eine Vulkanierin natürlich absolut verschwendet.
                  Dosheen ging rasch darüber hinweg.
                  "Wir sitzen fest.".
                  Lange Sekunden des Schweigens folgten.
                  "Nun... so schnell wird hier wohl nichts passieren, und da ich versäumt habe, mein Schachbrett mitzunehmen... Sie arbeiten an der Vulkanischen Wissenschaftsakademie, oder? Fakultät für extragalaktische Studien?".
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                  • #10
                    Zellensektion - 15.02.2381, 01:59 Uhr

                    "In der Tat."
                    antwortete Ethara kühl und wollte das Gespräch eigentlich schon abbrechen.
                    Sie hatte nicht viel übrig für Scherze und Small Talk und eigentlich auch nicht für andere Spezies.
                    Doch sie waren hier in einer sehr speziellen Situation und möglicher Weise würden sie hier unter widrigen Umständen noch eine ganze Weile ausharren müssen.
                    Und vielleicht würden sie einander sogar noch brauchen.
                    "Was ist Ihr Spezialgebiet?"
                    erkundigte sie sich also.
                    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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                    • #11
                      [Zellensektion - 15.02.2381, 01:59 Uhr]

                      "Transdimensionale Mathematik, primär Erweiterte Subraumgeometrie. Ich habe an einer Theorie zur Vermessung der omnidirektionalen Ausdehnung des Paragon Spalts jenseits des normalen Raumzeitkontinuums gearbeitet.", führte Dosheen aus.
                      Es tat ihm schlicht gut, sich über irgendetwas zu unterhalten, um die extreme Spannung abzubauen.
                      So wie es stand, könnten die Tholianer jeden Moment die Tür öffnen und sie schlicht hinrichten, wenn es ihnen in den Sinn kam.
                      Sie mussten nicht einmal die Tür öffnen, es würde genügen, die Umweltbedingungen in der Zelle an den Rest des Schiffes anzupassen. Der Rigelianer konnte sich noch tausend andere Möglichkeiten ausmalen, hier zu sterben, eine schlimmer als die andere.
                      Genau deshalb brauchte er etwas Ablenkung. Dass ausgerechnet eine Vulkanierin dazu herhalten musste, sah er als schlechten Scherz des Schicksals.
                      "Woran haben Sie gearbeitet? Extragalaktische Studien klingt nach einem weiten Feld.".
                      Zuletzt geändert von Space Marine; 12.05.2013, 19:31.
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                      • #12
                        Zellensektion - 15.02.2381, 01:59 Uhr

                        "Wir gehen bislang davon aus, dass Hodgkins Gesetz der parallelen Entwicklung hinter dem Spalt nicht mehr zutrifft."
                        erläuterte Ethara nun.
                        "Es handelt sich schließlich sicher um extragalaktische Wesen und Kulturen.
                        An der Erforschung dessen und Berechnungen einiger Wahrscheinlichkeiten habe ich gearbeitet."
                        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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                        • #13
                          [Zellensektion - 15.02.2381, 02:00 Uhr]

                          "Das klingt doch faszinierend.", erwiderte Dosheen und zwang sich zu einem Lächeln.
                          Etharas Miene blieb wie versteinert.
                          "Nun... erzählen Sie mir, zu welchen Ergebnissen Sie gekommen sind. Was erwarten Sie auf der anderen Seite des Spalts? Eine vollkommen andere Art der Intelligenz? Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht. Wissen Sie, ich glaube irgendein alter Erdenschriftsteller hat einmal etwas über eine Spezies geschrieben, die prinzipiell nichts anderes als eine superintelligente Schattierung der Farbe Blau ist. Wie können wir mit Wesen interagieren, die wir womöglich nicht einmal als selbstbewusste Entitäten erkennen? Oder die uns nicht als solche erkennen? Subraumgeometrie ist einfacher. Klare Antworten, stringente Logik. Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Vulkanierin ein solch hypothetisches Fach gewählt hat?".
                          Er hielt inne und fragte sich, ob er gerade zu weit gegangen war.
                          "Nun, ich will Ihnen natürlich nicht zu nahe treten, Hochmagisterin.".
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                          • #14
                            Zellensektion - 15.02.2381, 02:00 Uhr

                            "Auch Hypothesen folgen gewissen Regeln."
                            antwortete Ethara.
                            "Und es mag durchaus faszinierend anmuten, eine Hypothese zu erstellen, anhand derer Informationen, die einem zur Verfügung stehen und Realität mit der Hypothese zu vergleichen.
                            Bislang konnten wir nur anhand der Informationen forschen, die der Spalt uns zur Verfügung gestellt hat.
                            Wir haben es also sehr sicher mit einer bewußten Intelligenz zu tun, die in der Lage ist, sich selbst und andere zu erkennen, sonst wäre es nicht logisch, daß sie diesen Spalt in eine andere Galaxie eröffnet haben."
                            versuchte sie zu erklären, auch wenn sie sich lieber der Meditation gewidmet hätte.
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                            • #15
                              [Zellensektion - 15.02.2381, 02:01 Uhr]

                              "Eine brauchbare Arbeitshypothese.", ging der Rigelianer auf die Erklärungen der Vulkanierin ein.
                              Er bemerkte natürlich, dass sie eigentlich nicht für Gespräche aufgelegt war, und seufzte schließlich leise.
                              "Hier sitzen wir, in tholianischer Gefangenschaft, und reden über unsere akademischen Laufbahnen und Fachbereiche.".
                              Ein leises Lachen folgte, das irgendwie in einem Hauch der Hysterie ausklang.
                              "Verzeihen Sie. Ich wünschte ich hätte auch keine Emotionen, aber das hier beginnt mir zuzusetzen. Dabei sind wir erst ein paar Minuten wach.".
                              Dosheen schüttelte energisch den Kopf.
                              "Wir kommen hier nicht mehr weg. Ich bin Wissenschaftler und kein Soldat, oder Agent, oder Sternenflottenoffizier... ich wurde auf so eine Situation nicht vorbereitet. Ich vermesse Subraumphänomene! Am Computer. Aus mehreren Lichtjahren Entfernung.".
                              Seine Stimme versagte und er ließ resignierend den Kopf sinken.
                              Coming soon...
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